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Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Profil der Husqvarna Group weist ein ausgeglichenes Gesamtbild auf. Die Vergütung gilt vielen Bewertenden als solide, da das IG-Metall-Tarifgefüge faire und transparente Gehälter sichert – wenngleich neuere Verträge nur noch dem Branchendurchschnitt entsprechen und Bestrebungen erkennbar sind, die Tarifstruktur zu unterhöhlen. Der Kollegenzusammenhalt wird auf Teamebene positiv bewertet, während die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit schwächer abschneidet.
Kritischer sehen die Bewertenden die Arbeitsbedingungen: Büros und Ausstattung gelten als veraltet, und die Anhebung der Präsenzpflicht auf 80 % verschlechtert nach Ansicht vieler die Work-Life-Balance spürbar. Die Kommunikation aus dem Management wird als intransparent und oft zu spät beschrieben. Gleichberechtigung sehen mehrere Bewertende als nicht aus...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsbedingungen bei Husqvarna Group werden von den Nutzer:innen eher kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie veraltete Büros und Ausstattung, die teilweise als stark renovierungsbedürftig beschrieben werden. Auch die Büroinfrastruktur steht in der Kritik: Schlechte Konnektivität, ein fehleranfälliges SAP-System sowie die Notwendigkeit, neue Hardware eigenständig einzurichten, belasten den Arbeitsalltag. Hinzu kommen zu wenige Parkplätze und Großraumbüros, die von einigen als störend empfunden werden. Die Anforderung, zu 80 % im Büro präsent zu sein, schränkt die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten stark ein. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und betonen, dass zumindest grundlegende Arbeitsmittel vorhanden sind. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein gemischtes Bild, das jedoch deutlich in Richtung Verbesserungsbedarf bei Ausstattung, Infrastruktur und Flexibilität zeigt.
Die Arbeitsatmosphäre bei Husqvarna Group wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf Teamebene beschreiben einige Bewertungen das Miteinander als professionell und respektvoll, wobei der Wunsch nach Harmonie gelegentlich dazu führe, dass Probleme unausgesprochen bleiben. Gleichzeitig heben wenige Nutzer:innen die gute Zusammenarbeit im unmittelbaren Team positiv hervor.
Das Gesamtbild fällt jedoch eher kritisch aus. Einige Nutzer:innen beschreiben die Stimmung als angespannt, mit sinkender Motivation unter den Mitarbeiter:innen. Als Gründe nennen sie den Wegfall flexibler Arbeitszeiten sowie eine als unklare empfundene Unternehmensstrategie. Wenige Bewertungen kritisieren zudem Entlassungen trotz eines positiven Betriebsergebnisses als widersprüchlich zu den kommunizierten Unternehmenswerten. Die Tendenz der Bewertungen deutet auf eine sich verschlechternde Atmosphäre hin.
Das Vorgesetztenverhalten bei Husqvarna Group erhält eine gemischte Bewertung. Einige Nutzer:innen beschreiben ihre Vorgesetzten als freundlich, fair und respektvoll, und loben, dass Führungskräfte trotz hohem Verkaufsdruck versuchen, die Moral aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig liegt der Schwerpunkt der schriftlichen Bewertungen eher auf kritischen Einschätzungen.
Wenige Nutzer:innen bemängeln das Fehlen einer einheitlichen Führungsphilosophie sowie mangelnde soziale Kompetenz. Zudem kritisieren wenige Bewertungen Mikromanagement und fehlendes Engagement für persönliche Interessen der Mitarbeiter:innen. Auch fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte sowie intransparente Entscheidungen werden erwähnt. Positiv fällt auf, dass Führungskräfte als fair gelten, jedoch wird betont, dass Mitarbeiter:innen ihre eigene Entwicklung aktiv selbst vorantreiben müssen.
Die Bewertungen zur Vergütung bei Husqvarna Group fallen gemischt aus. Positiv hervorgehoben wird vor allem die Tarifbindung an die IG Metall, die nach Meinung mehrerer Nutzer:innen für faire, transparente und marktgerechte Gehälter sorgt. Gleichzeitig bemängeln einige, dass individuelle leistungsbasierte Gehaltserhöhungen dadurch kaum möglich sind.
Wenige Nutzer:innen weisen darauf hin, dass ältere Verträge bessere Konditionen bieten als neuere, die sich eher am Branchendurchschnitt orientieren. Zudem äußern einige die Sorge, dass das schwedische Management die Tarifstruktur abschwächen möchte, um Lohnkosten zu senken. Die Sozialleistungen werden hingegen als weiterhin hoch eingestuft. Insgesamt hängt die Zufriedenheit mit der Vergütung stark davon ab, ob ein Bereich tariflich gebunden ist oder nicht.
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