Sicherer Hafen, rauer Wind. Ifm electronic gmbh ist der sichere Anker. Im Vertrieb Deutschland wird die See unruhiger.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein sicherer Arbeitgeber mit hervorragender Ausstattung, tollem Kollegenzusammenhalt und engagierten direkten Führungskräften. Positiv hervorzuheben ist auch die offene und transparente Kommunikation der Vorstandsvorsitzenden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das ausgeprägte Schwarz-Weiß-Denken, starre Strukturen und den zunehmenden Sparkurs innerhalb der Vertriebsorganisation. Individuelle Bedürfnisse bleiben dabei oft auf der Strecke und Veränderungen fühlen sich eher nach Rückschritt als nach Fortschritt an.
Verbesserungsvorschläge
Wieder eine gesunde Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen, Sicherheit und echter Wertschätzung der Mitarbeitenden finden. Beständigkeit sollte Vertrauen schaffen, ohne als Druckmittel oder besonderes Privileg vermittelt zu werden.
Arbeitsatmosphäre
Die grundsätzlich positive Arbeitsatmosphäre wird zunehmend durch organisatorische Rückschritte, weitreichende Sparmaßnahmen und eine wachsende Unzufriedenheit belastet. Der starke Zusammenhalt in einzelnen Teams kann diese Entwicklungen nur bedingt auffangen.
Kommunikation
Während die Kommunikation auf direkter Führungsebene durch Transparenz, Wertschätzung und offenen Austausch überzeugt, fehlt es auf übergeordneten Ebenen häufig an Nachvollziehbarkeit und der Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.
Kollegenzusammenhalt
Im unmittelbaren Kollegenkreis ist der Zusammenhalt nach wie vor sehr gut. Durch die zunehmenden Veränderungen entwickelt sich jedoch bereichsübergreifend immer stärker eine Einzelkämpfermentalität, die das bisherige Miteinander und den Teamgedanken zunehmend schwächt.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance bleibt hier eher ein theoretisches Konzept. Starre Regelungen lassen kaum Raum für individuelle Bedürfnisse. Ausnahmen sind nahezu ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen möglich – und selbst dann entsteht häufig zusätzlicher Rechtfertigungsdruck.
Vorgesetztenverhalten
Die direkte Führungsebene überzeugt durch realistische Zielsetzungen, nachvollziehbare Entscheidungen und einen offenen Umgang mit Konflikten. Mitarbeitende werden ernst genommen und aktiv einbezogen. Auf übergeordneten Führungsebenen sind Entscheidungswege hingegen oft wenig transparent und die hierarchischen Strukturen deutlich spürbar.
Interessante Aufgaben
Wünsche und Anregungen finden bei den direkten Vorgesetzten stets ein offenes Ohr. Individuelle Stärken werden gefördert und Aufgaben nach Möglichkeit angepasst. Übergeordnete Strukturen schränken den Gestaltungsspielraum jedoch zunehmend ein.
Gleichberechtigung
Aufstiegschancen sind grundsätzlich unabhängig vom Geschlecht gegeben. Dennoch entsteht der Eindruck, dass sich Frauen in Führungspositionen stärker behaupten müssen, was sich teilweise in einem raueren Umgangston widerspiegelt.
Besonders bei Veranstaltungen und Tagungen mit überwiegend männlicher Beteiligung fühlt man sich als Frau nicht immer auf Augenhöhe wahrgenommen.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Erfahrung wird grundsätzlich geschätzt. Gleichzeitig entsteht zunehmend der Eindruck, dass vor allem Anpassungsfähigkeit zählt und für Mitarbeitende, die mit den Veränderungen nicht Schritt halten, wenig Verständnis aufgebracht wird.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind wirklich top. Die moderne und hochwertige Ausstattung lässt kaum Wünsche offen und macht das Arbeiten angenehm und unkompliziert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Intern wird Müll jedoch teilweise erst sorgfältig getrennt, um anschließend wieder zusammen entsorgt zu werden. Anspruch und Realität gehen hier auseinander.
Gehalt/Benefits
Für ein Unternehmen dieser Größe ist das Gehaltsniveau vergleichsweise niedrig. Nennenswerte Gehaltssteigerungen sind kaum möglich, während bestehende Benefits zunehmend reduziert werden. Auch hier macht sich der Sparkurs deutlich bemerkbar.
Image
In den vergangenen Jahren hat sich die Stimmung zunehmend verschlechtert. Unzufriedenheit, gegenseitiges Aufstacheln und negative Gespräche nehmen immer mehr Raum ein. Die sinkende Mitarbeiterzufriedenheit zeigt sich auch darin, dass zunehmend Beschäftigte das Unternehmen verlassen oder in andere Organisationen wechseln.
Karriere/Weiterbildung
Persönliche Entwicklung und Weiterbildung sind grundsätzlich möglich, entsprechende Angebote werden jedoch zunehmend gekürzt. Beruflicher Aufstieg erfordert oft jahrelanges Engagement, wobei die Chancen nicht immer nachvollziehbar verteilt sind. Eine entsprechende finanzielle Entwicklung ist dabei keineswegs garantiert.

