95 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Aktuell habe ich keine Verbesserungsvorschläge. Der Bewerbungsprozess lief sehr gut und ich erhielt schnelles Feedback. Das Team ist außerdem sehr kommunikativ!
Persönlich keine Verbesserungsvorschläge notwendig. Der Bewerbungsprozess ist von Anfang bis Ende super durchdacht und strukturiert. Man fühlt sich von Beginn an gut abgeholt und wird stets umfangreich über die nächsten Schritte informiert und mitgenommen. Mit dem Cultural Fit Interview erhält man zudem die Möglichkeit andere Kollegen und Kolleginnen im Vorfeld kennen zu lernen. Wirklich prima Konzept!
Keine Verbesserungsvorschläge. Der Bewerbungsprozess war transparent und lief schnell ohne unnötig lange Wartezeiten oder Informationslücken.
Ich habe keine konkreten Verbesserungsvorschläge. Die Begleitung vor dem Start war sehr aufmerksam, und ich hatte von Anfang an das Gefühl, bei HR WORKS willkommen zu sein.
Einrichtung/Räumlichkeiten + Arbeitsatmosphäre + Weiterentwicklungsphilosophie
Kernarbeitszeiten sind von 10-16 Uhr.. 14 oder 15 Uhr lohnt sich eher als 16 Uhr
Gehälter erhöhen
Gehälter könnten höher sein
Aufgabenvielfalt stagniert etwas
- Freundlichkeit / Offenheit / Empfang
- Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben
- (Quer)Einsteiger-freundlich
- Einheitliche Vergütung sowie regelmäßige Gehaltsanpassungen
- Hansefit-möglichkeit
- Zusammenhalt / das Menschliche
- ich habe das Gefühl das Unternehmen ist (noch) in einer Entwicklungsphase
-> sowohl positiv als auch negativ gemeint
- Führungskräften mehr Verantwortung vermitteln
- Neue Ansichtsweisen fördern (in bezug auf die Arbeit)
- Mehr/ überarbeitete Sozialleistungen
- mehr Weiterbildungsmöglichkeiten
- Arbeitsplatz für die Zukunft attraktiver Gestalten für eine Langjährige zusammenarbeit
Alle Menschen hier im Unternehmen empfangen einen mit offenen Armen und es wird auf Augenhöhe miteinander geredet.
Image ist sehr gut, die Leute schätzen ihre eigene Software und sehen die Arbeit an der Spitze im vergleich zu der Konkurrenz.
Work? Life? Da gibts einen Unterschied? Für manche positiv für andere negativ - Die Mitarbeiter sind so teilweise so eng miteinander befreundet, dass sie gleich nach der Arbeit die Zeit weiter zusammen verbringen. Durch die Einrichtung der Geschäfts-Emailaddresse auf dem Handy ist die Arbeit immer in der Hosentasche und kaum wegzudenken.
Bisher habe ich davon noch nicht viel mitbekommen. Es gibt interne Lernsessions, sowie interne Weiterbildungen, die jedoch recht einfach gehalten sind. Mit Absprache ist auch ein Teilzeit-Modell möglich, um zu studieren und gleichzeitig weiterarbeiten zu können (auch remote). Solche Möglichkeiten gibt es, aber hier muss Eigeninitiave ergriffen werden. Ich wünsche mir mehr Weiterbildungsmöglichkeiten an dieser Stelle.
Das Gehalt für einen Berufseinsteiger ist lohnenswert. Wie viel man nach der ersten Beförderung verdient weiss ich leider nicht... Es gibt kein Urlaubs-/Weihnachtsgeld, dafür einen 40€-Fitnes-Zuschlag, sowie ein Gutscheinsystem, der sich jeden Monat anhäuft und sehr attraktiv ist. Da könnte sich meiner Meinung nach noch etwas ändern um auch ein langjähriges Arbeitsverhältnis zu fördern.
Regelmäßige Social-Days, bei denen beispielsweise Müll in einem Park gesammelt wird -> Auch der Fokus auf soziale Projekte wird nicht vernachlässigt. Auch gut für den Mitarbeiter, da er dadurch mehr Abwechslung und geschenkte Arbeitsstunden bekommt :D
Kritik und Feedback wird hier offen und professionell behandelt. Durch regelmäßige Feedback Gespräche kann man immer sich selbst und auch andere weiterentwickeln.
Ich sehe hier grundsätzlich eher junge Mitarbeiter, woran das liegt kann ich nicht beurteilen. Langjährige Mitarbeiter werden mit guten Positionen belohnt, da sie in einer so aussergewöhnlichen Programmiersprache auch dementsprechend die beste Erfahrung haben nach einigen Jahren und "Unique" mit ihrer Erfahrung sind.
Auch hier sind die Vorstellungen verschieden: sehr junge, dennoch kompetente Teamleiter. Meiner Meinung nach könnten sie teilweise mehr die "Chef-Rolle" einnehmen, da auch hier das Verhältnis sehr auf Augenhöhe liegt. Alle hier sehr nett, jedoch vergisst man manchmal die Ernsthaftigkeit während der Arbeit.
Frühstück, benutzbare Küchen, Getränke, Kaffee, moderne Arbeitsausstattung, .... - was will man mehr?
Es war immer klar während des Bewerbungsprozess wann/wo/wie/was -> regelmäßige Erinnerungen und Updates was einen, schon vor der Einstellung, in das Unternehmen integriert.
Sehr gut gelöst: Jeder (wirklich jeder/ egal wer) hat die gleichen Chancen. Verhandlungen gibt es nicht, jeder Mitarbeiter wird individuell betrachtet und in regelmäßige Feedback Gespräche verwickelt, so kommen die Führungskräfte, im Falle einer positiven Einschätzung, selbstständig auf einen zu und befördern einen.
Die Aufgaben sind sehr verschieden und Abwechslungsreich. Ein sehr gut aufgebautes Einarbeitungsprogramm, das die Einführung, in die nicht so bekannte Programmiersprache, sehr angenehm macht. Teilweise könnte man auch hier mehr Flexibilität einbauen, da die Mentoren zu sehr auf "EINE Lösung" fokussiert sind und so das einbringen von neuen Lösungen und Ideen erschwert.
Tolle Kollegen*innen, die kann immer um Rat fragen kann.
Jeder hat Bock dabei zu sein und keiner redet unironisch darüber, dass man ja eine Familie sei.
Das ist gar nicht notwendig und macht es viel authentischer.
Wird hier extrem großgeschrieben. Keiner muss seine Freizeit verkaufen, um hier weiterzukommen.
Man kann jederzeit nach Fortbildungen fragen und Beförderungen passieren regelmäßig und sind sehr nachvollziehbar an die Leistungen geknüpft.
Altervorsorge gibt es, Jobticket auch und das Gehalt finde ich angemessen.
Gibt social days und auch so ist die Firma bei solchen Themen sehr engagiert.
Beeindruckt mich heute noch so wie am ersten Tag
In der Entwicklung einfach top.
Die Teamleads übernehmen Verantwortung, kommunizieren klar ihre Erwartungen und geben Feedback mit dem man auch was anfangen kann.
Man bekommt alles was man braucht und die Büros sind top ausgestattet und klimatisiert.
In der Entwicklung ist die Kommunikation schnell, es clashen keine Egos, die unnötig Zeit verschwenden - es ist sachlich und dabei meistens auch sehr lustig und immer auf Augenhöhe
Mehr weibliche als männliche Entwickler ist schon mal sehr schön :)
Allgemein sehr hoher Frauenanteil in der Firma - sehr angenehm und wirkt schon selbstverständlich
Meine Aufgaben waren bisher immer sehr interessant und ansonsten kann man jederzeit kommunizieren, wenn man sich in eine andere Richtung entwickeln möchte.
Räumlichkeiten, Kollegen
Es gibt keine Zeiterfassung, eine stark veraltete Entwicklungssprache, wenig Zusammenhalt zwischen Entwicklung und Produktmanagement
Kommunikation bzgl Gehalt, persönliche Weiterentwicklung unterstützen
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Das Büro ist modern und es gibt genügend Rückzugsmöglichkeiten und Einzelräume. Es gibt keine festen Plätze, weshalb man sich jeden Tag einen neuen Arbeitsplatz suchen muss.
Wird von außen positiv wahrgenommen und hat insgesamt ein gutes Image.
Homeoffice Möglichkeit 2 mal die Woche, Arztbesuche oder andere Termine sind nach Absprache nie ein Problem gewesen. Die Mittagspause ist frei einteilbar und man kann die Zeit für eine Runde Sport nutzen etc.
Stark abhängig vom Bereich. Zu wenig Unterstützung und Feedback bei der persönlichen Weiterentwicklung.
Es gibt keine Gehaltsverhandlungen! Ich habe den Eindruck Beförderungen und Gehaltsanpassungen werden eher nach Gefühl vergeben und können nicht ausreichend begründet werden. Das erreichen der nächsten Karrierestufe ist für viele intransparent und zeitlich unbestimmt. Leider gibt es hier keine transparente Kommunikation und das Gehalt wird je Team völlig unterschiedlich gehandhabt. Trotz der großen Unzufriedenheit auf Mitarbeiterebene gibt es keine Maßnahmen dies zu ändern.
Es wird ein Baum pro Neukunde gepflanzt.
Der Kollegenzusammenhalt macht dieses Unternehmen als Arbeitgeber aus. Kollegen unterstützen sich untereinander und helfen gerne aus. Es gibt einen tollen Teamspirit und auch nach der Arbeitszeit verbringen die Kollegen gerne privat Zeit miteinander. Es gibt immer einen netten Austausch an der Kaffeemaschine oder spontan auf dem Flur.
Gibt es nur wenige, habe aber nicht schlechtes mitbekommen.
Wichtige Entscheidungen werden hinausgezögert und nicht effizient getroffen. Durch Uneinigkeiten bei Teamleads fehlt in manchen Fällen eine klare Linie und Entscheidungen spielen nicht auf die gleichen Ziele ein. Konflikte werden von den Mitarbeitern selbst gelöst.
Guter Arbeitsplatz, Hardware ist okay - könnte mit kabellosen Kopfhörern noch verbessert werden. Software ausreichend. Leider gibt es keine Zeiterfassung.
Vor allem abteilungsübergreifend stark verbesserungsbedürftig. Nach meinen Gefühl arbeiten Abteilungen häufig eher gegeneinander als zusammen. Wichtige Informationen kommen an den richtigen Stellen nicht oder zu spät an und manche Personen tun sich schwer mit einem direkten und kurzen Kommunikationsweg.
Großer Pluspunkt: Es gibt viele Entwicklerinnen, was wirklich sehr schön ist in der IT Branche. Ich habe dennoch das Gefühl, dass Frauen nicht immer auf Augenhöhe begegnet wird.
In einem Bereich mit jahrelangem Stillstand geht es eher darum Feuer zu löschen als sich mit neuen und interessanten Aufgaben zu beschäftigen. Projekte werden begonnen und konzipiert, kommen aber nie in die Umsetzung.
1. Mangelnde Transparenz und Kommunikation:
Die Kommunikation ist sehr schlecht und intransparent. Es wird nie klar gesagt, wie die Leistung wirklich bewertet wird, und plötzlich wird eine Kündigung ausgesprochen, ohne dass vorherige Warnungen oder konstruktives Feedback gegeben wurden.
2. Fehlende Wertschätzung und Empathie:
Es fehlt an zwischenmenschlicher Kommunikation und Wertschätzung. Die Vorgesetzten tun so, als wären sie Unterstützer, aber in Wirklichkeit ist man auf sich allein gestellt, und jede noch so kleine Frage wird negativ bewertet. Empathie und Verständnis sind hier Fremdwörter.
3. Unfaire und unklare Kündigungsgründe:
Die Gründe für die Kündigung wurden während des Gesprächs immer wieder geändert, was zeigt, dass sie nicht auf einer soliden Basis beruhen. Man bekommt das Gefühl, dass nach Gründen gesucht wird, um jemanden loszuwerden, besonders wenn man eine offene, direkte Art hat.
4. Veraltete Technologie und keine Entwicklungsmöglichkeiten:
Die Arbeitsmittel und Technologien sind veraltet und bieten keinerlei Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Die Software wird in einer kaum noch gebräuchlichen Programmiersprache entwickelt (Smalltalk), was für einen Entwickler extrem demotivierend ist, da man nicht mit modernen Tools und Technologien arbeiten kann.
5. Schlechte Arbeitsbedingungen:
Die Arbeitsumgebung ist unangenehm. Die Büros sind ständig kalt, was regelmäßig zu Krankheit führt. Außerdem gibt es keine ordentliche Belüftung und man ist ständig dem unangenehmen Geruch von Fritteusen aus den unteren Etagen ausgesetzt.
6. Unfaire Bezahlung:
Das Gehalt ist für die IT-Branche unterirdisch und liegt weit unter dem Branchendurchschnitt. Viele Mitarbeiter, die frisch aus dem Studium kommen, sind damit zufrieden, weil sie keine Vergleichsmöglichkeiten haben, aber für erfahrene Mitarbeiter ist das Gehalt eine echte Enttäuschung.
7. Schlechter Umgang mit Fehlern:
Fehler werden nicht akzeptiert, und Fragen sind nicht erwünscht. Selbst bei den ersten Versuchen oder nach wiederholtem Nachfragen wird man schnell als inkompetent abgestempelt, was die Motivation und das Vertrauen in das Unternehmen stark beeinträchtigt.
1. Offene Kommunikation fördern:
Es sollte ein offenes und transparentes Feedback-System eingeführt werden, das nicht nur auf den fachlichen, sondern auch auf den zwischenmenschlichen Aspekt eingeht.
Regelmäßige Gespräche und eine klare, wertschätzende Kommunikation sind essenziell, um Missverständnisse und unangekündigte Kündigungen zu vermeiden.
2. Arbeitsbedingungen verbessern:
Die Ausstattung sollte regelmäßig überprüft und auf den neuesten Stand gebracht werden, um den Mitarbeitern effizientes Arbeiten zu ermöglichen.
Eine bessere Belüftung und Raumtemperatur wäre dringend notwendig, um ein gesundes und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen.
3. Bessere Unterstützung für neue Mitarbeiter:
Einarbeitungsprozesse sollten strukturiert und gut begleitet werden, sodass neue Mitarbeiter nicht mit unangemessenem Druck konfrontiert werden.
Es sollte ein klares Mentoring-System existieren, das den neuen Mitarbeitern hilft, sich in der Unternehmenskultur zurechtzufinden und sich in ihrer Rolle sicher zu fühlen.
4. Wertschätzung der Mitarbeiter:
Die zwischenmenschliche Ebene sollte mehr in den Fokus rücken, sodass sich die Mitarbeiter als Teil eines Teams und nicht als bloße Arbeitskräfte fühlen.
Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter sollten regelmäßiger geäußert werden, um das Vertrauen und die Zufriedenheit zu stärken.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Widersprüchen und unterschwelligem Druck. Während in der Einarbeitung noch betont wird, dass man *drei Monate Zeit* hat, um sich einzuarbeiten, beginnt der tatsächliche Druck schon nach eineinhalb Monaten. Plötzlich wird erwartet, dass man nach *zwei Monaten bereits voll produktiv arbeitet* – völlig entgegen der anfänglichen Aussagen.
Statt eines unterstützenden Umfelds herrscht eine unterschwellige Unsicherheit: Was heute als „kein Problem“ dargestellt wird, kann morgen gegen dich verwendet werden. Wer nach ehrlichem Feedback fragt, bekommt zunächst positive Rückmeldungen – bis dann plötzlich ohne Vorwarnung das Gegenteil behauptet wird.
Diese Atmosphäre führt dazu, dass man sich ständig beobachtet fühlt und nie sicher sein kann, ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist. Das erzeugt nicht nur Stress, sondern nimmt einem auch jede Motivation.
Das *Image* des Unternehmens ist mehr Schein als Sein. Nach außen hin wird viel Wert auf Marketing gelegt, um sich gut zu verkaufen – es wird viel versprochen, aber die Realität sieht ganz anders aus. Die glänzende Fassade kann den Eindruck erwecken, dass alles perfekt läuft, doch im Inneren herrscht eine ganz andere Atmosphäre. Die Kultur, die Arbeitsbedingungen und die Kommunikation entsprechen nicht dem, was nach außen hin vermittelt wird. Hinter der Marketing-Maske verbirgt sich eine viel weniger attraktive Realität, die für viele Mitarbeiter enttäuschend ist.
Die Work-Life-Balance hat noch viel Luft nach oben. Es gibt feste Kernzeiten, in denen man anwesend sein muss, was die Flexibilität stark einschränkt. Wichtige private Termine, wie Arztbesuche oder andere Verpflichtungen, sind nicht gerne gesehen und müssen oft umständlich begründet werden.
Statt einer modernen, mitarbeiterfreundlichen Regelung wirkt es eher so, als hätte man sich strikt an starre Vorgaben zu halten – unabhängig von persönlichen Bedürfnissen. Wer Wert auf Flexibilität legt, wird hier schnell an seine Grenzen stoßen.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind in diesem Unternehmen praktisch nicht vorhanden. Zwar gibt es gelegentlich Programme oder Schulungen, die dem Unternehmen selbst zugutekommen, aber für die *persönliche und fachliche Weiterentwicklung* der Mitarbeiter gibt es keinerlei Unterstützung. Die Mitarbeiter haben keine Möglichkeit, ihre *Skills* zu erweitern. Wer hier arbeitet, bleibt in seinem aktuellen Fachbereich gefangen, ohne Aussicht auf berufliche Weiterentwicklung oder neue Herausforderungen.
Der Kollegenzusammenhalt unter den meisten Mitarbeitern ist wirklich stark. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich nach meiner Kündigung bei mir gemeldet, waren ehrlich betroffen und haben ihr Bedauern geäußert. Man merkt, dass das Team an sich gut zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt.
Allerdings gibt es auch eine Kehrseite: Man muss genau wissen, wem man vertraut. Einige Kollegen nutzen dein Vertrauen gegen dich, und besonders bei HR sollte man vorsichtig sein. Sie treten freundlich auf, wirken fast wie enge Vertraute – doch in Wahrheit sammeln sie nur Informationen und Meinungen, die gegen dich verwendet werden können. Offenheit kann hier schnell nach hinten losgehen.
Zu Beginn wird gesagt, dass man jederzeit Fragen stellen kann – sei es an die Vorgesetzten oder an die Kollegen. In der Realität sieht es jedoch ganz anders aus: Fragen sind nicht erwünscht. Fehler sind ebenfalls nicht gern gesehen – am besten funktioniert man direkt fehlerfrei, selbst wenn man eine Aufgabe zum ersten Mal erledigt.
Wer eine Frage ein zweites Mal stellt, wird schnell als unfähig abgestempelt. Statt echter Unterstützung oder konstruktivem Feedback entsteht so eine Atmosphäre der Unsicherheit, in der man sich kaum traut, etwas zu hinterfragen. Die Vorgesetzten tun zwar so, als wären sie Mentoren, doch in Wahrheit ist man auf sich allein gestellt – und wer sich nicht perfekt einfügt, steht schneller auf der Abschussliste, als man denkt.
Auf der zwischenmenschlichen Ebene wird keinerlei Wert gelegt. Empathie oder echtes Interesse an den Mitarbeitern sucht man hier vergeblich. Stattdessen herrscht ein kühler, distanzierter Umgang, bei dem man sich eher wie eine Nummer als wie ein Mensch fühlt.
Die Arbeitsbedingungen in der Firma sind insgesamt miserabel. In Freiburg war die Belüftung besonders schlimm: Man bekam den ganzen Tag über den unangenehmen Fritteusengeruch aus den Restaurants unten ab, der sich in den Büroräumen ausbreitete. Aber nicht nur das – es ist *ständig kalt* in den Büros. Einige Mitarbeiter mussten schon mit Jacken am Arbeitsplatz sitzen, weil die Kälte unerträglich war. Diese ständige Kälte hat dazu geführt, dass viele Kollegen regelmäßig krank wurden.
Zusätzlich lässt die Ausstattung zu wünschen übrig: Tastaturen und Mäuse sind oft defekt, die Computer laufen nicht rund und es wird keinerlei Unterstützung oder Arbeitsmaterial bereitgestellt. Wer hier arbeitet, wird mit schlechten Arbeitsbedingungen und einer ungesunden Büroumgebung konfrontiert.
Die Kommunikation in diesem Unternehmen ist alles andere als transparent. Obwohl ich regelmäßig aus eigener Initiative nach meinem Fortschritt gefragt habe, wurde mir stets versichert, dass alles gut läuft und meine Leistungskurve steigt. Kritik oder Verbesserungsvorschläge gab es keine – stattdessen nur positives Feedback.
Doch dann kommt plötzlich, ohne jede Vorwarnung, die Kündigung. Statt offener und ehrlicher Gespräche, wird man in falscher Sicherheit gewiegt. Wer hier arbeitet, muss damit rechnen, dass Entscheidungen über die eigene Zukunft hinter verschlossenen Türen getroffen werden, ohne eine faire Chance zur Verbesserung zu bekommen. Transparenz? Fehlanzeige.
Das Gehalt und die Sozialleistungen sind in dieser Firma ein echter Witz, vor allem für Entwickler in der IT-Branche. Die Bezahlung ist wirklich *unterirdisch* und weit entfernt von dem, was man in der Branche erwarten würde. Viele Mitarbeiter, die frisch aus dem Studium kommen und keine Vergleichsmöglichkeiten haben, sind damit scheinbar zufrieden, weil sie nichts anderes kennen. Für sie ist alles noch *"rosa-rot"*.
Für diejenigen jedoch, die bereits *Berufserfahrung* haben und wissen, wie es in der Branche wirklich läuft, ist das Gehalt eine echte Enttäuschung. Die Bezahlung liegt weit unter dem Durchschnitt, und die Sozialleistungen bieten ebenfalls wenig bis gar keinen Mehrwert. Hier wird man als Entwickler regelrecht unterbezahlt.
Für Entwickler ist diese Stelle eine Sackgasse. Die gesamte Arbeit dreht sich um die HR-Works-Software, die in Smalltalk, einer völlig veralteten Sprache, entwickelt wird. Statt mit modernen Technologien zu arbeiten oder sich fachlich weiterzuentwickeln, verbringt man hier seine Zeit in einer überholten, unflexiblen Umgebung. Die IDE ist ebenso altbacken wie die Sprache selbst, und Innovation ist hier ein Fremdwort.
Wer sich als Entwickler weiterbilden, mit aktuellen Tools arbeiten oder relevante Erfahrungen für den Arbeitsmarkt sammeln möchte, sollte einen weiten Bogen um diese Stelle machen. Hier gibt es keine moderne Softwareentwicklung, keine neuen Technologien und keine Perspektiven – nur monotone Wartungsarbeiten an einem System, das längst überholt ist. Ein absoluter Karriere-Dead-End.
Die positive Unternehmenskultur ist trotz rasantem Firmenwachstum so lebendig wie damals, als ich hier angefangen habe.
Nichts.
So verdient kununu Geld.