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3 von 5 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 1,6Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Viel Potenzial, aber aus meiner Erfahrung eine toxische Führungskultur

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hohe Erwartungen, Veränderung und auch schwierige Entscheidungen gehören für mich zu einem dynamischen Unternehmen. Das war nicht mein Problem.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein Problem war die Art der Führung.

Wenn Menschen beginnen, sich zu überlegen, ob sie eine fachlich abweichende Meinung wirklich offen äußern sollten, entsteht aus meiner Sicht keine leistungsorientierte, sondern eine politisch geprägte Organisation.

Ich habe die daraus entstandene Führungskultur letztlich als toxisch erlebt.

Das finde ich besonders schade, weil das Unternehmen grundsätzlich viel Potenzial und viele gute Mitarbeiter hat. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen würde ich das Unternehmen derzeit jedoch nicht als Arbeitgeber empfehlen

Verbesserungsvorschläge

Der wichtigste Punkt wäre eine grundlegende Veränderung der Führungskultur.

Andere Meinungen und fachlichen Widerspruch nicht als mangelnde Loyalität interpretieren.

Persönliche Sympathie und professionelle Leistungsbeurteilung konsequent voneinander trennen.

Konflikte offen austragen und anschließend wieder professionell zusammenarbeiten.

Eine klare strategische Richtung definieren und Prioritäten nicht permanent verändern.

Probleme und negative Entwicklungen genauso transparent kommunizieren wie Erfolge.

Und vor allem eine Kultur schaffen, in der Mitarbeiter und Führungskräfte ohne persönliche Konsequenzen sagen können: „Ich sehe das anders.“

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich aus meiner Sicht über die Zeit deutlich verschlechtert.

Kritische Meinungen und unterschiedliche Sichtweisen wurden nach meiner Erfahrung nicht immer als normaler Bestandteil einer professionellen Diskussion akzeptiert. Dadurch entstand zunehmend das Gefühl, sehr genau überlegen zu müssen, wann und wie offen man einer Entscheidung widerspricht.

Besonders problematisch fand ich, dass fachliche Meinungsverschiedenheiten teilweise auf die persönliche Ebene übergingen. Nach Konflikten oder deutlichem Widerspruch konnte sich die Kommunikation und Zusammenarbeit spürbar verändern oder stark reduzieren.

Eine wirklich offene Feedback- und Fehlerkultur habe ich deshalb nicht erlebt.

Kollegenzusammenhalt

Viele Kolleginnen und Kollegen habe ich als kompetent, engagiert und hilfsbereit erlebt.

Das ist für mich gleichzeitig einer der enttäuschendsten Aspekte meiner Erfahrung: Das Unternehmen hat aus meiner Sicht durchaus gute Mitarbeiter und erhebliches Potenzial. Viele der Probleme lagen für mich weniger bei den Mitarbeitern als bei der Führungskultur und den Rahmenbedingungen.

Vorgesetztenverhalten

Für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt.

Für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt.

Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass persönliche Sympathie, Loyalität und Übereinstimmung mit bestimmten Ansichten einen zu großen Einfluss darauf hatten, wie Menschen wahrgenommen und behandelt wurden.

Aus meiner Sicht entstand dadurch eine Kultur, in der Zustimmung teilweise einfacher war als konstruktiver Widerspruch. Gerade von Führung sollte jedoch erwartet werden, dass unterschiedliche Meinungen ausgehalten und sogar aktiv eingefordert werden.

Den Umgang mit Konflikten habe ich teilweise als wenig professionell erlebt. Statt unterschiedliche Positionen sachlich auszutragen und anschließend wieder konstruktiv zusammenzuarbeiten, hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Meinungsverschiedenheiten die weitere persönliche Zusammenarbeit nachhaltig beeinflussen konnten.

Kommunikation

Strategie, Prioritäten und Richtung des Unternehmens änderten sich aus meiner Wahrnehmung sehr häufig.

Themen konnten kurzfristig zur absoluten Priorität werden und wenig später wieder deutlich an Bedeutung verlieren. Über die Zeit entstand bei mir deshalb zunehmend der Eindruck, dass eine klare und konsistente langfristige Richtung fehlte.

Das erzeugt viel Aktivität und hohen Druck, aber nicht automatisch nachhaltigen Fortschritt.

Auch zwischen der sehr positiven Darstellung der Unternehmensentwicklung und dem, was ich im Arbeitsalltag wahrgenommen habe, bestand für mich teilweise eine deutliche Diskrepanz.

Interessante Aufgaben

Das Umfeld bietet definitiv die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und viel zu lernen.

Allerdings sollte man mit häufig wechselnden Prioritäten, hohem Veränderungsdruck und einer aus meiner Erfahrung teilweise schwer berechenbaren Führungskultur umgehen können.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Puls

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Humera - wo Menschen nichts bedeuten und nur die Freundschaft zum CEO eine Bedeutung hat

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles. Aber Hauptsächlich das gesamte C-Level. Aktuelle Fluktuation sollte das belegen. Menschen beginnen einen Job aufgrund der Firma und verlassen Sie aufgrund der Führung. Und diese ist hier katastrophal.

Verbesserungsvorschläge

Komplettes C-Level ersetzen

Arbeitsatmosphäre

Nie Lob von Vorgesetzten. Ständige Kritik. Bei Anmerkungen oder Kritik von Mitarbeitenden werden diese gekündigt. Aktuell laufende Rechtsstreitigkeiten belegen das.

Image

Schlecht. Sowohl intern als auch extern. Jeder zukünftige Investor sollte alles genau prüfen, da hier überhaupt keine etablierten Prozesse vorhanden sind.

Work-Life-Balance

Vorgesetzte die nachts um kurz vor zwei Mails schreiben, nach 22 Uhr noch Teams Nachrichten senden oder einen im Urlaub nach Status Updates fragen.

Karriere/Weiterbildung

Coachings werden erwähnt aber nie umgesetzt. Lediglich Management bekommt teure Coachings angeboten, da es sich hierbei wieder um die besagte Vetternwirtschaft handelt und Management als einziges in dieser Firma profitiert, insofern man mit dem CEO befreundet ist.

Gehalt/Benefits

Unter dem Marktdurchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Es wird viel unter der Hand besprochen und viel gelästert. Sehr toxisch.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden zum Teil grundlos nach Jahren der Treue gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Komplett inakzeptabel. CEO gibt offen zu, dass Kündigungen aus Gründen der „Kultur“ getroffen werden, ergo, wenn ihm jemand nicht passt. Er betreibt Vetternwirtschaft und hat Freunde in entscheidende Positionen gehoben, die alle genau so inkompetent sind wie er.

Arbeitsbedingungen

Furchtbar. Unfassbar toxische Stimmung die bei Kritik von Mitarbeitenden zu Kündigungen führt.

Kommunikation

Unprofessionell und unüberlegt. Niemand fühlt sich verantwortlich. Fragmentierte Systeme.

Gleichberechtigung

Kaum bis gar keine Frauen im Management.

Interessante Aufgaben

Keine interessanten Aufgaben und auch kein Durchblick, wer eigentlich was in dieser Firma macht.

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nicht empfehlenswert. Sehr intransparent.

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es werden Standorte geschlossen aus den bizarrsten Gründen. Die Intransparenz fängt schon beim C-Level an, indem die Kommunikation zum Investor nicht wirklich aufrichtig ist. So wird das dann auch "nach unten" an die Angestellten weitergetragen. Alles in allem ist ein komplettes Wirrwarr, bei dem man denkt, dass kaum einer wirklich was arbeitet. Interne Prozesse sind sehr langwierig, Rückmeldungen zu internen Rückfragen oder sonstige Themen sind ebenso sehr schleppend. Ein Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern sollte eine andere Geschwindigkeit haben, vor allem, wenn man sich nach außen als moderne Tech-Company darstellt.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte anfangen langfristig zu denken und daran anzuknüpfen, indem man den Angestellten ein gutes Gefühl vermittelt und sie aufbaut. Nicht (gefühlt) wahllos kündigt. Man sollte die Leute mehr mitnehmen in die Vision, in den Plan wohin das Unternehmen hingeht. Tatsache ist, dass genau das nicht passiert und man manchmal da sitzt und sich an den Kopf fasst, weil eine sinnlose Entscheidung nach der Anderen getroffen wird.

Arbeitsatmosphäre

Sehr düster aufgrund von diversen (und bizarren) Kündigungen

Kollegenzusammenhalt

Zusammenhalt, wenn man sich mal sieht, aber abgesehen davon non-existent.

Vorgesetztenverhalten

Intransparenz, keine Kommunikation, kein Rückhalt

Kommunikation

Sehr intransparent. Teilweise muss man es den Kollegen aus der Nase ziehen. Man bekommt nichts mit und muss sich seine Sachen selber heraussuchen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen