28 von 64 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Geschäftsführung, vorgesetzung
Mechaniker und Ingenieure werden von Vorgesetzten wie Fußabtreter behandelt. Zu viele Anzugträger sitzen den ganzen Tag untätig am Schreibtisch und sie versuchen, denen das Leben schwer zu machen, die arbeiten wollen.
Die Kritiken sind durchweg negativ, insbesondere in den letzten Jahren.
Es ist nur Zeitverlust hier
Die Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Mechanikern kann manchmal funktionieren, das Problem liegt an die Obere Positionen
Nur die alten Kollegen sind in dieser Firma noch ansatzweise menschlich.
Wie oben beschrieben, ganz schlecht, zu viele lügen von die oberen Positionen
Wer Verbesserungsvorschläge einbringen möchte, wird nicht gehört; stattdessen wird man als Problemfall abgestempelt. Selbstständig denkende Menschen sind hier nicht willkommen.
Ein Unternehmen, das unterdurchschnittliche Leistungen erbringt und jedes Jahr Höhen und Tiefen durchlebt, um zu überleben, bietet keine Garantie für eine gute Zukunft.
Definitiv nicht, es gibt Mitarbeiter aus Liga A und B, Manche können tun, was sie wollen, andere nicht.
Interessante und technisch anspruchsvolle Aufgaben im Engineering-Bereich.
Starker Zusammenhalt und Unterstützung unter den Kollegen.
Stabiler Branchenruf im Engineering, der Karrierechancen eröffnen kann.
Führungskräfte, die oft distanziert und wenig unterstützend agieren.
Die Bezahlung ist im Vergleich zur Verantwortung und Branche zu niedrig.
Die Unternehmenskultur wirkt teilweise respektlos und von oben herab.
Kommunikation und Feedbackkultur sind unzureichend.
Arbeitsbelastung durch Personalengpässe führt zu erhöhter Wochenendarbeit.
Mehr Wertschätzung und respektvoller Umgang mit den Mitarbeitenden.
Deutliche Verbesserung der Führungsqualitäten durch Schulungen und mehr Transparenz.
Bessere und faire Bezahlung, die der Arbeitsleistung entspricht.
Technisch interessant, kollegial solide – aber bei Bezahlung, Führung und Wertschätzung gibt es großen Nachholbedarf. Wer langfristige Perspektiven oder gute Führungskultur sucht, ist hier eher falsch.
Das Image in der Branche ist im Engineering-Bereich gut. Abseits davon hat man jedoch eher den Eindruck einer typischen "Dauerläuferbude", in der Mitarbeitende schnell ausgetauscht werden und wenig echte Entwicklung stattfindet.
Die Work-Life-Balance hat sich über die Zeit spürbar verschlechtert. Durch immer weniger Personal werden die Dienste zunehmend auf weniger Schultern verteilt – besonders an Wochenenden. Das führt zu hoher Belastung, erschwert Erholungsphasen und mindert die Motivation deutlich.
Karriere ist kaum gegeben. Weiterbildungen sind ein Fremdwort
Die Vergütung ist deutlich unterdurchschnittlich, sie steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung.
Der soziale Umgang im Unternehmen lässt zu wünschen übrig. Mitarbeitende werden oft als reine Arbeitskraft gesehen, nicht als Mensch.
Das Beste am Unternehmen ist der Zusammenhalt unter Kollegen – allein dieser Zusammenhalt machte den Alltag erträglich.
Ältere Kollegen werden dazu bewegt zu gehen
Im Betrieb herrscht überwiegend schlechte Stimmung. Führungskräfte agieren häufig unpersönlich und distanziert – Mitarbeitende werden teils von oben herab behandelt, wie austauschbare Ware. Klare Kommunikation und echte Unterstützung durch Vorgesetzte fehlen fast vollständig.
Die Arbeitsplätze sind größtenteils funktional, aber wenig modern oder ergonomisch gestaltet. Technische Ausstattung ist im Engineering-Bereich gut, in anderen Bereichen eher veraltet. Lärmpegel, Druck und Arbeitsbelastung sind hoch – Pausen oder Rückzugsorte gibt es kaum. Insgesamt wenig Fokus auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden.
Die interne Kommunikation ist oft unstrukturiert und wenig transparent. Entscheidungen werden „von oben“ getroffen, ohne die Mitarbeitenden wirklich einzubeziehen oder rechtzeitig zu informieren. Feedbackkultur findet kaum statt, stattdessen herrscht häufig Verunsicherung oder Ratlosigkeit.
Technisch interessant
Vorgesetzten kümmert sich um Probleme
Zahlen leider zu wenig Gehalt,
Spät und Nachtschicht wurde auf eine Stunde verschoben
Möchten nicht als Mechaniker weitergebildet werden
Die unfairen Behandlung der Mitarbeiter, die ständigen versprechen die nicht gehalten werden . Die Art und Weise wie sie versuchen mit Auflösungsverträgen und dann folgender Kündigung die Mitarbeiter los zu werden
Der Arbeitgeber sollte immer neutral auf alle Angestellten zugehen , die Gespräche suchen und mehr auf die Angestellten reagieren
Die Arbeit mit den Mechanikern war immer super. Man hat sich verstanden und geholfen sowie unterstützt.
Ingenieure haben immer super mit der Mechanik gearbeitet und auch offen über alles abgestimmt.
Geschäftsführung war sehr fragwürdig
Überstunden werden gerne gesehen , Zeitausgleich oder Urlaub eher ungern.
Weiterbildungen werden nicht gefördert trotz mehrfacher Zusage.
Def Zusammenhalt war immer super ! Nur 1 Kollege spielt ein falsches Spiel und schadet gerne den anderen Mitarbeitern
Absolute kathastrophe. Kein Rückhalt durch die Vorgesetzten.
Oft Defekte Werkzeuge oder fehlende Werkzeuge, improvisieren gehört zur Tagesordnung.
Die Kommunikation zwischen den Oberen Ebenen war absolut nicht vorhanden. Gespräche würden abgewürgt oder garnicht erst geführt.
Obere Position ist null
Viel Obere Position die nur im Büro setzen und sie bewegen gar nichts
Ganz Schlimm
gibt es nicht
gibt es nicht
keine Kommunikation
leider nein
Erstes Bild
Hohe Erwartungen
Weniges Gehalt
Rekonstruktion der Firma
100% Aufstockung in der Kurzarbeit.
Investitionen auch in schweren Zeiten
Jobrad ermöglicht
Fehlerkultur
nur die Reduktion der Arbeitskleidung und der Bestellprozess bei Arbeitsschuhen
die in Corona abgeschaffte Kantine überdenken, der Vesperservice ist nur ein ganz schwacher Ersatz
moderne Ausrichtung, viele Freiheiten,
Viel besser als es hier bei Kununu dargestellt wird.
Für meine Urlaubswünsche und meinen gewünschten Zeitausgleich werden immer Lösungen gesucht und zu 98% auch ermöglicht.
Wer will kann sich einbringen und Ideen vorschlagen, das ist natürlich schwerer als hinterher zu schimpfen.
Lohnerhöhungen der Gewerkschaft werden in der Regel überboten
allgemein sehr gut, es gibt in jedem großen Betrieb Mitarbeiter mit denen man nicht so gut kann
da bin ich sehr zufrieden, respektvoll und freundlich
Man bekommt alles was man begründen kann, neue Technologien werden angeboten
Regelmäßige Infotermine der Geschäftsführung, wichtige Infos kommen ,genauso wie Lob von den Kunde,n über die Vorgesetzten
Ohne jede Frage super vorhanden
man sieht in der Entwicklung viele Technologien bevor sie in Serie gehen
große Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten, allerdings funktioniert das wie überall, da muss jeder seinen Beitrag leisten
nichts
da sich aktuell die Transformation vollzieht und auch innerbetrieblich große Veränderung anstehen, geht das in die richtige Richtung
das funktioniert, wenn jeder seinen Teil positiv dazu beiträgt
da sich unsere Kunden immer mal wieder schriftlich bei uns bedanken, kann man das direkt auch lesen !
man kann sich einbringen und agiles Arbeiten vorleben, dann kann man sich seine Freizeit etwas optimieren
auch das hat jeder selber in der Hand, die Firma unterstützt bestmöglich
für sein Gehalt ist man mit Erbringung der Leistung mitverantwortlich
forbildlich
das passt
auch das passt
alles gut
Jeder bekommt, was er zu seiner Arbeit benötigt und auch mehr, gesetzliche Vorgaben werden absolut eingehalten und dank mehrerer ISO-Zertifizierungen ist auch alles geregelt
da ist noch etwas Potenzial
absolut vorhanden
Die Firma entwickelt und forscht an der Zukunft, wer da keine Interessante Aufgabe findet.............
Teambuilding, Gestaltungsmöglichkeiten, vielfältige Aufgaben und interessante Themen, Freiheitsgrade, flache Strukturen, Entwicklungsmöglichkeiten gerade in neue Themengebiete, prima Kollegen
Nicht alle Mitarbeiter ziehen immer am gleichen Strang. Positive Dinge werden von einigen Kollegen gar nicht mehr wahrgenommen.
Bessere Verteilung der Arbeitslast auf alle Schultern, weiniger diskutieren und die Zeit für eine bessere Informationsweitergabe und verbindliche Abstimmungen nutzen.
Herausfordernd - technisch anspruchsvolle Aufgaben in Teamstrukturen von der Forschung bis zur Serienanwendung.
Leider gibt es unzufriedene Kollegen, die nur nörgeln und sich nicht konstruktiv einbringen. Das Image der Firma ist viel besser als die Bewertungen.
31 Tage Urlaub, freie Urlaubsplanung, viele Freiheitsgrade bei der Arbeitseinteilung, gute Vertreterregelungen, interne und externe Weiterbildung, Möglichkeiten für Homeoffice, etc..
Ausbildungen werden gefördert, Fach- und Führungskarrieren sind möglich.
Engagement wird honoriert, Überstunden werden zu 100% vergütet bzw. können für Arbeitszeitverkürzung oder als Urlaub genommen werden.
Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist sehr gut. Teamwork auch über die Bereiche hinweg, Unterstützung zwischen jungen und älteren bzw. unerfahrenen und erfahrenen Kollegen wird aktiv gelebt und auch gefordert.
Es gibt immer und überall Themen, über die es sich lohnt zu reden, nur so kann eine positive Veränderung gelingen. Eine gemeinsame Werte- und Fehlerkultur ist dabei entscheidend.
Sicherheit steht an erster Stelle. Arbeitskleidung, jährlich neue Sicherheitsschuhe, etc. sowie Werkzeuge und Hilfsmittel sind immer auf dem neusten Stand der Technik. Mitarbeitervorschläge werden über KVP und ASA berücksichtigt.
Prima digitale, zeitnahe Informationen über das interne Firmenportal sowie unterschiedliche Kommunikationsformate von der täglichen Teambesprechung über wöchentliche Projektgespräche bis hin zu den Quartalsinformationen der Geschäftsleitung an alle Mitarbeiter.
Von Forschungsthemen, Betreuung von studentischen Arbeiten bis hin zu brandaktuellen, interessanten Kundenaufgaben ist alles dabei. Jeder der möchte kann sich einbringen.
Der Umgang mit den meisten Kollegen. Vor Corona gab es eine kostenlose Weihnachtsfeier mit Geschenken für die Kinder der MA, kostenlosem Essen und Getränken und einem mehr oder weniger unterhaltsamen Abendprogramm. Und das Kurzarbeitergeld wurde auf 100% aufgestockt, das sollte erwähnt werden.
Die Planlosigkeit, die "Kantine" (TK-Essen, das mal so, mal so aufgewärmt wurde), die Unfähigkeit des Führungspersonals, das niedrige Gehalt, die schlechte Kommunikation, das mangelnde Vertrauen in die Belegschaft, eigentlich alles was ich bereits vorher ausführlich beschrieben habe.
Einflüsse in Form von neuem Führungspersonal von außen zulassen, anstatt von innen die "treuesten Gefolgsleute" zu befördern.
Führungspersonal schulen, es ist einfach traurig, was man sich z.T. von Führungspersonal anhören muss...
Den Mitarbeitern vertrauen und nicht jeden Schritt vorgeben und kontrollieren.
Mehr Kommunikation mit den Mitarbeitern, mehr Transparenz für Vorgänge innerhalb des Betriebs.
Mehr Schulungen für das eigene Personal.
Und vor Allem: Entscheidungen durchdenken, nicht in "Hau-Ruck" Aktionen die Richtung mehrmals im Jahr wechseln und dabei so auszusehen, als ob man keinen langfristigen Plan verfolgt...
An vielen Stellen ist eine stark ausgeprägte Ellbogen-Gesellschaft vorhanden. Gewisses Führungspersonal hält Lob für überflüssig und muss ihre persönliche Note einsteuern, die ihre eigene Kompetenz nochmals betonen soll. Weiterhin wird man von manchen Führungspositionen schief angeschaut, wenn man sich einen Kaffee holt. Ansonsten gilt der Drill: jeder Projektverantwortliche (das schließt in der IAVF Ingenieure, Techniker, Doktoren oder Meister mit ein) muss zwei Projekte bearbeiten und dem Kunden in Rechnung stellen können. Andernfalls gilt man als unausgelastet und wird mit zusätzlichen "Sonderprojekten“ beauftragt.
Viele Mitarbeiter sind wegen der oben beschriebenen Verhältnisse nicht von der Firma überzeugt, da im Regelfall nichts für sondern nur gegen das Wohlwollen der Belegschaft agiert wird. Zwischenzeugnisse und Arbeitszeugnisse werden auch nur bei „besonderen“ Gründen ausgestellt, bzw. müssen mit juristischem Beistand angefordert werden.
Die Verträge für Ingenieure sehen 10-Überstunden pro Monat vor, die mit dem Grundgehalt abgegolten werden, danach wird ein individuelles Zeitkonto geführt. Es kann sein, dass gegen Ende des Monats plötzlich manche Dinge noch unbedingt „erledigt“ werden müssen, nur damit diese Dinge danach wieder wochenlang „warten“.
Trotz vereinbarter Kernarbeitszeit wird in manchen Abteilungen verlangt, „noch 10 Minuten“ vor den früh erscheinenden Kollegen zur Arbeit zu kommen. Gerne werden Termine von Führungspersonal auch außerhalb der Kernarbeitszeit eingestellt, ohne die Möglichkeit diese abzulehnen.
Man muss außerdem eine Telefonnummer angeben, unter der man im Zweifel am Feierabend, am Wochenende, im Urlaub oder bei Krankheit für Projekt bezogene Fragen erreicht werden kann. Unter Berücksichtigung des Gehalts und den 10-„Inklusiv-Stunden“ eine Frechheit.
Sonst ist es einfach einen ruhigen Alltag zu haben, wenn man die Abläufe durchschaut hat und nach „oben“ ausgelastet wirkt. Sollte ein Vorgesetzter den Eindruck haben, man sei nicht ausgelastet, wird man zeitnah ggf. ins Hauptgebäude zitiert und darf sich ggf. für die Verteilung der Projekte rechtfertigen (habe keine leitende Funktion...)
Schulungen werden nur durchgeführt, wenn „neue Messtechnik ins Haus kommt“ und dann auch nur an diejenigen weitergetragen, die sich aktiv darum bemühen. Ansonsten wird man von dienstälteren Mitarbeitern eingewiesen, jedoch ohne eine Schulung im klassischen Sinn zu erhalten. Dadurch wissen viele Mitarbeiter zum Teil nicht, wie manche Programme „richtig“ angewandt werden und können nicht das volle Potential ausschöpfen. Durch den Mangel an Schulungen im Allgemeinen entsteht ein weiteres Problem im Hause: das Führungspersonal wird auch nicht geschult, sodass von Persönlichkeitsentwicklung keine Rede sein kann, zumal die leitenden Positionen intern durch langjährige Mitarbeiter besetzt wurden und werden. Dadurch kommen wenige bis gar keine neuen Impulse in die Firma herein und alles bleibt beim Alten (zuletzt waren alle leitenden Positionen des Projektgeschäfts von „Maschinenbauern“ besetzt, keine „Elektrotechniker“). Aufstiegschancen sind wegen der wenigen führenden Positionen verschwindend vorhanden und bei den vorliegenden Strukturen nur bedingt als Aufstieg zu betrachten.
Keine Verhandlungsmöglichkeiten für Berufseinsteiger. Das Einstiegsgehalt liegt am unteren Ende der Branche (v.A. durch die 10InklusivStunden). Gemessen am Schwierigkeitsgrad und sobald der Arbeitsalltag verinnerlicht ist, ist es einfach verdientes Geld, da die Aufgaben häufig anspruchslos sind. Gehaltsanpassungen bleiben häufig aus, es sei denn man „klotzt ran“ und leistet viele Überstunden oder man ist ein „Liebling“ der GF.
Teilnahme bei „Corporate Benefits“; vor Corona gab es gratis Sprudelwasser. Das Gehalt wird rechtzeitig bezahlt. Hin und wieder gab es Fehler in meinem Zeitkonto, die z.T. nicht behoben wurden; von ähnlichen Vorfällen bei Kollegen hörte man häufig.
Sozialleistungen: Fahrtkostenpauschale und eine geringe Zuzahlung als VwL.
Bei Problemen mit der Abrechnung, ist die Personalabteilung der Firmengruppe zuständig, die einem frech und pampig Unwahrheiten und fadenscheinige Vorwände als Begründung präsentiert.
Es gibt 13Gehälter + i.d.R. eine Umsatz-bezogene Prämie. Zum Umsatz: Die Führungsebene jammert von Jan bis Dez über Umsatz und Auslastung, wobei Kennzahlen zu Gewinn und Umsatz auf diversen Online-Portalen ein ganz anderes Bild zeichnen. Taktik? Panikmache?
Wenn auditiert wird, wird alles schön gemacht. Ansonsten muss alles schnell umgesetzt werden, sodass keine Zeit für Revisionen, Reinigungen etc. vorgesehen wird.
Im Allgemeinen sind alle Mitarbeiter sehr nett und wirklich hilfsbereit. Abteilungszusammenhalt fördernde Maßnahmen gehen normalerweise nur von den Mitarbeitern selbst aus, aber ansonsten ist der Zusammenhalt der Kollegen untereinander wirklich gut. Sobald es in die Richtung der Leitungsriege geht, würde ich das nicht mehr behaupten.
In meinem Beschäftigungszeitraum wurden kaum ältere Mitarbeiter eingestellt. Um ehrlich zu sein, würde ich bei dem gebotenen Gehalt und dem zu erwartenden Arbeitsumfang als Ingenieur mit Berufserfahrung nicht bei der IAVF arbeiten.
Die Wertschätzung langdienender Kollegen kann ich nicht beurteilen. Wenn ich die Geschichten der langdienenden Kollegen jedoch als Maßstab heranziehe, dann wird die Belegschaft im Allgemeinen „hingehalten“, anstatt gefördert oder entsprechend belohnt. Ausnahme stellen hierbei jedoch „Lieblinge“ der Geschäftsführung dar, die gefördert und „getätschelt“ werden.
Im Regelfall wissen viele der Vorgesetzten, welche Fristen und Ziele realistisch sind, da sie selbst zuvor als Projektingenieur/Projektverantwortlicher in der Firma tätig waren. Jedoch wird häufig von „ganz oben“ eine Zeitschiene oder eine Priorisierung vorgegeben. Diese ist nicht sinnvoll, jedoch muss sie ohne Widerworte hingenommen werden.
Und zu Aller Letzt wird häufiger das folgende Prinzip offen kommuniziert: „Ober sticht Unter“.
Je nach Gebäude sind die Räumlichkeiten neu. Viele Büros sind klimatisiert, jedoch z.T. zentral gesteuert, sodass keine Anpassung an das Tageswetter möglich ist. Weiterhin ist es durch die Prüffelder nicht wirklich möglich mit geöffneten Fenstern zu arbeiten, da das Werksgelände dadurch mit einem „Hintergrundlärm“ versehen ist. Die Prüffelder sind auch größtenteils klimatisiert, überschreiten jedoch häufig die Grenzen des Wohlfühltemperatur-Bereichs. Weiterhin sind die Prüfkabinen in den meisten Fällen nur schlecht gegen Schall isoliert, sodass man im Prüffeld einer starken Lärmbelastung ausgesetzt ist (auf Nachfrage erhält man "murrend" Schutzausrüstung). Die Büros sind glücklicherweise nicht als Großraumbüros ausgeführt, sondern man teilt sich mit 2-3 seiner Kollegen Büros. Die Ausstattung ist dabei okay, jedoch keine höhenverstellbaren Tische. Computer sind meistens relativ neu, wobei die Ausstattung der Computer und das Zubehör aber miserabel ist: die billigsten Mäuse und Tastaturen, z.T. noch 4:3 Bildschirme. Im Zuge der Corona Pandemie wurden viele Besprechungen in Telefon-/Videokonferenzen umgewandelt, jedoch ohne Headsets für alle Mitarbeiter zu stellen. Schade!
Die Kommunikationswege sind bedürftig. Es werden zwar je nach Abteilung mehr oder weniger häufige "wöchentliche Abteilungssitzungen" abgehalten. Diese dienen jedoch i.A. nur um über den Projekt-Status zu berichten und um bevorstehende Umbauten anzukündigen, ein wirklicher Austausch von Wissen oder dergleichen ist nicht wirklich eingeplant.
Sofern es Informationen zu "Neuerungen" in der Firma gibt, werden diese ggf. durch Vorgesetzte bei diesen Treffen angekündigt, je nach Abteilung können hier jedoch Zeitversätze von Wochen entstehen.
Ansonsten berichteten die Geschäftsführer vor der Pandemie den Mitarbeitern in etwa vierteljährlich Abständen über größere Entwicklungen innerhalb der Firma und Firmengruppe, geplante Vorhaben und operative Zahlen wie dem Zuwachs an Mitarbeitern. Dabei muss hinzugefügt werden, dass hierbei mehr Schein als Sein gilt, denn die gescheiterten, aber zuvor groß angekündigten Vorhaben oder z.B. die Zahl der aus der Firma ausgeschiedenen Mitarbeiter im gleichen Zeitraum wurden gerne beispielsweise verschwiegen.
Zusätzlich kochen viele Leute ihr eigenes Süppchen, übergehen gerne Firmenstrukturen und verteilen Aufgabenpakete, ohne Zugehörigkeiten zu beachten.
Es scheint so, als würde Gleichberechtigung vorliegen, jedoch ist insgesamt ein niedriger Anteil an Mitarbeiterinnen zu verzeichnen.
Elternzeit ist nicht gerne gesehen und bei Kollegen war der Wiedereinstieg schwierig; sie wurden auf eine Art „Abstellgleis“ gestellt. So sollte heutzutage kein Unternehmen mehr geführt werden.
Für Ingenieure sind viele der Aufgaben vermutlich nicht interessant genug. In den meisten Fällen handelt es sich um das durchführen eines Prüflaufs eines Prüflings, der vom Kunden vorgegeben wird. Je nach Kundenvorstellungen sind die Anforderungen und Vorgaben sehr strikt und die Arbeit beschränkt sich mehr oder weniger auf das „Fahren eines Prüfstands“ und dem Kopieren und Verschicken der Messdaten. Entwicklungsumfänge sind eher wenige bis keine vorhanden. Für junge berufseinsteigende Ingenieure und Techniker/Meister kann das spannend sein, für mich waren die Aufgaben wenig fordernd bis langweilig, da es keine Entwicklungsumfänge im klassischen Sinn sind, sondern ein reines „Testing“ im Auftrag eines Kunden.
So verdient kununu Geld.