Flop Arbeitgeber Donau Ries
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Moralisch im Tiefflug, es wird immer schlimmer.
Zur Antwort: die Aussendarstellung wurde erwähnt
Verbesserungsvorschläge
Die positiven Bewertungen, welche genau das Gegenteil berichten, sind natürlich rein zufällig;-). Die Mitarbeiter landen schnell auf dem Boden der Realität, sobald sie die Firma und ihren Charakter kennen gelernt haben. Betriebsbedingte Entlassungen auf Positionen , welche ein paar Monate später wieder mit neuen Bewerbern besetzt werden, da muss man sich nicht wundern, wenn so mancher Mitarbeiter freiwillig die Firma wechselt. Man weiß ja nie, wer der Nächste ist
Arbeitsatmosphäre
Das Unternehmen präsentiert sich nach außen als moderner, mitarbeiterorientierter Top-Arbeitgeber. Meine persönliche Erfahrung ist leider eine völlig andere. Zwischen Außendarstellung und dem tatsächlichen Arbeitsalltag besteht aus meiner Sicht eine erhebliche Diskrepanz.
Umgang mit Mitarbeitern:
Langjährige Betriebszugehörigkeit und Erfahrung scheinen für mich keinen besonderen Stellenwert zu haben. Auch langjährige und erfahrene Mitarbeiter wurden wiederholt gekündigt. Wertschätzung und Loyalität wirken dadurch eher wie Schlagworte aus der Außendarstellung als wie gelebte Unternehmenskultur.
Unternehmenskultur:
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit unterschiedlichen Meinungen. Die Abstimmung zum „Top Arbeitgeber Donau-Ries“ wird als freiwillig und anonym dargestellt. Gleichzeitig stellt sich für mich die Frage, wie offen Mitarbeiter tatsächlich ihre Meinung äußern, wenn sie den Eindruck haben müssen, dass kritische Stimmen nicht erwünscht sind.
Kommunikation
Das Intranet täglich zu studieren, sollte nicht die Lösung sein
Kollegenzusammenhalt
Wenn’s drauf ankommt, ist es sehr wichtig zu wissen, warum jeder andere Schuld war, nur nicht du selbst. Eine gute Argumentation ist unumgänglich
Work-Life-Balance
Viel Work, wenig Life. Wer braucht schon eine Familie, wenn er Teil der IFA Family sein darf.
Die Arbeitsbelastung ist hoch. Häufig müssen Beschäftigte Aufgaben übernehmen, die normalerweise auf mehrere Personen verteilt wären. Entsprechend angespannt wirkt das Arbeitsklima.
Vorgesetztenverhalten
Unprofessionell.
Gleichberechtigung
Ein paar Frauen, ja. Was aber auch unermüdlich jedem ständig gezeigt wird
Umgang mit älteren Kollegen
Werden genauso gekündigt
Arbeitsbedingungen
Während der Kurzarbeitsphase kam es nach meiner Wahrnehmung zu betriebsbedingten Kündigungen. Vor diesem Hintergrund fällt es mir schwer, eine solche Arbeitgeberauszeichnung als aussagekräftiges Spiegelbild der tatsächlichen Mitarbeiterzufriedenheit zu betrachten. Wer um seinen Arbeitsplatz bangen muss, wird eine solche Abstimmung möglicherweise anders wahrnehmen als ein Mitarbeiter in einer sicheren Position.
Organisation:
Auch organisatorisch besteht meiner Meinung nach erheblicher Verbesserungsbedarf. Manche Prozesse wirken unnötig kompliziert und wenig praxisnah. Entscheidungen und Abläufe erschweren teilweise den Arbeitsalltag, anstatt ihn effizienter zu machen.
Fazit:
Für mich klaffen Image und Realität deutlich auseinander. Auf dem Papier ein Top-Arbeitgeber – im Arbeitsalltag habe ich vieles davon nicht wiedererkannt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In den Büros gibt’s einen Abfalleimer für alles, jeweils in der Küche noch für Plastik. Der Rest landet in der schwarzen Tonne, egal was es ist
Gehalt/Benefits
Der Geschäftsführer ist er vor kurzem in Pension gegangen.
Die Bezahlung empfinde ich persönlich als nicht angemessen im Verhältnis zu Arbeitsaufwand, Verantwortung und den gestellten Anforderungen. Wer sich für eine Tätigkeit interessiert, sollte deshalb unbedingt einen Blick auf den Gehaltsvergleich auf dieser Seite werfen und selbst beurteilen, ob die angebotene Vergütung marktgerecht erscheint.
Image
Spricht sich unter potentiellen Arbeitnehmern und Geschaftspartnern herum. Der Ruf ist auch nicht unverdient