Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 17.6.2026
Das Profil der Husqvarna Group zeigt eine gemischte Gesamtbewertung. Besonders kritisch äußern sich die Bewertenden zur Kommunikation: Informationen kommen häufig gefiltert oder zu spät an, und weitreichende Entscheidungen werden nach Ansicht vieler ohne ausreichende Vorankündigung umgesetzt. Ein wiederkehrendes Beispiel ist die Erhöhung der Präsenzpflicht im Büro von 50 auf 80 Prozent, die auch die Work-Life-Balance stark belastet. Viele Mitarbeiter:innen empfinden die Überstunden und den Wegfall flexibler Arbeitsmodelle als zunehmend problematisch. Das Vorgesetztenverhalten wird ebenfalls kritisch gesehen: Während einzelne Führungskräfte als fair und respektvoll gelten, berichten andere von fehlendem Rückhalt und mangelnder sozialer Kompetenz.
Das Gehalt wird dank des IG-Metall-Tarifvertrags von vielen als marktg...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Husqvarna Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige flexible Arbeitsmodelle und faire Regelungen positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Ein zentraler Kritikpunkt ist die schrittweise Erhöhung der Präsenzpflicht im Büro auf 80 Prozent, die viele als erhebliche Einschränkung der Work-Life-Balance empfinden. Einige Nutzer:innen sehen darin zudem eine gezielte Maßnahme, um Kündigungen zu fördern – besonders vor dem Hintergrund unzureichender Büro- und Parkplatzkapazitäten sowie ursprünglicher Einstellungsvereinbarungen. Hinzu kommen Berichte über übermäßige Überstunden, die sich durch neue Regelungen sowie die Pendlersituation in Ulm weiter verschärfen könnten. Projektintensive Phasen erhöhen die Arbeitsbelastung zusätzlich, wobei wenige Nutzer:innen bessere Priorisierung und Planung als Lösungsansatz nennen.
Die Kommunikation bei Husqvarna Group wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Viele bemängeln, dass Informationen häufig zu spät oder gefiltert weitergegeben werden und Entscheidungen wenig transparent sind. Einige berichten, dass wichtige Änderungen – wie die Erhöhung der Büropräsenzpflicht oder die Ausgliederung des Robotik-Bereichs – nur beiläufig kommuniziert wurden, was zu Verwirrung führte.
Darüber hinaus beschreiben Nutzer:innen die Kommunikation von oben nach unten als lückenhaft und oberflächlich, während sie innerhalb einzelner Abteilungen als transparenter wahrgenommen wird. Auch das Kommunikationsverhalten des Managements gilt als inkonsistent. Wenige Stimmen bewerten die Kommunikation zumindest teilweise positiv, etwa hinsichtlich der internen Wege, die jedoch bisweilen als zu lang empfunden werden. Die allgemeine Einschätzung der Nutzer:innen bleibt dennoch klar negativ.
Das Vorgesetztenverhalten bei Husqvarna Group erhält eine gemischte Bewertung. Während einige Nutzer:innen die Fairness und den respektvollen Umgang der Führungskräfte positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Fehlende soziale Kompetenz wird dabei ebenso bemängelt wie mangelnde Unterstützung seitens der Vorgesetzten. Zudem bemängeln Mitarbeiter:innen, dass Entscheidungen häufig ohne vorherige Absprache getroffen werden, obwohl Informationen als durchdacht präsentiert werden. Auch Mikromanagement und die Verfolgung persönlicher Interessen auf Kosten der Mitarbeiter:innen werden kritisiert. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und betonen, dass Eigeninitiative bei der beruflichen Weiterentwicklung entscheidend sei, um nicht zu stagnieren.
Das Gehalt bei der Husqvarna Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist der IG-Metall-Tarifvertrag, den viele als Grundlage für faire und marktübliche Vergütung sehen. Gleichzeitig merken einige an, dass individuelle Gehaltssprünge durch die Tarifbindung begrenzt sind, und wenige berichten, dass die schwedische Konzernleitung die Tarifstruktur infrage stellt.
Kritischer äußern sich einige Nutzer:innen zur Situation in Bereichen ohne Tarifbindung, etwa in der Logistik, wo Sozialleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Nacht- und Überstundenzuschläge als verbesserungswürdig gelten. Zudem bemängeln wenige, dass Änderungen am Gehaltsmodell ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen vorgenommen werden. Insofern hängt die Zufriedenheit mit der Vergütung stark davon ab, ob ein Tarifvertrag greift oder nicht.
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