2 Mitarbeiter:innen, die bei IBC Wälzlager INDUSTRIAL BEARINGS AND COMPONENTS eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 1,6 von 5 Punkten.
Mehrfachbewertung
Man ist günstiger Mitarbeiter und kein Azubi
2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann im Bereich Administration / Verwaltung in Solms gemacht und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man lernt die Berufswelt kennen, da man komplett in die Arbeitsprozesse eingespannt wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man geht nicht auf die Azubis ein. Man wird komplett ausgenutzt weil es gesetzlich geht, keine Freiwilligen Zugeständnisse (z.B. 1 Tag nach der BS frei o.ä.) Vergütung gering.
Verbesserungsvorschläge
1 Tag nach der Berufsschule frei (ohne Stundenbelastung) Plan für Abteilungswechsel erstellen und sich daran halten. Nicht nur Frauen zu Messen als Kellnerinnen schicken, die Männer können das auch. Es gibt noch viel mehr. Aber das verstößt gegen die Richtlinien.
Arbeitsatmosphäre
MA sind zumeist sehr nett und man kommt gut miteinander aus. Es gibt meist immer 1 Azubi pro Jahrgang. Keine Gemeinsamen Aktionen während oder außerhalb des Jobs
Karrierechancen
Unbefristete Übernahme, Keine Aufstiegschancen, nach der Ausbildung hat man weniger Urlaub als zuvor.
Arbeitszeiten
40 Stundenwoche, man muss immer nach der Schule noch arbeiten. Wenn man zur 3ten Stunde hat muss man sogar davor noch arbeiten. Überstunden sind gerne gesehen aber noch keine Pflicht.
Ausbildungsvergütung
Weihnachtsgeld wird teilweise bezahlt, allerdings kein hoher Betrag. Grundentlohnung ist gering, teilweise deutlich weniger als andere Azubis mit 35 Stunden Arbeitszeit. Man bewegt sich an der unteren Grenze der IHK Richtlinien
Die Ausbilder
Ausbilder ist die GL, daher schwer eine offene Kommunikation herzustellen.
Spaßfaktor
Spaß hatte man in der Berufsschule. An der Arbeit hatte man Arbeit.
Aufgaben/Tätigkeiten
Zeit zum lernen hat man genug nebenbei, allerdings wird es nicht gerne gesehen wenn man am Arbeitsplatz lernt.
Variation
Abteilungswechsel erfolgt nur nach Eigeninitiative und das auch nur sehr sporadisch (2 Wechsel in 2 1/2 Jahren). Personalabteilung und Buchhaltung werden komplett ausgespart.
Respekt
Respektvoll wird miteinander umgegangen. Man wird nicht als Stift zum Kaffee machen geschickt.
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann im Bereich Vertrieb / Verkauf in Solms gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gleitzeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine ausreichende Zeit sich auf schulische Inhalte zu konzentrieren. Man geht Arbeiten und macht die Ausbildung nebenbei. Weiterhin unterstelle ich dem Unternehmen, in den Stellenausschreibungen nicht immer wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Die dort angebenden Abteilungen wie Buchhaltung, Marketing und Personalwesen werden nicht durchlaufen, was bei anderen Betrieben Standard ist.
Es gibt noch einige weitere Kritikpunkte, die aber schon teils ausführlich erwähnt wurden, oder gegen die Richtlinien, sowie gegen das Gesetz verstoßen würden.
Verbesserungsvorschläge
Die Liste wäre zu lange. Jedenfalls finde ich es nicht sinnvoll, dass der Betrieb ausbildet. Dies sollte besser anderen Betrieben überlassen sein, die die Vorraussetzungen besser erfüllen und dem Azubi eine fundierte, abwechslungsreiche und kompetente Ausbildung bieten können. Man sollte während des Vorstellungsgesprächs ehrlich bleiben und Möglichkeiten darstellen, fehlende Abteilungen, durch Schulungen zusammen mit dem Ausbilder zu kompensieren.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima ist meist eine Katastrophe und lässt teilweise sehr zu wünschen übrig. Die Unzufriedenheit vieler Mitarbeiter wird auf den Azubi übertragen. Es kann auch vorkommen, das man als Azubi respektlos behandelt, oder auch angeschrien wird! Viele beschweren sich über Regelungen, Arbeitsbedingungen und der fehlenden Kompetenz der GL. Es gibt dort einige sehr spezielle Mitarbeiter, die gerne eine besondere Behandlung bevorzugen, in Verbindung mit alten Hierarchien, denen man als Azubi Folge leisten muss. Symbole rechtsextremer Gruppen und Bands wurden im Zeitraum meiner Ausbildung offen von einem bestimmten Mitarbeiter an Kleidungsstücken getragen, ohne das die GL etwas dazu gesagt hat. Diese befanden sich zwar im Rahmen der Legalität, jedoch würde ich so etwas in meinem Betrieb KEINESWEGS dulden wollen. Ekelhaft! Bei Ansprache an vertrauenswürdige Kollegen, wurde zwar gesagt, das Problem sei zwar bekannt, jedoch sollte man es lieber ignorieren und möglichst wenig darüber sprechen.
Gemeinsame Aktivitäten außer die jährliche Weihnachtsfeier sind nicht gegeben, um ggf. das Betriebsklima und Miteinander zu stärken. Möglicherweise ist das auch garnicht erwünscht.
Karrierechancen
Azubis werden in der Regel übernommen. Schon während des Vorstellungsgesprächs wurde mir nahegelegt, dass das Unternehmen ausbildet um eigenes Fachpersonal auszubilden, was im ersten Moment einen positiven Eindruck hinterlässt. Leiber bleiben die übernommen Azubis jedoch nicht all zu lange, da sie feststellen, dass sie schnell ersetzbar sind. Meist bleiben die ausgelernten Azubis noch einen gewissen, kurzen Zeitraum in dem Unternehmen, weil eben bestimmte Fachkenntnisse erst möglicherweise nach der Ausbildung vermittelt werden können und damit bei zukünftigen, beruflich,- attraktiveren Arbeitgebern bessere Chancen zu sehen. Aufstiegschancen sind selten bis garnicht vorhanden. Dieses Image ist leider auch im Umkreis, teils großflächig bekannt, sodass Insider sich dort erst garnicht bewerben. Wahrend meiner Ausbildungszeit habe ich sehr viele Kollegen kommen und gehen sehen, was im Allgemeinen einen sehr schlechten Eindruck hinterlässt. Das finde ich es sehr schade, denn das Unternehmen hätte deutliches Potential, um die starke Fluktuation zu verhindern. Denn diese Betrifft nicht nur Azubis, sondern das gesamte Unternehmen.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeit für Azubis beträgt 40 Stunden wöchentlich. Der Azubi muss an beiden Berufsschultagen anschließend arbeiten und bekommt an keinen Berufsschultagen frei, insofern kein Urlaub eingereicht wird. Hat man in der Berufsschule eine Freistunde, wird diese negativ angerechnet und muss durch Mehrarbeit ausgeglichen werden. Wenn sich also der Stundenplan verschiebt und man zur 2. Stunde Schule hat, muss man diese nacharbeiten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass alleinstehende Personen mit eigenem Haushalt und Privatleben dadurch öfters in die Enge getrieben werden. Ein gewisses Kontingent an Überstunden ist nahezu vorgeschrieben, auch wenn gerade mal nicht viel zu tun ist. Die Berücksichtigung der Berufsschule und des Lernaufwands der noch zuhause bewerkstelligt werden muss, kann eine Enorme Belastung und Herausforderung darstellen. Weiterhin werden jedem Mitarbeiter 12 Minuten der täglichen Arbeitszeit als Weg-, und Umkleidezeit abgezogen. Hier könnte man jetzt dem Arbeitgeber gewisse Einsparungsmaßnahmen unterstellen. Bei einem Durchschnittslohn und der Anzahl der Mitarbeiter lassen sich erstaunliche Summen errechnen.
Fazit: Lieber länger suchen und sich für einen anderen Ausbildungsbetrieb entscheiden und nicht aus der Not heraus handeln!
Ausbildungsvergütung
Auch die Ausbildungsvergütung bewegt sich am untersten IHK-Limit. Einige Mitschüler bekamen bis zu 250€ mehr. Der Lohn kommt meistens pünktlich zum 3. des jeweiligen Monats. Es gibt zwar Weihnachts,- sowie Urlaubsgeld, dessen Betrag man aber vernachlässigen kann und in seiner Existenz keinerlei Bedeutung findet.
Die Ausbilder
Anmerkung:
Diese Bewertung dient nicht dazu, den oben ausgeführten Betrieb gezielt du diffamieren und durch Unwahrheiten zu beschmutzen. Ich gebe hier lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder. Dabei beziehe ich mich ausdrücklich auf das Recht der Meinungsfreiheit nach §5 des Grundgesetzes.
Bereits zu Beginn der Ausbildung wurde keine Ausbildungsgliederung ausgehändigt, welche eigentlich fester Bestandteil jedes Ausbildungsvertrages sein sollte. (Mehrere Azubis betroffen) Es gab von Anfang an Probleme während der Ausbildung. Der Ausbilder hat sich aus seinem Zuständigkeitsbereich nahezu komplett zurück gezogen und den Azubi ganz auf sich alleine gestellt. Häufig sind so auch Anliegen, einfach nach hinten verschoben worden, mit der Begründung, man habe gerade keine Zeit. Mitarbeiter sind teilweise schlecht geschult und wissen häufig, außer über technische Belange, nicht über relevante Ausbildungsinhalte bescheid und stehen auch in keinem direkten Kontakt mit dem Ausbilder. Ehemalige Azubis warnten mich bereits zum Beginn der Ausbildung und boten mir zumindest deren Hilfe an. Der Ausbilder hinterließ den Eindruck, er gäbe sich keine Mühe, um dem Azubi etwas zu vermitteln, oder unterstützend während der Ausbildung zu begleiten, es sei denn es kommen Krisensituationen auf, die auf die Anwesenheit bzw. sich an zu häufigen Fehlzeiten bemerkbar machen. Weiterhin lässt sich sagen, dass die GL von den Mitarbeitern nicht ernst genommen wird, bis konsequent hintergangen. Der Umgang zwischen Mitarbeitern, Azubi, Ausbilder und GL ähnelte teilweise einem Katz- und Maus-Spiel.
Um es in ein paar Worte zusammen zu fassen: Man fühlt sich als Azubi absolut im stich und alleine gelassen. Mein persönliches Selbstwertgefühl hat während der Ausbildungszeit sehr stark gelitten.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor ist nicht gegeben. Ich habe mich während der Ausbildungszeit sehr unwohl gefühlt und bin nicht gerne in den Ausbildungsbetrieb gegangen. In der Berufsschule ist der Betrieb für seinen schlechten Ruf bereits mehrfach aufgefallen und bekannt. Die Persönliche Entfaltung und dessen Weiterentwicklung bleibt komplett auf der Strecke und man hatte das Gefühl, man entwickelt sich menschlich zurück.
Aus Erfahrung, ist zu mehreren Ausbildungsabbrüchen mehrerer Azubis gekommen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten lassen von Seiten des Betriebes sehr zu wünschen übrig. In diesem Unternehmen ist mal als Azubi der klassische Stift, dem es absolut vorenthalten und untersagt ist, sich über gewisse Sachverhalte kritisch zu äußern. Weibliche, attraktive und sportliche Azubis, können sich durch in Szene setzen etwas mehr Anerkennung erkaufen und werden schnell zum Liebling mancher Vorgesetzter oder Mitarbeiter. Allerdings müssen diese, wenn Messen anstehen, sich meist als Dienstmädchen mit zugehörigen Outfit bereiterklären und sich um das leibliche Wohl der Interessenten kümmern, statt beispielsweise ausbildungsbezogen und unterstützend bei Gesprächen mitzuwirken. Ablage sowie banale Hilfstätigkeiten werden den Azubi, egal ob männlich oder weiblich, bis zum Ende der Ausbildung die meiste Zeit fest begleiten. Man wirkt zwar auch im Tagesgeschäft regelmäßig mit und bekommt auch mal was erklärt, jedoch ist man eher die billige Arbeitskraft statt Azubi. Ausbildungsfremde Tätigkeiten wie beispielsweise andauernde, helferische Tätigkeiten, so auch Botengänge liegen öfters an der Tagesordnung. Ausbildungsrelevante Inhalte werden fast überwiegend nur in der Berufsschule vermittelt. Hier stellt sich nun die Frage, ob es sinnvoll wäre, die Ausbildung abzubrechen oder sich auf steinigem Weg zu begeben, um sich einen neuen Ausbildungsplatz zu suchen, da man schnell herauskriegt, dass fehlende, ausbildungsbezogene, praktische Fähigkeiten, einem nach Abschluss der Ausbildung zum Verhängnis werden können. Man weiß ja nicht, ob der zukünftige Betrieb die fehlende Kompetenz akzeptiert, ignoriert oder genau erkennt. Einige quälen sich durch die Ausbildung und kuschen bis zur Beendigung, manche verlassen den Betrieb wieder recht zügig und beenden die Ausbildung vorzeitig. (Abbruch)
Der Betrieb wirbt in seinen Stellenausschreibungen mit diversen Abteilungen, die für den Azubi unzugänglich, oder garnicht existent sind. Beispielsweise der Buchhaltung, das Personalwesen, sowie das Marketing. Eine Versetzung in eine andere Abteilungen erfolgt nur, wenn man explizit darauf besteht und auf den Ausbilder Druck ausübt, wobei die o.g. fehlenden Abteilungen nicht berücksichtig werden können. Gewöhnlich durchlaufen Azubis nur 4 Abteilungen: Vertrieb Innland, Vertrieb Ausland (Export), Einkauf und ggf. die Qualitätssicherung. Anzumerken ist, dass die Qualitätssicherung letztendlich dem Azubi im kaufmännischen Sektor wenig Wissen vermitteln kann. Laut einigen Aussagen, bekäme man das Gefühl vermittelt, man mache eher eine technische Ausbildung, da man auch viel in der Fertigung mithelfen müsse um sich angeblich technisches Wissen anzueignen. Meiner Beobachtung zufolge, sind diese Tätigkeiten eher den monotonen Hilfsarbeiten zuzuordnen, sodass ich den Sinn eines längerfristigen Einsatzes von Azubis dort deutlich in Frage stelle. Manchmal werden Azubis auch für eine gewisse Zeit im Lager beschäftigt, was nicht grundlegend falsch ist, jedoch wissen meist viele Mitarbeiter außerhalb des Vertriebs, QW und der Disposition, nicht über technische Unterschiede und Merkmale konkret bescheid und können dem Azubi bei Fragestellungen meist nur mäßige und oberflächliche Auskunft geben. (sehr häufig vorgekommen)
Variation
Die Tätigkeiten bleiben meist immer gleich. Es gibt kaum Abwechslung, schließlich muss ja einer die Ablage machen.
Respekt
Im Großen und Ganzen herrscht ein moderater, respektvoller Umgang. Das Vorgesetztenverhalten war nicht immer einwandfrei. Die Unzufriedenheit der Mitarbeiter wirkt sich auch auf dessen Verhalten gegenüber dem Azubi aus. Man wird ständig daran erinnert, dass man das kleinste Glied in der Firma ist und in welcher Position die anderen stehen. Ich hatte das Gefühl, man wird als Azubi nicht besonders wertgeschätzt. Es gibt nahezu keinen Lob, sowie Anerkennung. Der Umgang zwischen Mitarbeitern, Azubi, Ausbilder und GL ähnelt teilweise einem Katz- und Maus-Spiel, da die meisten Angst haben für jemand gerade zu stehen und immer den für sich persönlich geeignetsten Weg einschlagen, um sich nicht selbst zu gefährden und dabei in Verruf zu bringen. Es wird gekuscht, es gibt Heuchelei. Zwar ist dieses Schutzverhalten in nahezu jeder Firma normal, jedoch habe ich dieses in dieser Ausgeprägtheit bisher noch nie so stark wahrgenommen.
Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird IBC Wälzlager INDUSTRIAL BEARINGS AND COMPONENTS durchschnittlich mit 2.5 von 5 Punkten bewertet. 50 der Bewertenden würden IBC Wälzlager INDUSTRIAL BEARINGS AND COMPONENTS als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 2 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Kollegenzusammenhalt an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich IBC Wälzlager INDUSTRIAL BEARINGS AND COMPONENTS als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.