Spannende Aufgaben, aber kaum umsetzbar auf Grund bestrebter Strukturen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt, Flexibilität, Home Office Regelung n
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eingefahrene Strukturen, viel zu lange Wege, Vorgesezten die nur sich selbst zuhören, Einkauf der einen behindert und nicht unterstützt
Verbesserungsvorschläge
- Fürstentümer aufspalten und vorhandene Ressourcen spartenweit einsetzen
- endlich eine fachübergreifende Abteilung zur Bearbeitung technische Projekte zusammenstellen
- gemeinsame Planungssoftware
- mehr auf Mitarbeiter hören
Arbeitsatmosphäre
An sich gibt es viel zu tun und die direkten Kollegen sind sehr nett. Jedoch wird es zunehmend schwerer Projekte umzusetzen, weil fachliche Abteilungen einfach keine direkte Befugnisse haben. Man darf also nie den Bedarfsträgern widersprechen, weil sonst Nix vorangeht.
Kommunikation
Es gibt keinerlei Software für fachübergreifendes Planen. Es ist auch nicht gewollt. Ich habe jahrelang versucht die Leite davon zu überzeugen, dass es absolut notwendig ist und sehr viel Zeit spart. Aber statt dessen machen wir 1 Million Besprechungen um selbst die kleinsten Änderungen zu klären. Kein Wunder dass so Projekte Jahre brauchen.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind sehr lieb und für einander da. Jedoch haben alle das Gefühl nichts ändern zu können.
Work-Life-Balance
80% Homeoffice ist schon toll
Jedoch merke ich den Frust, der sich auf der Arbeit ansammelt inzwischen körperlich.
Vorgesetztenverhalten
Der Chef setzt sich schon für einen ein und ist menschlich, aber fachbezogen ist er eine Katastrophe. Er hat von vielen Fachbereichen nur Basiswissen und meint, es besser zu wissen als der Spezialist. Das trifft leider nicht nur auf den direkten Vorgesetzten zu, sondern auf alle Vorgesetzten. Keiner möchte Verantwortung für irgendwas übernehmen, aber best möglichst bezahlt werden. Die Vorgesetzten herrschen wie Fürsten und teilen die Ressourcen mit niemanden, obwohl so alles erschwert wird. Häufig verzweifelt man an Kleinigkeiten und einfach den Wunsch mal Standards einzuführen. Jeder kocht sein eigenes Süppchen und beschert sich warum nichts funktioniert. Bei jährlichen Gesprächen erzähle ich immer wieder, dass Fachbereiche für die Planung fehlen und dass sich Nix bewegt, aber es wird jedes Jahr bejaht und nichts ändert sich.
Unfähigkeit einiger Vorgesetzten geht sogar soweit, dass jeder der eine Überlastungsanzeige stellt, einfach als Nestbeschmutzer deklariert wird.
Interessante Aufgaben
Viele spannende Aufgaben, die aber nie fertig werden oder am Ende das 5fache kosten.
Gleichberechtigung
Meiste Chefs sind männlich und die weiblichen Kollegen müssen sich behaupten. Erlebe immer wieder dass ihre Ideen ignoriert werden bis ein männlicher Kollege sie wiederholt und darauf hinweist dass es ja nicht seine Idee war. Insbesondere die älteren Herren haben immer eine Meinung auch wenn sie keine Ahnung haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier ist alles Fair und es werden auch häufig Kollegen über 60 angestellt. Zumindest im meinem Bereich gibt es keine Probleme.
Arbeitsbedingungen
Von der Ausstattung her ist alles gut. Man kriegt soweit alles was man braucht. Die anderen Probleme habe ich bereits beschrieben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Immer wieder wird Nachhaltigkeit betont, aber in den Ausschriebungen finden sich dies nicht wieder. Hier spielt vor allem der Preis eine Rolle.
Gehalt/Sozialleistungen
In der Industier verdient man mehr, aber da arbeitet man auch ohne Ende.
Image
Kennt kaum jemand. So zumindest mein Eindruck
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung kann man machen so viel man will und wo man will.
Karriere ist, wenn man nicht führen möchte , nicht gegeben. Fachliche Führung nur mit personalsführung verbunden.


