ifm-Unternehmensgruppe Logo

ifm-Unternehmensgruppe
Bewertungen

312 von 885 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

312 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Hier stimmt der Slogan "früher war alles besser"

3,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei ifm electronic gmbh in Tettnang gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Lohnerhöhung an IG-Metall anpassen.

Gehalt/Benefits

Die Kluft zu Firmen wo nach Tarif bezahlen wird immer größer.

Kollegenzusammenhalt

Aktuell in meiner Abteilung Instandhaltung "unterirdisch". Das war vor einigen Jahren noch um Welten besser.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden in meiner Abteilung "mit Samthandschuhen" angefasst.
Können sich fast alles erlauben ohne Konsequenzen.

Gleichberechtigung

Wer kein Bock hat zu arbeiten, der muß es auch nicht.
Zum Leid der Mitarbeiter die NOCH motiviert sind.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, Personalmarketing
HR-TeamPersonalmarketing

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

Vielen Dank für Ihre ehrliche Rückmeldung. Wir freuen uns über die positiven Aspekte, die Sie hervorheben, und schätzen es sehr, dass Sie uns auch auf Punkte aufmerksam machen, die Ihnen wichtig sind. Solche Rückmeldungen helfen uns, den Arbeitsalltag für alle Kolleginnen und Kollegen im Blick zu behalten und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Geheucheltes Angestellteninteresse

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei IFM Immobilien- & Finanz- Management GmbH in Friedrichshafen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leichte Arbeit und super nette Kolleginnen und Kollegen. 13tes Gehalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Realität sieht anders aus wie das Image

Verbesserungsvorschläge

Vorgesetzte nicht nur durch Zahlen bewerten sondern auch durch Befragung der Untergebenen bewerten/beurteilen. Mehr auf die Zufriedenheit hören als nur auf Zahlen!

Arbeitsatmosphäre

Teils Vorgesetzte auf einer Ebene mit Produktionsangestellten, leider nicht in jeder Linie

Image

Blender nach außen. Innere Unzufriedenheit. Da die Interesse nur geheuchelt wird.

Karriere/Weiterbildung

Weiter kommt man nicht durch Erfahrung und Kompetenz sondern durch Gefallen und geheucheltes Interesse. Hier entscheidet der Nasenfaktor!

Gehalt/Benefits

Gehalt könnte mehr sein. Andere Zweischicht Betriebe sind hier klar weit vorraus.

Umgang mit älteren Kollegen

Gesundheitliche Beeinträchtigungen werden wahr genommen aber teils ignoriert.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte haben teils keinerlei Führungskompetenzen da anderer erlernter Beruf. Die ihre Aufgaben für Café und Spaziergänge lieber auf andere Kollegen verteilen.

Arbeitsbedingungen

Rückschritt statt Fortschritt. Feste statt flexible Tische


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Volker BesselManager HR Marketing

Vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie sich für diese Bewertung genommen haben. Es ist schade zu erfahren, dass Ihre Erfahrungen nicht durchweg unseren Ansprüchen entsprechen.

Wir haben kürzlich in verschiedenen Bereichen Mitarbeitendenbefragungen durchgeführt, um genau solches wertvolles Feedback zu sammeln und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Unternehmen in Wandel

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei ifm electronic gmbh in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Strategie, dass Unternehmen zu digitalisieren finde ich sehr gut. Vom Produktanbieter zum Systemanbieter ist eine herausfordernde Aufgabe.
Das transportiert die Geschäftsführung sehr gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte leiten heute oft nur noch weiter. Der Satz „ Das hat man so vorgegeben“ kommt immer öfter.
Wenn man das Potential von Mitarbeitern ausschöpfen möchte kann das nur bedingt zum Erfolg führen.

Verbesserungsvorschläge

Die Organisation hat nicht mit dem Wachstum des Unternehmens standgehalten. Manche Abteilungen arbeiten wie sie es schon immer gemacht haben.
Veränderung bedeutet sich zu fragen wie Aufgaben neu strukturiert werden können und müssen. Das kann bedeuten, dass Abteilungen neu organisiert werden müssen oder aber verschwinden bzw. neu entstehen.
Hier würde ich mir mehr Mut wünschen alte Strukturen zu überdenken und offen für Neues zu sein.
Ich denke, dass die ifm Inhaber das auch wünschen und vorleben allerdings habe ich das Gefühl, dass dieser Spirit in den Führungsebenen darunter versickert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre finde ich gut. Leider setzt ifm in dem Bereich, in dem ich tätig bin auf Großraumbüros. Was als tolles kommunikatives Konzept erscheint, ist für Mitarbeiter, die konzentriert arbeiten müssen, eher eine Belastung.

Image

Ifm ist kein kleines Unternehmen. Ich arbeite nicht direkt mit Kunden aber wann immer ich Menschen treffe, die ifm kennen, bekomme ich positives Feedback.

Work-Life-Balance

Das is ok. Ich habe einen AT Vertrag und muss schauen das alles gut passt. In der Regel klappt das aber.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe schon länger keine Weiterbildung gehabt allerdings liegt das auch an meiner Initiative. In der Vergangenheit sind mir jedoch nie Schulungen / Weiterbildungen verwehrt worden.

Gehalt/Benefits

Da kann ich nur mein Situation beschreiben. Ich habe ein gutes Gehalt und die Sozialleistungen passen auch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soweit ich das einschätzen kann ist das gut.

Kollegenzusammenhalt

Ist ok, allerdings weiß ich nicht immer genau was meine Kollegen machen. Da ist es schon schwer sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam zu schauen wie wir als Team Ziele erreichen können.

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Problem. Da ich selber zu den Älteren gehöre kann ich das mit ruhigen Gewissen sagen.

Vorgesetztenverhalten

Nett und freundlich. mehr kann ich leider nicht sagen.

Arbeitsbedingungen

Habe ich oben schon erwähnt. Großraumbüros sind nicht mein Ding.

Kommunikation

Wichtige Infos bezüglich der Konzernstrategie werden regelmäßig durch die Geschäftsleitung wiedergegeben. Projekte in dem Bereich, in dem ich arbeite,werden leider nur mangelhaft besprochen. Man sucht sich seine Arbeit selbst und organisiert sich auch selber.
Vorgaben bzw. Strategien werden im Gegensatz zu früher nicht ausreichend besprochen. Das ist leider sehr schade.

Gleichberechtigung

ifm ist auf der Führungsebene von Männern dominiert. Da würde ich mir mehr einen größeren Anteil von Frauen wünschen. Im Team sehe ich jedoch keine Unterschiede. Bezüglich des Gehalts kann ich nur hoffen, dass ifm von selbst gleichberechtigt und leistungsgerecht entlohnt.

Interessante Aufgaben

Es gibt sehr interessante Aufgaben. Leider werden Projekte nicht immer so strukturiert, dass von Anfang an alle relevanten Bereiche berücksichtigt werden.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Volker BesselManager HR Marketing

Danke für das ausführliche und überwiegend sehr positive Feedback - wir freuen uns, Sie bei uns zu haben.
Und ja, ifm ist im Wandel - und noch nicht alles läuft 100%ig rund. Aber ich denke, diese spannenden Jahre zu begleiten und gestalten zu können, hat ja auch seinen Reiz. Und an allem was noch nicht perfekt ist, arbeiten wir :)

Sehr geehrtes IFM-Team, ich habe 15.03.–04.07. bei IFM Tettnang gearbeitet und möchte ab sofort in Kressbronn tätig sein

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion bei ifm ecomatic gmbh in Kressbronn am Bodensee gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz
• Gutes Team und respektvolles Miteinander
• Faire Bezahlung, Weihnachts- und Urlaubsgeld
• Angebote zur persönlichen Weiterbildung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manche Prozesse könnten effizienter sein
• Arbeitsbelastung kann zeitweise hoch sein

Welche Benefits werden Mitarbeiter:innen angeboten:
• Weihnachts- und Urlaubsgeld
• Betriebliche Altersvorsorge
• Gesundheits- und Sportangebote
• Firmenfahrrad / Bikeleasing
• Flexible Arbeitszeiten und Gleitzeit
• Kinderbetreuung und Ferienprogramme
• Weiterbildungsmöglichkeiten über die ifmLernfabrik

Verbesserungsvorschläge

Mehr Unterstützung für neue Mitarbeiter:innen beim Einarbeiten
• Klarere Kommunikation zwischen Abteilungen
• Flexible Arbeitszeiten noch besser gestalten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Volker BesselManager HR Marketing

Danke für die Empfehlung und den positiven Kommentar.
Nur was die Überschrift angeht: Gehen Sie gerne auf Ihre Personalabteilung zu, da haben wir hier keinen Einfluss drauf.

Mehrfachbewertung

Danke

1,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Produktion bei ifm ecomatic gmbh in Kressbronn am Bodensee gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles

Verbesserungsvorschläge

Alles


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Schade :(

Mehrfachbewertung

Sehr guter Arbeitgeber mit Strukturschwächen

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ifm-Unternehmensgruppe in Essen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Sich endlich von Strukturen eines kleinen Mittelständlers lösen und akzeptieren, dass manches eben doch besser zentral gemacht wird statt in allen Einzelgesellschaften.

Arbeitsatmosphäre

Alle Kollegen sind hilfsbereit und freundlich. Man unterstützt sich, wo man kann.

Image

Kennt sicher nicht jeder. Aber wer ifm kennt, nimmt sie positiv wahr.

Work-Life-Balance

Zwar einerseits gut dank flexiblen Arbeitszeiten und Home-Office - aber da leider nur 2-3 Tage. Zudem wird das Thema leider aus dem Vorstand und von einigen anderen Führungskräften sehr kritisch gesehen, was sehr schade ist und ja auch der wissenschaftlichen Forschungslage widerspricht.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist so eine Sache: Es gibt viele Möglichkeiten, ob aber immer die richtigen befördert werden (und wurden) steht auf einem anderen Blatt. Zumindest gibt es nun eigentlich dafür mittlerweile geeignete Auswahltools und auch Nachwuchsprogramme.

Gehalt/Benefits

Natürlich wäre mehr immer besser. Aber man muss auch sehen: Man hat einen sicheren Arbeitsplatz, auch in unruhigen Zeiten wie diesen.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden sehr wertgeschätzt, es gibt Jubilarfeiern und extra eine Rentner-Weihnachtsfeier am Bodensee. Hier kann man definitiv alt werden.

Kommunikation

Die Kommunikation aus dem Vorstand ist dank regelmäßiger Veranstaltungen gut. Die Infos der direkten Führungskräfte könnte manchmal etwas besser sein.

Gleichberechtigung

Es ist ein Elektrotechnik-Unternehmen. Das merkt man auch an der Zahl an weiblichen Führungskräften - es gibt schlicht wenige weibliche Elektroingenieure. Aber wo Frauen arbeiten, sieht man keine Benachteiligung.

Interessante Aufgaben

Es kommt auch immer darauf an, was man aus seiner Position macht. Es gibt immer spannende Projekte und Themen - manchmal muss man sie sich auch nehmen statt zu warten, dass sie zu einem kommen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die Top-Bewertung.

Mehrfachbewertung

Es kann immer besser sein, aber es ist in Ordnung

3,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei ifm electronic gmbh in Tettnang gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zahlt pünktlich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass man keine richtige Gewerkschaft hat. Es fehlt sowas wie die IG-Metall.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
ich freue mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben hier eine doch insgesamt sehr gute Bewertung abzugeben.
In Unternehmen übernehmen allgemein keine Gewerkschaften bestimmte Rollen, hierzu gibt es den Betriebsrat. Wenden Sie sich gerne jederzeit an die KollegInnen, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen.

kein roter Faden aber viele red Flags

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling bei ifm group services gmbh in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die Kollegen waren super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe oben.

Verbesserungsvorschläge

Aus eigener Erfahrung und anhand zahlreicher Rückmeldungen ehemaliger sowie aktueller Mitarbeitender lässt sich erkennen: Verbesserungsvorschläge verpuffen meist wirkungslos. Strukturen und Probleme bleiben bestehen – offenbar seit Jahren.

Ein Denkanstoß: Ich war bereits die vierte Person in kurzer Zeit, die für diese Position eingestellt wurde. Vielleicht wäre es an der Zeit, die internen Prozesse und Führungsstrukturen kritisch zu hinterfragen – denn bekanntlich beginnt Veränderung nicht bei den Mitarbeitenden, sondern an der Spitze.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima ist grundsätzlich angenehm, solange man sich unauffällig verhält und keine kritischen Themen anspricht. Wer hinterfragt oder Missstände offen anspricht, läuft Gefahr, negativ aufzufallen.

Image

Die Firma hatte offenbar einmal einen guten Ruf als Arbeitgeber, doch dieser scheint der Vergangenheit anzugehören. Viele Strukturen und Denkweisen wirken veraltet, und es fehlt an einem modernen, mitarbeiterorientierten Mindset. Teilweise hat man den Eindruck, dass die Haltung vorherrscht: „Sei froh, dass du hier arbeiten darfst.“ Ein Blick in die Bewertungen früherer Mitarbeitender bestätigt diesen Eindruck.

Work-Life-Balance

Viele Kolleg:innen arbeiten regelmäßig bis zur Sperrzeit, stempeln sich aus und arbeiten trotzdem weiter. Als ich dieses Thema zweimal angesprochen habe, wurde mir wortwörtlich unterstellt, ich würde lügen.

Die offizielle 40-Stunden-Woche ist Augenwischerei: Neben der 30-minütigen Mittagspause werden täglich 15 Minuten Frühstückspause abgezogen – auch wenn man keine macht. Zusätzlich werden jeden Tag 5 Minuten abgezogen, um Feiertagsbrücken „auszugleichen“. Unterm Strich kommt man so auf rund 45 Stunden Anwesenheit – ohne Überstunden.

Überstunden werden erwartet. Wer pünktlich geht, wird schief angesehen – ganz nach dem Motto: „Wie kannst du es dir erlauben, pünktlich zu gehen?“

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wirkt anfangs fair, relativiert sich jedoch mit zunehmender Betriebszugehörigkeit. Angesichts der tatsächlichen Arbeitsbelastung und Rahmenbedingungen fühlt es sich eher wie eine Art Schmerzensgeld an – dafür ist es jedoch deutlich zu gering.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen – sowohl in der eigenen Abteilung als auch bereichsübergreifend – ist sehr angenehm. Man trifft stets auf ein offenes Ohr, und Fragen werden jederzeit freundlich und hilfsbereit beantwortet. Das Team ist menschlich wie fachlich wirklich top.

Vorgesetztenverhalten

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Teamleitung nicht als Teil des Teams versteht und wenig bis keine Verantwortung für die Belange der Mitarbeitenden übernimmt. Eine Teamleitung sollte eine vermittelnde Rolle zwischen Team und Abteilungsleitung einnehmen, stattdessen wird hier vor allem die Arbeitgeberseite vertreten – auch wenn das zu Lasten des Teams geht.

Ein konkretes Beispiel: In einem Team-Call äußerte eine Kollegin unter Tränen, dass sie mit der Arbeitsbelastung überfordert ist und die Aufgaben nicht mehr bewältigen kann. Die Reaktion der Leitung? Keine. Das Thema wurde schlicht ignoriert und im Raum stehen gelassen. Ein solches Verhalten ist enttäuschend und für eine Führungskraft nicht akzeptabel.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsausstattung lässt leider stark zu wünschen übrig. Es gibt keine höhenverstellbaren Tische und auch für das Homeoffice wird kein entsprechendes Zubehör zur Verfügung gestellt. Im Sommer wird das Büro aufgrund fehlender Klimatisierung extrem warm – trotzdem sind kurze Hosen im Büro nicht erlaubt. Insgesamt entsprechen die Rahmenbedingungen nicht dem, was man heute von einem modernen Arbeitsplatz erwarten würde.

Kommunikation

hab ich als dürftig empfunden, vieles wurde einem über dem Flurfunk mitgeteilt.

Interessante Aufgaben

die üblichen buchhalterischen Aufgaben, absolut ok.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Ex-Kollege,
schade, dass Sie hier so negativ urteilen - eine Probezeit ist ja insbesondere dafür gedacht, sich eben genauer kennenzulernen. Und wenn es dann nicht passt, trennt man sich - im Idealfall aber im Guten.
Dass dies in Ihrem Fall nicht geklappt hat ist sehr schade und natürlich nehmen wir immer alle Kritik ernst und prüfen diese genau.
Für Ihren weiteren Arbeitsweg wünschen wir Ihnen in jedem Fall trotzdem alles Gute und viel Erfolg.

Kein Lob kein Dankeschön

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Produktion bei ifm electronic gmbh in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein Lob für gute Arbeit. Man wird zu spät über Dinge informiert.

Verbesserungsvorschläge

Auf die Mitarbeiter eingehen.Sich Problemen und Fragen der Mitarbeiter stellen.

Arbeitsatmosphäre

Entspannt und ruhig

Image

Was man so hört nicht sehr gut.

Work-Life-Balance

Für Mitarbeiter im Büro sehr gut. Für Mitarbeiter der Produktion schlecht.

Karriere/Weiterbildung

In der Produktion kommt man nicht weiter. Es sei dem man hat gute Connection zur Chefetage.

Gehalt/Benefits

Waren soweit in Ordnung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein wird groß geschrieben.

Kollegenzusammenhalt

Bei Hilfe bekam man oft zu hören das ist nicht mein Aufgabengebiet

Umgang mit älteren Kollegen

Man wird noch ausgelacht wenn man fleisig ist. Kein Respekt gegenüber älteren Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Für beste Freunde sehr gut. Für Leute die fleißig waren nicht sonderlich erwähnenswert.

Arbeitsbedingungen

Waren in Ordnung

Kommunikation

Lies sehr zu wünschen übrig. Wenn man Urlaub wollte musste man ewig warten um es genehmigt zu bekommen. Andere Mitarbeiter bekamen ständig frei.

Gleichberechtigung

In dieser Firma leider ein FREMDWORT.

Interessante Aufgaben

Keine!!!!! Wenn man fragte ob man etwas neues lernen darf, bekam man zur Antwort nein ich habe genügend Personal. Dem war aber nicht so.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte:r ehemalige:r Kolleg:in,

auch wenn fünf Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen ein Feedback eher ungewöhnlich ist und sich natürlich vieles geändert hat, nehmen wir es natürlich gerne an.

Wir nehmen zur Kenntnis, dass Sie insbesondere die Arbeitsbedingungen und unser Umweltbewusstsein positiv hervorheben. Dies bestärkt uns in unserem Engagement in diesen Bereichen.
Wir haben bereits eine interne Überprüfung der nicht so positiv bewerteten Aspekte eingeleitet. Wo Verbesserungsbedarf identifiziert wird, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Mehrfachbewertung

Zwischenmenschliches Netz statt Fachkompetenz? Eine kritische Unternehmenskultur

3,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ifm efector gmbh in Tettnang gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Technisch interessante Themen:
Es gibt wirklich spannende und herausfordernde Aufgabenbereiche in denen man sich verwirklichen kann. Darum bin ich auch schon so lange hier, trotz der Kritik

Mitarbeiterleistungen:
Eine gute betriebliche Altersvorsorge wird geboten, jeder der im Büro arbeitet bekommt meines Wissens nach Homeoffice oder zumindest mobiles Arbeiten. Mitarbeiter haben seit neustem auf dem gesamten Firmengelände W-Lan.

Verpflegung & Events:
Wasser, Kaffee und Tee sind kostenlos. Zudem gibt es viele Mitarbeiterfeste und -vorteile

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetztenverhalten & Kommunikation:
Ideen und Vorschläge von Mitarbeitern werden nicht immer gewürdigt; ihre Glaubwürdigkeit scheint oft stark von der zwischenmenschlichen "Passung" zum Team und zur Führungsebene abzuhängen.
Direkte und offene Kommunikation ist nicht immer der bevorzugte Weg, was zu Umgehungen und fehlender Transparenz führen kann.

Zusammenhalt & Kollegialität:
Statt rein sachlicher Zusammenarbeit spielen zwischenmenschliche Beziehungen und der Aufbau von "Einfluss" eine ungewöhnlich hohe Rolle. Wer nicht bereit ist, Zeit in dieses Beziehungsgeflecht zu investieren, könnte das Gefühl haben, dass Leistung allein nicht ausreicht.
Oft liegt der Fokus auf Fehlern bei anderen, und Kollegen profilieren sich auf Kosten anderer. Langjährige Mitarbeiter haben es teils schwer, sich in neu gewachsene Teamdynamiken zu integrieren.

Arbeitsatmosphäre & Unternehmenskultur:
Die Atmosphäre ist durch ständige Rechtfertigungszwänge und eine kräftezehrende Erfahrung geprägt - das war nicht immer so! Man muss fundierte Ideen oft gegen unbegründete Vorwürfe verteidigen. Auffällig ist, dass Kollegen mit überzeugenden rhetorischen Fähigkeiten und starker Selbstdarstellung schnell aufsteigen können und Glaubwürdigkeit erfahren, vieles delegieren und als ihr Werk verkaufen. Diese Personen können später an den Anforderungen scheitern (Peterprinzip), während diejenigen, die tatsächlich komplexe Projekte "alleine" stemmen und nachweisliche Leistung erbringen, oft im Hintergrund bleiben, deren Leistung klein geredet wird und zudem Kritik einstecken müssen.
Ich habe miterlebt, wie Mitarbeiter öffentlich diffamiert wurden, obwohl sie nur Überbringer von Nachrichten waren, was ihren Ruf in Minuten zerstörte. Selbst nach Klärung der Unschuld wurde nicht korrigiert, sondern versucht, den Fokus weiterhin auf diese Person zu lenken. Die wahren Verursacher, die "zwischenmenschlich gut dastehen", bleiben oft unbehelligt oder hören maximal ein liebevolles "also das war nicht gut". Die Vielzahl an Vorgesetztenpositionen (teils ohne Personalverantwortung) trägt zur internen Komplexität bei.

Umgang mit Mitarbeitern:
Das Unternehmen erwartet eine sehr spezifische kulturelle Passung. Wer hier nicht "hineinpasst", kann den Eindruck gewinnen, gezielt herausgedrängt zu werden. Dies kann sich bis zu einer wahrgenommenen Analyse des Privatlebens oder dem Versuch äußern, aus persönlichen Umständen einen Grund für eine Trennung zu konstruieren ohne ehrlich und offen miteinander zu sein.

Verbesserungsvorschläge

Fokus auf fachliche Kompetenz:
Das Unternehmen sollte den Fokus stärker auf nachweisliche Fachexpertise und Leistung legen, anstatt soziale Passung über alles zu stellen. Beförderungen sollten mehr auf Qualifikation und Ergebnissen basieren, anstatt hauptsächlich darauf, ob man sich gut versteht. Prominente Beispiele wie der Fall Theranos zeigen deutlich, wie ein Übermaß an Fokus auf Beziehungen und Charisma – auf Kosten von Expertise und kritischer Prüfung – zu massiven Problemen und dem Scheitern von Projekten führen kann.

Transparentere Kommunikation & Führung:
Eine offene und direkte Kommunikationskultur muss etabliert werden, die Umgehungen und passive Aggression reduziert. Führungskräfte sollten eine klare Haltung gegen Mobbing und Missgunst zeigen und die Verantwortung dort ansiedeln, wo sie hingehört, anstatt "Sündenböcke" zu suchen.

Fairer Umgang mit Kritik und Fehlern:
Eine konstruktive Fehlerkultur etablieren, in der Ideen objektiv bewertet und Kritik sachlich geäußert wird, ohne persönliche Angriffe oder ständige Rechtfertigungszwänge. Bei unberechtigter Diffamierung sollte aktiv rehabilitiert werden.

Verbesserung der Personalauswahl und -entwicklung:
Die Personalauswahl sollte besser auf tatsächliche Kompetenzen und nicht nur auf rhetorische Fähigkeiten achten. Zudem sollte eine interne Personalentwicklung die Karrierewege für wirklich qualifizierte Mitarbeiter fördern und jene belohnen, die tatsächlich komplexe Aufgaben lösen, statt nur zu delegieren.

Respektierung der Privatsphäre & gerechte Prozesse:
Mitarbeiter sollten sich nicht unter ständiger Beobachtung fühlen. Kündigungs- und Abmahnungsprozesse müssen transparent, nachvollziehbar und fair sein, mit klar definierten Anhörungs- und Klärungsphasen

Karriere/Weiterbildung

Karriere:
hier hat sich vieles in den letzten Monaten getan, es gibt vielfältige Laufbahnen die man bestreiten kann, wenn man zwischenmenschlich dazu passt
Weiterbildung:
Top, interne Schulungsprogramme noch und nöcher - ob sie jetzt zur Gehaltsentwicklung beitragen wage ich zu bezweifeln, aber es gibt sie.

Gehalt/Benefits

Ich will nicht mäkeln, es gibt Firmen die besser zahlen das stimmt, aber man schaut sich dann das obere Quantil an und das ist nicht repräsentativ für den Markt. Man kann damit zurecht kommen finde ich


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kolleg:in,
vielen Dank für Ihre Zeit und die außerordentlich differenzierte Rückmeldung zu Ihrer Erfahrung bei uns. Die von Ihnen kritisierten Dinge entsprechen nicht unseren Werten und dem Arbeitsumfeld, das wir anstreben. Ihre konkreten Verbesserungsvorschläge, besonders hinsichtlich einer transparenteren Kommunikation und eines stärkeren Fokus auf fachliche Kompetenz, sind für uns wertvoll.

Ich möchte Sie auch ermuntern, das direkte Gespräch bei Problemen zu suchen. Dafür stehen Ihnen verschiedene vertrauliche Wege zur Verfügung wie etwas ein Gespräch mit Ihrer Personalabteilung, dem Betriebsrat oder aber auch unser anonymes Whistleblower-Portal.

Ich hoffe, wir können Sie auch noch viele weitere Jahre als Mitarbeiter:in bei uns begrüßen!

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.