Bei Huber & Sohn sollte man sich vor einer Bewerbung das zukünftige Umfeld sehr genau anschauen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Geschäftsführung selbst ist immer wieder persönlich vor Ort, geht durch die Produktionen und spricht mit den Leuten, gratuliert an Geburtstagen persönlich.
Auf die Beginner (Azubis) und die "Ender" (Kollegen kurz vor der Rente) wird ein intensiver Fokus gelegt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Huber &Sohn stellt sich in der Region als einer der top Mittelständigen familiengeführten Betriebe dar. Leider fehlt es den Personen, welche für die Geschäftsleitung das operative Geschäft organisieren, trotz vergangener Maßnahmen immernoch am Fingerspitzengefühl Mitarbeiter zu führen und zu halten. Was leider nicht gut tut. Auch werden aufgrund der recht weitläufigen Perosnalstrucktur viele Themen, welche Kollegen beschäftigen totgeschwiegen. Hier würde Huber&Sohn eine schlankere Organisation mit weniger (aber dafür kompetenteren) Führungskräften gut tun.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte mehr auf die Mitarbeiter geachtet werden.
Arbeitsatmosphäre
Teilweise durch die Führungskräfte toxisch, es wird hier keine Partizipation ermöglicht, eher eine Kommunikation von Oben nach Unten.
Image
In der Region hat Huber&Sohn einen gewissen Ruf als nicht "Top" Arbeitgeber.
Dies trifft auch auf die Arbeitsverhältnisse der Angestellten zu.
Als angehender Azubi würde ich mich sofort bei Huber & Sohn bewerben.
Hier wird Ausbildung noch gelebt und geschätzt!
Work-Life-Balance
fähige Kollegen und Teams wurden mit Aufgaben und Fristen überschüttet, sodass es für die höheren Führungskräfte selbstverständlich war, das Überstunden gemacht werden. Dies hat auch bei manchen Kollegen seinen Tribut gefordert (mehrere Kollegen mit Burnout).
Karriere/Weiterbildung
Es wird viel versprochen, man muss initiativ Weiterbildungen ansprechen, manche Kollegen wurden hier auch mit nicht umgesetzten Versprechungen gehalten.
Gehalt/Benefits
Die Sozialleistungen sind im Rahmen des vergleichbaren (Job-Rad, BAV, Wellpass).
Im Lohnvergleich der Baubranche, wo Huber & Sohn defintiv zuzuordnen ist, sind die Gehälter eher im untern Bereich anzuordnen. Hier bekommt man tatsächlich beim Arbeitgeberwechsel schnell eine deutliche Verbesserung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Als Holzbaubetrieb mit zertifizierter Nachhaltigkeit wird hier schon auf das Umweltbewusstsein wert gelegt. Es könnte generell noch intensiver auf papierloses Büro umgestellt werden.
Wie zuvor angemerkt, ist das Solzialbewusstsein gegenüber älteren Kollegen super!
Auch werden mit Azubis tolle Projekte umgesetzt und div. Vereine bekommen immer wieder Sach- oder Geldspenden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt der Kollegen in einer Abteilung hat super funktioniert. Auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen im Hause Huber hat auf Ebene der "Soldaten" super funktioniert.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier wird seitens des Geschäftsleitung sowie des Betriebsrates auf eine altersgerechte Entlastung geachtet, sodass langjährige ältere Kollegen noch Ihre letzten Jahre erfolgreich bei Huber&Sohn verbringen können.
Vorgesetztenverhalten
Hier wird in manchen Abteilungen leider seitens der Geschäftsführung auf die falschen Menschen gesetzt. Es gibt Bereichsleiter, für welche nur Ihre Meinung zählt und Sie das alle anderen Kollegen spüren lässt. Leider merkt dies die Geschäftsführung nicht, obwohl hier schon von verschiedenen Kollegen mehrmals auf diese nicht passende Besetzung hingewiesen wurde.
Arbeitsbedingungen
In den meisten Abteilungen gibt es super Büros mit einer tollen Ausstattung. Im Fensterbau wurde ein Großraumbüro errichtet, welches nur gut aussieht, aber ein konzentriertes Arbeiten nicht zulässt. Hier mangelt es am Schallschutz. Des weiteren hat man im Großraumbüro auch noch die Kaffeeküche als Ort der Begegnung installiert. Div. Kollegen haben hier auch schon aufgrund der schlechten Bedingungen Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme o.ä. erleiden dürfen. Hauptsache es sieht alles gut aus....
Kommunikation
Es gab viele Besprechungen zu allen möglichen Themen, aber am Ende wurde nur das gemacht, was der Bereichsleiter machen möchte.
Gleichberechtigung
Es ist zwar 2026, aber die Baubranche ist leider noch nicht in der Gegenwart angekommen. Manche Vorgesetzte in höherer Position sind da leider noch in 20. Jh. hängen geblieben.
Interessante Aufgaben
Wenn man motiviert und fähig ist, kann man wirklich selbstständig und verantwortungsbewusst seine Aufgaben erledigen.
