Ein Unternehmen ohne Ethik. Mitarbeiter als Mittel zum Zweck. Kein Gewissen, kein Charakter nur Profit zählt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den modernen Maschinenparks und das Interesse,stets Neues auszuprobieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird meiner Meinung nach bewusst versucht, die wahl eines Betriebsrats zu blockieren.
Ich vermute, dass langfristig geplant wurde,das Unternehmen wirtschaftlich schlechter darzustellen.
Dadurch könnten beispielsweise Gelder verschoben und Kurzarbeit genutzt werden, um staatliche Förderungen zu erhalten und das auf Kosten der Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Zur Wiedergewinnung von Menschlichkeit und Vertrauen der verbleibenden Mitarbeiter sollte der Arbeitgeber die Gründung eines Betriebsrats aktiv unterstützen, anstatt sie zu blockieren. Obwohl die Geschäftsführung oft primär an Profit orientiert ist, sollte sie bedenken, dass das persönliche Vermächtnis des Handelns über materielle Gewinne hinausgeht und langfristig in Erinnerung bleibt.
Arbeitsatmosphäre
Die ehemals bestehende Arbeitsmoral und atmosphäre wurde durch drei Jahre Kurzarbeit und zwei Kündigungsrunden, die vor dem Hintergrund des Aufbaus eines weiteren Standortes in der Türkei als ungerechtfertigt wahrgenommen.
Image
Aufgrund der guten Qualität der Produkte, die von den Mitarbeitern hergestellt wurden, hat hsp einen guten Ruf.
Work-Life-Balance
Mitarbeiter erleben eine akzeptable Work-Life-Balance. Eine Verpflichtung zu Mehrarbeit oder Samstagsdiensten besteht nicht, was sich insbesondere durch die aktuellen Kurzarbeitsregelungen als folgerichtig erweist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein des Unternehmens scheint primär als externes Kommunikations und Marketinginstrument eingesetzt zu werden,während die internen Praktiken und die tatsächliche Umsetzung als unzureichend oder nicht durchgängig empfunden werden.
Sozialbewusstsein:
Ein Mangel an sozialem Bewusstsein wird wahrgenommen, da die Geschäftsführung als primär auf den eigenen finanziellen Vorteil bedacht erscheint. Dies geschieht offenbar ohne angemessene Berücksichtigung der langjährigen Mitarbeiter,die maßgeblich zum Aufbau und Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.
Finanzielle Praktiken:
Es besteht der Verdacht, dass Finanzmittel zweckentfremdet oder verschoben wurden. Zudem wird vermutet, dass Kurzarbeit bewusst geplant und eingeleitet wurde, um staatliche Förderungen zu generieren, was potenziell zu Lasten der Belegschaft gegangen ist.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist in Teilen der Fertigung beeinträchtigt. Es besteht die Tendenz einzelner Mitarbeiter, vertrauliche Informationen zur vermeintlichen persönlichen Vorteilsnahme weiterzugeben, was das gegenseitige Vertrauen und die Solidarität innerhalb des Teams untergräbt.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Geschäftsführung wird als stark auf finanzielle Ergebnisse fokussiert wahrgenommen.
Dies äußert sich beim kleinen Geschäftsführer in einem als sehr sachlich und wenig mitarbeiterorientiert empfundenen Führungsstil.
Beim anderem Geschäftsführer ist eine Abnahme der zuvor geschätzten menschlichen und respektvollen Umgangsformen festzustellen, was sich negativ auf die Mitarbeiterbeziehungen auswirkt.
Kommunikation
Eine schwache interne Kommunikation prägt das Unternehmen und manifestiert sich in einer spürbaren Zwei Klassen Geselschaft.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung bei der Gestaltung der Unternehmenspolitik ist nicht gegeben,da die gesamte Entscheidungsbefugnis bei der Geschäftsführung liegt und kein Betriebsrat existiert.
Diese fehlende Vertretung wird als Ursache für die Entwicklung gesehen, in der die Unternehmensinteressen einseitig über die Mitarbeiterinteressen gestellt werden, was zu einem als sehr gewinnorientiert und wenig menschlich empfundenen Führungsklima beiträgt.