Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

HS-Architekten 
BDA 
Hirschmüller 
Schindele 
Partnerschaftsgesellschaft 
von 
Architekten 
mbB
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nie Wieder!

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich hatte während meiner Beschäftigung wiederholt den Eindruck, dass Mitarbeitende mit ihren Anliegen, Sorgen und auch konstruktiven Verbesserungsvorschlägen nicht ausreichend ernst genommen wurden. Die Kommunikation war aus meiner Sicht stark hierarchisch geprägt, und es entstand häufig der Eindruck, dass Entscheidungen ausschließlich top-down getroffen wurden. Kritisches Feedback sowie Kündigungen wurden teilweise emotional und persönlich aufgenommen, was die Zusammenarbeit und das Arbeitsklima spürbar belastet hat. In bestimmten Situationen erlebte ich das Verhalten einer Führungskraft als sehr impulsiv und schwer vorhersehbar, was zu zusätzlicher Unsicherheit im Team geführt hat. Zudem hatte ich den Eindruck, dass private Interessen einzelner Personen gelegentlich Einfluss auf berufliche Entscheidungen und Projektinhalte genommen haben, was ich als nicht professionell empfunden habe und die objektive Zusammenarbeit beeinträchtigt hat.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe mir im Arbeitsalltag mehr Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden gewünscht. Aus meiner Sicht sollte ein Unternehmen nicht nach dem Prinzip ‚Geiz ist geil‘ geführt werden, sondern mit einem angemessenen Fokus auf professionelle Strukturen und Mitarbeiterbindung.
„Aus meiner Sicht wäre die feste Einstellung einer Büroassistenz sinnvoll und notwendig gewesen, um die organisatorischen Abläufe zu entlasten und den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten.“
Teilweise hatte ich den Eindruck, dass das Büro eher wie ein persönliches Projekt behandelt wurde als wie ein professionell geführtes Unternehmen. Von Führungskräften erwarte ich in diesem Zusammenhang eine klare Verantwortungsübernahme sowie eine Vorbildfunktion im täglichen Umgang.

Wichtig wäre aus meiner Sicht auch ein stärkeres Interesse an den Mitarbeitenden, mehr aktiver Austausch sowie eine ernsthafte Berücksichtigung von Feedback und Vorschlägen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war stark von der jeweiligen Anwesenheit bestimmter Führungskräfte abhängig. In deren Abwesenheit war die Situation eher ruhig, jedoch ohne besondere positive Entwicklung oder Motivation. Insgesamt wirkte das Arbeitsumfeld auf mich wenig stabil und nicht durchgehend professionell geführt, sodass weder ein konstruktives noch wertschätzendes Arbeitsklima erkennbar war.

Image

Nach außen wird das Büro stark über Nachhaltigkeit und Entwurfskompetenz positioniert. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung fehlte jedoch teilweise eine durchgängig erkennbare gestalterische Linie, und Projekte wirkten in der Umsetzung nicht immer konsequent oder klar gesteuert, wodurch sich Prozesse mitunter stark in die Länge zogen.

Ich hatte zudem den Eindruck, dass einzelne Projekte in der Außendarstellung stärker dem eigenen Büro zugeschrieben werden, als es der tatsächlichen Verteilung von Planung und Ausführung entspricht.

Insgesamt habe ich eine sehr hohe Fluktuation im Team wahrgenommen, was aus meiner Sicht auf eine insgesamt wenig stabile Arbeitsstruktur schließen lässt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war grundsätzlich in Ordnung. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die individuelle Arbeitsbelastung und der tatsächliche Arbeitsaufwand im Alltag nur begrenzt wahrgenommen oder aktiv begleitet wurden. Insgesamt entstand für mich eher das Gefühl, dass wenig Interesse an der konkreten Arbeitsverteilung und -situation der Mitarbeitenden besteht.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht sehr eingeschränkt. Strukturierte Entwicklungsperspektiven oder aktiv geförderte Weiterbildung habe ich nicht wahrgenommen. Zudem war es aus meiner Erfahrung heraus schwierig, kontinuierlich an sauber organisierten Projekten zu arbeiten, wodurch der fachliche Lernfortschritt zusätzlich begrenzt war.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war in der Höhe grundsätzlich in Ordnung. Allerdings kam es aus meiner Erfahrung heraus wiederholt zu Unsicherheiten hinsichtlich der pünktlichen Auszahlung, was die Verlässlichkeit der Vergütung aus meiner Sicht eingeschränkt hat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Bereich Umweltbewusstsein wird nach außen ein entsprechender Anspruch sichtbar, unter anderem durch den Umgang mit nachhaltigen Themen und Produkten.

Im sozialen Bereich hatte ich hingegen den Eindruck, dass dieser Anspruch intern nicht durchgängig gelebt wird. Insbesondere Situationen wie Kurzarbeit sowie aus meiner Sicht verspätete oder ausstehende Gehaltszahlungen wurden von mir als belastend und wenig mitarbeiterorientiert wahrgenommen.

Kollegenzusammenhalt

Der kollegiale Zusammenhalt war grundsätzlich in vielen Bereichen gut. Allerdings gab es im Team einzelne Konstellationen, die wiederholt zu Spannungen geführt haben und das Arbeitsklima deutlich beeinflusst haben. In diesen Fällen kam es regelmäßig zu Konflikten, die sich auch auf die Zusammenarbeit im Alltag ausgewirkt haben. Insgesamt war das Teamklima dadurch nicht durchgehend stabil, sondern teilweise von stark unterschiedlichen zwischenmenschlichen Dynamiken geprägt.

Umgang mit älteren Kollegen

Schwer zu sagen, dass es niemanden Ü 60 gibt.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war aus meiner Sicht stark auf die Führungsebene ausgerichtet. Der Fokus lag im Arbeitsalltag häufig weniger auf einem gemeinschaftlichen Teamverständnis, sondern vielmehr auf den Entscheidungen und Prioritäten der Geschäftsführung. Ein ausgeprägtes ‚Wir-Gefühl‘ im Sinne eines gemeinsamen Teamansatzes habe ich daherfast nie wahrgenommen

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich seit dem Umzug in das neue Büro aus meiner Sicht verbessert. Durch die geringere Anzahl an Mitarbeitenden stand ausreichend Platz zur Verfügung, wodurch die räumliche Situation insgesamt als angenehm und entspannt wahrgenommen wurde.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht insgesamt eher sporadisch und nicht durchgängig transparent. Mitarbeitende wurden häufig erst im Nachhinein oder durch konkrete Ergebnisse in Entscheidungen einbezogen, anstatt frühzeitig ‚ins Boot geholt‘ zu werden.

Wichtige Informationen wurden teilweise nur eingeschränkt oder verzögert weitergegeben, sodass diese im Arbeitsalltag nicht immer rechtzeitig verfügbar waren. Dies führte stellenweise dazu, dass relevante Entwicklungen eher zufällig bekannt wurden.

Aus meiner Sicht bestand nur wenig Offenheit für Maßnahmen zur Verbesserung der internen Kommunikation, wodurch strukturelle Weiterentwicklungen in diesem Bereich erschwert wurden.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung wurde grundsätzlich als gegeben wahrgenommen. Allerdings hatte ich in Einzelfällen den Eindruck, dass Kolleginnen nach der Rückkehr aus der Elternzeit nicht durchgehend gleichwertig eingebunden wurden. Anliegen und Bedürfnisse in dieser Phase wirkten aus meiner Sicht teilweise nicht ausreichend berücksichtigt oder ernst genommen, was ich als verbesserungswürdig empfunden habe.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt abwechslungsreich oder fachlich herausfordernd. Durch das Fehlen durchgängig interessanter und spannender Projekte ergaben sich im Arbeitsalltag nur begrenzte Möglichkeiten für inhaltliche Weiterentwicklung.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Innerhalb von 2.5 Jahren haben mehr als 10 Angestellte gekündigt

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Wertschätzung der Leistung der Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Nachhaltige Architektur anzustreben ist Loebenswert. Aber was ist Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, ein Arbeitsklima auf Vertrauensbasis und Wertschätzung zu schaffen und seine Mitarbeiter halten zu können.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte das Gefühl, dass uns nicht vertraut wurde. Einer der Chefs ist selten im Büro und hat oft die Projektleiter angerufen oder SMS geschrieben. Ich habe erlebt, dass ein Projektleiter sehr laut ermahnt wurde, weil er während der Mittagspause innerhalb von 5 Minuten nicht zurück gerufen hat.
Schwierig finde ich auch, dass es immer noch keine Büroassitenz gibt und wir uns selbst um das Bestellen von Büromaterialien und Kaffee kümmern müssen. Wenn es mal keine Hafermilch gab, war die Stimmung angespannt.

Image

Die Tatsache, dass in den letzten 2.5 Jahren ca. 15 Kolleginnen freiwillig gekündigt haben, spricht Bände.

Work-Life-Balance

Das war einer der wenigen guten Punkte im Büro.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alle Lebensmittel sind Bio, wenn welche gekauft werden.
Nachhaltige Architektur wird versucht, gelingt leider nicht oft.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen durfte man auf eigene Kosten machen.

Kollegenzusammenhalt

Als es damals noch viele Kollegen gab, war es sehr schön. Wir saßen ja alle im selben sinkenden Schiff.

Vorgesetztenverhalten

Ich fand es nicht in Ordnung, dass einer der Chefs sehr laut werden konnte und launisch. Ich hatte oft das Gefühl, dass ein Klima der Angst herrschte.
Wenn dieser von uns mit seinem Verhalten konfrontiert wurde, hatte ich nicht das Gefühl, dass er uns ernst nimmt. Das hat sich immer richtig schlecht angefühlt. Und ich hatte immer das Gefühl, dass es Lieblinge gibt. Das fühlt sich total unfair an.

Arbeitsbedingungen

Wenn das Büro nicht umgezogen wäre, hätte ich hier 1 Stern gegeben. Eine Putzhilfe 1mal pro Woche für 2 Stunden war nicht ausreichend. Auch Stühle wo das Polster rausquoll war nicht in Ordnung.
Das wurde im neuen Büro geändert. Ich finde, im neuen Büro lässt die Sauberkeit immer noch zu wünschen übrig. Und mir ist es unangenehm Besuchern etwas zu trinken anzubieten, da die Gläser und Tassen alle alt und verkratzt sind.

Kommunikation

Ich hatte nie das Gefühl, dass offen kommuniziert wurde. Schade finde ich, dass der Vorschlag für ein Teamcoaching zur Kommunikation von den Chefs ausgeschlagen wurde. Dabei wäre es sehr notwendig, da uns schon einige Male passiert ist, dass Gehälter später gezahlt wurden. Und das ohne Vorankündigung an die Mitarbeiter. Für mich ein no-go.

Gehalt/Benefits

Nicht immer kommen die Gehälter pünktlich. Ansonsten ist die Höhe der Gehälter ok.

Gleichberechtigung

Das war in Ordnung. Wobei ich auch beobachtet habe, wie Kolleginnen nach Ihrer Elternzeit sich nicht mit ihren Bedürfnissen gesehen gefühlt haben.

Interessante Aufgaben

Ich denke das ist abhängig vom Projektleiter. Wenn dieser einen vor dem Mikromanaging der Chefs schützt, dann ging es.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird HS-Architekten BDA Hirschmüller Schindele Partnerschaftsgesellschaft von Architekten mbB durchschnittlich mit 2,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bau/Architektur (3,7 Punkte). 0% der Bewertenden würden HS-Architekten BDA Hirschmüller Schindele Partnerschaftsgesellschaft von Architekten mbB als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich HS-Architekten BDA Hirschmüller Schindele Partnerschaftsgesellschaft von Architekten mbB als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.