HUGO BOSS AG als Arbeitgeber

  • Metzingen, Deutschland
  • BrancheTextil
HUGO BOSS AG

Gute Ansätze, nur leider sind die Führungskräfte nicht fähig diese auszuführen

2,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei HUGO BOSS AG in Metzingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sozialleistungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man Probleme mit seinem Vorgesetzten hat, gibt es keine Möglichkeit, dies objektiv anzubringen. Am Ende zählt nur das Wort des Vorgesetzten. Der Mitarbeiter wird gekündigt.

Verbesserungsvorschläge

Bitte prüft die Leute, die ihr als Vorgesetzte einsetzt. Leider demotiviert ein schlechter Vorgesetzter gute Leute extrem, so dass es dann letztlich zur Kündigung eines guten Mitarbeiters kommt.
Es wäre toll, wenn die Vorgesetzten die Company Werte auch selbst leben und an ihre Mitarbeiter weitergeben. Leider ist dies nicht der Fall.
Eine Bewertung der Führungskräfte durch die Mitarbeiter wäre angebracht.

Arbeitsatmosphäre

Im Grunde ist die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen gut. Bei uns im Team ist unser Vorgesetzter jedoch sehr dominant und bestimmend, was leider auf die Stimmung drückt. In Meetings traut sich keiner etwas zu sagen.

Kommunikation

Viele Dinge werden zu spät kommuniziert und wenn schon längst alles entschieden ist. Mitarbeiter werden in die Entscheidungen kaum einbezogen oder deren Expertise dazu befragt.
Wenn es um Krankheitsfälle oder private Bereiche geht (z.B. Todesfall in der Familie) wird von den Führungskräften nur das allernotwendigste mitgeteilt (z.B. Mitarbeiter XY musste weg aus persönlichen Gründen und man weiß noch nicht, wann er wieder da sein wird). Wie sollen die Kollegen denn dann angemessen reagieren? Mehr Kommunikation wäre hilfreich.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen unter sich gehen freundschaftlich miteinander um.

Work-Life-Balance

Im Grunde sollte es toll sein: Es gibt flexible Arbeitszeiten mit vorgegebenen Kernarbeitszeiten. New Work soll die Work-Life-Balance erleichtern. Leider hapert es aber an der Akzeptanz dieser Möglichkeiten durch die konventionellen Führungskräfte. Man wird aufgefordert ungefähr die gleichen Zeiten wie die Kollegen vor Ort zu sein, z.B. ähnlicher Tagesbeginn oder Mittagszeit (auch wenn es die Aufgaben in keinster Weise erfordern würden oder die anderen Kollegen behindern würde). Man wird vom Vorgesetzten kontrolliert, wo man denn sitzt (es gibt keine festen Sitzplätze und leider zu wenige, so dass man oft nicht beim Team sitzen kann) – einfach zur reinen Überprüfung! Es gibt Homeoffice, jedoch beschränkt auf einen Tag in der Woche. Viele nehmen dies freitags in Anspruch (so ist es auch gewünscht). Spontan von zu Hause arbeiten wird nicht gerne gesehen und geht nur im Ausnahmefall. Wenn man sich leicht krank fühlt, wird von den Führungskräften bevorzugt von zu Hause aus zu arbeiten statt sich krank zu melden. Wenn man sich mehrmals krank gemeldet hat wird gleich mit der Personalabteilung gedroht.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden nicht in Entscheidungen einbezogen sondern nur darüber informiert. Was der Vorgesetzte sagt, das gilt. Oft auch in einem unverschämten Ton. Andere Meinungen werden zwar angehört, aber wer klug ist sagt hier seinem Vorgesetzten nicht die Wahrheit – es wird später gegen einen verwendet.
Mitarbeiter werden nicht enabled, sondern kontrolliert.
Oft kommen Vorgesetzte aus einem anderen Bereich als man selbst, so dass es zu Reibereien führt, da sie die Arbeit des Mitarbeiters nicht verstehen.
Die Mitarbeitergespräche werden durchgeführt. Wenn man sich aber verteidigt, dass etwas anders stattfand als der Vorgesetzte dies darstellt, so wird man sofort unterbrochen man würde Kritik nicht gut annehmen.
Vorgesetzter lässt seine Mitarbeiter vor anderen schlecht dastehen anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen.

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind ok. Jedoch werden diese recht konventionell bearbeitet. Kreativität wird hier nicht gefördert. Lernen tut man hier nicht viel in meinem Bereich, daher nicht empfehlenswert für Berufseinsteiger. Oft wird man auch eingelassen, da der Vorgesetzte nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügt. Wenn man schon Berufserfahrung hat ist es okay.

Gleichberechtigung

Ich hatte das Gefühl, von meinem früheren Vorgesetzten nicht gleich behandelt worden zu sein wie mein männlicher Kollege. Mir wurden viel mehr Steine in den Weg gelegt.

Umgang mit älteren Kollegen

In unserem Bereich gibt es keine älteren Mitarbeiter. Die Mehrheit ist unter 30.

Arbeitsbedingungen

Schicke Gebäude zum großen Teil. Bringt allerdings nichts, wenn ich wegen New Work (keine festen Schreibtische) morgens keinen Schreibtisch bekomme und mir irgendwo einen Notplatz suchen muss. Habe davon starke Rückenschmerzen bekommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Initiativen. Weiter so.

Karriere/Weiterbildung

Leider sehe ich in meinem Bereich keine Aufstiegschancen. Persönliche Weiterbildung scheint meinem Vorgesetzten nicht wichtig. Ich werde auf Konferenzen geschickt, aber nur, damit die Conversion Rate steigt. Trainings um mich als Mitarbeiter voranzubringen scheinen nicht wichtig zu sein.
Beim Personalgespräch wird auch nicht weiters darauf eingegangen.


Gehalt/Sozialleistungen

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