Gut am Arbeitgeber finde ich
- Überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung
- Respektvoller Umgang zwischen FÜhrungskräften und Azubis
- Unternehmenspolitik der offenen Tür, auch die Geschäftsführung hat ein offenes Ohr für die Azubis
- Zusammenhalt unter den Azubis, gem. Aktivitäten auch außerhalb des Betriebs, förderung durch unternehmen
- Warenkunde mit Lieferanten, Exkursionen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- In der Ausbildung lediglich 25 Urlaubstage (in meiner Beufsschulklasse lag der Schnitt bei 30 Tagen)
- Einstellung einiger Ausbildungsbeauftragter nicht nachhaltig förderlich für die Ausbildung der Azubis.
Verbesserungsvorschläge
- Veränderung des Ausbildungssystems an sich
- Reduzierung der Auszubildendenzahl an sich, --> Erhöhung der Aufgabenvielfalt für die übrigen
- flexibles Arbeitszeitmodell entwickeln, Verhältnisse wie im vergangenen Jahrhundert sind nicht mehr zeitgemäß
- Konzept entwickeln zur Reduzierung des Abteilungsdenkens. Beleidigungen fallen teilweise --> drückt auf das eigentliche gute Arbeitsklima.
Arbeitsatmosphäre
- Teamabhängig sehr gut
- unter den Azubis sehr gut, ziehen alle an einem Strang
- Azubisprecher als Ansprechpartner bei Problemen
Karrierechancen
Bei diesem Aspekt kommt es auf die eigene Definition von Karrierechancen an.
- wer sich nach der Ausbildung/Weiterbildung (Betriebswirt/Fachwirt) erhofft, Führungsverantwortung zu übernehmen wird es hier schwer haben. Die in der Theorie gelobten "Flachen Unternehmenshierarchien" machen einemdabei einen Strich durch die Rechnung. Es existieren 5 Ebenen (Perspektive Vertrieb)
-Zuarbeiter eines Hauptsachbearbeiters (1)
-Hauptsachbearbeiter
-Niederlassungsleiter/Abteilungsleiter
-Prokuristen
-Geschäftsleitung
(1) nach der Ausbildung besetzt man diese Position, falls Einstellung im Vertrieb.
Hauptsachbearbeiter hat keine Reale Führungsolle, img gewerbl. Bereich könnte man hier von Altgesellen sprechen. --> Sachbearbeiter mit der meisten Erfahrung/Fachkompetenz
Positionen mit Führungsverantwortung sind sehr gut besetzt und das auch mind. noch 10 Jahre, eher länger.
Arbeitszeiten
- nicht flexibel
- starres System
- einzigartiges System der Zeiterfassung, noch von keinem anderen Unternehmen gehört
- 38,5h Woche, daher freitags bereits um 14:30 Uhr Feierabend (wirklich gut!)
Ausbildungsvergütung
- Überdurchschnittlich gut
- Betriebliche Altersvorsorge bereits in der Ausbildung
- Urlaubs- und Weihnachtsgeld auch für Azubis
Die Ausbilder
Die Aubildungsbeauftragten sind abteilungsabhängig mit der eigenen Tätigkeit ausgelastet. Team abhängig lässt die Auftragslage es nicht zu, dem/der Auszubildenden adäquate Lerninhalte zu vermitteln. Aus der Kategorie "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", dennoch sollten die Ausbilder mehr Zeit investieren Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sind in diesem Zusammenhang nicht nachhaltig.
Spaßfaktor
Durch stetige Wiederholung eines gewissen Aufgabenstammes, der sich von Abteilung zu Abteilung unterscheidet. Gibt es nur geringe Variation. Bspw. Wenn ein Teilabschnitt der Ausbildung im Vertrieb absolviert wird, beschäftigt sich der/die Auszubildende den Großteil mit sog. Anfragen. --> Es werden Leistungsverzeichnisse eingescannt und per Mail an die jeweiligen Lieferanten versendet. Im Bereich der Beschaffung wird der Tag zu 80% für die Kontrolle von Auftragsbestätigungen verwendet.
Aufgaben/Tätigkeiten
- Aufgaben wiederholen sich
- Abwechslung lediglich durch Wechsel zwischen den Abteilungen
- geringe diversiät der Aufgaben führt zu demotivation/ermüdung
Respekt
Die Auszubildenden werden im Normalfall respektvoll behandelt, es gibt einige spezielle Kollegen innerhalb des Unternehmens die dort ein wenig Potential hätten, jedoch ist das in jedem Betrieb so.