Nach Wechsel der Lagerleitung katastrophale Zustände, ungleiche Bezahlung sowie nicht korrekte Zahlen
Arbeitsatmosphäre
Betriebsklima insgesamt leider deutlich schlechter als früher. Die noch da sind, arbeiten nur des Geldes wegen und versuchen die Woche zu überstehen mit Zusammenhalt untereinander.
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Wer bei hygi arbeitet, wird oft schief angeguckt. Leider
Work-Life-Balance
Ausser das Urlaubsanfragen in den meisten Fällen positiv ausfallen, gibt es nur wenig Ausgleich. Man hat kurzerzeit zu gemeinsamen Aktivitäten eingeladen. Darunter war ein Eisstand vor Ort am Betriebsgelände oder ein Dönerwagen. Das schien ein Konzept zur Umsatzsteigerung zu sein. Glückliche Mitarbeiter waren wohl als mehr Umsatz geplant. Scheint nun aber verworfen worden zu sein.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chancen
Gehalt/Benefits
Das ist leider ein Punkt, der wirklich schlimm ist. Nicht nur, dass die sogenannte Prämie bei vielen weggefallen ist oder gar nicht ankommt, sondern hier wird leider mit zweierlei Maß gemessen. Mit der alten Prämie hatte ich bis zu 100 Euro mehr netto. Heute leider keinen Cent. Die meisten Mitarbeiter betreiben daher eine Art Bereicherung und packen beispielsweise extra mehr Pakete um die Prämie zu erhalten. Somit wird hier falsches Verhalten meines Eindruckes nach sogar gefördert. Denn am Ende sieht eine hohe Paketzahl im Tagesabschluss ja gut aus, die Zahlen können aber nicht stimmen. Täglich werden nach meinen Beobachtungen an die 500 Pakete mindestens! zuviel erstellt. Und falsches Verhalten gefördert. Warum hier der Mutterkonzern keine Nachforschungen anstellt, ist nicht nachvollziehbar. Den jede zuviel erstellte Marke kosten Geld. Am Ende bleibt keine Aussicht auf mehr Gehalt, dafür müssten die wenigen vermutlich 5% der Mitarbeiter die noch vernünftig Arbeit ableisten ebenso ihre Arbeit extra falsch machen. Also, wer gute Arbeit ableistet wird leider bestraft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bis auf Ladestationen die nur die Geschäftsführung benutzen kann, sollte eine neues digitales System Papiermüll vermeiden. Der Anspruch war da, leider nicht vollends umgesetzt worden. Es wird Papier immernoch ohne Ende verbraucht oder weilbdas Digitalen ebne nicht funktioniert.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen halten zusammen. Das ist das einzige, was die meisten noch im Betrieb hält, der interne und unabhängige Zusammenhalt untereinander. Leider spricht mittlerweile kaum noch jemand deutsch, daher zu den Neuen Mitarbeitern wenig bis gar kein Kontakt möglich. Hinderlich ist auch, dass die meisten vorwiegend weder lesen noch schreiben können. Man setzt hier für die Zukunft wohl auf eine eher arabische Ausrichtung statt vorwiegend deutsch/russsich/polnisch wie zuvor.
Umgang mit älteren Kollegen
Man hilft sich. Nicht mehr und nicht weniger. Dienstjahre und Erfahrung werden allerdings nicht mehr berücksichtig.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen des verbliebenen Vorgesetzten sind in den meisten Fällen nicht nachvollziehbar. Da es sich um tägliche Routinearbeiten handelt, stört die zu meist wilde Aufgabenverteilung mehr die Abläufe. Die meisten wissen genau was Sie zu erledigen haben. Bei dem Vorgesetzen wirkt seine Meinung oft durch simple Ahnungslosigkeit in dem betreffenden Bereich störend. Zudem muss ich auch sagen, ist der Ton mittlerweile unterirdisch. Leider wirkt es so, als wären einige vorallem die neuen Mitarbeiter zu bevorzugen. Hier sollte eine Gleichheit zwischen alles gegeben sein. Egal woher man kommt und was man für eine Sprache spricht. Leider ist der Eindruck stark, dass hier die Lieblinge bevorzugt und anders behandelt werden.
Arbeitsbedingungen
Leider ist es mittlerweile eben durch die neue Führungsstrategie unordentlich und katastrophal geworden. Der Fokus liegt deutlich merkbar auf Zahlen, weniger auf gutes Material oder Arbeitsbedingungen. Man hat immer den Eindruck, die Zahlen müssen stimmen. Vieles ist mittlerweile versifft. Das war früher nicht so. Der Fokus ist hier klar erkennbar die Zahlen müssen stimmen, egal wie es im Lager aussieht. Arbeitsgerät ist in der Regel stark gebraucht oder marode. Toilettenanlagen unterirdisch, Kaffeemaschinen werden nicht mehr geputzt und so weiter
Kommunikation
Notwendige Informationen zur betrieblichen Ausrichtung beispielsweise sowie Zukunft bleiben vollständig aus. Früher wurde man noch informiert über betriebliche Belange, heute wird man halbfertigen Produkten wie beispielsweise Software einfach vorgesetzt. Eine Zukunftsvision ist mir nicht bekannt. Kommunikation mit den wenigen noch vorhandenen Vorgesetzten möglich, meist sind Sie selbst nicht im Bilde. Wirken Ahnungslos.
Gleichberechtigung
Früher hätte ich mehr Sterne vergeben. Denn damals wurden egal welche Nationalität oder Geschlecht gleich behandelt. Heute hat man den Eindruck leider nicht mehr. Wie schon geschrieben, hat der Chef seine Lieblinge, das merkt man leider extrem und schlägt sich auch in der Bezahlung nieder.
Interessante Aufgaben
Wenig, immer die gleichen Aufgaben, tägliche Routine. Daher eben nicht nachvollziehbar, warum es sich dennnoch nicht täglich wie Routine anfühlt im Gegensatz zu früher. Man hat hier auch den Eindruck, der Überforderung. Normalerweise müsst der Lageralltag immer gleich oder zumindest ähnlich ablaufen. Es wirkt aber täglich improvisiert durch die Lagerleitung.