Nach noch nicht mal zwei Monaten gekündigt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kaffee schmeckt – ein Detail, das zwar klein wirkt, aber den Arbeitsalltag spürbar angenehmer macht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der neue Standort erscheint mir als strategisch fragwürdige Entscheidung – zumindest aus Mitarbeitersicht.
Verbesserungsvorschläge
Die Fluktuation ist deutlich spürbar. Eine stabilere Personalstruktur würde dem Unternehmen gut tun.
Arbeitsatmosphäre
Mit dem IT‑Manager verstand ich mich hervorragend. Die Dynamik mit der Werkstudentin war weniger angenehm, ließ sich aber mit etwas Geduld aushalten.
Image
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich keine negativen Stimmen oder kritischen Aussagen über das Unternehmen wahrgenommen.
Work-Life-Balance
Vertraglich waren 40 Stunden vorgesehen, praktisch wurde es regelmäßig mehr. Selbst nach fast neun Stunden Arbeit kam es vor, dass ich auf dem Heimweg noch angerufen wurde. Diese Form der Erreichbarkeit sagt viel über die gelebte Arbeitskultur aus...
Karriere/Weiterbildung
Kann hierzu keine Angaben machen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war in Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann hierzu keine Angaben machen.
Kollegenzusammenhalt
Mit den übrigen Abteilungen hatte ich keinerlei Probleme. In meiner eigenen Abteilung war es vor allem der wenig konstruktive Umgangston einer Werkstudentin, der die Arbeit unnötig belastete. Mein Vorgesetzter hingegen war das Gegenteil davon: souverän, respektvoll und jemand, der wirklich Klasse hat.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann hierzu keine Angaben machen.
Vorgesetztenverhalten
Eine Führungskraft kommentierte körperlich schwere Aufgaben mit dem Satz: ‚Fragen Sie die Männer mit viel Bizeps und wenig Hirn.‘
Eine solche Sichtweise auf Mitarbeitende hat mich irritiert und lässt Rückschlüsse auf die gelebte Führungskultur zu.
Arbeitsbedingungen
Die Technik ist zeitgemäß und der Standort neu. Die Lage im entsprechenden Düsseldorfer Stadtteil wirkt jedoch vor allem nachts nicht unbedingt einladend, was den Gesamteindruck etwas relativiert.
Kommunikation
Hier besteht aus meiner Sicht Optimierungsbedarf: Wichtige Rückmeldungen sollten direkt mit dem neuen Mitarbeiter besprochen werden, statt über einen Personalvermittler zu laufen. Ein direktes, konstruktives Gespräch wäre hier angemessen gewesen.
Gleichberechtigung
„Da zwei zentrale Bereiche – HR und Finanzen – von Frauen geführt werden, spricht vieles dafür, dass Gleichberechtigung im Unternehmen nicht nur theoretisch existiert, sondern auch praktisch umgesetzt wird.
Interessante Aufgaben
Der Arbeitsalltag bot nur selten echte Herausforderungen, weshalb ich mich häufig unterfordert fühlte. Meine Fähigkeiten waren für die Tätigkeiten schlicht überdimensioniert.

