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kununu Prüfprozess
23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv fallen der große Freiraum und die Eigenverantwortung im Arbeitsalltag auf. Die Aufgaben sind vielfältig und anspruchsvoll, der Zusammenhalt im Kollegium ist gut. Die technische Ausstattung ist modern, das Gehalt kommt zuverlässig, und mit JobRad, Corporate Benefits und EGYM gibt es solide Zusatzleistungen. Urlaub wird unkompliziert gewährt.
Wertschätzung kommt im Alltag zu kurz – Lob ist selten, der Ton zuletzt spürbar rauer. Kommuniziert wird vor allem Positives, während unangenehme Themen ungern angesprochen werden. Die Work-Life-Balance muss man sich selbst erkämpfen: Mehrarbeit verfällt, Ausgleich wird zögerlich gewährt. Das Bonusmodell ist intransparent und wurde wiederholt ohne nachvollziehbare Begründung gekürzt. Auch der Umgang mit langjährigen und älteren Kollegen lässt Fingerspitzengefühl vermissen.
Der rote Faden liegt bei Wertschätzung und Verlässlichkeit. Konkret hieße das: mehr Anerkennung im Alltag statt nur das Ausbleiben von Kritik. Auslastung so steuern, dass Zusammenhalt und gute Aufgaben nicht unter Dauerdruck leiden. Geleistete Mehrarbeit fair ausgleichen, statt sie verfallen zu lassen. Entscheidungen nachvollziehbar begründen und Rückfragen zulassen. Und Zusagen – gerade beim Bonus – verbindlich einhalten. Kurz gesagt: weniger Härte im Ton, mehr Verlässlichkeit im Handeln. Das würde das Vertrauen spürbar stärken.
Lob von den Vorgesetzten ist selten – als Anerkennung gilt, wenn nichts kritisiert wird. Vertrauen ist vorhanden, entsteht aber weniger aus einer bewussten Vertrauenskultur als daraus, dass zum Kontrollieren schlicht die Zeit fehlt. In der Praxis bedeutet das viel Eigenverantwortung und Freiraum, den man sich selbst organisiert. Auffällig ist, dass der Ton zuletzt rauer geworden ist – das bemerken viele Kollegen... es wird darüber gesprochen.
Das Image gegenüber Microsoft ist gut. Das unter den Mitarbeitern wahrgenommene und diskutierte Image wurde in den letzten 1-2 Jahren etwas schlechter. Ich denke das Image ist noch "ok", könnte aber auch schnell weiter abrutschen - dagegen helfen die Mitarbeiterevents leider auch nichts.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance muss man sich hier selbst erarbeiten. Ein Gleitzeitkonto gibt es nicht. Überstunden werden nur bei ausdrücklicher Anordnung erfasst, und die ist selten. Wer nicht selbst gegensteuert, leistet Mehrarbeit die einfach verpufft. Zusätzlicher Einsatz wird gern angenommen, der Ausgleich dagegen zögerlich gewährt. Sagt man aus Selbstschutz einmal Nein, folgt schnell der unausgesprochene Vorwurf, das Team hängenzulassen. Beim Urlaub läuft es unkompliziert: Anträge werden meist bewilligt. Ein klareres Eintreten der Führung für geregelte Arbeitszeiten wäre wünschenswert.
Kriterien für den beruflichen Aufstieg sind in vielen Bereichen des Unternehmens weitestgehend klar. Die Erfüllung der Kriterien ist allerdings Einschätzung der Vorgesetzten. Kollegen haben manchmal das Gefühl, dass Aufstieg nur möglich ist, wenn es in die Gehaltsstruktur passt - oder wenn von "Oben" ein positives Signal gesendet wird.
Die Gehälter bewegen sich am unteren Rand des Durchschnitts, werden dafür aber zuverlässig und pünktlich ausgezahlt. An Zusatzleistungen gibt es JobRad, ein Corporate-Benefits-Programm und EGYM. Die Notebooks sind rein dienstlich zu nutzen.
Das Bonusmodell ist ein fragwürdigster Punkt. Zwar basiert es auf vielen messbaren Komponenten, doch die Geschäftsführung behält sich jederzeit Änderungen vor. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Kürzungen, die nicht wirklich nachvollziehbar waren und entsprechend für Gesprächsstoff unter den Kollegen sorgten.
Beim Thema Nachhaltigkeit ergibt sich ein gemischtes Bild. Der Fuhrpark ist groß und umfasst inzwischen einige E-Autos, daneben stehen aber weiterhin großmotorige Verbrenner. Auffällig ist der Trend, wieder verstärkt zu reisen, statt Termine remote wahrzunehmen. Die Büros sind rund um die Uhr klimatisiert. Ein besonderes Engagement, etwa im Bereich Fair Trade, ist nicht erkennbar.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut. Man unterstützt sich gegenseitig und geht offen miteinander um. Zuletzt ist davon allerdings etwas verloren gegangen, weil schlicht die Zeit fehlt, sich füreinander einzusetzen. Das liegt weniger am Willen der Kollegen als an der Auslastung.
Im Consulting werden ältere Kollegen nur selten neu eingestellt – erfahrene Neuzugänge finden sich fast ausschließlich auf Direktorenebene. Bei langjährigen Mitarbeitern ist zudem eine schleichende Randstellung zu beobachten: weniger Projekte, weniger Teilhabe. Dass über sie mitunter abfällig gesprochen wird, hinterlässt einen unschönen Eindruck.
Die Vorgesetzten setzen vor allem die Vorgaben der Geschäftsführung um. Eigener Entscheidungsspielraum ist gering, weil fast alles der Zustimmung von oben bedarf. Konflikte werden gern an die nächsthöhere Instanz weitergereicht. Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar. Oft lautet die Begründung „von oben vorgegeben" oder „kommt aus der Gruppe". Rückfragen dazu sind unerwünscht. Wünschenswert wäre, dass die Vorgesetzten sich häufiger vor die Mitarbeiter stellen statt dahinter.
Die Geräte sind recht modern, die Hardware kommt fast durchgängig von Dell. Für den Support gibt es ein Ticketsystem, das zuverlässig funktioniert. Bei Smartphones gilt ein Preislimit. Wer ein höherwertiges Modell möchte, zahlt die Differenz selbst. Für mich hat das eine klare Konsequenz: Ich nehme das günstige Gerät, nutze es rein dienstlich und schalte es nach Feierabend aus.
Beim Ambiente am Hauptstandort ist dagegen Luft nach oben. Es ist schlicht eingerichtet, während andere Arbeitgeber längst deutlich mehr bieten. Für mich als überwiegend remote Arbeitenden spielt das eine untergeordnete Rolle. Ehrlich gesagt wäre eine ansprechendere Umgebung aber durchaus ein Argument, öfter den Weg ins Büro anzutreten.
Kommuniziert wird insgesamt eher wenig. Wenn, dann bevorzugt über Erfolge. Negative Nachrichten werden dagegen ungern geteilt. Ein Business-Update-Call mit Unternehmensergebnissen findet statt, allerdings unregelmäßig. Die Geschäftsführung inszeniert sich dabei gern und wiederkehrend in der Heldenrolle. Zuletzt fällt zudem auf, dass hin und wieder wenig wertschätzend über Mitarbeiter gesprochen wird.
Grundsätzlich dürften Frauen die gleichen Aufstiegschancen haben. In den Führungspositionen finden sich allerdings deutlich weniger von ihnen. Woran das genau liegt, lässt sich von außen schwer beurteilen – auffällig ist es dennoch.
Die Aufgaben sind vielfältig und bieten Raum, sich aktiv in Themen einzubringen. Das Umfeld ist insgesamt anspruchsvoll. Wer Abwechslung und fachliche Herausforderung sucht, kommt hier auf seine Kosten. Schade nur, dass unter dem ständigen Zeitdruck oft die Muße fehlt, sich in die spannenden Themen wirklich zu vertiefen.
Die Arbeitsatmosphäre leidet unter einem spürbaren Mangel an Vertrauen. Leistung wird primär über BI-Dashboards und Zeitbuchungen gemessen und kontrolliert – ein transparenter Umgang oder ein offenes Gespräch auf Augenhöhe findet dagegen kaum statt. Kritisch sehe ich zudem, dass Vorgesetzte nicht immer diskret mit der Leistung einzelner Mitarbeiter umgeht und sich gegenüber Dritten abwertend äußert, wenn diese einmal hinter den Erwartungen zurückbleibt. Mehr Vertrauen und Vertraulichkeit im Umgang miteinander würden der Atmosphäre spürbar guttun.
Das Image bei Microsoft ist gut.
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung – allerdings hängt sie stark davon ab, wie gut man selbst Grenzen ziehen kann. Wer es schafft, sich innerlich von den Themen zu distanzieren und nach Feierabend abzuschalten, kommt gut zurecht. Schwieriger wird es für diejenigen, denen das weniger leichtfällt: Sie laufen Gefahr, stärker in Themen hineingezogen zu werden – teilweise entsteht der Eindruck, dass dies sogar bewusst in Kauf genommen wird. Eine gesunde Balance ist hier also möglich, erfordert aber ein gutes Maß an Selbstabgrenzung.
Man muss sich schon selber kümmern.
Bei Gehalt und Sozialleistungen gibt es die üblichen Standard-Benefits wie EGym Wellpass oder ein JobRad. Die Löhne und Gehälter sind nicht astronomisch, aber insgesamt wahrscheinlich fair. Ein Wermutstropfen ist allerdings der Bonus: Aus den unterschiedlichsten Gründen wird er in den meisten Jahren nicht in voller Höhe ausgezahlt – und in den Fällen, in denen er eigentlich voll zustünde, wird er am Ende doch noch nach unten korrigiert. Hier wäre mehr Verlässlichkeit und Transparenz wünschenswert.
Mitarbeiter werden mitunter für kurze Meetings quer durch die Bundesrepublik geschickt. Das ist im Consulting allerdings nicht ungewöhnlich und würde ich daher nicht per se negativ bewerten. Positiv hervorzuheben ist, dass es seit Kurzem drei verschiedene Mülltonnen in der Küche gibt – ein erster Schritt in Richtung Mülltrennung und Umweltbewusstsein, der durchaus anerkennenswert ist.
Der Kollegenzusammenhalt ist hervorragend. Untereinander wird sich gegenseitig geholfen und der Rücken freigehalten, was die tägliche Arbeit deutlich angenehmer macht. Wie so oft gilt: Der Zusammenhalt im Team wird tendenziell besser, je weniger optimal die organisatorischen Rahmenbedingungen sind – und das spiegelt sich hier durchaus wider. Auf die direkten Kollegen ist jedenfalls Verlass, und das ist einer der klaren Lichtblicke.
Beim Umgang mit älteren Kollegen sehe ich Verbesserungspotenzial. Es ist zu beobachten, dass erfahrene Mitarbeiter kaum noch aktiv eingebunden werden und wenig Gelegenheit bekommen, sich im Projektalltag einzubringen und zu beweisen. Wer nicht bereit ist, sich kontinuierlich in neue Technologien einzuarbeiten, wird schnell als „altes Eisen” wahrgenommen und findet entsprechend wenig Beachtung. Hier würde ich mir wünschen, dass die Erfahrung älterer Kollegen stärker wertgeschätzt und gezielter genutzt wird.
Die Vorgesetzten sind persönlich meistens in Ordnung. Häufig handelt es sich jedoch um ehemalige Kollegen aus derselben Linie, die schlicht am längsten dabei sind und das Vertrauen der Geschäftsführung genießen – nicht unbedingt um diejenigen, die am besten für eine Führungsrolle geeignet sind. Entsprechend agieren sie im Zweifel eher im Interesse des Unternehmens als im Interesse ihres Teams. Hier würde ich mir wünschen, dass Führungspositionen stärker nach Eignung als nach Betriebszugehörigkeit besetzt werden.
Bei den Arbeitsbedingungen gibt es Licht und Schatten. Die Hardware ist durchaus in Ordnung und der Support zu den Geräten funktioniert bestens – das ist positiv hervorzuheben. Die Büroräume hingegen lassen zu wünschen übrig und wurden schon lange nicht mehr renoviert. Was man beispielsweise auf LinkedIn sieht, zeigt häufig die Büros oder Veranstaltungen aus den Niederlanden – in Deutschland sieht die Realität deutlich anders aus.
Die interne Kommunikation hat sowohl Stärken als auch Schwächen. Positive Entwicklungen, Erfolge und gute Nachrichten werden zuverlässig dokumentiert und offen kommuniziert. Bei negativen oder unangenehmen Themen ist die Kommunikation dagegen deutlich zurückhaltender. So wird beispielsweise das Ausscheiden von Mitarbeitern kaum aktiv mitgeteilt – häufig erfährt man davon eher zufällig oder muss es selbst herausfinden.
Beim Thema Gleichberechtigung gibt es aus meiner Sicht noch Luft nach oben. Es ist erkennbar, dass Meinungen und Entscheidungen weiblicher Kolleginnen häufiger hinterfragt und zur Diskussion gestellt werden als die ihrer männlichen Kollegen. Leider gibt es – auch in der eigenen Linie – einzelne Kollegen, die sich mit der Beteiligung von Frauen erkennbar schwertun.
Die Aufgaben sind überwiegend interessant und abwechslungsreich, repetitive Tätigkeiten gibt es nur wenige. Das liegt allerdings weniger an der Firma selbst als vielmehr am Aufgabenfeld: Im Consulting – und gerade im Dynamics-Umfeld – gehört abwechslungsreiche und anspruchsvolle Arbeit schlicht dazu. Wer dieses Umfeld sucht, kommt inhaltlich also durchaus auf seine Kosten, sollte sich aber bewusst sein, dass dies eher dem Kontext als einer besonderen Leistung des Arbeitgebers zuzuschreiben ist.
Der Arbeitsalltag kann relativ selbstständig gestaltet werden.
Das Unternehmen wirkt insgesamt wenig mitarbeiterfreundlich, sowohl in der Ausstattung als auch in der Führung und Arbeitskultur. Die mangelnde Unterstützung, schlechte Führung und fehlende Wertschätzung machen es schwer, motiviert und effektiv zu arbeiten. Wer auf Unterstützung, Teamgeist und eine moderne Arbeitsumgebung Wert legt, wird hier enttäuscht. Ich kann HSO Enterprise Solution GmbH als Arbeitgeber leider nicht empfehlen.
Ein moderner Führungsstil, der Mitarbeitende stärker einbindet und ihre Perspektiven berücksichtigt, wäre ein wichtiger Schritt nach vorn. Eine offenere und transparentere Kommunikationskultur, die alle Mitarbeitenden einbezieht, könnte hier Vertrauen und Engagement stärken. Investitionen in die Arbeitsumgebung würden nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördern, sondern auch einen positiven Eindruck bei Kunden und Partnern hinterlassen.
Viele Kolleginnen und Kollegen sind stark auf ihre eigenen Ziele fokussiert, die meist von Umsatz- und Auslastungsdruck getrieben sind. Teamarbeit oder ein unterstützendes Miteinander sind kaum spürbar.
Sehr abhängig vom jeweiligen Kundenprojekt. Die Reisezeit ist recht gering. Die meisten Projekte finden virtuell über Teams statt.
Müll wird getrennt. Bei Firmenfahrzeugen leider keinen Fokus auf E-Fahrzeugen.
Viele Kolleginnen und Kollegen sind stark auf ihre eigenen Ziele fokussiert, die meist von Umsatz- und Auslastungsdruck getrieben waren. Da gibt es nur wenig freie persönliche Zeit für Fortbildungen.
Je nachdem, in welcher Abteilung man ist und auch stark abhängig von der eigenen Initiative. In meiner Abteilung gibt es Neid, Misstrauen, fehlendes Vertrauen und Wertschätzung.
Das Unternehmen wird von zwei Patriarchen geführt, deren Führungsstil stark hierarchisch ist. Es wirkt, als wäre man in einem Fürstentum, in dem die Entscheidungen von oben diktiert werden, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse und Ansichten der Mitarbeitenden. Das Unternehmen wird insgesamt sehr schlecht geführt. Es gibt zu wenig Feedback, kaum unterstützende Gespräche oder regelmäßige Rückmeldungen zur eigenen Arbeit. Mitarbeitende sind oft auf sich allein gestellt und erhalten wenig Orientierung oder Unterstützung. Dieser Mangel an Führung macht es schwierig, sich weiterzuentwickeln oder sicher im eigenen Aufgabenbereich zu fühlen.
Für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden steht kaum Budget zur Verfügung. Der Fokus liegt primär auf Umsatzmaximierung und Kostensenkung, was eine klare Prioritätensetzung zeigt – leider nicht zugunsten der Mitarbeitenden. Die Büroräume sind alt und wirken heruntergekommen. Es wird kaum investiert, um eine angenehme Arbeitsumgebung zu schaffen. Es findet ein Sommer- und Weihnachtsfest statt.
Die interne Kommunikation ist mangelhaft. Wichtige Entscheidungen oder Informationen werden nur auf der oberen Führungsebene getroffen und bleiben oft unklar oder intransparent für die Belegschaft.
Gehalt ist marktgerecht
Nur eine weibliche Führungskraft
Sehr abhängig vom jeweiligen Kundenprojekt.
Spannende Projekte und Technologien. Zusammenhalt, insbesondere unter den Kollegen in gleicher Stufe.
Kooperative und wertschätzende Führung fördern. Transparente und ehrliche Kommunikation von der Geschäftsleitung direkt an alle Mitarbeiter.
Im Projektteam und im Fachteam gut.
Viele relevante Microsoft-Auszeichnungen. Wichtig ist, dass das Wissen welches dazu geführt hat auch im Team verteilt wird.
Unplanbar, eben wenn die Projektsituation es gerade zulässt. Aber nicht vorab planbar, um Freunden und Familie gegenüber verbindliche Zusagen machen zu können.
Klassische Karrierewege im Consulting, Beurteilung jährlich.
Gehaltlich ok, vermutlich (unteres) Mittelfeld im direkten Wettbewerbsvergleich
Man hilft sich gegenseitig. Das würde sogar mehr stattfinden, wenn man nicht selbst zeitlich so stark in den Projekten eingebunden wäre.
s.o. Der Austausch jung/alt in beide Richtungen (Technologietrends / Erfahrung) könnte weiter ausgebaut werden.
Massiv unterschiedlich. Die disziplinarischen Vorgesetzten haben mitunter große Teams. Die Unterschiede in der Kommunikation, Wertschätzung und echtem Interesse für die Mitarbeiterbelange gehen über die ganze Skala von 0-100. Einerseits wird sich viel Zeit genommen und Rückgrat gezeigt, andererorts wird nur mit Desinteresse und Aufsagen der Geschäftsführungsdoktrin gearbeitet. Viele haben deshalb über einen Teamwechsel nachgedacht. Nach dem Weggang der fähigen Führungskräfte und der inzwischen angepassten Struktur hat sich das leider verschlechtert. Das (einzige) Bewertungskriterium der Geschäftsführung ist wie viele Stunden man macht. Die eigenen Überstunden der Geschäftsleitung werden heroisch in jede Kommunikation miteingebracht und als Maßstab gesetzt.
Ordentliche Büroräume an den Standorten, fast alle arbeiten im home office , man trifft sich bei Meetings auch mal vereinzelt in den Büros.
Die Geschäftsleitung kommuniziert im Inner Circle, je nach direktem Vorgesetzten kommt etwas bei den Mitarbeitern an oder aber auch nicht. Siehe Vorgesetztenverhalten.
Es werden keine Unterschiede nach Geschlecht, Alter oder Region gemacht
Das Microsoft Umfeld und die Technologie bietet viele Möglichkeiten wenn man bereit ist sich einzuarbeiten.
Nichts mehr
Der Umgang mit den produktiven Mitarbeiter. Man hat keine Zeit mehr für sich und die Familie
Mehr auf die produktiven Mitarbeiter eingehen und deren Ideen umsetzen
Man wird nur getrieben. Umsatz Umsatz Umsatz
Umsatz Umsatz Umsatz ohne schlechtem Gewissen gegenüber des Kunden
Gibt bessere Microsoft Partner
Die Oberen unter sich!!!
Nichts.
Die Geschäftsleitung. Fehlende Digitalisierung. Nicht vorhandene Kommunikation.
Die Geschäftsleitung und das Führungsteam müssten komplett ausgetauscht werden. Wer nicht versteht, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen muss, um das Unternehmen nach vorne zu bringen, lebt hinterm Mond.
Kalt trifft es ziemlich gut. Der obligatorische Tischkicker ändert auch nichts daran, dass die Atmosphäre steif und veraltet ist. Die Büroräumlichkeiten lassen mehr als zu wünschen übrig. Es wird alles dafür getan, dass Kreativität und Arbeitsfreude gar nicht erst aufkommt.
Schneller, höher, weiter heißt auch Unmengen an Arbeit in kürzester Zeit bewältigen. Die Geschäftsführung lebt genau diese Einstellung und brüstet sich damit regelmäßig bis spät abends zu arbeiten. Dass es für den ein oder anderen aber ein Leben außerhalb der Arbeit gibt, ist nicht für jeden verständlich.
Man bekommt nur wenig Möglichkeiten sich weiterzubilden. Die Weiterbildungsangebote sind begrenzt und beschränken sich weitestgehend auf Microsoft Zertifizierungen. Schwierig wird es zu dem, wann man die Zeit für Fortbildungen aufwendet. Geschieht dies während der Arbeitszeit, bedeutet dies weniger abrechenbare Stunden. Weniger abrechenbare Stunden bedeuten weniger Zielerreichung. Und weniger Zielerreichung hat Auswirkung auf den Jahresbonus. Das möchte man natürlich vermeiden, daher widmet man sich lieber den Projekten als der Fortbildung.
Gehalt war ok.
Das größte, dickste Auto ist gerade gut genug.
Da alle mit den gleichen Problemen kämpfen, halten die meisten auch zusammen. Unterstützung gabs eigentlich immer, wenn man danach gefragt hat.
Auch hier - Vorgesetzte gibt es zwar auf dem Papier, aber Führungsqualitäten hat kaum einer. Als Führungskraft werden nur die wenigsten geboren. Da sollte man deutlich mehr Wert darauf legen diese Personen zu unterstützen. Vorschläge, Input und Ideen kann man gerne erwähnen, aber ich habe nicht gesehen, dass man entweder dafür Lob bekommt, oder Zeit diese umzusetzen. Es besteht nur bedingt Interesse an Verbesserungen, schließlich weiß die Geschäftsführung alles besser.
Wie gesagt. Digitalisierung sucht man vergebens. Auf Nachfragen wird man nur vertröstet. Büro ist altbacken.
Davon hat HSO noch nie etwas gehört. "Der Buschfunk wirds schon richten" ist das Motto der Geschäftsleitung. Sorgen, Bedenken, Ängste der Belegschaft wahrnehmen und auffangen wäre der richtige Schritt, jedoch scheitert es hier an der fehlenden Kommunikation und der Prioritätensetzung. Keiner weiß, was als Nächstes passiert, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Die Führungskräfte sind hauptsächlich männlich. Je höher der Rang, desto weniger Frauen findet man dort.
Wenn man darauf steht Excel-Tabellen zu wälzen und Papier durchzusuchen, dann ja. Von digitalem Fortschritt hat man noch nichts gehört. Witzig, wenn man bedenkt, dass doch genau das verkauft wird. Man kann froh sein, dass man E-Mails benutzen darf.
Es wird sich um eine tolle Atmosphäre bemüht, allerdings meist nur durch Mid-Year und Jahresgespräche
Wer nicht in der Lage ist aktiv „Nein“ zu sagen, muss mit immer mehr Arbeit und einer Vielzahl an (parallelen) Projekten rechnen. Eine bessere Planung bezüglich Ressourcenbedarf und -Auslastung würde helfen.
Theoretisch gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Leider scheitert dies häufig an fehlender Zeit durch hohe Projektbelastung.
Das Gehalt würde ich als eher branchenunterdurchschnittlich einordnen. Der Bonus bildet nicht wirklich etwaige starke Entwicklungen ab - ist somit kein großer Anreiz für außerordentliches Engagement. Andere Arbeitgeber bieten verschiedene Entgeltmodelle für die Mitarbeiter an (bspw die Wahl zwischen mehr variablen oder mehr fixen Gehalt).
Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen hilft vielen über negative Punkte hinwegzusehen. Man hilft sich wo man kann. Vieles wird allerdings auf dem Rücken der Mitarbeiter*innen ausgetragen. Die starke Fokussierung auf Zahlen und Umsatz erschweren jedoch eine zwischenmenschliche Kommunikation. Das war früher besser.
Viele Vorgesetzte sind durch lange Betriebszugehörigkeit in Führungspositionen gewachsen.
Durch regelmäßige Update-Calls werden unternehmensübergreifend Zahlen, Erfolge und Strategie vorgestellt.
Das technologische Umfeld verändert sich stark wodurch die meisten Projekte spannende Herausforderungen mit sich bringen.
Man kann sehr selbständig arbeiten.
keine Führungskultur, keine Delegation von Entscheidungen, lange Reaktionszeiten für Entscheidungen, keine ersichtliche langfristige Strategie
Die Neueinstellungen besser abholen, das Mentor-Programm wirklich leben, Führungskräfte mehr führen und viel mehr kommunizieren.
Die meisten Manager haben sich durch lange Zugehörigkeit in die Positionen entwickelt, weniger aufgrund von Führungskompetenz
Praktisch keine Kommunikation von seiten der Geschäftsführung zu Strategie, Jahresplan, Roadmap
Es gibt keine Beschränkung, sich selbst Aufgaben und Schwerpunkte zu suchen und sich dahin zu bewegen
Die Vielzahl an Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich im Arbeitsalltag bieten. Langeweile kommt mit Sicherheit nie auf.
Den Hang zur Selbstüberschätzung, der sich bei vielen Führungskräften findet sowie dass sich Mitarbeiter in hohem Maß selbst managen müssen und mit Konflikten allein gelassen werden.
Es wäre besser, erst einmal etwas Tempo herauszunehmen, anstatt mit überhöhter Geschwindigkeit den Geschäftszahlen nachzujagen. Dafür gibt es gerade zu viele ungelöste Probleme. Eine Bestandsaufnahme und ehrliche Selbsteinschätzung wären ein guter Anfang.
Das ist vom Projekt und dem zugehörigen Projektmanager abhängig. Außerhalb von jährlichen Projektbewertungen ein Lob zu erfahren, ist aber selten. Im Unternehmen werden auch in erster Linie nur diejenigen gewürdigt, die massiv Überstunden geleistet haben - mit minimalem finanziellen Ausgleich, wenn es diesen überhaupt gibt. Was für ein Signal sendet das an die Mitarbeiter?
Das Selbstbild ist zweigeteilt. Das obere Management klopf sich gerne selbst auf die Schultern und betont, in welchen Branchen man vertreten ist und mit welchen Geschäftszahlen.
Im operativen Umfeld hat man dagegen immer öfter das Gefühl, dass sich die Firma mit ihren gesteckten Zielen übernimmt. Bestehende Projekte binden zunehmend Ressourcen, die dauerhaft nicht mehr (bzw. nur noch durch Überlastung) für neue Kunden zur Verfügung stehen. Die (Wunsch)Vorstellungen der Geschäftsführung stehen in starkem Kontrast dazu und spiegeln nicht mehr die Realität des operativen Geschäfts wieder.
Man muss sich aktiv darum bemühen. Wer nicht "Nein" sagen kann oder nicht über die nötige Selbstbeherrschung verfügt, kann schnell mit Aufgaben und Verantwortungen überschüttet werden. Das Management interessiert sich wenig für die Lasten, die die Mitarbeiter tragen müssen.
Hier kann und sollte man deutlich mehr machen. Engagement im sozialen und ökologischen Bereich ist praktisch nicht vorhanden. Zwar sind Hybride als Dienstwagen zulässig, aber die Zukunft gehört den Elektro-Fahrzeugen.
Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es zur Genüge, insbesondere durch eLearning-Angebote von Microsoft. Was es nicht gibt ist freie Zeit, diese Angebote auch wahrzunehmen. Zwar wird gerne davon gesprochen, dass Mitarbeitern eine gewisse Anzahl von Tagen im Jahr zur Verfügung steht; Jedoch haben Projektgeschäft und Umsatz immer den Vorrang. In der Realität wird man deshalb Woche für Woche mit Projekttätigkeit ausgeplant. Die Planung von Weiterbildung wird jedoch gerne unter den Tisch gekehrt und die Auflösung von Konflikten diesbezüglich den Mitarbeitern überlassen.
Ist natürlich abhängig vom eigenen Team und den Projekten. Bislang war der kollegiale Umgang während der Projektarbeit aber immer sehr gut.
Sehr mangelhaft. Man stößt eher auf taube Ohren, anstatt dass wesentliche Probleme und Konflikte gelöst werden, die teils schon seit Jahren bekannt sind. Führungskräfte wälzen Verantwortlichkeiten gerne von sich ab, indem diese den Mitarbeitern zugeschoben werden.
Sehr gut durch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice. Abhängig von der Position im Unternehmen fallen natürlich Reisezeiten an, die teils auch No-Brainer sein können. Das zur Verfügung gestellte Equipment ist annehmbar.
Die Kommunikation mit den eigenen Kollegen funktioniert reibungslos. Informationen zu Geschäftszahlen gibt es momentan nur monatlich und auch nur auf höchster Unternehmensebene. Informationen zum Status der einzelnen Projekte werden nur hin und wieder am Rande ausgegeben. Geschäftsentscheidungen zu einem Projekt, auf dem man selbst tätig ist, könnten und sollten regelmäßiger kommuniziert werden.
Alles in allem zufriedenstellend. Dienstwagen und (seit kurzem) Dienstfahrrad sind wesentliche Anreize, auch wenn Reisezeiten nach der Corona-Pandemie heruntergefahren wurden.
Sowohl fachlich als auch technisch eine enorme Vielfalt an Aufgaben. Das Microsoft-Umfeld bietet hier eine breite Palette.
- Firmenwagenregelung
- Team-Zusammenhalt
- Kaum bzw. keine Mitarbeiter-Events mehr. Team-Zusammenhalt schwächt sich dadurch ab.
- Kommunikation der Geschäftsführung muss dringend verbessert werden.
- Hohe Arbeitsbelastung, teilweise auch durch schlechte Planung bzw. kurzfristige Änderungen.
- Mitarbeiter besser informieren, nicht nur Zahlen vorlegen. Auch mal Gründe für Änderungen nennen, anstatt nur die Änderungen vor zu setzen.
- Gute Mitarbeiter nicht als Dank mit zusätzlicher Arbeit "belohnen".
Hohe Arbeitsbelastung trotz fehlender Reisen. Von oben kommt sehr viel Druck und es wird genau auf die Zahlen geschaut. Entspanntes Arbeiten aktuell kaum noch möglich.
Das Image bei Kunden und Microsoft ist gut.
Dank Homeoffice sollte dieser Punkt eigentlich passen. ABER: Gute Mitarbeiter werden zum Dank mit mehr Arbeit belohnt. Man muss ganz bewusst "Nein!" sagen, um nicht überbucht bzw. überplant zu werden.
Bisher Weiterbildung durch neue Aufgaben im Projekt.
Inzwischen gibt es Termine für externe Trainings/Coachings. Es muss aber noch mehr passieren.
Das Geld wird knapp. Gehaltsverhandlungen sind sehr zäh. Zielvereinbarungen mit sehr straffen Zielen. Man liegt inzwischen beim Gehalt, teilweise deutlich, unter dem Branchendurchschnitt.
Bedingt durch Corona (wenig reisen) und lange Nutzung des Equipments ist der Punkt aktuell recht gut erfüllt.
Hier gibt es keine Probleme. Man hilft sich und es wird darauf geachtet, dass neue Kollegen ins Team passen.
Sicherlich Abhängig vom Vorgesetzten. Im Großen und Ganzen passt das aber.
Mit Glück gibt es mal was neues. Das meiste Equipment wird aber deutlich länger als 3 Jahre genutzt.
Updates der Geschäftsführung kommen, aber unregelmässig. Ausser über Zahlen wird nicht viel berichtet. Zukünftige Ziele bzw. wohin sich die Firma entwickeln soll sind/ist nicht bekannt.
Projekt bedingt mal bessere mal schlechtere Aufgaben. Leider wird wenig mit Vorlagen gearbeitet. Jedes Projekt wird etwas anders aufgesetzt.
So verdient kununu Geld.