Es hatte so schön angefangen…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen ist an einen Konzern angeschlossen. Davon wird enorm profitiert, denn der Mitarbeiter erhält Benefits und größere Firmen Veranstaltungen sind auch immer super organisiert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Thema Onboarding ist recht caotisch
Verbesserungsvorschläge
Es sollte das strukturelle Führungsproblem angegangen werden. Über 25 Mitarbeiter in weniger als 4 Jahren zu verbrennen lässt sich nicht nur mit “Pech beim Personal” begründen
Arbeitsatmosphäre
Sehr durchwachsen. Aufgrund der hohen Fluktuation herrscht eine gewisse „Grund“-Unruhe, da neue Kollegen eingearbeitet werden müssen und sich das Team immer wieder neu zusammen finden muss. Mit freundlichen Worten seitens der Führung wird sparsam umgegangen.
Zu Zeiten, in denen die Personaldecke sehr dünn war, war man immer unter Strom, denn das Arbeitspensum musste erledigt werden. Hat man seine Arbeit nicht geschafft, musste man unbezahlte Überstunden nehmen, den 10% unentgeltliche Überstunden sind eine Klausel im Arbeitsvertrag.
Kommunikation
Große Projekte werden kaum kommuniziert und wenn, dann nur, wenn sie prestigeträchtig sind. Zwar wird regelmäßig im Teamskanal informiert, aber persönliche Kommunikation findet selten bis gar nicht statt. Und wenn sie statt findet, dann wird gerne auf sogenannte “psychologische Gesprächsführung” zurückgegriffen, wie extrem leises Reden, Einsilbigkeit oder anstarren.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kollegen versteht man sich grundsätzlich gut.
Work-Life-Balance
Bei 40h ohne Gleitzeit und nur einem Tag HO kann das jeder für sich selbst bewerten, ob von work life balance zu sprechen ist. Aber generell sieht es bei Vollzeitbeschäftigung eher schwierig mit work life balance aus. Der Freitag ist aber ein kurzer Tag, das ist natürlich super.
Vorgesetztenverhalten
Da kann man sich nur den vorherigen Kommentaren anschließen. Vorgesetzte machen monetäre Versprechungen und wollen dann auf einmal nichts mehr davon wissen. Die Teamleitung sitzt den ganzen Tag im Büro und wirkt wenig offen und kommunikativ. Der Geschäftsleiter ignoriert einen, wenn man nicht zu den Leuten gehört, die ihm sympathisch sind. Weiterbildungsmaßnahmen werden abgelehnt, weil kein Bedarf gesehen wird. Auch nach mehrfachen Nachfragen nach Entwicklung wird man vertröstet und ausgebremst, trotz privater Weiterbildungen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit macht Spaß und ist vielfältig. Kein Tag ist wie der andere und die Aufgaben können sehr komplex werden, wenn man möchte.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräume sind sehr modern, wenngleich der Geschmack der Innenarchitektin bei den kunstplanzen teilweise sehr fraglich ist.
Gehalt/Benefits
Das gehaltsgefüge geht sehr weit auseinander. Gehaltsverhandlungen werden nicht geführt, sondern nach Nachfrage bekommt man die Entscheidung mitgeteilt. Es kommt auch nicht zu einer jährlichen gehaltsanpassung. Es werden Floskeln wie Budgetplanung eingesetzt und Mitarbeiter klein gehalten, damit die Verhandlungsgrundlage schwindet. Im Außendienst könnte es aber anders aussehen.
Image
Wenn der Kunde schon teilweise sagt” son wieder ein neuer Ansprechpartner” ist das schade, denn das Unternehmen hat so viel Potential.
Karriere/Weiterbildung
Wurde kein Bedarf gesehen.