Traditionsunternehmen herunter gewirtschaftet
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mir fallen nicht mehr viele Punkte ein, außer dass ich es nicht weit zu fahren hab.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Wertschätzung, wir sind alle nur Köpfe, und diese Anzahl soll gnadenlos reduziert werden. Insolvenz als Mittel, um sozialunverträglich Stellen abzubauen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz seitens der Geschäftsführung. Diese hat sich seit Beginn des Schutzschirmverfahrens genau ein mal Blicken lassen. Führungskräfte versuchen Keil zwischen Belegschaft und Betriebsrat zu bringen, drohen mit sofortiger Schließung des Standortes, während alle knüppeln, um die Lager zu füllen oder billig Importe aus China vorzubereiten. Dafür ist dann Geld da, aber das eigene Werk besser auszustatten fehlt das Geld.
Hohe Fluktuation, Stellen werden nicht nachbesetzt.
Arbeitsatmosphäre
Alles muss immer schnell schnell fertig sein. Schwarzer Peter wid zugeschoben, konnte nicht weiter machen, weil X noch nicht fertig ist.
Image
Hüppe kennen nicht mal mehr die Boomer. Hüppe steht für Qualität und Passgenauigkeit.
Work-Life-Balance
Zwei Tage Home-Office, aber wehe, man hat mal nen privaten Termin, dann muss man an einem anderen Tag hin, oder wird schief angeschaut, wenn das Auto nicht zur Verfügung steht, weil die Frau es für den Office-Tag braucht. Urlaub immer genehmigt. Termine werden regelmäßig über die Pausenzeiten gelegt und oft sehr kurzfristig verschoben oder abgesagt.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden. Bildungsurlaub macht auch keiner
Gehalt/Benefits
IG Metall Tarif aber ohne Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, 37,5 Wochenstunden
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird versucht auf plastikfreie Verpackung umzustellen.
Kollegenzusammenhalt
Es ist wir gegen die. Management hat eigenen Plan und nimmt Belegschaft nicht mit ins Boot. Kollegen wollen einen vernünftigen sozialverträglichen Plan für die Insolvenz.
Umgang mit älteren Kollegen
Sollen alle gekündigt werden, weil sie zu teuer sind. Nehmen alles an Wissen mit, wie soll es ohne eine Übergangszeit nach Insolvenz weitergehen?
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte ohne entsprechende Ausbildung und Einfühlungsvermögen.
Arbeitsbedingungen
Gebäude alt und nicht saniert, IT equipment alt, auch wenn es zwei Monitore und höhenverstellbare Schreibtische sind.
Kommunikation
Keine Protokolle, Entscheidungen werden von Führungskräften wieder verworfen, Flurfunk
Gleichberechtigung
Überwiegend Männer, einige in Zeitarbeit, Elternzeit kein Problem