Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.7.2026
Die Bewertungen der Husqvarna Group ergeben ein gemischtes Bild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als echter Pluspunkt: Mitarbeiter:innen loben das gute Miteinander und den Austausch zwischen Abteilungen. Auch die Vergütung wird positiv bewertet, da der IG-Metall-Tarifvertrag eine solide und transparente Grundlage schafft – wenngleich individuelle Gehaltssprünge dadurch begrenzt bleiben. Die Aufgaben empfinden viele als interessant und international geprägt, jedoch kritisieren einige konservative Strukturen, die Innovation einschränken.
Deutlich kritischer fallen die Meinungen zu Kommunikation und Führungsverhalten aus. Entscheidungen werden laut Bewertungen oft ohne ausreichende Einbindung der Belegschaft getroffen, und wichtige Änderungen kommen kurzfristig. Besonders die Rückkehrpflicht ins Büro auf 80 % Präsenz wi...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsbedingungen bei Husqvarna Group werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die vorhandene Grundausstattung als ausreichend empfinden, kritisieren mehrere Bewertungen den veralteten Zustand der Büroräume, die teilweise noch im Stil der 1980er-Jahre gehalten sein sollen. Auch die technische Ausstattung wird bemängelt: Veraltete Systeme wie SAP, eingeschränkte Bürokonnektivität sowie unzureichender IT-Support erschweren laut einigen Nutzer:innen die tägliche Arbeit. Hinzu kommen Kritikpunkte wie zu wenige Parkplätze, Großraumbüros und eine hohe Präsenzpflicht mit kaum Möglichkeiten für mobiles Arbeiten. Einzelne Bewertungen beschreiben die Bedingungen als zunehmend schlechter werdend. Positiv hervorgehoben wird lediglich, dass alle notwendigen Arbeitsmittel grundsätzlich vorhanden sind – auch wenn diese nicht immer dem modernen Standard entsprechen.
Die Work-Life-Balance bei Husqvarna Group wird insgesamt gemischt bewertet. Wenige Nutzer:innen heben flexible Arbeitsmodelle und faire Regelungen positiv hervor, merken jedoch an, dass projektintensive Phasen eine bessere Planung erfordern, um Überlastung zu vermeiden.
Deutlich kritischer äußern sich viele Bewertungen zur gestiegenen Büropräsenzpflicht. Die schrittweise Erhöhung auf 80 Prozent Präsenz im Büro – ursprünglich als ein Tag angekündigt – erschwere laut einigen Nutzer:innen die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben erheblich. Hinzu kämen unzureichende Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Parkmöglichkeiten. Einige vermuten dahinter eine gezielte Strategie, Mitarbeiter:innen zur Kündigung zu bewegen. Auch neue Regelungen und Baustellen in Ulm sollen Überstunden künftig verschärfen. Die Gesamtentwicklung beschreiben mehrere Bewertende als zunehmend negativ.
Die Arbeitsatmosphäre bei Husqvarna Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben sie als professionell und respektvoll, geprägt von fairem und sachlichem Umgang – allerdings könne ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis dazu führen, dass Probleme unausgesprochen bleiben. Andere hingegen empfinden die Stimmung als angespannt und zunehmend schlechter werdend. Als Gründe nennen sie den Wegfall flexibler Arbeitszeiten sowie eine als unklar wahrgenommene Unternehmensstrategie. Einige Nutzer:innen sehen zudem die Entlassung von Mitarbeiter:innen trotz positiver Betriebsergebnisse als Widerspruch zur kommunizierten sozialen Verantwortung des Unternehmens. Besonders kritisch wird beschrieben, dass neu hinzukommende Kolleg:innen die negative Stimmung schnell übernehmen. Die Bewertungen spiegeln damit ein geteiltes Bild wider, das zwischen einzelnen positiven Eindrücken und einer merklich belasteten Arbeitsrealität schwankt.
Die Kommunikation bei Husqvarna Group wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Viele bemängeln, dass Informationen häufig gefiltert oder verspätet weitergegeben werden und Entscheidungen wenig transparent sind. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als oberflächlich, mit langen Informationswegen und häufigen Missverständnissen. Besonders kritisch sehen die Nutzer:innen die Kommunikation von oben nach unten: Wesentliche Änderungen, wie der Wechsel der Homeoffice-Regelung oder die Auslagerung des Robotikgeschäfts, sollen kurzfristig und ohne ausreichende Vorbereitung kommuniziert worden sein. Die interne Unternehmenskommunikation wird als grundlegend mangelhaft beschrieben, und das Management soll dabei inkonsistent agieren. Lediglich die abteilungsinterne Kommunikation wird von wenigen Nutzer:innen als transparenter wahrgenommen, was jedoch den negativen Gesamteindruck kaum abmildert.
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