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kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zusammenfassend haben mich vor allem die aus meiner Sicht fehlende Transparenz bei Entscheidungen, die unzureichende Kommunikation auf Führungsebene und die mangelnde Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden enttäuscht. Ich hatte häufig das Gefühl, in erster Linie zur Erfüllung der Aufgaben beizutragen, ohne dass die Bedürfnisse oder das Feedback der Mitarbeitenden ausreichend berücksichtigt wurden.
Kritik wurde nach meiner Wahrnehmung nur selten konstruktiv aufgegriffen. Frustration war leider größer als Motivation. Zudem hatte ich den Eindruck, dass persönliche Beziehungen teilweise einen größeren Einfluss auf Chancen und Entscheidungen hatten als Leistung oder fachliche Kompetenz.
Auch Entwicklungsmöglichkeiten und Gehaltsentscheidungen waren für mich häufig nicht transparent oder nachvollziehbar. Hinzu kamen eine dauerhaft angespannte Arbeitsatmosphäre sowie eine technische Ausstattung, die den Arbeitsalltag teilweise unnötig erschwert hat.
Mehr Transparenz bei Gehaltsentscheidungen, Bonuszahlungen und Entwicklungsmöglichkeiten würde aus meiner Sicht wesentlich zu einem faireren Arbeitsumfeld beitragen. Klare und nachvollziehbare Kriterien für Gehaltserhöhungen, Beförderungen und die Vergabe besonderer Aufgaben könnten das Vertrauen der Mitarbeitenden stärken.
Darüber hinaus würde ich mir eine offenere und respektvollere Kommunikation auf allen Führungsebenen wünschen. Eine Unternehmenskultur, in der Leistung, fachliche Kompetenz und Engagement im Mittelpunkt stehen und Feedback ernst genommen wird, könnte Motivation, Zusammenarbeit und Identifikation mit dem Unternehmen nachhaltig verbessern. Ebenso würde ein wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitenden aus meiner Sicht zu einem deutlich positiveren Betriebsklima beitragen.
Innerhalb der Teams und besonders unter den Kollegen war die Zusammenarbeit überwiegend positiv. Man hat sich gegenseitig unterstützt und war immer für einander da.
Anders habe ich die Arbeitsatmosphäre auf Führungsebene wahrgenommen. Aus meiner Sicht fehlten dort häufig eine offene Kommunikation sowie ein respektvoller Umgang. Ich hatte den Eindruck, dass Konflikte und Kritik nicht direkt mit den Betroffenen besprochen, sondern eher indirekt mit anderen Kollegen thematisiert wurden. Dadurch entstand eine sehr angespannte und wenig wertschätzende Arbeitsatmosphäre.
Spätestens nach der ersten Kündigungswelle habe ich das Arbeitsklima als dauerhaft belastend empfunden. Das Büro wirkte seitdem auf mich deutlich leerer. Ich hatte den Eindruck, dass die Motivation und Stimmung im Team spürbar nachgelassen haben. Aus meiner Wahrnehmung machte sich bei vielen eine gewisse Resignation breit, was sich für mich negativ auf die Zusammenarbeit, das Vertrauen und die allgemeine Arbeitsatmosphäre ausgewirkt hat.
Nach außen vermittelt das Unternehmen aus meiner Sicht ein deutlich positiveres Bild, als ich es im Arbeitsalltag erlebt habe. Zwischen der Außendarstellung und meinen persönlichen Erfahrungen bestand für mich eine spürbare Diskrepanz.
Daher hatte ich insgesamt den Eindruck, dass das Image des Unternehmens nicht vollständig mit den internen Gegebenheiten übereinstimmt.
Die Work-Life-Balance habe ich während meiner Beschäftigung als unzureichend empfunden.
Überstunden fielen nach meiner Erfahrung regelmäßig und tagtäglich an und konnten nur sehr schwer ausgeglichen werden.
Der Ausgleich war häufig erst nach wiederholter Nachfrage möglich. Eine Vergütung der Überstunden habe ich persönlich nicht erlebt.
Darüber hinaus kam es nach meiner Erfahrung regelmäßig zu Einsätzen an Wochenenden und Feiertagen, wodurch eine verlässliche Trennung zwischen Berufs- und Privatleben erschwert wurde.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Verteilung von Bereitschaften oder die Möglichkeit zum Freizeitausgleich nicht immer nach einheitlichen und transparenten Kriterien erfolgte. Aus meiner Sicht wurden einzelne Mitarbeitende dabei teilweise bevorzugt, was ich als ungerecht empfunden habe.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten habe ich nur sehr eingeschränkt wahrgenommen.
Aus meiner Sicht gab es kaum realistische Perspektiven für eine fachliche oder berufliche Weiterentwicklung.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass Stellenbewertungen oder Einstufungen teilweise so vorgenommen wurden, dass ein weiterer Aufstieg nur schwer möglich war.
Meine Erfahrungen mit den Themen Gehalt und Weiterentwicklung waren insgesamt enttäuschend. In Aussicht gestellte Feedbackgespräche oder Gehaltserhöhungen wurden mehrfach verschoben oder nicht umgesetzt, sodass ich mich diesbezüglich hingehalten fühlte.
Auch bei Bonuszahlungen hatte ich den Eindruck, dass die Vergabe nicht immer transparent oder nachvollziehbar erfolgte. Für mich war nicht ersichtlich, nach welchen Kriterien diese entschieden wurden.
Die Zusatzleistungen habe ich als sehr begrenzt empfunden. Leistungen wie beispielsweise eine betriebliche Altersvorsorge oder ein 13. Monatsgehalt wurden mir während meiner Beschäftigung nicht angeboten.
Als Benefits standen aus meiner Erfahrung hauptsächlich kostenlose Getränke sowie eine Kaffeemaschine zur Verfügung. Darüber hinaus habe ich keine nennenswerten zusätzlichen Leistungen wahrgenommen.
Während meiner Beschäftigung habe ich keine Maßnahmen wahrgenommen, die auf ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein schließen ließen.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielten aus meiner Sicht im Arbeitsalltag keine erkennbare Rolle und wurden nach meinem Eindruck weder aktiv kommuniziert noch sichtbar gefördert.
Dem ist nichts auszusetzen. Alle hatten bis zu den Kündigungen das selbe Ziel vor Augen und haben am gleichen Strang gezogen.
Ältere Kollegen waren eher die Ausnahme.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich insgesamt als unzureichend erlebt – mit einer positiven Ausnahme. Aus meiner Sicht fehlte es häufig an Präsenz und aktiver Führung. Eine strukturierte Einarbeitung oder ein persönliches Willkommen habe ich nicht erlebt. Selbst alltägliche Gesten wie eine Begrüßung blieben gänzlich aus.
Wichtige Informationen wurden aus meiner Sicht nicht transparent kommuniziert. Häufig erfuhr ich von relevanten Themen erst über Kollegen oder den sogenannten „Flurfunk“, anstatt im Rahmen einer offenen und direkten Kommunikation durch die Führungskräfte informiert zu werden.
Die Büroräumlichkeiten habe ich als modern und angenehm empfunden. Auch die Lage des Standorts war aus meiner Sicht ein klarer Pluspunkt.
Einen klaren Minuspunkt gibt es für die defekte Klimaanlage sowie die defekte Heizung.
Weniger positiv waren für mich die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel. Die Laptops waren nach meiner Erfahrung leistungsschwach und technisch nicht mehr auf dem aktuellsten Stand, was die tägliche Arbeit erschwerte. Der Austausch defekter oder ungeeigneter Geräte gestaltete sich aus meiner Sicht oft schwierig und zog sich teilweise unnötig in die Länge.
Ähnlich habe ich die Situation bei den Arbeitshandys erlebt. Häufig wurden ältere Geräte eingesetzt, die teilweise auch von anderen Mitarbeitenden abgeworben waren. Einige befanden sich in einem dementsprechend abgenutzten Zustand, was den Eindruck einer unzureichenden technischen Ausstattung verstärkte.
Die Kommunikation innerhalb der Teams sowie mit Kollegen und externen Partnern habe ich überwiegend als offen, unkompliziert und gut funktionierend erlebt.
Auf Führungsebene hatte ich hingegen einen anderen Eindruck. Aus meiner Sicht wurden Meetings häufig sehr kurzfristig angesetzt, was bei mir und meinem Umfeld zu Unsicherheit führte.
Wichtige oder relevante Informationen wurden nach meiner Wahrnehmung oftmals verspätet oder erst auf Nachfrage weitergegeben. Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass es an einer transparenten und frühzeitigen Kommunikation fehlte, was sich negativ auf das Vertrauen ausgewirkt hat.
Auch hier zählt leider - wie so häufig schon erwähnt - der Persönlichkeit-Bonus.
Ich habe meine Aufgaben über weite Strecken als eher monoton empfunden, da ich dauerhaft einem festen Kunden zugeordnet war. Dadurch gab es aus meiner Sicht nur wenige Möglichkeiten, abwechslungsreiche Aufgaben zu übernehmen oder Erfahrungen in anderen Projekten zu sammeln.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Vergabe besonderer Aufgaben - beispielsweise Außendrehs, oder die Mitarbeit an anderen Kundenprojekten - nicht immer nachvollziehbar erfolgte.
Aus meiner Sicht spielten persönliche Beziehungen oder Sympathien dabei teilweise eine größere Rolle, als fachliche Qualifikation oder Erfahrung. Entwicklungsmöglichkeiten gab es gänzlich und dementsprechend nicht.
Den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen, das hat den Arbeitsalltag trotz allem oft erträglich gemacht.
Dass Beziehungen darüber entscheiden, wie gut man verdient, ob man bleiben darf und ob man befördert wird.
Transparente und nachvollziehbare Gehaltsstrukturen schaffen, die sich an Erfahrung und Titel orientieren. Führungskräfte sollten regelmäßig und verlässlich mit dem Team kommunizieren, auch wenn die Nachrichten nicht immer positiv sind. Kreative Aufgaben sollten breiter im Team verteilt werden, statt immer an dieselben Personen zu gehen. Investitionen in Außenwirkung sollten nicht zulasten der eigenen Belegschaft gehen. Außerdem sollte man den Mitarbeitenden mehr Vertrauen schenken und sie für das einsetzen, wofür sie eigentlich eingestellt wurden. Es gibt genügend Mitarbeitende, die wirklich etwas draufhaben, aber oft gar nicht erst gefragt werden, ob sie bestimmte Aufgaben übernehmen möchten.
Vor der ersten Kündigungswelle war die Atmosphäre in Ordnung, auch wenn man stark im eigenen Team unterwegs war und wenig darüber hinaus. Danach kam praktisch niemand mehr freiwillig ins Büro, die Stimmung war dauerhaft schlecht – die Angst, als Nächste:r gekündigt zu werden, war ständig präsent und leider auch berechtigt.
Das Image leidet sichtbar. Es werden auffällig viele hochbezahlte Führungspositionen besetzt, während gleichzeitig an anderer Stelle Personal abgebaut wird – das wirkt wie ein Versuch, das Außenbild aufzupolieren, finanziert durch Einsparungen im eigenen Team.
Sehr unterschiedlich je nach Person. Bei mir konnten Überstunden direkt wieder abgebaut werden, bei anderen Kolleg:innen war die Belastung deutlich höher, ohne dass es einen Ausgleich dafür gab. Es ist jedoch nicht unüblich, dass das ganze Wochenende gearbeitet wird oder bis spät in die Nacht.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es praktisch nicht, das wurde bereits in der Vertragsverhandlung so kommuniziert.
Die Gehaltsstruktur wirkt komplett willkürlich. Titel wie Junior oder Senior haben oft keinen Einfluss auf die Bezahlung, ein Senior-Titel kommt nicht selten ohne entsprechende Gehaltsanpassung. Mitarbeitende mit weniger Erfahrung verdienen teils mehr als langjährige Kolleg:innen, neue Junioren werden mit sehr niedrigen Einstiegsgehältern eingestellt. Offener Austausch über Gehälter ist nicht erlaubt.
Nicht erkennbar vorhanden.
Das einzig wirklich Gute an dieser Stelle. Bis auf wenige Ausnahmen hält man zusammen, unterstützt sich gegenseitig und zieht an einem Strang.
Auffällig wenige ältere Mitarbeitende im Unternehmen, und gerade diese gehörten zu den Personen, die gekündigt wurden.
Mit einer Ausnahme zeigen Vorgesetzte kaum Führungsverhalten: keine Kommunikation, nicht einmal ein Gruß im Vorbeigehen, keine Updates zur Lage der Agentur. Dass bestimmte Personen aufgrund persönlicher Beziehungen bevorzugt werden, wird nicht einmal verschleiert.
Im Großen und Ganzen okay, aber im Winter funktioniert die Heizung nicht zuverlässig, und nicht jede:r erhält gleichwertige technische Ausstattung zum Arbeiten.
Unter Kolleg:innen funktioniert die Kommunikation gut, auf Führungsebene überhaupt nicht. Meetings wurden kurzfristig angesetzt oder abgesagt, wichtige Informationen erreichten die Mitarbeitenden gar nicht oder viel zu spät. Offenbar wurden sie als nicht relevant genug eingestuft, um sie weiterzugeben.
Die beiden Standorte von HRZN/Havas Social (Düsseldorf und Mannheim) gehören zwar offiziell zusammen, unterscheiden sich jedoch meiner Meinung nach deutlich, so ist gar keine Gleichberechtigung möglich.
Überwiegend monotone, wenig anspruchsvolle Arbeit. Die kreativen Projekte werden konstant an dieselben drei Personen vergeben, alle anderen bekommen kaum Gelegenheit, sich einzubringen.
Wenn man ein gutes Team hat macht es echt Spaß. Außerhalb des eigenen Teams brennt die welt.
Düsseldorf hat office dogs
Die Art wie Mitarbeiter Nummern sind die egal sind.
Düsseldorfer Office im Ballungsraum ohne Parkplatz. “Nicht Problem der Firma wie man zur Arbeit kommt”
Das Steuer einreißen.
Teure Führungskräfte abdanken lassen, die eh nie erreichbar sind.
Durch die Projektlage sehr angespannt. Immer wieder Entlassungswellen. Alle anderen leben in Angst. Niemand weiß, wen es wann trifft. Gute Arbeit schützt nicht.
Branche weiß über Lage Bescheid und Image sinkt weiter.
Durch die Kündigungen viel zusätzliche Arbeit die aufgefangen werden muss. Überstunden sind normal und werden nicht bezahlt.
Kein Geld für da.
Unterdurchschnittlich. Zugesagte Boni und Erhöhungen entfallen wegen wirtschaftlicher Lage ersatzlos. Beförderungen ohne mehr Gehalt sind leider normal. Mehr Arbeit und mehr Verantwortung heißt nicht mehr Geld.
Um was?
Eigentlich gut. Nimmt aber ab, weil jeder sich selber der nächste ist um die eigene Haut zu retten.
Gibt kaum welche.
Nicht greifbar. Nicht erreichbar.
Office modern. Viel Homeoffice.
Schlecht.
Spontane townhalls auf denen dann Hiobsbotschaften verkündet werden a la “alle
Die wir gleich kündigen bekommen sofort nach dem Meeting ne Mail”. Sofort kann sich ne Stunde später sein…direkte Team leads werden in Entscheidung dazu nicht eingebogen
Immerhin Geschlechter machen keinen Unterschied aber es geht rein nach inner circle Beliebtheit.
Spannende Kunden. Coole Projekte. Aber immer mehr fallen weg.
Die technische Grundausstattung war zum Zeitpunkt der Anschaffung aktuell. In einzelnen Teams herrschte ein echter kollegialer Zusammenhalt. Interessante Projekte und Kunden waren grundsätzlich vorhanden.
Die Führungskultur empfand ich als das zentrale Problem: Konformität wurde meiner Wahrnehmung nach über Leistung gestellt, Kritik nicht konstruktiv aufgenommen. Die interne Kommunikation wirkte auf mich intransparent und oberflächlich. Das Gehaltsmodell erlebte ich als undurchsichtig und real entwertend. Arbeitsbedingungen — insbesondere die Gebäudeinfrastruktur — entsprachen meiner Einschätzung nach nicht einem professionellen Standard. Konflikte blieben meiner Wahrnehmung nach strukturell ungelöst, übergriffiges Verhalten ohne Konsequenzen. Die Außendarstellung des Unternehmens deckte sich für mich kaum mit der gelebten internen Realität.
Transparente, nachvollziehbare Kriterien für Gehaltserhöhungen und Beförderungen wären ein wichtiger erster Schritt. Konfliktlösung sollte durch unabhängige, neutrale Stellen begleitet werden. Eine offene Feedbackkultur — in beide Richtungen — würde das Vertrauen der Belegschaft stärken. Investitionen in Gebäudeinfrastruktur und Home-Office-Strukturen sind überfällig. Weiterbildung sollte strukturiert und in der Arbeitszeit stattfinden. Führungskräfte sollten denselben Verhaltensstandards unterliegen wie alle anderen Mitarbeiter.
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als bedrückend und druckvoll. Vertrauliche Informationen zirkulierten meiner Wahrnehmung nach häufig über informelle Kanäle statt strukturiert kommuniziert zu werden — auch bei Themen, die besonderer Diskretion bedurft hätten. Den Umgangston erlebte ich als teilweise nicht professionellem Standard entsprechend und unangemessen aggressiv. Solches Verhalten blieb meiner Erfahrung nach ohne erkennbare Konsequenzen. Konfliktlösungsprozesse wirkten auf mich nicht neutral gestaltet. Mitarbeiter, die zu bestimmten Projekten moralische Bedenken äußerten, sahen sich nach meiner Wahrnehmung Vorwürfen ausgesetzt statt konstruktivem Dialog. Vertrauen und psychologische Sicherheit fehlten mir.
Das interne Image des Unternehmens empfand ich als deutlich schlechter als die Außendarstellung vermuten lässt. In meinem Umfeld erlebte ich eine verbreitete Unzufriedenheit — viele Kollegen, die ich kannte, suchten meiner Wahrnehmung nach aktiv nach Alternativen. Die Stimmung gegenüber Führung und Unternehmen war intern meiner Beobachtung nach von tiefer Frustration geprägt. Ich hatte dabei den Eindruck, dass die Führungsebene die Wahrnehmung und Bedürfnisse der Belegschaft strukturell nicht erreichten — und dass dies die Distanz zwischen beiden Seiten weiter verstärkte.
Die Work-Life-Balance erlebte ich als stark ungleich verteilt. Während manche Mitarbeiter klar abgrenzten, wurden andere meiner Wahrnehmung nach regelmäßig auch außerhalb der Arbeitszeiten auf privaten Kanälen kontaktiert. Wochenendarbeit abzulehnen hatte meinem Eindruck nach spürbare inoffizielle Konsequenzen. Fehlende Strukturen und Prozesse führten dazu, dass Projekte regelmäßig in Crunchphasen endeten — die Mehrbelastung trug dabei aus meiner Beobachtung stets dieselbe Gruppe von Mitarbeitern. Ich hatte den Eindruck, dass das Management diese Schieflage nicht aktiv adressierte, sondern die Belastungsbereitschaft Einzelner stillschweigend voraussetzte, bis persönliche Grenzen erreicht wurden.
Karrierechancen empfand ich als stark abhängig von der Bereitschaft, Entscheidungen der Führung vorbehaltlos mitzutragen — konstruktive Kritik schien meiner Wahrnehmung nach eher hinderlich als förderlich zu sein. Strukturierte Weiterbildung erlebte ich persönlich nicht; Eigeninitiative wurde dem Eindruck nach erwartet, jedoch nicht in der Arbeitszeit. Im Bereich der aktuellen technologischen Entwicklungen — insbesondere KI — hatte ich den Eindruck, dass das Unternehmen spät reagierte und nun versucht, entstandene Lücken nachträglich zu schließen. Die Vermittlung wirkte auf mich dabei ähnlich oberflächlich wie andere interne "Expertise", die ich in meiner Zeit dort erlebt habe.
Das Gehalt empfand ich als unterdurchschnittlich. Gehaltserhöhungen waren meiner Erfahrung nach selten, intransparent und ohne klare Kriterien — ich hatte den Eindruck, dass Konformität gegenüber der Führung eine größere Rolle spielte als Leistung. Mitarbeiter, die über Jahre keine nennenswerte Erhöhung erhielten, wurden durch Inflation meiner Einschätzung nach real schlechter gestellt. Aus Berichten von Kollegen gewann ich zudem den Eindruck, dass erweiterte Verantwortung nach einiger Zeit als Teil des bestehenden Jobs galt ohne entsprechende Vergütung, und dass mündliche Zusagen im Nachhinein anders bewertet wurden als erwartet.
Umwelt- und Sozialbewusstsein empfand ich als stark ausbaufähig. Mir fiel eine ausgeprägte Diskrepanz auf: Während intern zeitweise Maßnahmen wie CO₂-arme Ernährungstipps kommuniziert wurden, erlebte ich auf Führungsebene einen sichtbar gegenteiligen Umgang mit Ressourcen — darunter häufige Flugreisen. Ich empfand das als zynisch. Im sozialen Bereich wurden meiner Wahrnehmung nach Projekte angenommen, die ich persönlich als ethisch problematisch einstufte. Erst nach internem Widerstand der Belegschaft wurde davon abgesehen — verbunden mit Reaktionen der Führung, die ich als unangemessen empfand. Nach einer Entlassungswelle Anfang des Jahres wurde dieses Thema der Belegschaft meiner Wahrnehmung nach erneut vorgehalten.
Den Kollegenzusammenhalt empfand ich als stark ambivalent. Während einzelne Teams sehr eng miteinander waren, erlebte ich in anderen Bereichen ausgeprägte Spannungen. Zwischen Standorten nahm ich eine spürbare Rivalität wahr. Besonders auffällig war für mich der Umgang mit älteren Kollegen: Meiner Wahrnehmung nach wurden diese hinter ihrem Rücken abfällig behandelt, während in gemeinsamen Meetings ein harmonisches Bild gewahrt wurde. Ich erlebte sowohl echte Freundschaften als auch offene Intrigen. Das strukturelle Problem dabei war aus meiner Sicht, dass von Führungsseite nicht deeskalierend eingegriffen wurde — und ich hatte stellenweise den Eindruck, dass Konflikte dort ihren Ursprung hatten.
Ältere Kollegen waren in der Minderheit, und ich empfand den Umgang mit ihnen als problematisch. Meiner Wahrnehmung nach wurden sie häufig hinter ihrem Rücken abfällig behandelt — die Wortwahl, die ich dabei miterlebte, empfand ich als unangemessen und erschreckend. Ich hatte den Eindruck, dass eine ausgeprägte Selbstwahrnehmung im Bereich digitaler und sozialer Medien als impliziter Maßstab galt, an dem Kollegen gemessen wurden. Wer diesem Bild nicht entsprach, wurde meiner Beobachtung nach nicht selten als weniger kompetent oder nicht mehr zeitgemäß wahrgenommen — offen wie subtil. Eine Kultur des gegenseitigen Respects unabhängig von Alter oder Hintergrund erlebte ich nicht.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als die belastendste Erfahrung in diesem Unternehmen empfunden. Ich erlebte einen Kommunikationsstil, den ich als offen aggressiv wahrnahm, verbunden mit Mustern, bei denen Verantwortung meiner Wahrnehmung nach regelmäßig auf Mitarbeiter umgelenkt wurde. Kritik anzusprechen war aus meiner Erfahrung strukturell nicht möglich — Feedback floss ausschließlich in eine Richtung. Ich hatte den Eindruck, dass Konformität belohnt und Widerspruch stillschweigend sanktioniert wurde. Gehaltserhöhungen schienen für erfahrene Mitarbeiter meiner Beobachtung teilweise erst nach androhen oder aussprechen einer eigenen Kündigung realistisch. Auf C-Level-Ebene erlebte ich keinerlei erkennbare Konsequenzen für problematisches Verhalten.
Die technische Ausstattung war zum Anschaffungszeitpunkt meist aktuell, wurde meiner Erfahrung nach jedoch selten aktualisiert. Gravierender empfand ich die Gebäudesituation: Heizung und Klimaanlage funktionierten meiner Wahrnehmung nach nicht zuverlässig. Versuche, mit mobilen Geräten gegenzusteuern, brachten aus meiner Sicht keine spürbare Verbesserung. Einen finanziellen Ausgleich für das Arbeiten unter diesen Bedingungen — ob bei Kälte oder bei gefühlt extremer Wärme — erlebte ich nicht. Für Home-Office fehlte eine strukturierte technische Lösung, was meiner Beobachtung nach zu uneinheitlicher Dateiorganisation führte. Ich hatte zudem den Eindruck, dass mietrechtliche Vorteile durh die Klimaanlagen nicht an die Belegschaft weitergegeben wurden.
Die interne Kommunikation empfand ich als wenig substanziell. Das monatliche unternehmensweite Meeting wirkte auf mich eher wie ein oberflächlicher Newsticker als ein echtes Unternehmensupdate — wirtschaftlich relevante Themen für die Belegschaft wurden meiner Wahrnehmung nach kaum transparent kommuniziert. Stattdessen erlebte ich eine durchgehend positive Außendarstellung, die wenig Raum für Selbstreflexion ließ. Rückschläge wurden dem Eindruck nach sinngemäß als Qualitätsmerkmal umgedeutet. Die Kommunikationskultur insgesamt erinnerte mich eher an Formate wie Stromberg oder Agenturboomer als an ein professionelles Unternehmensumfeld — leider ohne den Unterhaltungswert.
Formell sind Frauen in der Führungsebene vertreten, was ich grundsätzlich positiv wahrnehme. Bei näherer Betrachtung hatte ich jedoch den Eindruck, dass Aufstieg weniger mit erbrachter Leistung zusammenhing als mit Konformität gegenüber bestehenden Strukturen und Erwartungen. Gleichberechtigung im tieferen Sinne — also Chancengleichheit unabhängig von Anpassungsbereitschaft — empfand ich dadurch als eingeschränkt. Das nach außen progressive Bild der Führungsebene ließ sich für mich mit den intern erlebten Dynamiken nur bedingt in Einklang bringen.
Interessante Aufgaben gab es grundsätzlich, jedoch erlebte ich deren Umsetzung häufig als problematisch. Meiner Wahrnehmung nach gingen anspruchsvolle Kunden im Laufe der Zeit zunehmend verloren — ich hatte dabei den Eindruck, dass strukturelle und organisatorische Faktoren eine wesentliche Rolle spielten, die Ursache jedoch regelmäßig extern attribuiert wurde. Der verbleibende Kundenstamm wirkte dadurch auf mich zunehmend repetitiv. Bei größeren Projekten fehlte aus meiner Erfahrung eine funktionale Projektleitung: Informationen musste man aktiv einfordern, Ressourcen wurden ohne erkennbare Struktur zugewiesen. Interessante Projekte waren so für mich häufig mit vermeidbarem Stress und ineffizienten Prozessen verbunden.
Es wird einem dreist ins Gesicht gelogen und für die Chefetage kann es nie zu viel Geld geben. Von der Haltung her sind es die typischen "alten, weißen Männer", die das Sagen haben.
Da gibt es nichts mehr zu retten.
Im eigenen Dunstkreis angenehm, aber im Bezug auf das große Ganze eher unangenehm. Die eine Hand weiß, meiner Meinung nach, nicht was die andere tut. Das führt zu Frust. Bei der Übernahme durch Havas sollte sich nichts ändern und dennoch hat sich viel geändert. Wenn es um Vorteile geht, welche die Havas den Mitarbeiter*innen bringen (Sonderurlaub, Home Office etc.), dann gilt man nicht zu diesem Unternehmen ("Wir sind HRZN, nicht Havas!"). Sobald jedoch Entscheidungen bzgl. Beförderung, Gehalt, externe Schulungen getroffen werden müssen, dann muss das mit Havas geklärt werden ("Würde ja gerne, aber Paris sagt nein!").
Ich finde, dass niemand HRZN kennt. Es sind einzelne Personen, die sich hervorheben und gute Beziehungen zu den Kunden aufbauen.
Untereinander reden die Mitarbeiter*innen auch viel negativ über das Unternehmen, aber keiner traut es sich auszusprechen bzw. ist wieder erheitert, wenn es mal wieder eine Weihnachtsfeier gibt. So sehe ich das zumindest.
Mitarbeiter*innen sind angeblich selbst schuld, wenn sie weder Pausenzeiten noch Feierabend einhalten können. Dass dies möglicherweise einem zu großen Workload geschuldet ist, weil man dem kleinsten Kunden nur das Beste verspricht, kommt einem nicht in den Sinn.
Wer krank ist, muss sich entweder Sorgen machen, dass man im Ansinnen sinkt oder eben weiterarbeiten. Familie ist eher Störfaktor außer man hat gut Beziehungen. So sehe ich das zumindest.
Im Rahmen der Übernahme durch eine größere Agentur wurde eigentlich deren Öko- und Sozial-Standards übernommen. Es gibt verpflichtende Schulungen und auch diverse Teams zu betreffenden Themen waren bereits vorhanden. In der Praxis sah es bei HRZN schon nicht danach aus, dass sich dafür irgendwie interessiert wurde und durch die Übernahme wirkte das ganze noch eher nach Greenwashing. Abfalltrennung war das höchste der Gefühle. So wurde für alle Mitarbeiter*innen bspw. Feuerwerk bestellt, an dem man sich bedienen durfte. Wenn Umweltbewusstsein wirklich vorhanden wäre, hätte man das eher nicht getan
Nicht vorhanden.
Gibt wenige Kolleg*innen, mit denen man gute Verknüpfungen binden kann. Überwiegend scheint aber "Jede*r ist sich selbst der*die Nächst*e" zu gelten.
Aufgaben wurden teilweise kurz vor knapp verteilt, obwohl die beim jeweiligen Vorgesetzten bereits deutlich länger lagen und dann musste man häufig noch, unter Zeitdruck, wichtige Informationen diesem aus der Nase ziehen, um überhaupt zu wissen, was genau gefordert wurde.
Bei Konflikten wurde man entweder beschwichtigt und die Sache abgetan oder es wurde die "Chef-Karte" gezogen, sobald man diesen auf Widersprüche mit der eigenen Policy o. ä. hingewiesen hat. Geld stinkt bekanntlich nicht.
Ausstattung war in Ordnung. Bürogebäude hat gepasst.
Im Endeffekt wird sich aus meiner Sicht bei den Meetings nur selbst auf die Schulter geklopft. Negative Punkte werden meist ignoriert oder es wird gelogen (Stichwort: Jahresendbonus - Nie ausgezahlt)
Je nach Position und Beziehung zum Vorgesetzten kann man durchaus gut verdienen. Sollte jedoch der Wunsch nach einer Gehaltsanpassung da sein, ist auf einmal nicht mehr die HRZN dafür zuständig, sondern Havas und das ist dann ein Kampf, wie ich finde. Trotz Rekordumsatz, wird jeder Cent mehrmals umgedreht. Boni gibt es nur, wenn der Staat es wieder ermöglicht.
Aus meiner Sicht wird Nepotismus groß geschrieben: Kommt man privat miteinander klar, hat man mehr Chancen darauf, weiterzukommen oder mehr Geld zu erhalten. Als Mann sind die Chancen, meiner Meinung nach, nochmal größer.
Cooles Team und ein lockeres miteinander. Kein Dresscode
Mehr Leute anstellen um den anstehenden Aufgaben gerecht zu werden.
Sehr freundschaftliches Verhältnis am Arbeitsplatz und Privat. Respektvoller Umgang über alle Ebenen hinweg.
Alles in allem sehr gutes Klima im Team
Agenturüblich muss man zu Stoßzeiten länger im Büro bleiben. Wenn jedoch weniger ansteht kann man auch mal früher gehen. Die Arbeitszeiten sind bis auf ein gewisses Maß flexibel, Arztbesuche oder dergleichen können jederzeit wahrgenommen werden. Durch die Homeofficeregelung 60/40 kann man sich seine Woche ebenfalls flexibel gestalten.
Wenn die Zeit dafür da ist besteht die Möglichkeit sich in neue Themen einzuarbeiten und sich neues Wissen anzueignen. Aktuell wird man dazu ermutigt sich mit neuer Technik/ Software auseinanderzusetzen.
Bezahlung ist im Branchenüblichen Durchschnitt und ist immer pünktlich zum Monatsende auf dem Konto. Es gibt Corporate Benefits und in naher Zukunft soll es auch ein Jobrad geben.
Man gibt sich Mühe drauf zu achten, kann jedoch nicht immer optimal umgesetzt werden.
Feedback wird sehr neutral und stets mit Verbesserungsvorschlägen geäußert. Aufgaben werden zu Beginn jeden Tages zugeordnet und dann strukturiert abgearbeitet. Bei Problemen findet sich immer jemand der einem gerne hilft.
Spontane Aufgaben die schnell erledigt werden müssen, können schon mal das Tagesgeschäft durcheinander bringen.
Sehr flache Hierachien, Duzpolitik, Vorgesetzte treten einem immer auf Augenhöhe entgegen, sind Verständnisvoll und versuchen bei Problemen gemeinsam eine Lösung zu finden.
Schönes Büro, jeder hat Platz um sich zu entfalten. Hardwaretechnisch wird man als Neueinsteiger gut ausgestattet, neue Laptops/ Macbooks. Getränke und Kaffeeflat. Parkplätze vor dem Büro für die Belegschaft sind ebenfalls vorhanden. Die Flugzeuge nebenan sind sehr laut aber bei geschlossenem Fenster kaum zu hören. Die Klimanalage/ Heizung macht derzeit Probleme, aber das Problem soll noch behoben werden.
Könnte etwas besser sein. Man könnte zu vielen Themen früher abgeholt werden um sich auf neue Aufgaben angemessen vorbereiten zu können.
Es gibt viel Tagesgeschäft welches abgearbeitet werden muss (nicht die spannendste Arbeit), Jedoch kommen regelmäßig spannende neue Aufgaben hinzu bei denen man sich kreativ entfalten kann.
Nichts, wirklich absolut nichts.
So ziemlich alles. Motivation durch Angst. Beobachtung durch andere.
Hört auf, Mitarbeiter als verschwendbare Ressource zu sehen. Nehmt die Belange ernst. Niemand braucht sich hier ducken. Euer Verhalten fällt euch auf die Füße. Und dann wird auch der Käufer merken, was für eine Lüge er sich hier hat auftischen lassen
Innerhalb der Teams ist die Atmosphäre (noch) gut. Alle halten zusammen, von Führung kann hier aber keine Rede sein. Es ist ein Klima der Angst.
Es gibt keins. Auch wenn man denkt, es gibt eins. Niemand kennt HRZN und das wird sich nicht ändern.
Leider nein, leider gar nicht. 12 Stunden Tage, kein Ausgleich, kein Entgegenkommen. Privates ist hinten anzustellen. Es ist zu wünschen, dass mit dem Verkauf alles besser wird. Das hier auf solche Themen wert gelegt wird. Flexible Arbeitszeiten? Gibt es nicht. Home Office? In absoluten Ausnahmefällen und auch dann nur als absolute Ausnahme. Trotz angeblicher Regelung.
Es wird über die Gründung eines Betriebsrats nachgedacht. Noch Fragen? Siehste.
Ist kein Geld für da.
Es gibt keine Strukturen oder so. Es gilt: möglichst viele billige Arbeitskräfte
Der Käufer hat ein Umweltteam. Das wird einiges zu tun haben bei uns.
Hier ist es etwas besser, auf Mitarbeiterebene aber nur. Allerdings gibt es hier auch die Lieblinge, denen man am besten nicht zu viel erzählt.
Es gibt 2.
Kommt drauf an. Die einen so, die anderen so. Aber auch hier wird sich eher über Mitarbeiter lustig gemacht als das man das Gespräch sucht. Der Käufer wird die Leute hoffentlich auf Schulungen schicken.
Wir sind umgezogen. Und es ist nichts da. Es läuft nichts. Noch Fragen? Aber Geschäft soll weiterlaufen. Versprochene Tische und coole Stühle? Nein, auf einmal kein Geld mehr da. Wieso?
Existiert leider überhaupt nicht und das ist Fakt. Der Verkauf der Agentur wurde auf einem "Kick Off" Meeting verkündet. Keine Infos, nichts konkretes. Wieso wurde der Verkauf beschlossen? Keine Infos zu. Und das obwohl man weit im Vorfeld bereits mit dem Partner zusammengearbeitet hat und aus den Teams immer wieder mitgeteilt wurde: Es ist schrecklich.
Es werden alle im dunkeln gelassen. Egal worum es geht.
Nein. Die Nase entscheidet ob jemand gut oder nicht gut ist.
Bekommst du nur, wenn du stramm stehst und bedingungslos gehorsam bist.
Bis auf die vielen Negativpunkte ist sonst die Stimmung untereinander sehr locker und angenehm, zumindest wenn alles so läuft wie es das soll. Man kann mit jedem mal gemütlich quatschen. Manche sind wirklich lieb und cool drauf!
Fehlende Wertschätzung der Mitarbeiter und schweigen über Negativzustände!
Bitte nehmt euch das Feedback eurer Mitarbeiter zu Herzen statt Bewertungen zu löschen! Kommuniziert warum etwas wie gelaufen ist und fragt nach was ihr besser machen könnt, und wenn ihr darauf eine Antwort bekommt dann hört diese auch aufmerksam an! Das Feedback kommt, wird nur nicht umgesetzt.
Es wird den Mitarbeitern nicht vertraut, alles endet in endlosen Abstimmungsschleifen, Fehler werden breitgetreten und wenn mal etwas falsch gemacht wird, wird das vor dem ganzen Team besprochen und negative Stimmung kommt auf. Manche Mitarbeiter haben wohl kein Bock auf ihre Aufgaben was sie dann an anderen auslassen.
Besser als es sein sollte, zumindest auf Kununu. Bewertungen werden gelöscht. In der Branche ist das ansehen ganz gut, wobei es hier verdient gut ist (Zumindest aus Kundensicht verdient)
Arbeitszeiten werden nicht erfasst. Gleitzeit nach dem Motto, du kannst auch mal eine Stunde früher kommen und dafür eine halbe Stunde länger bleiben :) Überstunden werden nicht honoriert und auch nicht ausgeglichen.
Gibt keine Angebote, auf Nachfrage entweder Ablehnung oder Ausreden, oder es wird sich einfach nicht drum gekümmert wenn man etwas in der Art machen möchte.
Agenturlike, durchschnittlich niedrig, Betriebliche Altersvorsorge, keine sonstigen Zuschüsse für Studenten oder Azubis wie Bücher, Lernmaterial, Fortbildungen etc. Keine Förderungen.
Wird weder angesprochen noch sich überhaupt Gedanken drum gemacht, es ist einfach kein Thema in der Firma.
Teamintern bestimmt bei einigen gut, zwischen den Teams gar nicht. Nach dem Motto, hilf mir bitte und erledige das mal, aber braucht man selbst diese Unterstützung heißt es, das müsse trotzdem sofort erledigt werden. Naja.
Gibt niemand altes, ob auch keiner wegen seines Alters eingestellt wird kann ich nicht sagen, kann man aber vermuten in einer kreativen Branche. Weiß ich aber nicht. Niemand über 50 eingestellt und auch nur 2 über 40.
Manche sind echt lieb, niemand macht sich zum absoluten Endboss, jeder wird geduzt. Jedoch ist das Verhalten nicht sonderlich nah am Mitarbeiter, Kritik wird nicht gern gesehen, für den Untergebenen wird auch nichts getan.
Mac/Laptop und kostenlose Getränke, was einen guten Schein nach außen wahren soll, jedoch:
Grausige Parksituation
Billige, hässliche, unorthopädische Stühle
Triste Büros, kein Budget oder Möglichkeit sich das Büro zu verschönern, außer aus eigener Tasche zu zahlen. Erst seit kurzem gibt es ein paar Pflanzen im Büro, nachdem diese vom Vorgänger übernommen wurden. Kaum Besteck, Teller, einfache Dinge wie Schere Tacker Tesa, einfach alles trist.
Ein Albtraum. Es wird über 5 verschiedene Programme kommuniziert und sich nicht geeinigt. Die Möglichkeit einheitlich über ein Programm zu kommunizieren wäre da, Asana wurde für jeden eingerichtet, dennoch weigern sich Mitarbeiter das Programm zu verwenden. So wird über Programme, Mail, Teams, Asana, Calls, Exceltabellen etc. Pp. kommuniziert was absolut unübersichtlich endet.
Gleichberechtigung der Geschlechter ist absolut vorhanden. Gleichberechtigung unter den Angestellten so gar nicht. Chefetage ist teilweise privat mit den Mitarbeitern befreundet, welche dadurch natürlich alle Freiheiten haben.
Manchmal tolle Projekte, die dann aber meist zu spontan reinkommen als dass man sie genießen könnte, ansonsten sehr langweiliges Tagesgeschäft.
Moderne Arbeitsausstattung, tolle Kollegen
Fehlendes Vertrauen, 4-Augen-Prinzip durch die Führungsetage selbst bei kleinen Anpassungen, fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation, interne Deadline-Vorgaben
Menschlichkeit einführen
Zitat: "Wir pflegen hier keine positive Feedbackkultur". Wer ein Arbeitsverhältnis mit viel Wertschätzung und einer vertrauensvollen Basis sucht, ist hier falsch. Kontrolle ist der key to success und die Motivation muss jeder Mitarbeiter selbst finden. Motivation durch positives Feedback und eine inspirierende Arbeitsatmosphäre sucht man vergebens.
Image ist alles - darum gibt es hier auch nur positive Bewertungen. Ex-Mitarbeiter und aktive Mitarbeiter reden oft schlecht über das Unternehmen. Ein reger Mitarbeiterwechsel bekräftigt, dass hier kein Wohlfühlklima herrscht. Intern wird das jedoch nicht als Problem angesehen. Wer das gewünschte Tempo nicht halten kann, der muss mit Konsequenzen rechnen (Formulierung musste hier auf Wunsch des Arbeitgebers geändert werden - weißt du Bescheid). Wie das auf die Außenwirkung einspielt, ist egal.
Deine work ist dein life? Dann 5/5! Wenn du allerdings auch gerne mal zu Hause bist, dich mit Freunden triffst oder gar ein Hobby hast, wirst du hier nicht glücklich. Alle Projekte sind hier immer erstmal sehr wichtig und müssen "asap" angegangen werden. Der Kunde weiß noch nichts von dem großen Marketing-Coup, für den du die Präsi machst? Trotzdem muss sie heute noch raus. Die Deadlines werden intern bewusst stramm gesetzt (auch wenn das nicht notwendig ist) und sorgen zusätzlich für schlechte Stimmung. Zahlreiche Fälle von Burn Out in einem jungen Team sprechen für sich. Beim Bewerbungsgespräch werden flexible Arbeitszeiten versprochen, tägliche Meetings zur Arbeitskontrolle früh morgens und spät am Abend verhindern das jedoch.
Wer sich weiterbilden möchte, der muss sich aktiv umschauen, kann dann aber auch mal an der ein oder anderen Fortbildung teilnehmen. Falls kurzfristig etwas anderes als wichtig angesehen wird, kann diese aber auch wieder storniert werden. Karriere machen ist schwer, intern steigt man zwar auf, Bedeutung hat das jedoch keine (konkrete Formulierung musste auf Verlangen des Unternehmens entfernt werden). Intern hat das noch nicht jeder verstanden.
Das Gehalt ist agenturtypisch nicht gut. Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht, Boni nur selten. Die Gehälter werden sehr knapp ausgezahlt, wer also pünktlich seine Miete zahlen möchte, braucht unbedingt einen Puffer. Wer mehr Geld bekommen möchte, muss mehr Verantwortung tragen, was in diesem Fall bedeutet: Ständige Erreichbarkeit.
Irrelevant. (Passage musste mittlerweile 7x nach anwaltlicher Drohung geändert werden, was zeigt, dass für den „guten“ Ruf so ziemlich alles getan wird).
Das Arbeitsklima ist generell schlecht. Viele sind unzufrieden und ein ständiger Wechsel unter den Kollegen macht einen echten Zusammenhalt unter allen kaum möglich. Wer Freunde finden möchte, der kann hier jedoch Erfolg haben - das Team ist größtenteils wirklich super, ehrlich und aufgeschlossen.
Ältere Kollegen gibt es nicht und das ist auch so gewollt. Langjährige Marketingexperten kann man hier lange suchen. Die meisten Mitarbeiter sind frisch von der Uni bzw. ausgelernt und treten hier ihren ersten Job an.
Ansprechpartner bei Problemen sucht man dank flacher Hierarchie vergebens. Niemand hat Zeit für ein Gespräch und auf Verständnis trifft man hier auch nicht. Die Ziele sind utopisch und werden auch nicht mit Freude und Elan sondern mit Druck verfolgt. Die Vorgesetzten können grundsätzlich alles besser als ihre Mitarbeiter und sind sie nicht zufrieden, folgt eine harte Zeit der totalen Kontrolle. Während Corona wurde aus Angst vor Kontrollverlust auch nur phasenweise Homeoffice erlaubt, obwohl es ohne Probleme möglich gewesen wäre. Mitarbeiter müssen zudem fast täglich ihre Arbeiten präsentieren und in der Gruppe bewerten lassen.
Die Arbeitsausstattung und das Büro sind sehr modern: Mac Books mit Privatnutzung, hochwertige Büromaterialien und ein guter Standort. Die Büros sind allerdings sehr kahl und eine Einrichtung vermisst man hier, denn dafür ist keine Zeit da. Direkt neben dem Gebäude befindet sich eine Zugstrecke für Güterzüge, die aber nur selten stört. Die Parkplatzsituation ist schwierig.
Wer weit voraus planen möchte, der ist in dieser Agentur falsch (Formulierung musste nach anwaltlicher Forderung geändert werden, was hier eigentlich steht kann man sich denken). Kundentermine werden sehr kurzfristig gebucht und Mitarbeiter dürfen sich privat nicht zu viel vornehmen (auch diese Formulierung musste auf Verlangen des Unternehmens geändert werden - das sagt schon einiges über die positiven Bewertungen auf dieser Seite aus). Entschuldigt wird das nicht, es wird sich nur noch damit gebrüstet, dass ja noch "end of day" und nicht "end of business day" herausgehandelt wurde - na vielen Dank auch. Erfolge der Agentur werden in den Himmel gelobt, während über einen verlorenen Pitch keiner spricht. Jeder muss sich selbst organisieren, falls er/sie das nicht schafft, heißt es ackern bis in die Abendstunden (Überstunden werden natürlich weder erfasst noch bezahlt).
In der Belegschaft sind größtenteils Frauen, das jedoch nicht vor dem Hintergrund der Gleichberechtigung (die passendere Formulierung musste auf Verlangen des Unternehmens geändert werden). Mitarbeiter, die sich mit den Vorgesetzten gut stellen, werden bevorzugt behandelt. Azubis sind nur billige Arbeitskräfte und lernen nichts, da niemand Zeit für eine umfassende Betreuung der jungen Menschen hat. Hier bist du auf dich alleine gestellt, auch als Berufseinsteiger.
Junge, coole Agentur mit verschiedenen Kunden, die eine Arbeit bietet, auf die junge Leute einfach Bock haben. Wer Social Media liebt, der liebt auch die Aufgaben. Ein vielfältiges Aufgabengebiet bietet jeden Tag neue Herausforderungen, die jeder aber auf sich allein gestellt lösen muss. Seine Moral muss man dabei allerdings hinten anstellen, denn dieser Agentur darf wirklich jede Firma einen Auftrag erteilen, wenn sie gut zahlt.
Modern, super freundlich, tolle Aufgaben, tolle Ausstattung
Gespart wird am Gehalt, an genug Mitarbeitern und an Enden, an denen es eigentlich Schwachsinn ist. Könnte so krass (mehr als ohnehin schon) expandieren und wachsen, wenn mehr Mitarbeiter gesucht und auch eingestellt werden, mit fairen Gehältern, dann könnten auch die Kunden in größerem Umfang bedient werden.
Kommunikation erlernen!
Es wird sehr viel verlangt und dafür wenig zurückgegeben. Überstunden sind normal, Ausgleich gibt es dagegen kaum. Mal früher gehen wird nicht tolerierend beäugt, pünktlich gehen ist selten, länger bleiben die Regel. Die Arbeit macht zwar Spaß dort, ist aber zu Lasten der Mitarbeiter nicht gut verteilt.
Spontane Termine sind durchaus auch mal mit dem Job vereinbar, generell jedoch ist es mehr Work als Life, Überstunden sind an der Tagesordnung, Mehrarbeit, zu wenig Mitarbeiter für zu viele Kunden.
Wenn man die Zeit dafür hätte, die man jedoch kaum findet, hat man durchaus das Angebot solange man es sich selbst organisiert.
Agenturlike eben.
Naja… wird nicht drauf geachtet.
Wenn man sich einer Meinung ist top, wenn man es nicht ganz gleich sieht flop.
Gibt niemand wirklich älteres, sehr junge Agentur. Ein bis zwei ältere Personen (40+), die werden jedoch behandelt wie auch jeder sonst.
Super flache Hierarchien, Duz Kultur in der gesamten Firma über alle Ebenen Hinweg, Nähe zum Team, Meetings der ganzen Firma um alle einzubinden, auch die kleinsten Glieder.
Chaotisch, unstrukturiert, leider! HRZN hätte großes Potenzial als top Arbeitgeber, wenn Kommunikation und Arbeitsplanung funktionieren würde und keine ausbeuterische Mehrarbeit Pflicht wäre.
Es wird viel über Kommunikation geredet, Meetings angesetzt die die Anwesenheit kontrollieren. Man hat jederzeit die Möglichkeit Kritik zu äußern und Prozesse zu besprechen, umgesetzt wird jedoch nichts davon, Lerneffekte gibt es auch nicht.
Mehr Frauen als Männer, Frauen in Führungspositionen, hier gibt es nichts zu meckern. Der Umgang mit Angestellten mit Kindern ist nicht sonderlich sensibel.
Super interessante Kunden, Pitches, neue Themen, die Aufgaben sind bunt, vielfältig, hochmodern und machen Spaß.
So verdient kununu Geld.