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Hygiene-Institut 
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29 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 69%
Score-Details

29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Luft nach oben

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene Institut des Ruhrgebietes Gelsenkirchen in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Parkplätze (allerdings kostenpflichtig - besser wäre kostenfreie Nutzung)
Gehalt wird pünktlich bezahlt
Wasser/Tee/Kaffee gratis
Sommerfest / Weihnachtsmarkt für Mitarbeitenden
Innenstadtnah, fußläufig zum ÖPNV

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt muss angepasst werden - unterdurchschnittlich
Parkplätze sind kostenpflichtig, aber immerhin gibt es welche
Bessere und schnellere Kommunikation (Flurfunk aus der Verwaltung unterbinden)
Mehr Home Office Möglichkeit wo möglich

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter hören. Es werden zwar Gespräche angeboten, aber ändern tut sich danach leider auch nichts. Man hat das Gefühl, dass es jedem recht gemacht wird, aber Entscheidungen werden daher leider nicht wirklich getroffen.

Arbeitsatmosphäre

Es wird leider - wie mit Sicherheit in vielen Unternehmen - hinterm Rücken geredet. Der Kollegenzusammenhalt könnte besser sein, am Ende kämpft jeder für sich.

Image

Nach außen hin gut.

Work-Life-Balance

Der Home Office Anteil wurde leider extrem runtergeschraubt und es wird mehr Präsenz im Büro erwartet, was eigentlich aufgrund der Digitalisierung nicht nötig wäre. Aber wenn man Misstrauen an Mitarbeiter hat, wundert es niemanden. Ich muss aufgrund von Laborarbeiten vor Ort sein, was logisch ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut, z.B. die neue Fassadenbegrünung, weniger Plastik.

Karriere/Weiterbildung

Hatte ich keine.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Abteilung an. In meiner gut, aber es gibt auch eine Ellenbogenmentalität in manchen Abteilungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist ok und es wird jeder gleich wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Es werden Vorgesetzte ohne jegliche Ausbildung/Weiterbildung in Personalführung eingestellt, die dann Mitarbeiter führen sollen. Kritisch.

Arbeitsbedingungen

Wünschen wird nur in geringem Maße entsprochen.

Kommunikation

Vieles erfährt man über den Flurfunk, der offizielle Weg (Intranet oder E-Mail) wird erst viel zu spät genutzt, nachdem vieles bereits durch Dritte und aus der Verwaltung weitergetragen wurde.

Gehalt/Benefits

Jobrad, Bahnticket, leider werden Benefits aber auch wieder zurückgezogen. Schade.

Interessante Aufgaben

Immer das gleiche (Labor).

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Es geht immer weiter Berg auf.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Siege oben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man kann es nicht allen recht machen. Das zeigt schon die alte Fabel vom Mann, seinem Kind und dem Esel: Ganz gleich, wie sie es machten, immer fand jemand etwas zu kritisieren.“

Chef,du machst es richtig,weiter so!

Verbesserungsvorschläge

Der Chef zeigt viel Einsatz und bemüht sich sehr. Ein Lob !Ich hoffe,dass er weiter so macht und nicht aufgibt ,Daumen hoch

Arbeitsatmosphäre

:

In meiner Abteilung läuft es gut. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett, teilweise sogar herzlich und verständnisvoll. Ich würde diese Abteilung jedem empfehlen. Genau das ist der Grund, warum ich meinen Arbeitgeber nicht wechseln möchte.

Image

Laut Kununu nicht besonders toll,aber ich kannte Firmen mit großen Namen…-alle kochen mit Wasser

Work-Life-Balance

Bewege mich während meiner Arbeitszeit genug:-)

Karriere/Weiterbildung

Wenn du Potenzial hast,dich gut verkaufen kannst wie überall,steigst du auf.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut,man muss realistisch bleiben,wir sind Dienstleister.Man kann sich nicht mit Produktion vergleichen:Evonik,Bayer,BASF usw.
Da sind die Ansprüche anders.Schichtarbeit,Wochenendearbeit usw. Wir haben flexible Arbeitszeiten,das hat nicht jeder.
Vergleiche mit Diestleister…

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach Möglichkeit wird das Beste getan:-)

Kollegenzusammenhalt

Das habe ich schon erwähnt

Umgang mit älteren Kollegen

Positiv

Vorgesetztenverhalten

Der Chef ist sehr menschlich und korrekt

Arbeitsbedingungen

Meckern kann man immer.“Wir sind nicht bei Evonik oder Baeyr“ Hauptsache es geht vorwärts,wenn was nicht passt,laut schreien!

Kommunikation

Die Kommunikation lässt sich noch verbessern. Ich arbeite seit ein paar Jahren in einer Abteilung und kenne die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Abteilungen nicht persönlich.
Die berufliche Kommunikation, Termine,Absprachen zur Probenbearbeitung hinken noch etwas hinterher, verbessert sich jedoch alles.

Gleichberechtigung

Keine Mängel erfasst,alles korrekt

Interessante Aufgaben

Routine Aufgaben, Dienstleistungaufgaben.Nach Bedarf.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine tolle Bewertung. Ich freue mich darüber, dass es dir am Hyg und speziell in deinem Team so gut gefällt. Vielen Dank auch für deine Anerkennung. Als Geschäftsführer erhält man davon logischerweise wenig. Es bedeutet mir unheimlich viel, dass du mich als sehr menschlich empfindest. Genau so möchte ich sein und wahrgenommen werden.

Keine Sorge, ich werde nicht aufgeben. Ich sehe die Kritik am Hyg als Ansporn. Immerin möchte ich, dass es allen hier gut geht. Wir verbringen viel zu viel Zeit auf der Arbeit, als dass wir schlechte Arbeitsbedingungen und eine Arbeitsatmosphäre hinnehmen sollten; auch wenn ich weiß, dass es nie allen recht sein wird. Wir formen das Hyg aber auch nicht dahin, dass es jedem mit seinen einzelnen Vorstellungen, sondern dass es allen insgesamt gefällt.

Ich gebe dir recht, es geht immer weiter bergauf, wir machen keine Rückschritte. Das Hyg entwickelt sich stetig weiter und ihr habt alle die Möglichkeit, mit Ideen, Vorschlägen, Engagement, Zusammenhalt und auch Kritik darauf Einfluss zu nehmen. Komme also gerne zu mir um über den 4ten Stern bei Kommunikation oder den 5ten Stern beim Umgang mit älteren Kollegen, Arbeitsbedinungen oder Umwelt/Sozialbewusstsein zu sprechen. Ich höre dir zu.

Erst vor einiger Zeit in der Kantine habe ich im Gespräch erfahren, dass es Mitarbeiter:innen gibt, die auch nach Jahren noch nicht alle Gebäude und Labore gesehen und alle Kolleg:innen kennen gelernt haben. Das möchte ich natürlich ändern. Dafür habe ich den Quartalskuchen ins Leben gerufen. Komme gerne vorbei und unterhalte dich mit Leuten, die nicht zu deinem Team gehören. Auch auf dem Sommerfest und Weihnachtsmarkt kannst du dich Hyg-weit vernetzen. Oder setze dich in den Belegschaftsversammlungen neben wen "fremdes", oder in der Kantine oder im Pausenraum. Wir wollen in Zukunft aber auch Touren durchs Hyg anbieten, für alle, die noch nicht alles kennen.

Mache auch gerne Vorschläge, wie wir deines Erachtens die berufliche Kommunikation verbessern können. Oder hat sich das mit den anstehenden, großen EDV-Projekten dann evtl. erledigt?

Danke für den guten Hinweis auf die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen bei großen Unternehmen, die höhere Gehälter zahlen. Das ist ein wichtiger Aspekt bei der Einordnung. Darüber hinaus bieten wir eine enorm hohe Arbeitsplatzsicherheit, weil wir nicht einfach Leute entlassen müssen um die Dividende oder die Rendite zu erhöhen.

Wenn du Potenzial hast, kannst du bei uns weit kommen. Wir achten aber auch darauf, dass stille Leute ihren Weg gehen können. Man muss bei uns nicht unbedingt extra auf sich aufmerksam machen. Das tut man am besten durch herausragende (im wahrsten Sinne des Wortes) Arbeit. Nur verkaufen und nichts liefern führt dagegen nicht zum Erfolg.

Ein betrieb mit vielen Freiheiten für die Work-Life Balance.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene Institut des Ruhrgebietes Gelsenkirchen in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde das Hygiene Institut ist ein guter Arbeitsplatz bei dem man im Vergleich zu anderen Betrieben viele Freiheiten genießen darf.
Dass das Gehalt schlechter ist als woanders stimmt wohl, man sollte aber nicht vergessen das Geld nicht alles ist und die Persönliche Entwicklung hier sehr wohl gefördert wird ( anders als andere es hier behaupten). Natürlich muss man als Person auch selber etwas wollen, das einem etwas in den Schoß fliegt ist nämlich auch in anderen Firmen nicht der fall.

Wenn man sich anstrengt und seine Arbeit gut macht bekommt man auch Anerkennung, die die sich hier drüber aufregen das hier nichts wertgeschätzt wird, sind in der Regel die Leute die am wenigsten über dieses Thema sprechen sollten (meiner Erfahrung nach). Ich finde es eine absolute Frechheit so über das Institut zu sprechen, welches sich wirklich mühe gibt das die Atmosphäre stimmt.

Leute die sich beschweren sind anonym leider immer Lauter als Menschen die nichts zu meckern haben. Zudem ich als Interne jetzt klarstellen möchte das viele dieser hier bemängelten dinge nicht mal Intern angesprochen wurden bevor hier so etwas verbreitet wird. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Alles in allem würde ich abschließend sagen das ich hier sehr zufrieden bin, und das Bild welches wir jetzt bei Kununu haben keinesfalls das des Instituts widerspiegelt, sondern eher das einzelner verzweifelter Mitarbeiter die jedem die schuld geben Außer sich selbst.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine sehr positive Bewertung. Es ist wirklich schön zu lesen, wie du das Hyg siehst und dass es dir hier anscheinend gut gefällt. Gerne tue ich alles dafür, dass das so bleibt, und arbeite gemeinsam mit dir daran, das Hyg noch besser zu machen. Wo z.B. verdient das Vorgesetztenverhalten noch keine 5 Sterne, wo die Gleichberechtigung, wo die Kommunikation und wo das Umwelt/Sozialbewusstsein? Lass uns gerne darüber sprechen. Ich höre dir zu und lerne.

Familien verträglicher Arbeitgeber

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

offene und entspannte Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Durch Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice ist der Beruf sehr gut mit der Familie vereinbar.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen sind möglich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im Mittelfeld. Es könnte höher sein, aber daran wird gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

nette Kollegen, die immer ein offenes Ohr haben und einem weiterhelfen

Kommunikation

klare Kommunikation über Intranet und Email

Interessante Aufgaben

Normale Routine Arbeiten, sowie auch abwechslungsreiche Arbeiten sind vorhanden.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine tolle Bewertung. Es freut mich sehr, dass du unser wundervolles Hyg so positiv wahrnimmst. Nicht, dass ich 5 Sterne für das Hyg erwarte, aber wenn du mir mitteilen möchtest, was es braucht, damit du bei z.B. Kommunikation, Vorgesetztenverhalten, Arbeitsbedingungen oder Umwelt/Sozialbewusstsein noch einen Stern mehr geben kannst, melde dich gerne bei mir.

Alles in Ordnung!

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Hygiene Institut des Ruhrgebietes Gelsenkirchen in Gelsenkirchen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Weiterbildungen anbieten.

Arbeitsatmosphäre

Man fühlt sich im Hyg wohl.

Image

Das Hyg ist bei weitem nicht so schlecht, wie es teilweise gemacht wird.

Karriere/Weiterbildung

Könnte besser sein.

Gehalt/Benefits

Könnte besser sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grüne Projekte werden gefördert! Top!

Kollegenzusammenhalt

Streit gibt es überall, wo Menschen Arbeiten, trotzdem halten die meisten zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Könnte manchmal besser sein, aber es sind auch nur Menschen.

Kommunikation

Alles in allem okay


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine positive Bewertung. Ich finde es schön, dass es dir am Hyg gefällt, auch wenn wir deiner Meinung nach noch Luft nach oben haben. Lass uns gemeinsam daran arbeiten, indem du Vorschläge machst, falls du Ideen für Verbesserungen hast. Es freut mich auch, dass du mit der Kommunikation insgesamt zufrieden bist. Aus der Vergangenheit heraus war die am Hyg anscheinend nicht besonders ausgebaut. Hier haben wir in den letzten Monaten viel erreicht. 

Wir haben kein strukturiertes Weiterbildungsprogramm. Es wurde auch schon kritisiert, dass sie die Kolleg:innen sich selbst kümmern müssen, abseits von verpflichtenden und fachlich nötigen Kursen. Ich sehe die Notwendigkeit, euch einen umfangreichen Katalog zur Verfügung zu stellen, in dem ihr dann suchen könnt. Das wollen wir in Zukunft anbieten, wir müssen dazu aber zunächst eine Auswahl der Schulungsanbieter erstellen. Dennoch wird es auch trotz dieses Katalogs weiterhin möglich sein, dass ihr euch eine Schulung etc. selbst sucht.

Sicher, Konflikte sind nicht zu vermeiden. Wichtig ist, dass sie nicht gären und ein Team von innen zerstören. Konflikte müssen offen angesprochen werden, um sie zu lösen. Im Rahmen der geplanten Entwicklung der Führungskultur werden wir das Konfliktmanagement verbessern. Aber schon jetzt kannst du jederzeit zu deiner Abteilungsleitung oder zu mir kommen.

Zum Gehalt habe ich hier genug geschrieben. Jede:r am Hyg sollte wissen, dass ich keiner Gehaltserhöhung im Weg stehe, wenn es die Zahlen hergeben.

Materialprüfungen endlich beenden - sie passen nicht zum Institut

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene Institut des Ruhrgebietes Gelsenkirchen in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele Freiheiten die man in der freien Wirtschaft nicht hat. Die Überlegungen zur 35 stunden Woche.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

An dem Gehalt muss dringend etwas gemacht werden.

Verbesserungsvorschläge

Ich denke eine Schließung der Abteilung Materialprüfung + Certstelle wäre gut. Dort sind sowieso alle nicht zufrieden und vermiesen den restlichen Mitarbeitern die Laune. Zeitweise fast täglich. Nicht auf die hören die am lautesten Schreien. Hat in der Vergangenheit auch nichts eingebracht außer Arbeit.

Arbeitsatmosphäre

Lässt zu wünschen übrig weil einige Abteilungen sich für wichtig halten und somit die restlichen anstecken. Es ist nicht alles so schlimm. Es ist in den letzten Jahren mit Studienabgängern die hier angefangen sind unerträglich geworden.

Image

Weiß ich nicht genau.

Work-Life-Balance

Da wird immer drauf geachtet

Karriere/Weiterbildung

Man gibt vielen jungen Leuten eine Chance, ich habe aber das Gefühl dass diese nicht dankbar dafür sind und das Institut in Verruf ziehen.

Gehalt/Benefits

Nicht sehr gut aber man kommt über die Runden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Finde gut dass man nicht jedem Trend hinterherläuft

Kollegenzusammenhalt

Bis auf einige Abteilungen die sich etwas auf sich einbilden, sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Eine Weiterbildung und Einführung älterer Kollegen in PC-Dingen wäre wünschenswert. Die IT löst zwar einige Probleme und erklärt auf Nachfrage aber nicht immer bräuchte man sie.

Vorgesetztenverhalten

Verwaltung sollte weniger auf die Leute hören die in den „ach so wichtigen“ Abteilungen arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Man richtet sich ein

Kommunikation

Es wird viel zwischen Kollegen kommuniziert.

Gleichberechtigung

Super

Interessante Aufgaben

Wie überall

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine Bewertung. Schade, dass du dich am Hyg nicht wohl fühlst. Wir können gerne versuchen, das zu ändern. Melde dich dazu einfach bei mir.
Einige Anmerkungen habe ich zu deinen Kommentaren:

1. Am Gehalt wird etwas gemacht, min. alle 12 Monate. Wir hatten jetzt erst eine ordentliche Erhöhung.
2. Jede Abteilung am Hyg hat ihre Berechtigung. Keine wird geschlossen. Ich höre auch nicht auf die, die am lautesten Schreien; weshalb diese Geschäftsbereiche eben bestehen bleiben.
3. Von mir wird keine Abteilung bevorzugt.
4. Studienabgänger sind nicht unser Problem, sondern Leute, die ihre Sorgen und Wünsche nicht offen und ehrlich mitteilen (z.B. ihrer Abteilungsleitung oder in meiner Sprechstunde).
5. Wir kommunizieren inzwischen auf Hyg-Ebene sehr regelmäßig und transparent.
6. Danke für den guten Vorschlag bzgl. PC-Schulung. Warum machst du den anoynm, du könntest dafür sogar eine Anerkennung erhalten? Mit dem Umbau der IT werdet ihr auf jeden Fall alle geschult.

Sicherer Job für eine gute Sache in unsicheren Zeiten

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Stabilität.
Das Unternehmensziel.
Die Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man lässt sich zu oft von Unzufriedenen treiben und produziert dadurch noch mehr Unzufriedenheit. Am Ende geht es um zwei Dutzend Leute im Jahr mehr, als um die 180 anderen. Kollegen die derzeit aus anderen Firmen zu uns wechseln, wundern sich ständig, worüber hier eigentlich so oft gejammert wird. Am Ende fehlt es manchmal an Balance, um die Relativierung einzelner Befindlichkeiten.
Am Ende muss es eben auch Konsequenzen haben, wenn Leute, auch wenn sie in wichtigen Abteilungen arbeiten oder hohem Druck ausgesetzt sind, gegen Kollegen arbeiten, Kollegen anschreien, Cliquenwirtschaft gegen die Restbelegschaft betreiben oder gar die Entlassung von Kollegen fordern.
Der Versuch diese Leute zu besänftigen, bis sie schließich dann doch gegangen sind (oder im Begriff sind zu gehen), macht mehr kaputt als es nutzt

Verbesserungsvorschläge

Projektmanagement sollte weiterhin professioneller begleitet werden, als in der jüngeren Vergangenheit. In der Vergangenheit hat man z.B. sehr viel Geld verbrannt, indem man die Fachbetreuung von IT Neuentwicklungen, an in der Sache unmotivierte oder überforderte computerunkundige Kollegen übertragen hat.
Der nun eingeschlagene Weg, derlei mit stärkerer IT und Managementexpertise zu begleiten, sollte beibehalten werden.

Arbeitsatmosphäre

Das Institut ist ein übersichtliches Unternehmen mit eher familiär/nachbarschaftlicher Atmosphäre und wenig Affektiertheiten. Distanziertheit ist hier schwierig.

Image

Das Institut hat ein exzellentes Image und ist ein anerkannter Ansprechpartner in seinen Fachbereichen.

Work-Life-Balance

Das Institut hat sich aus einem stockkonservativen Unternehmen mit erstarrten Arbeitszeiten, durch Corona und schnelles Management in ein fast schon zu flexibles Unternehmen gewandelt.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man ein solides Einkommen bis zur Rente sicher haben möchte, dann ist man hier richtig. Wenn es darum geht im Wettbewerb mit ehemaligen Kommilitonen, so schnell wie möglich viel Geld anzuhäufen, ist man hier (wie in der ganzen Branche) falsch.
Zudem bietet das Institut immer wieder Seiteneinsteigern Chancen, oft mit Erfolg.

Gehalt/Benefits

Vergleichbar mit anderen Prüflaboren in der Region. Es reicht bei vielen Kollegen, auch in den mittleren Gehaltsstufen, immerhin zu Familie und Wohneigentum. :-)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Institut bemüht sich ein diesbezüglich fortschrittlicher Player zu werden.

Kollegenzusammenhalt

In den traditionellen Bereichen gut, neuere Bereiche haben aber zeitweilig Parallelbetriebe gebildet und aus ihrer Abneigung gegenüber dem Restunternehmen keinen Hehl gemacht - das bessert sich aber mittlerweile durch vollzogene Personalentwicklungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kollegen fühlen sich manchmal etwas abgehängt. Ob das an Tatsachen liegt oder vielleicht dem hohen Anteil junger Kollegen geschuldet ist, kann ich aber nicht sagen.

Vorgesetztenverhalten

Das Institut kommt aus einer Ein Chef plus viele Zuarbeiter Struktur und erwartet von Führungskräften nun mehr Verantwortungsübernahme. Das hat, auch durch zum Teil sehr junges Personal, zeitweilig zu Wachstumsschmerzen geführt, wird allmählich aber überwunden. Für die Zukunft könnte daraus vielleicht gelernt werden, auch in Zeiten der Knappheit nicht direkt Menschen die eigentlich nur Universität oder Institut kennen, mit zu viel Verantwortung zu überfrachten. Sozialverhalten wird dann zur Folge der Belastung, auch cholerische Anfälle hat es zeitweilig gegeben - die dafür Anfälligen arbeiten aber aktuell nicht mehr im Institut.

Arbeitsbedingungen

Nach vielen Jahrzehnten hoher Sparsamkeit, investiert das Institut derzeit massiv in Material und Arbeitsumgebungen. Zuarbeitende Bereiche wie z.B. Verwaltung, Einkauf, IT oder Hausmeister, sehen sich zuweilen dem Umstand ausgesetzt, Teil eines Blamegames von Kollegen mit Problemen in ihren eigenen Arbeitsbereichen zu sein. Einige der anderen Bewertungen hier sollten dafür als Beispiel taugen - das Institut behauptet sich am Markt, obwohl hier anscheinend die PCs nicht funktionieren? Da soll sich jeder selbst seinen Reim drauf machen.
Für Mitarbeiter der zuarbeitenden Bereiche ist die Arbeit aufgrund dessen im Institut sicher etwas herausfordernder, als in den produktiven Bereichen.

Kommunikation

Die größte Baustelle im Institut. Wer nicht fragt bleibt noch oft uninformiert.

Gleichberechtigung

Das Institut ist ein eher frauenlastiges Unternehmen und auf einem Mordernisierungsweg. Mittlerweile werden auch Menschen aller Herkunft eingestellt, gefühltermaßen war das früher nicht der Fall. Jeder ist immerhin bemüht sich korrekt zu verhalten. Diskriminierendes Verhalten wird nirgendwo geduldet.

Interessante Aufgaben

Das kommt auf den Arbeitsbereich an. Als im wesentlichen Prüflabor gibt es Stellen mit vielen sich wiederholenden Arbeiten. Positiv wiegt natürlich das Unternehmensziel des vorbeugenden Gesundheitsschutzes. Das Institut hat durchaus schon Leben gerettet.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine ehrliche Bewertung. Du siehst das Hyg recht positiv, aber auch noch Baustellen, die ich gerne genauer mit dir beleuchten würde. Falls du dazu bereit bist, melde dich einfach bei mir.

Gerne würde ich verstehen, wo du das Gefühl hast, dass ich mich von den Unzufriedenen treiben lasse. Natürlich nehme ich jede Kritik ernst, die an mich herangetragen wird, aber ich handle und entscheide immer noch im Interesse des gesamten Instituts; ich versuche auch nicht, irgendwen zu besänftigen. Dein Nachtreten ggü. ehemaligen Kolleg:innen kann ich dagegen nicht nachvollziehen und es ist auch nicht hilfreich.

Wir haben unsere Kommunikation in den letzten Monaten massiv verbessert. Für die nächsten Schritte müssen wir den Umbau der IT abwarten. Welche Vorschläge zur weiteren Verbesserung hättest du noch? Und wo siehst du uns als zu flexibel an?

Die Weiterentwicklung unserer wertschätzenden Führungskultur ist Teil des Strategiepapiers und wird in Zukunft alle unsere Führungskräfte noch besser machen. Beschreibe mir aber gerne, wo du siehst, dass sich ältere Kolleg:innen abgehängt fühlen. Darauf müssen wir schon achten.

Kann mich nicht beklagen

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Hygiene Institut des Ruhrgebietes Gelsenkirchen in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann sich drauf verlassen. Kollegen sind alle nett Ausnahme siehe oben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dieses Stänkern im Internet. Ein paar Leute halten sich für was besseres und sind eingebildet weil sie studiert haben. Chef rennt dauernd dem Stänkern hinterher.

Verbesserungsvorschläge

Nicht mehr so viele junge Leute als Vorgesetzte einstellen oder eben vorher genau gucken ob die die Nerven dafür haben. Vielleicht wieder weniger Chefs für mehr Bereiche haben wie früher. Lösung für die Treppe in der Abwasser finden. Diese Internetseite hier zumachen.

Arbeitsatmosphäre

Eigentlich komm ich mit den Leuten klar aber im Moment ist wegen dem Gelaber im Internet Stress. Man weiß nicht wem man vertraun kann.

Work-Life-Balance

Firma bietet Homeoffice an wo geht. Ist aber unterschiedlich ist für Labor halt schwieriger als für Büro

Karriere/Weiterbildung

Wenn du gut bist bleibst du oft da wo du bist, weil wir wenig Leute sind und man dann eben da gebraucht wird.

Gehalt/Benefits

Ist halt nicht Industrie

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind super

Arbeitsbedingungen

Im Labor ist woanders nicht besser

Interessante Aufgaben

Kommt drauf an was du arbeitest


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine ehrliche Bewertung. Es freut mich auf jeden Fall, dass es dir insgesamt am Hyg gefällt. Um die Punkte, die deine Zufriedenheit trüben, würde ich micht gerne mit dir kümmern. Hier einige Anmerkungen zu deinen Kommentaren:

1. Es ist mir enorm wichtig, dass ihr euch auf euren Arbeitgeber verlassen könnt. Sicher setzen auch wir nicht alles gleich bzw. genau so um wie ursprünglich gedacht. Da müssen wir noch besser werden, soweit es in unserem Einfluss liegt.
2. Bei 160 Leuten gibt es immer einige, mit denen man nicht zurecht kommt. Wichtig ist, dass der Umgang mit der Mehrheit angenehm ist. Solltest du einen Konflikt lösen wollen, werden deine Abteilungsleitung oder ich dir dabei helfen.
3. Es ist schade, dass viele Dinge in den Bewertungen nicht den Tatsachen entsprechen und daher ein schlechtes Bild zeichnen. Wir dürfen uns von diesen Aussagen nicht verunsichern lassen, sondern müssen versuchen, zwischen den Zeilen die Wünsche und Bedürfnisse heraus zu lesen.
4. Ich betreibe kein Appeasement. Wenn ich hier auf kununu schreibe, dann, weil ich die Unzufriedenheit der Menschen grundsätzlich erstmal ernst nehme, aber auch das von ihnen gezeichnete Bild - wo nötig - nach außen hin korrigieren möchte. Beschreibe mir gerne, wo ich deines Erachtens zu stark und zum Nachteil des Hyg auf die Unzufriedenheit weniger eingegangen bin.
5. Wir haben seit meinem Antritt erst eine Person als Führungskraft eingestellt, und die ist berufserfahren. Alle anderen Führungskräfte waren vorher schon da und machen mE einen guten Job. Dass Führung nicht jedem liegt merkt man im Zwf. erst später. Wichtig ist, dass dann die richtigen Konsequenzen gezogen werden.
6. Wir können das kununu-Profil nicht zumachen, wir können es nur nicht mehr bedienen. Dann allerdings stehen hier unwidersprochene Ansichten.
7. Vertrauen sollte nicht durch einen Kommentar im Internet verloren gehen. Dann war es vorher schon stark angekratzt.
8. Auch wenn du gut bist solltest du dich weiterentwickeln können. Vielleicht kann dir durch Automatisierung geholfen werden? Sprich gerne mit deiner Abteilungsleitung darüber.
9. Ich möchte aber gerne, dass es bei uns besser ist als woanders. Komm gerne zu mir und ich höre mir deine Wünsche an.

Meine Sprechstunde steht dir offen um die angesprochenen Dinge im Detail zu betrachten; natürlich ohne dass ich weiß, dass du diese Bewertung geschrieben hast. Melde dich gerne.

Eine begrünte Fassade mit verdorbenen Wurzeln

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Fische im Keller und es wird darauf geachtet, dass sich niemand seinen hart erarbeiteten Status verliert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man wird in jedem Bereich allein gelassen. Das wäre nicht so schlimm wenn es nicht zusätzlich noch so hinterhältig anfühlen würde. Die Führung sollte nicht auf seine geheimen Berater hören, sondern ihre Erfahrung erweitern, damit sie endlich ernst genommen werden kann. Die Geheimberater suchen nämlich auch nur ihren eigenen Vorteil. Das würde das Vertrauen endlich wieder herstellen und eine verständnisvolle Zusammenarbeit garantieren.

Verbesserungsvorschläge

Kritik in sozialen Medien ist oft ein Hinweis darauf, dass Vertrauen bereits geschwächt oder verloren wurde. Anstatt primär auf öffentliche Posts zu reagieren, sollten wir die zugrunde liegenden Anliegen und internen Herausforderungen aktiv und zeitnah angehen.
Wenn Unternehmen Probleme ernsthaft und transparent lösen, sinkt langfristig auch das Bedürfnis, Kritik über Social Media zu äußern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre in den Abteilungen ist in Ordnung. Es gibt leider sehr viele Verzweigungen. In den Abteilungen sowohl privat als auch familiär was zu einer sehr toxischen Arbeitsatmosphäre führt. Es wird sehr viel hintenrum geredet und gelästert. Der alt-eingesessene Stamm (der aus Versehen befördert wird) leitet hier das Institut. Vorne herum sehr kollegial und hintenrum hinterlistig.

Image

Bröckelt gewaltig, die Führung sieht dem aber entspannt entgegen. Bei Kundenterminen aushelfen oder präsent sein ist nicht so das Thema der Führung. Dafür hat man ja seine Leute. Wenn einer dann mal auftaucht, löst er bei Kunden große Augen und Stirnrunzeln aus.
Sie wirken wie ein Fremdkörper und nicht wie eine Einheit.

Work-Life-Balance

Alle machen was sie möchten. Kommen und Gehen ist offen (was auch gewollt ist) aber auch nicht koordiniert. Man hört von Mitarbeitern die im mobilen Arbeiten sind und dann soch andere Dinge machen.

Auf der anderen Seite völlig überlastete Mitarbeiter die nicht wissen wo ihnen der Kopf steht. Tipps und Tricks bekommt man jährlich bei einem Vortrag über Tomaten und natürlich auch die Verantwortung für seine eigene Belastung.

Karriere/Weiterbildung

Auch hier kann man machen was man will. Ausruhen oder Weiterbilden. Muss man alles selbst organisieren, aber bitte ohne schwierige Anmeldung und hohe Kosten. Das mag man nicht so. Personalentwicklung ist ein Fremdwort.

Gehalt/Benefits

Wer sich eine Zulage ergattern konnte, dem scheint es gut zu gehen. Es wird beworben dass wir irgendwann am öffentlichen Dienst ankommen werden. Wer das kurz selbst durchdenkt, merkt dass es nicht geht. Es gibt keine Wachstumsideen oder Ziele außer Effizienzsteigerung, die in den letzten Jahren daraus bestand alte und teure Mitarbeiter gegen junge billige auszutauschen.
Basierend auf der Gesamt-Arbeitsmoral im Institut sind die meisten aber überbezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das ist Sache des wahren Chefs.

Kollegenzusammenhalt

Passt ins Gesamtkonzept. Es gibt viele ehrliche und offene Menschen, jedoch auch einige manipulative Personen, den man nicht vertrauen kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Leute mit Berufserfahrung werden aufgrund der schlechten Bezahlung nicht eingestellt.

Ältere Mitarbeiter werden mit einem Handschlag und einem Hinweis auf das nächste Fest verabschiedet. Das lief schon mal anders und besser. Die Einführung von Jubiläen mit ausgedruckten Urkunden und Prämien sollte aufjedenfall beibehalten werden, die schmücken die tristen Wände der Büros und Labore sehr gut. Und das ist schon mal besser als nichts.

Vorgesetztenverhalten

Viele Abteilungsleiter haben in den letzten Jahren das Institut verlasen oder wurden entlassen. Die jungen Abteilungsleiter scheinen nach und nach zu gehen, was mit der unverbindlichen Führung zusammenhängt. Es wird suggeriert dass sich um ein Probleme gekümmert wird. Im Hintergrund werden aber andere wichtige Leute gefragt bis man eine Meinung findet die zur eigenen passt. Dann wird immer die günstigste oder bequemste Lösung gewählt und als strategisch verkauft, was aber niemand mehr abkauft.

Arbeitsbedingungen

Katastrophal. Die IT wird gerade umgebaut und ein neues LIMS eingeführt. Während die IT jetzt zumindest den Anschein einer Idee hat wohin sie möchte, ist LIMS sehr unkoordiniert.
Es werden willkürlich Leute ausgewählt die eigentlich was anderes zu tun haben. Hier wird das Ganze durch zusätzliche Aufgaben für einzelne Mitarbeiter gelöst. Steuert wie viele andere Softwareinführungen wieder in die Katastrophe. Technisch sind viele mit einem Backsteinhandy ausgestattet und mit zig unterschiedlichen PC-System, die in den Laboren kaum noch funktionieren. Aufgrund des aktuell fehlenden LIMS besteht die Hauptarbeit Daten aus Excel Tabellen zu kopieren. Die Labore und Büros sind veraltet aber noch in Ordnung. Der Arbeitsdruck in den Abteilungen ist sehr unterschiedlich aufgeteilt.
Von purer Langeweile bis hin zu Burnout ist somit alles vorhanden. Gekümmert wird sich um beides nicht, der Direktor hat keine „Infos" darüber, das wird stetig wiederholt.

Die Verwaltung erscheint mir nicht erfahren genug. Die Verwaltung hört auf wichtige Personen, ist sich selbst die nächste und erklärt eigentlich immer warum Sie aufgaben nicht übernehmen können.

Kommunikation

Offizielle Informationskanäle sind ok, Flurfunk und Gerüchte sind aber die Wirklichkeit. Viele Dinge wissen Abteilungen schon weit vor dem Geschäftsführer. Der Geschäftsführer ist ahnungslos und wird nur mit den Informationen gefüttert die einen persönlich weiterbringen.

Die Verantwortlichen sprechen mit Angestellten und informieren die Abteilungsleiter nicht. Dadurch werden Versprechungen und Abmachungen getroffen an der Abteilung vorbei. Hier ist die Leitung der Kommunikation auch wieder bei den "wichtigen" Personen.

Gleichberechtigung

Kein Thema

Interessante Aufgaben

Je nach Bereich, am Ende scheitert es aber häufig an der Weiterentwicklungsunfähigkeit, Angst vor Neuem oder schlichtweg an der Zeit die man zur Verfügung hat.

Man kann man sich im geschlossenem Rahmen des Institut seine Aufgaben suchen und verwirklichen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine Bewertung. Es ist schade, dass du das Hyg so negativ siehst und dich anscheinend auch entsprechend unwohl fühlst. Gerne würde ich mir dir sprechen um zu verstehen, warum du die Dinge so wahrnimmst und um dir zu helfen. Zunächst muss ich allerdings einige Aussagen von dir - auch für Außenstehende - richtigstellen, wo anscheinend teils gravierende Missverständnisse bestehen:

1. Meine geheimen Berater scheinen so geheim zu sein, dass nichtmal ich sie kenne. Beschreibe mir gerne, wen und was du damit meinst, damit ich dieses Missverständnis ausräumen kann.
2. Wir haben am Hyg eine Kultur, die es unnötig macht, Kritik anonym zu äußern, geschweigedenn öffentlich online. Ich reagiere auf diese Kommentare, um euch dazu zu ermutigen, euch vertrauensvoll an mich zu wenden. Außerdem muss ich das Bild nach außen hin gerade rücken.
3. Niemand wird bei uns aus Versehen befördert und niemand außer mir leitet das Hyg als Ganzes.
4. Unser Image ist in einem bestimmten Bereich derzeit unter Druck, und damit beschäftige ich mich mehr als mit allem anderen.
5. Wenn du behauptest, dass alle machen, was sie möchten (freie Arbeitszeiten, Mobiles Arbeiten), zeigt das nur, wie wenig du das Hyg insgesamt kennst. Das mag für deinen Bereich stimmen, weil es geht, allerdings auch nur in dem Rahmen, wie die Abläufe in der Abteilung und die Abteilungsleitung das zulassen.
6. Der "Tomaten"-Kommentar ist einfach nur unsägliche Polemik.
7. Wir sind ein KMU, kein Konzern. Wir haben keine Personalabteilung, die sich zentral um Personalentwicklung kümmert. Das machen die Abteilungsleitungen, sehr individuell und zusammen mit euch. Ihr müsst euch allerdings äußern, es wird euch nichts vorgesetzt.
8. Eine Zulage wird nicht einfach ergattert. Sie ist an zusätzliche Aufgaben gebunden.
9. Die Angleichung der Gehälter an den öffentlichen Dienst ist ein Ziel im Strategiepapier, passt zu den geplanten Umsatzrenditen und bleibt daher bestehen.
10. In unserem Strategiepapier stehen ganz klare Ziele.
11. Wir haben keine alten gegen junge Kolleg:innen ausgetauscht. Das würde der Betriebsrat nie zulassen und das wäre auch keine Effizienzsteigerung.
12. Du beweist so wenig Kenntnis vom Hyg, dass du die Gesamtarbeitsmoral sicher nicht beurteilen kannst.
13. Am Hyg arbeiten 160 Menschen. Natürlich gibt es da Konflikte und Animositäten. Im Unterschied zu vielen anderen Unternehmen gehen wir solche Situationen aber offen und lösungsorientiert an.
14. Wir stellen sehr häufig und sehr gerne Menschen mit Berufserfahrung ein. Ich frage mich, wie du zu so einer Ansicht kommst.
15. Büros und Labore können so gestaltet werden, wie das gewünscht ist. Wir unterstützen dabei gerne.
16. Bei meinem Antritt gab es kein allgemeines Vorgehen für Verabschiedungen, das ich geändert hätte. Feiern wurden in den Abteilungen organisiert (idR war das auch so gewünscht), das Hyg hat unterstützt. In Zukunft werden wir einen geregelten Ablauf haben.
17. Es gibt keine "wichtigen" Leute im Hintergrund und auch keine Suche nach der passenden Meinung geschweigedenn günstigste oder bequemste Lösungen. Wir wählen immer die unserer Ansicht nach wirksamste Lösung.
18. Die LIMS-Einführung ist sehr koordinert. Schon der Anbieter gibt uns einen klaren Rahmen vor. Es werden auch nicht willkürlich Kolleg:innen mit zusätzlichen Aufgaben betraut, sondern sie melden sich, weil sie entsprechende Expertise haben und das Projekt voran bringen möchten. Wir haben derzeit auch ein LIMS, das allerdings nicht in allen Abteilungen umfänglich genutzt werden kann.
19. Wir haben noch Büros und Labore, die renovierungsbedürftig sind. Viele Labore und v.a. Büros sind modern bzw. werden geplantermaßen zeitnah modernisiert.
20. Sehr richtig, wenn ich von etwas nicht weiß, kann ich mich nicht kümmern. Was ich sehe - z.B. Arbeitsschutz - gehe ich an, aber vieles bleibt mir natürlich verborgen. Da bin ich auf offene und ehrliche Gespräche angewiesen.
21. Deine Beschreibung der Verwaltung ist schlicht falsch. Gerne kannst du mir erklären, wie du zu diesem Eindruck kommst.
22. Natürlich gibt es Dinge, die Abteilungen betreffen, die dort zuerst bekannt sind. Das ist völlig normal.
23. Ich mache mir immer ein eigenes Bild, wenn ich Informationen zu bestimmten Gegebenheiten erhalte. Ich bin auf deine Beispiele gespannt, wo ich angeblich ahnungslos war und manipuliert wurde.
24. Als Arbeitgeber haben wir überhaupt keine Angst vor Neuem.

Das Hyg ist eine große Gemeinschaft, in der jede:r gestalten kann. Das muss man nur wollen und auch die Verantwortung für seine Wünsche übernehmen. Wir sind nicht groß genug und haben daher nicht die Strukturen, dass sich um alles automatisch gekümmert werden kann. Auf der anderen Seite haben wir eine Kultur, Struktur und wirtschaftliche Gesundheit, in der jede notwendige Veränderung möglich ist.

Gerne kannst du zu mir kommen und mir beschreiben, warum du mich nicht ernst nehmen kannst und kein Vertrauen hast, wo du eine toxische Arbeitsatmosphäre erlebst, welchen Kundentermin ich nicht wahrnehmen wollte bzw. wo ich deiner Meinung nach kein gutes Bild abgegeben habe, wann du deiner Meinung nach die Verantwortung für deine eigene Belastung erhalten hast, wann Weiterbildungen wg. schwieriger Anmeldung abgelehnt wurden, wann Versprechungen und Abmachungen an der Abteilungsleitung vorbei getroffen wurden, wer diese ominösen wichtigen Personen sind, wo du Weiterentwicklungsunfähigkeit siehst. Ich höre dir gerne zu, spreche mit dir und erarbeite mit deiner Hilfe mögliche Lösungen.

Die „schöne“ Fassade beginnt sichtbar zu bröckeln

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt viele kleine Benefits wie mobiles Arbeiten, Gleitzeit, Jobrad, Zuschuss zum Deutschlandticket. All das gleicht aber die schlechte Bezahlung und die Arbeitsatmosphäre nicht mehr aus.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsführung und der Teil der Verwaltung mit Personalaufgaben muss seinen Aufgaben endlich gerecht werden. Wir können es uns nicht mehr erlauben Führungslos umherzuirren und auf dem Weg alle guten und motivierten Mitarbeitenden (inkl. Führungskräfte) zu verlieren.
Der zwanghafte Versuch aus dem Institut ein Forschungsinstitut zu machen. Wir waren immer Dienstleister und hier liegen auch unsere Kompetenzen und damit verdienen wir auch unser Geld. Wer forschen möchte sollte lieber an eine Uni gehen.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsführung und der Teil der Verwaltung mit Personalaufgaben, sollte anfangen auch so zu arbeiten oder aber die Stellen müssen kompetent neu besetzt werden. Gefühlt sind wir führungslos. Auch sollte davon Abstand genommen werden zwanghaft aus dem Institut ein Forschungsinstitut zu machen. Wir sind nun mal ein Dienstleistungsunternehmen und damit verdienen wir auch unser Geld. Die Kommunikation muss deutlich transparenter gehalten werden, gleichzeitig dürfen vertrauliche Themen aber nicht aus einem bestimmten Personenkreis nach außen in den Flurfunk geraten. Man sollte sich realistische Ziele setzen und die großen Probleme angehen und sich auch einmal trauen etwas zu investieren. Ein Quartalskuchen, auch wenn das ein angenehmeres Thema ist, hilft da leider nicht und dahinter kann man sich auch nicht verstecken.

Arbeitsatmosphäre

Sie wird zunehmend schlechter. Die Geschäftsführung versucht die Mitarbeiter mit Quchen (ja, das heißt wirklich so…), Plätzchen, die einmal im Quartal im Büro des Geschäftsführers an die Mitarbeitenden ausgegeben werden (sogar in der Arbeitszeit!), bei Laune zu halten. Die eigentlichen Probleme, zum Beispiel, dass innerhalb eines halben Jahres drei junge und motivierte Abteilungsleiter aus einem Fachbereich gekündigt haben, scheint ignoriert zu werden.

Image

Nach außen hin vermutlich noch gut, da das Institut über Jahrzehnte einen guten Ruf aufgebaut hat. Aber gefühlt wird es immer chaotischer und die Qualität der Dienstleistungen nimmt ab, sodass das Bild auch nach außen hin nicht mehr ewig aufrecht gehalten werden kann. Die Kündigungen in auf der Abteilungsleiterebene werden sicherlich noch dazu beigetragen haben.

Work-Life-Balance

Das kommt auf den eigenen Anspruch an. Man kann ein sehr entspanntes Leben haben, da es selten Konsequenzen gibt. Wer etwas erreichen möchte kann sich aber auch bis ins Burnout (diese Fälle gab und gibt es leider) arbeiten, da zwar von der Geschäftsführung immer Unterstützung versprochen wird, diese aber nie eintritt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind gewünscht und werden gefördert. Wer aber Ambitionen hat und etwas erreichen möchte, kündigt früher oder später, da die Uhren am Institut noch immer sehr sehr langsam laufen und jegliche Motivation etwas zu ändern langsam aber sicher erstickt wird.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist insgesamt sehr niedrig (ca. 20% unter dem TVÖD). Es wurde zwar angepeilt bis 2029 sich an den TVÖD anzugleichen, aber jeder weiß, dass dieses öffentlich ausgesprochene Ziel, utopisch, da wir niemals so eine so starke Gewinnsteigerung erreichen werden. Dies ist schlichtweg Träumerei der Geschäftsführung. Jene, die im oberen Teil der Hausinternen Tariftabelle sind, kommen gut über die Runden, auch wenn sie woanders deutlich mehr verdienen würden. Diejenigen, die sich aber im unteren Teil der Tabelle wiederfinden, sind im wahrsten Sinne des Wortes arm dran. Wer womöglich alleine wohnt und alle Kosten alleine Tragen muss, kann sich oft trotz Vollzeitjob keinen kleinen Urlaub im Jahr erlauben, was ich schon oft mitbekommen habe und sehr traurig finde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen hin bemüht man sich aber hier wird auch zum Teil Green-washing betrieben. Beispiel: Es wird mit Hybriedfahrzeugen in der Flotte „geworben“. Es gibt 2-3 Hybridautos von vllt. 20-25 Autos. Es gibt eine sehr langsame Ladesäule, die auch defekt ist. Diese Säule reicht aber nicht dafür aus, dass die Außendienstmitarbeiter ihr Auto in der Zeit, in der sie im Institut sind, zu laden. Ansonsten fahren die meisten mit zum Teil sehr alten und ineffizient Verbrennern.

Kollegenzusammenhalt

Ist in den meisten Abteilungen und auch zwischen den Abteilungen, so wie ich es mitbekomme, meist sehr gut und oft der einzige Grund, warum nicht gekündigt wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Innerhalb der Kollegen einwandfrei. Allerdings zeigt die Geschäftsführung und der für Personal zuständige Teil der Verwaltung gerade bei z.B. Kündigungen langjähriger Mitarbeiter oder bei denen, die in den Ruhestand gehen, viel zu wenig Wertschätzung.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten versuchen menschlich und fair zu sein.

Arbeitsbedingungen

Momentan eher schlecht. Die Motivation ist aufgrund der vielen kleinen und großen Probleme und Baustellen, die neu aufgemacht werden, am Tiefpunkt. Auch hapert es noch an gescheiter Hardware, woran aber nun zum Glück endlich konsequent gearbeitet wird. Man muss nur Geduld mitbringen, da am Hygiene-Institut alles drei Mal so lange dauert wie normal.

Kommunikation

Das einzige, was halbwegs gut funktioniert, ist der Flurfunk. Hier werden aber auch schon mal vertrauliche Sachen weiter getragen, wo man nicht weiß, wie sie es in den Flurfunk geschafft haben. Es gibt zwar nun „regelmäßige“ Betriebsversammlungen aber hier wird sich teilweise widersprochen oder zurückgerudert, was die Mitarbeitenden nur verunsichert, frustriert und auf Dauer demoralisiert.

Gleichberechtigung

Es werden keine Unterschiede genacht

Interessante Aufgaben

Das kommt auf den Aufgabenbereich an. Es gibt neue und spannende Methoden aber auch langweilige Routine, was aber normal ist und überall vorzufinden ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Thomas-Benjamin Seiler, Geschäftsführender Direktor
Dr. Thomas-Benjamin SeilerGeschäftsführender Direktor

Vielen Dank für deine Bewertung. Ich finde es schade, dass du dich am Hyg so unwohl fühlst, dass du uns als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen kannst. Ich muss hier zunächst einige Dinge richtigstellen:

1. Wir sind nicht führungslos. Wenn dem so wäre, hätte der Vorstand schon längst interveniert.
2. Das Hyg soll kein Forschungsinstitut werden. Hier wurde schon immer Forschung gemacht und ich greife diese Tätigkeiten aus drei Gründen wieder verstärkt auf: Erstens macht auch Forschung Umsatz, zweitens ist sie abwechslungsreich, sinnstiftend und gesellschaftsrelevant, und drittens ist sie ein wichtiges Instrument der Außendarstellung. Sehr viele Unternehmen, gerade KMU, beteiligen sich an Forschung.
3. Ich verstecke mich nicht hinter dem Quchen (genau, der heißt wirklich so). Er ist ein Angebot zum institutsweiten Austausch und damit zur Verbesserung der Kommunikation, nicht zum Bei-Laune-Halten unzufriedener Kolleg:innen.
4. Wir investieren sehr viel, auch mehr als viele andere, da wir wirtschaftlich entsprechend gut dastehen. Ich bin mit vielen Kolleg:innen der Branche im Austausch und kann daher auch gute Vergleiche zu anderen Prüflaboren ziehen.
5. Wir haben ein Strategiepapier. Wenn die Ziele darin nicht relevant und realistisch wären, hätte der Vorstand es nicht genehmigt.
6. Wir ignorieren die Tatsache, dass diese drei Kolleg:innen gekündigt haben, nicht. Mit allen dreien hatte ich Gespräche um aus ihren Beweggründen meine Schlüsse zu ziehen.
7. Wir sehen keine Hinweise auf eine allgemein abnehmende Qualität unserer Dienstleistungen. Es gibt Schwierigkeiten in einer Abteilung. Hier geht es aber um die Qualität des Prozesses (z.B. Kundenkommunikation), nicht um das Ergebnis der Dienstleitung.
8. Es gibt natürlich Konsequenzen, wenn den AL oder mir Arbeitshaltungen/Verhaltensweisen ansich bekannt werden, die dem Team schaden. Dafür gibt es Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit.
9. Ich habe nie personelle Unterstützung versprochen, die dann nicht gekommen ist.
10. Unser Strategiepapier sieht entsprechende Gehaltssteigerungen bis Ende 2029 vor. Dieses Ziel passt zur geplanten Umsatzrentabilität sowie der Kostensenkung durch Effizienzsteigerungen in den nächsten Jahren. Es ist keine Träumerei. Wir haben unsere Gehälter seit meinem Antritt stark gesteigert und liegen bei Laborkräften im unteren Mittelfeld der Branche. Unser Stundenlohn ist durch die 37h-Woche dagegen ordentlich. Dazu kommen unsere geldwerten Benefits. Ohne Profitinteressen Dritter werden Überschüsse vornehmlich in die Menschen investiert. Mehr geht nicht. 
11. Wir betreiben kein Greenwashing, aber wir werben auch nicht mit unseren bisher noch wenigen Hybridfahrzeugen. Sie sind lediglich Teil einer internen Auflistung von umweltrelevanten Aktivitäten. Die Flotte besteht noch größtenteils aus Verbrennern, weil eine Zeit lang unser bevorzugtes Modell schlicht nicht mehr als Hybrid lieferbar war. Die Ladesäule war nicht defekt, sondern die App zur Nutzung wurde eingestellt. Es hat gedauert, bis der Anbieter eine neue App zur Verfügung gestellt hat. Die Ladesäule war bei Beschaffung die für Hybridfahrzeuge passende.
12. Nur um diesem Eindruck entgegen zu treten, wir kündigen keinen langjährigen Mitarbeiter:innen aufgrund ihres Alters. Selbst wenn wir das wollten, würde der Betriebsrat das nicht zulassen.
13. Wir modernisieren unsere komplette IT-Infrastruktur. Das dauert, wenn man es richtig und nachhaltig macht, egal in welchem Unternehmen. Tatsächlich kommen wir aufgrund unserer wirtschaftlichen Gesundheit und kurzer Entscheidungswege viel schneller voran als andere.

Außerdem empfinde ich es als unverschämt ggü. allen, die am Hyg arbeiten, zu behaupten, dass die guten und motivierten gehen.

Ich gebe dir Recht, dass die Kommunikation am Hyg noch verbesserungswürdig ist. Das ist auch ein erklärtes Ziel des Strategiepapiers. Allerdings haben wir mit vierteljährlichen Belegschaftsversammlungen, regelmäßigen Informationen im Intranet, Rundmails, Informationsfluss über die Abteilungsleitungen in die Teambesprechungen, vielen Meetings zu spezifischen Themen, Gesprächen auf dem Flur oder z.B. beim Quchen schon viel verbessert.

Solltest du mir mitteilen wollen, warum du das Gefühl hast, wir seien führungslos, warum du mich und die für Personal zuständigen Kolleg:innen für inkompetent hälst, wo die Kommunikation noch transparenter sein sollte, aus welchem Personenkreis deines Erachtens nach der Flurfunk bedient wird, wie du zu dem Eindruck kommst, dass es bei schädigenden Arbeitshaltungen keine Konsequenzen gibt, welche älteren Kolleg:innen wir nicht wertgeschätzt haben, wo der Wille zu Veränderungen erstickt wird, wo wir in einer Belegschaftsversammlung widersprüchliches gesagt oder zurück gerudert haben, lade ich dich herzlich ein dich bei mir zu melden. Meine Tür steht für eure Belange immer offen und ich bin immer bereit mich und das Hyg zu verbessern.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 29 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Hygiene-Institut des Ruhrgebiets durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Forschung/Entwicklung (3,6 Punkte). 68% der Bewertenden würden Hygiene-Institut des Ruhrgebiets als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 29 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Umwelt-/Sozialbewusstsein und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 29 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Hygiene-Institut des Ruhrgebiets als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.