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Bewertung

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Top Job

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich alles. Wenn man will, dann kann man sich bei der hte wohl fühlen. Man kommt mit einem Lächeln und geht Abend mit genau diesem. Das ist viel wert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In meiner Zeit bei der hte ist mir da jetzt noch nichts aufgefallen, was mir nicht gefällt. Ab und an läuft ein Projekt eben nicht. Da ist man natürlich nicht zufrieden mit der Arbeit, die man abgeliefert hat und das dämpft die Stimmung etwas. Aber man bekommt nicht auf den Deckel oder so. Wie gesagt, bisher gab es keinen Punkt für mich, bei dem ich sage: „das ist schlecht“.

Verbesserungsvorschläge

Sogesehen „nichts“. Es läuft eben nicht alles super perfekt, aber das ist bei keinem Unternehmen so. Probleme in Arbeitsabläufen und Prozessen werden identifiziert und angegangen. Die Kritik der MA wird dabei ernst genommen. Da muss die Belegschaft aber auch mitziehen

Arbeitsatmosphäre

Die Duz- und Open Door Kultur der hte trägt dazu bei, dass jeder bei der hte gut gelaunt und freundlich zur Arbeit kommt. Das Arbeiten allgemein ist in meiner Abteilung sehr entspannt. Die Führungskräfte sehen ausreichend Zeit ein, um Aufgaben zu erledigen und geben das grobe Gerüst für die Arbeiten vor - allerdings lassen sie viel Raum für Freiheit. Man kann so arbeiten, wie man möchte (solange das mit den Richtlinien übereinstimmt natürlich).

Image

Das kann ich schwer einschätzen um ehrlich zu sein.. Aber Weltmarktführer wird man nicht, wenn das Image nicht passt.

Work-Life-Balance

Durch die Vertrauensarbeitszeit und die Homeoffice-Regelung (2 Mal die Woche ohne Absprache frei wählbar) kann man sein Privatleben vor der Arbeit planen. Wenn man mal später kommt und früher geht, fragt niemand, weshalb man das jetzt so macht. Sollte man mal länger benötigen, kann man auch in Ruhe die Arbeit fertig machen - ab und an bekommt man Hinweise, dass man auf die Arbeitszeiten achten soll und nicht zu viel machen muss. Aber wie gesagt: die Zeiteinteilung bleibt uns selbst überlassen ist man sehr flexibel.

Karriere/Weiterbildung

Im jährlichen Abschlussgespräch planen die Führungskräfte den beruflichen Werdegang. Man kann gemeinsam entscheiden, ob man in Richtung Teamlead oder lieber in eine fachliche Karriere gehen möchte. Vom Vorgesetzten kommen gute Gedanken: was kann man gut, was macht einem Spaß und was hält die Führungskraft für sinnvoll. Ist nicht das richtige für mich? Nun gut, dann machen wir das eben anders.
Generell finde ich toll bei der hte, dass man sich schön entwickeln kann. Es gibt viele Beispiel, dass man durch Erfahrung und Engagement in schöne Positionen kommen kann. Man braucht nicht Aus- oder Weiterbildung „XY“ für die Wunschposition.
Es werden auch teamspezifisch über die hte verteilt Karrierestufen eingeführt. Wenn man möchte, wird man sich entwickeln können. Wir sich das entwickelt, wie man sehen. Es ist teils sehr sauer aufgestoßen und hat für schlechte Laune gesorgt. Dabei ist es eigentlich sehr toll, dass man sich entwickeln darf (man muss aber nicht) - das könnte zu Missgunst untereinander führen. Als Arbeitgeber sehr blöd und schwierig umzusetzen. Keine Stufen? „Kann man sich nicht weiterbilden“. Karrierestufen? „Ja toll, jetzt muss ich mehr verantworten für mehr Gehalt“.

Gehalt/Benefits

Es wird oft geklagt, dass die hte so schlecht zahlen würde. Wenn man sich aber mal im bundesweiten Vergleich ansieht, wo man steht, wird mir in der Konstruktion schnell klar, dass ich eigentlich Schweine gut verdiene für vergleichsweise wenig Berufserfahrung. Der jährliche Bonus ist an den BASF-Erfolg gekoppelt, also ist dieser aktuell nicht so gut. Sicherlich gibt es andere Firmen, die deutlich mehr zahlen. Aber da hat man dann eben auch Aufgaben, die langweilen und monoton sind, Führungskräfte, vor denen man zittert und Kolleg:innen, mit denen man nicht klar kommt.
Wie gesagt - wenn man auf dem Boden der Tatsachen bleibt und nicht Nacht den Sternen greift, sind die Gehälter der hte vollkommen in Ordnung und man kann sich ein gutes Leben ermöglichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die hte arbeitet natürlich im ölverarbeitenden Geschäft. Aber zunehmend gewinnen neue Themen (Biofuels, Batteriematerialien, Wasserstoff) an Bedeutung. Die hte ist sich bewusst, welche Rolle sie als Weltmarktführer spielt und welche Verantwortung für die globale Gesellschaft damit einhergeht.

Kollegenzusammenhalt

Teils in den zwei vorangegangenen Punkten angesprochen. Die schöne Arbeitskultur und der Wille, miteinander zu reden, anstelle von gestresst in Schweigen verfallen, stärkt den Zusammenhalt. Das Ziel der hte ist und bleibt, ein gutes Projekt zu machen. Jeder zieht so stark sie/er kann am selben Tau. Da habe ich z.B. An der Uni deutlich schlimmeres erlebt, wo jeder für sich Ressourcen hortet und damit wissentlich anderen die Arbeitsmittel wegnimmt. Das ist in meiner Zeit bei der hte noch nie vorgekommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die hte ist eher ein etwas jüngeres Team, aber ein paar ältere Kolleg:innen gibt es auch. Man kann aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen und darauf aufbauen.

Vorgesetztenverhalten

Bisher nicht eine einzige Sache auszusetzen. Unsere Führungskraft fördert uns mit Tipps und Vorschlägen. Sei es, dass sie uns den Lösungsweg direkt aufzeigt, oder nur einen Hinweis gibt, wie „Nutze doch ein ähnliches Bauteil, wie dieses hier“.
Generell prüfen die Führungskräfte in der Konstruktion unsere Arbeit zu festgelegten Zeiten im Projekt. Da bekommt man natürlich Fehler angekreidet - das darf man keineswegs als böse Kritik auffassen. Es ist immer sachlich und ohne böse Worte beschrieben, was genau nicht passt. Sobald man das erledigt hat, bekommt man auch immer grünes Licht für die nächsten Arbeitspakete.
Ansonsten lassen uns die FK‘s ausreichend Freiraum und koordinieren/strukturieren unsere Aufgaben. In einem wöchentlichen JF bietet sich die Möglichkeit, eine Übersicht zu geben und gemeinsam Probleme zu besprechen. Die Atmosphäre ist hierbei immer freundlich und man muss keine Angst haben, „zuzugeben“ dass man hier oder da einen Fehler gemacht hat und jetzt ohne Hilfe nicht aus der Klemme kommt. Die FK analysiert das Problem mit uns und zeigt dann Lösungswege auf.
Generell ist unsere Führung vom Charakter her auch sehr auswogen und entspannt.

Arbeitsbedingungen

Man bekommt alles, was man benötigt. Im Sommer wird es teils sehr warm in einigen Büros (dicke PC‘s). Aber die hte gibt sich sehr viel Mühe, den Standort weiter attraktiv zu gestalten. Bequeme Stühle, große Monitore und nach und nach gibt es höhenverstellbare Tische für alle. Es wurden z.B. auch neue Pausenräume und eine schöne Terrasse im letzten Jahr für uns neu gebaut. Mehr braucht man für eine gute Arbeit eigentlich nicht finde ich.

Kommunikation

Prinzipiell ist die hte in zwei Bereiche aufgeteilt: Konstruktion (Ingenieursberufe) und Forschung (Chemie o.ä.). Ab und an hakt es hier natürlich, da man in verschiedenen Ausbildungen ist und dasselbe Problem aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Ein kurzes Meeting in Person oder ein Teams-Anruf klärt in der Regel sehr schnell auf.
Innerhalb der Konstruktion gibt es in den verschiedenen Teams ab und an Verständnisprobleme, warum z.B. ein Lösungsweg für das eine Team nicht funktioniert, obwohl er für das andere Team in dem Moment richtig ist. Man erklärt sich allerdings gegenseitig immer die Probleme und lernt dadurch das Gegenüber kennen. Die Führung ist darüber auch im Bilde und versucht uns zu unterstützen, Standards zu schaffen und somit einen klaren Lösungsweg teamübergreifend zu schaffen.
So schließe ich auch auf den Forschungsbetrieb - Probleme werden dort täglich zuhauf gelöst, auch wenn mal der Kittel brennt, bleiben die Kolleg:innen immer am Ball und Fragen uns um Rat, wenn sie Lösungsideen benötigen (umgekehrt gilt das gleiche).

Gleichberechtigung

Da gab es nie Probleme würde ich sagen. Zumindest habe ich noch nie so etwas gehört und auch nie das Gefühl vermittelt bekommen.

Interessante Aufgaben

Wenn man sich in ein Projekt reinknien kann, dann merkt man, dass es ein extrem spannender Job ist. Die schiere Breite und der eigene Einflussbereich auf ein Projekt kann einen dabei auf den ersten Blick überwältigen. Jedes Projekt ist auf seine eigene Art und Weise einzigartig und bringt seine ganz eigenen Probleme. Seien es wirtschaftliche, verfahrenstechnische, mechanische, etc. Probleme. Das macht den Arbeitsalltag spannend. Im Grunde genommen ist kein Tag, wie der andere - das soll nicht heißen, dass der hte Struktur fehlt und jeder planlos vor sich hin arbeitet und daher kein Tag wie der andere ist. Es gibt eben immer individuelle Probleme im Sonderanlagenbau und genau die machen den Job so spannend.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

tausend Dank für diese ausführliche und differenzierte Bewertung. Es freut uns sehr zu lesen und zu wissen, dass du viel Freude an der Arbeit hast! Wir sind beeindruckt wieviel Zeit du dir genommen hast und damit Jobsuchenden einen ehrlichen und umfangreichen Einblick in die hte und besonders die Konstruktion gibst. 😊


Du hast es gut beschrieben: Unser Tagesgeschäft ist Projektgeschäft und jedes Projekt ist anders. Das bringt Abwechslung und schafft die Gelegenheit immer neue fachliche Themen zu lösen und birgt natürlich auch die Herausforderung, dass das manchmal nicht direkt perfekt gelingt. Wie du sagst, in solchen Fällen gibt es dann das Team und die Hilfsbereitschaft unter den Kollegen und Kolleginnen.


Es freut uns, dass die Zusammenarbeit mit deiner Führungskraft sehr gut ist. Es ist auch sehr schön, dass ihr gute Gespräche zu deinen Entwicklungsinteressen habt und ihr auch eine gute Art habt, um die Rückmeldungen deiner Führungskraft zu den Konstruktionsarbeitspaketen zu besprechen.


Deinen Anmerkungen zu den neu eingeführten Entwicklungsstufen wollen wir gar nichts hinzufügen. Du beschreibst die Veränderungen, die sich daraus ergeben sehr treffend.


Schön, dass du dich bei uns so wohlfühlst. Wenn es in der Zukunft etwas gibt, dann komme gerne auf jemanden aus unserem Team zu. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, interessante Projekte und viel Spaß mit deinem Team.


Freundliche Grüße

Dein HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.