6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehr Honorar bezahlen und mehr Planbarkeit
Einige sehr engagierte Mitarbeiter:innen halten am Empfang die Stimmung hoch und strahlen sehr gute Laune aus.
Interne Meetings werden anberaumt ohne das Thema zu nennen ("Wir wollen über ihre Kurse mit Ihnen sprechen" – ja klar, aber worüber genau?). Eine Wertschätzung für zweieinhalb Jahre Trainings-Tätigkeit und für die Bereitschaft, auch kurzfristig schwierige Situationen zu meistern, war in keinem Moment gegeben.
Die freiberuflichen Trainer:innen sollten fair behandelt und bezahlt werden, damit sie die gewünschte Qualität liefern können. Eigene getroffene Zusagen bzw Reservierungen sollten nicht in letzter Minute zurückgenommen werden.. Wenn einem Trainer 32 Kurstage von heute auf morgen weggenommen werden dann steht der erstmal mit rund 10.000 EUR Verlust da und findet in der Regel nicht sofort kurzfristig einen anderen Auftrag um das zu kompensieren.
Die Geschäftsführung scheint sehr von sich überzeugt („Sie können froh sein dass ich überhaupt mit Ihnen spreche; bei anderen Trainer:innen ignorieren wir einfach Emails und Anrufe wenn wir gerade nicht mit ihnen arbeiten wollen“). Zusagen werden nicht eingehalten oder kurzfristig wieder zurückgezogen. Kursteilnehmer fühlen sich teils behandelt wie unmündige Schulkinder.
Die Zertifizierungen "IFM Diplom" die intern ausgestellt werden, haben auf dem Arbeitsmarkt keinen Wert. Mit meiner Trainings-Agentur haben wir auf Nachfrage einiger Teilnehmer:innen irgendwann teils eigene Zertifikate zusätzlich ausgegeben.
Gerade von den freiberuflichen Trainer:innen wird Selbstausbeutung erwartet. Nach Kurs-Schluss und am Wochenende wird unbezahlte Konzeptions-Zeit vorausgesetzt, das Korrigieren von Aufgaben ist unbezahlt und ein Tag je Woche wird als „Projekttag“ unbezahlt eine umfangreichere Aufgabenstellung für den Kurs erwartet.
Teils kann man von heute auf morgen einen neuen Kurs eines anderen Trainers übernehmen, weil der hinschmeißt oder vom Institut geghostet wird. Die Gründe dafür sind völlig willkürlich; das Material muss man über Nacht selbst erstellen, es gibt keine Vorbereitung, kein Mentoring, keine Supervision.
Pro Unterrichtstag gab es für unsere Trainer:innen 300 €, andere Dozenten bekommen noch viel weniger Honorar. Ein Tag dauert von 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr, allerdings finden pro Woche nur vier Kurstage mit Trainer statt. Den fünften Tag muss man unbezahlt konzipieren, so dass die Teilnehmenden eigenständig an ihrer Aufgabe arbeiten können. Es wird gespart, wo es nur geht.
Ich hatte den Eindruck, das Personal des Instituts hat selbst überhaupt keine Ahnung von agilen Arbeitsmethoden oder anderen Methoden der modernen Zusammenarbeit. Das ist ja ein mittelständisches Unternehmen, bei dem auch noch mindestens eine Geschäftsführerin ein sehr veraltetes Verständnis von Personalführung mitbringt. Die Fluktuation unter den Mitarbeitenden ist riesig, und die Bewertungen bei Kununu sind teils unterirdisch. Auch meine Teilnehmenden haben sich regelmäßig beklagt, dass sie vom Institut nicht richtig ernst genommen und wie Schulkinder behandelt werden. Richtig paradox war es in einem anderen Kurs, den ich konzipiert und dort durchgeführt habe: Servant Leadership. Inhaltlich ging es uns dort um neues Verständnis von Personalführung, den Umgang miteinander auf Augenhöhe, und das pragmatische Lösen von Problemen. Immer wieder haben wir das IfM im Kurs als Negativbeispiel aufgegriffen, wie man mit modernen Führungsverständnis und reflektierten Kommunikationsmethoden eigentlich nicht miteinander umgehen sollte.
Jeder gegen jeden. Insbesonders die Freiberufler haben Angst jederzeit durch neue Trainer:innen ersetzt zu werden, teils durch die eigenen ehemaligen Kurs-Teilnehmenden. So wird eine Kultur der Angst und des Misstrauens geschaffen.
Es wird dauernd betont, dass man auf der Suche nach jüngeren Trainer:innen ist. Die älteren Trainer:innen leben also in ständiger Angst, ersetzt zu werden – teils von eigenen ehemaligen Kursteilnehmer:innen. Das schürt ein Klima des Misstrauens.
Legendär war ein Meeting in einem Café, bei dem mir im Vorfeld das Thema nicht einmal mitgeteilt wurde. Unangekündigt saß dann zusätzlich zu meiner eigentlichen Ansprechperson auch die Geschäftsführung mit am Tisch und hat zwei komplette Kurse, für die ich bereits reserviert gewesen bin und die in zwei Wochen starten sollten, wieder zurückgezogen mit dem Kommentar „Sie können froh sein dass ich mich überhaupt mit ihnen treffe, bei anderen Freiberuflern ignorieren wir einfach die Emails wenn wir nicht weiter mit ihnen arbeiten wollen“. Das ist kein Vorgesetzten-Verhalten auf Augenhöhe.
Den Teilnehmenden war es in eigentlich allen Kursen immer zu teuer, in den Kaffeepausen dauernd Cappuccino aus dem Café oder vom Bäcker zu kaufen. Immer wieder haben Teilnehmer:innen angeregt, dass wir uns in den Kursraum einen Wasserkocher oder eine Kaffeemaschine stellen könnten. Wir haben sogar mal als rotierende Rolle festgelegt, dafür zu sorgen, dass immer Kaffeepulver da ist und auch jemand Milch kauft. Das Institut hat uns das Kaffeekochen dann ziemlich schnell wieder verboten, angeblich aus Brandschutzgründen. Jeder Coworkingspace ist da besser organisiert.
Keine offene Kommunikation. Informationen kursieren hinter dem Rücken und Entscheidungen bekommt man über Dritte mit. Fragt man zwei Mitarbeiter:innen nach der gleichen Sache bekommt man zwei unterschiedliche Antworten.
Die freiberuflichen Trainer:innen werden behandelt wie Bittsteller, die sich geehrt fühlen sollen dass sie Kurse geben dürfen. Unter diesen Voraussetzungen ist kaum gute Kurs-Qualität möglich. Das merken auch die Teilnehmenden.
Solange die Vorgesetzten sich nicht eingemischt haben und ich meine Kurse selbst designen durfte, waren die Aufgaben interessant, nicht wegen sondern trotz des Instituts.
Homeoffice ist immer möglich wenn es die Arbeit zulässt.
Familie, Freizeit kann man nach Absprache gut mit dem Job in Einklang bringen.
Ein sehr persönliches und angenehmes Team.
Man wird schnell und direkt über Änderungen im Team informiert.
Ich finde meine Aufgaben immer super spannend.
durch einen kleinen Kollegenkreis ist die Arbeitsatmosphäre angenehm.
Es gibt keine stringente Einarbeitung, viele MA kommen und gehen innerhalb eines kurzen Zeitraums während der Probezeit, die FÜ-kräfte bedienen sich für erledigte Arbeit eher der Kritik (was noch nicht gut war) als dem Lob- Wenn etwas gut lief, wird meist nichts gesagt. Vorherige Absprachen werden vor dem Kunden geändert
Das Institut lebt von der guten Arbeit der Trainer:innen, die die Weiterbildungen machen und den guten Seelen vom Empfang. Die Mund zu Mundpropaganda der Teilnehmer:innen sichert den Zulauf.
Möglichst papierfrei- leider auch bei den Abschluss- Zertifikaten. Über ein besonderes, soziales Engagement ist mir nichts bekannt.
Wenig Aufstiegschancen
auf der gleichen Ebene gut. Unbeliebte Aufgaben bleiben jedoch
immer an den gleichen Personen hängen und die FÜ verschwinden z.B. trotz hohem Personalausfall auch mal spontan ins Home Office, wenn eigentlich die Mithilfe von allen gefragt wäre und neue, nicht eingearbeitete MA alleine die Stellung halten müssen.
es fehlt oft an Augenhöhe, oft nicht
wertschätzend oder es fehlt an empathischen Verhalten, keine Gleichbehandlung der Kollegen
sind ok, variabler Arbeitsplatz, höhenverstellbare Tische, manche Tische stehen aufgrund der Lichtverhältnisse nicht optimal , die Klimaanlage ist zu kalt eingestellt und zieht fürchterlich, darf jedoch nicht verstellt werden. Erkältungsgefahr und trockene Augen winken
keine wirklich nennenswerte Benefits, die zu anderen Unternehmen in der freien Wirtschaft konkurrenzfähig wären
Wasser, Tee oder Kaffee am Arbeitsplatz.
Arbeitsbelastung ist nicht gleichmäßig verteilt - ein, zwei gute Seelen stemmen geduldig den Laden,
die eigene Ausgestaltung des Arbeitsgebietes ist beschränkt.