5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Hohe Erwartungen, Veränderung und auch schwierige Entscheidungen gehören für mich zu einem dynamischen Unternehmen. Das war nicht mein Problem.
Mein Problem war die Art der Führung.
Wenn Menschen beginnen, sich zu überlegen, ob sie eine fachlich abweichende Meinung wirklich offen äußern sollten, entsteht aus meiner Sicht keine leistungsorientierte, sondern eine politisch geprägte Organisation.
Ich habe die daraus entstandene Führungskultur letztlich als toxisch erlebt.
Das finde ich besonders schade, weil das Unternehmen grundsätzlich viel Potenzial und viele gute Mitarbeiter hat. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen würde ich das Unternehmen derzeit jedoch nicht als Arbeitgeber empfehlen
Der wichtigste Punkt wäre eine grundlegende Veränderung der Führungskultur.
Andere Meinungen und fachlichen Widerspruch nicht als mangelnde Loyalität interpretieren.
Persönliche Sympathie und professionelle Leistungsbeurteilung konsequent voneinander trennen.
Konflikte offen austragen und anschließend wieder professionell zusammenarbeiten.
Eine klare strategische Richtung definieren und Prioritäten nicht permanent verändern.
Probleme und negative Entwicklungen genauso transparent kommunizieren wie Erfolge.
Und vor allem eine Kultur schaffen, in der Mitarbeiter und Führungskräfte ohne persönliche Konsequenzen sagen können: „Ich sehe das anders.“
Die Arbeitsatmosphäre hat sich aus meiner Sicht über die Zeit deutlich verschlechtert.
Kritische Meinungen und unterschiedliche Sichtweisen wurden nach meiner Erfahrung nicht immer als normaler Bestandteil einer professionellen Diskussion akzeptiert. Dadurch entstand zunehmend das Gefühl, sehr genau überlegen zu müssen, wann und wie offen man einer Entscheidung widerspricht.
Besonders problematisch fand ich, dass fachliche Meinungsverschiedenheiten teilweise auf die persönliche Ebene übergingen. Nach Konflikten oder deutlichem Widerspruch konnte sich die Kommunikation und Zusammenarbeit spürbar verändern oder stark reduzieren.
Eine wirklich offene Feedback- und Fehlerkultur habe ich deshalb nicht erlebt.
Viele Kolleginnen und Kollegen habe ich als kompetent, engagiert und hilfsbereit erlebt.
Das ist für mich gleichzeitig einer der enttäuschendsten Aspekte meiner Erfahrung: Das Unternehmen hat aus meiner Sicht durchaus gute Mitarbeiter und erhebliches Potenzial. Viele der Probleme lagen für mich weniger bei den Mitarbeitern als bei der Führungskultur und den Rahmenbedingungen.
Für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt.
Für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt.
Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass persönliche Sympathie, Loyalität und Übereinstimmung mit bestimmten Ansichten einen zu großen Einfluss darauf hatten, wie Menschen wahrgenommen und behandelt wurden.
Aus meiner Sicht entstand dadurch eine Kultur, in der Zustimmung teilweise einfacher war als konstruktiver Widerspruch. Gerade von Führung sollte jedoch erwartet werden, dass unterschiedliche Meinungen ausgehalten und sogar aktiv eingefordert werden.
Den Umgang mit Konflikten habe ich teilweise als wenig professionell erlebt. Statt unterschiedliche Positionen sachlich auszutragen und anschließend wieder konstruktiv zusammenzuarbeiten, hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Meinungsverschiedenheiten die weitere persönliche Zusammenarbeit nachhaltig beeinflussen konnten.
Strategie, Prioritäten und Richtung des Unternehmens änderten sich aus meiner Wahrnehmung sehr häufig.
Themen konnten kurzfristig zur absoluten Priorität werden und wenig später wieder deutlich an Bedeutung verlieren. Über die Zeit entstand bei mir deshalb zunehmend der Eindruck, dass eine klare und konsistente langfristige Richtung fehlte.
Das erzeugt viel Aktivität und hohen Druck, aber nicht automatisch nachhaltigen Fortschritt.
Auch zwischen der sehr positiven Darstellung der Unternehmensentwicklung und dem, was ich im Arbeitsalltag wahrgenommen habe, bestand für mich teilweise eine deutliche Diskrepanz.
Das Umfeld bietet definitiv die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und viel zu lernen.
Allerdings sollte man mit häufig wechselnden Prioritäten, hohem Veränderungsdruck und einer aus meiner Erfahrung teilweise schwer berechenbaren Führungskultur umgehen können.
Nichts
Alles. Aber Hauptsächlich das gesamte C-Level. Aktuelle Fluktuation sollte das belegen. Menschen beginnen einen Job aufgrund der Firma und verlassen Sie aufgrund der Führung. Und diese ist hier katastrophal.
Komplettes C-Level ersetzen
Nie Lob von Vorgesetzten. Ständige Kritik. Bei Anmerkungen oder Kritik von Mitarbeitenden werden diese gekündigt. Aktuell laufende Rechtsstreitigkeiten belegen das.
Schlecht. Sowohl intern als auch extern. Jeder zukünftige Investor sollte alles genau prüfen, da hier überhaupt keine etablierten Prozesse vorhanden sind.
Vorgesetzte die nachts um kurz vor zwei Mails schreiben, nach 22 Uhr noch Teams Nachrichten senden oder einen im Urlaub nach Status Updates fragen.
Coachings werden erwähnt aber nie umgesetzt. Lediglich Management bekommt teure Coachings angeboten, da es sich hierbei wieder um die besagte Vetternwirtschaft handelt und Management als einziges in dieser Firma profitiert, insofern man mit dem CEO befreundet ist.
Unter dem Marktdurchschnitt
Nicht vorhanden.
Es wird viel unter der Hand besprochen und viel gelästert. Sehr toxisch.
Werden zum Teil grundlos nach Jahren der Treue gekündigt.
Komplett inakzeptabel. CEO gibt offen zu, dass Kündigungen aus Gründen der „Kultur“ getroffen werden, ergo, wenn ihm jemand nicht passt. Er betreibt Vetternwirtschaft und hat Freunde in entscheidende Positionen gehoben, die alle genau so inkompetent sind wie er.
Furchtbar. Unfassbar toxische Stimmung die bei Kritik von Mitarbeitenden zu Kündigungen führt.
Unprofessionell und unüberlegt. Niemand fühlt sich verantwortlich. Fragmentierte Systeme.
Kaum bis gar keine Frauen im Management.
Keine interessanten Aufgaben und auch kein Durchblick, wer eigentlich was in dieser Firma macht.
Gleitzeit, Homeoffice / Mobiles Arbeiten möglich, Workation
Insgesamt aktuell eine relativ hohe Belastung in jedem Team
Marktüblich plus unterschiedlichste variable Varianten
Innerhalb der Teams sehr stark
Wenn aktuell Einstellungen, dann eher jüngere Personen.
Die Büros sind meistens mit höhenverstellbaren Schreibtischen und moderenen Beleuchtungen ausgestattet. Gibt Kaffee, Pantry, Snacks, etc. Einige haben Macbooks, andere klassische DELL Laptops. Firmenhandy eigentlich immer iPhone.
Es gibt unterschiedliche Kanäle (Firmen und Abteilungsweit) aber immer Potential für mehr Transparenz
Es sind in der Breite mehr Männer in Führungspositionen, aber auch Frauen in einigen Schlüsselpositionen vertreten.
Viel Veränderung und man hat die Möglichkeit sich vielfältig einzubringen
Es wird viel Wert auf persönlichen Austausch gelegt. Büromöglichkeiten stehen an mehreren Standorten zur Verfügung. Abendessen mit Kolleg:innen finden regelmäßig statt.
Neues Branding - Neues bringt immer Veränderung, nicht jeder kann oder möchte damit umgehen.
Homeoffice, Workation, Office - alles möglich. Wer etwas erreichen möchte, muss natürlich auch mal über seine vertraglichen Arbeitsstunden arbeiten.
Mit viel Einsatz kann hier jeder sehr schnell viele Erfolge feiern und auch sehr schnell Verantwortung übernehmen
Marktübliches Gehalt inkl. Bonusvereinbarungen sowie weitere Benefits
Viele langjährige Kolleg:innen, aber auch "frische" Mitarbeitenden arbeiten Hand in Hand
Viele langjährige MA deren Expertise und Erfahrung sehr geschätzt wird
Ehrliche und offene Kommunikation. Es wird viel Verantwortung gegeben, wenn man darum bittet oder sie sich erarbeitet.
Gut ausgestattete Büro´s in hervorragender Lage in großen Städten
Offene und ehrliche Kommunikation
Alt & Jung, Männlich/Weiblich - hier wird jeder gleich behandelt
Vielfältige Tätigkeitsgebiete. Jeder kann sich einbringen. Wenn man gute Ideen hat, kann man auch Abteilungsübergreifend Mehrwert liefern.
Es werden Standorte geschlossen aus den bizarrsten Gründen. Die Intransparenz fängt schon beim C-Level an, indem die Kommunikation zum Investor nicht wirklich aufrichtig ist. So wird das dann auch "nach unten" an die Angestellten weitergetragen. Alles in allem ist ein komplettes Wirrwarr, bei dem man denkt, dass kaum einer wirklich was arbeitet. Interne Prozesse sind sehr langwierig, Rückmeldungen zu internen Rückfragen oder sonstige Themen sind ebenso sehr schleppend. Ein Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern sollte eine andere Geschwindigkeit haben, vor allem, wenn man sich nach außen als moderne Tech-Company darstellt.
Man sollte anfangen langfristig zu denken und daran anzuknüpfen, indem man den Angestellten ein gutes Gefühl vermittelt und sie aufbaut. Nicht (gefühlt) wahllos kündigt. Man sollte die Leute mehr mitnehmen in die Vision, in den Plan wohin das Unternehmen hingeht. Tatsache ist, dass genau das nicht passiert und man manchmal da sitzt und sich an den Kopf fasst, weil eine sinnlose Entscheidung nach der Anderen getroffen wird.
Sehr düster aufgrund von diversen (und bizarren) Kündigungen
Zusammenhalt, wenn man sich mal sieht, aber abgesehen davon non-existent.
Intransparenz, keine Kommunikation, kein Rückhalt
Sehr intransparent. Teilweise muss man es den Kollegen aus der Nase ziehen. Man bekommt nichts mit und muss sich seine Sachen selber heraussuchen.