Hier gilt im positiven und negativen Sinne "Jeder ist seines Glückes Schmied"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Themendiversiät, Home-Office Möglichkeit, Unterstützung bei Internetkosten, Jobrad Möglichkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unfaire Gehälter, Wochenendarbeit ohne finanzielle Kompensation, Streichen von Überstunden, optionale Zusatzzahlung pro Jahr statt festem 13. Gehalt
Verbesserungsvorschläge
Gehaltstransparenz, Unterstützung der Öffi Kosten, an den rechtlichen Rahmen halten bzgl. Überstunden, Weiterbildung besser unterstützen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist alles in allem ok. Der Zusammenhalt im Team und in Projekten ist generell positiv, auch mit direkten Vorgesetzten habe ich gute Erfahrungen gemacht und sehr selten von anderen gehört, dass sie hier Probleme haben. Allerdings gibt es eine hohe Fluktuation aufgrund unterschiedlicher Probleme, was insbesondere letzten Herbst stark die Arbeitsatmosphäre gedrückt hat. Kolleg*innen sind häufig überlastet - entweder phasenweise oder dauerhaft. Viele Kolleg*innen arbeiten im Home-Office und die Arbeit findet Standort übergreifend statt, was einen direkten Austausch und den Zusammenhalt erschwert.
Kommunikation
Die Geschäftsführung bemüht sich um eine nachvollziehbare Kommunikation von Entscheidungen und Erwartungen, das ist aber in der Vergangenheit schon schief gegangen. Wie z.B. zu einem Aufruf unbezahlte Überstunden zu machen, da die Möglichkeit bestehe, Zusatzzahlungen (Boni) zum Jahresende an alle auszuzahlen.
Kollegenzusammenhalt
Generell gut. Leider verleitet das auch dazu, das man sich verpflichtet fühlt andere nicht hängen zu lassen, wenn schlecht geplant wurde und man so sehr oft Überstunden macht. Habe auch schon negative Reaktionen erhalten auf mein Grenzen ziehen.
Work-Life-Balance
Wenn man gut Grenzen ziehen kann, gute Work Life Balance möglich. Aber auch keine Sonderzahlungen für Wochenendarbeit oder Arbeiten am Abend, wenn z. B. Veranstaltungen anstehen. Überstunden gelten als mit dem Gehalt abgegolten zum Quartalswechsel und verfallen (was eigentlich rechtswidrig ist).
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte erlebe ich als sehr unterstützend. Sobald es um Dinge wie Gehälter, Überstunden, Corporate Benefits oder Büro Angelegenheiten geht und man sich an die Führungsebene darüber wendet, möchte niemand sich mit Kritik einschlagen und Verantwortung diffundiert. Verbesserung trotz Betriebsrat ist schwierig.
Interessante Aufgaben
Für meinen Bereich gibt es interessante Projekte.
Gleichberechtigung
Gehälter sind weiterhin intransparent. Personen, die als Fellow/Trainee einsteigen verdienen mehrere Jahre schlechter als von außen angeworbene Kolleg*innen, auch bei gleicher Leistung und gleicher Qualifikation. Eine Anpassung nach dem Prinzip "gleiches Gehalt für gleiche Arbeit" ist quasi nicht umzusetzen und stößt auf viel Wiederstand und Verantwortungsverschiebung auf die internen Prozesse.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung ist gut! Das Büro in Bensheim ist nicht gut angebunden mit den Öffentlichen und etwas veraltet. Es ist meist nur zu 20% durch Verwaltungsmitarbeitende belegt. Leider kein lebendiger Ort, der zum gemeinsamen arbeiten einläd.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein: wird in den Projekten gelebt, man versucht Firmenfeiern umweltbewusst zu gestalten
Sozialbewusstsein: auch eher in der Projekten
Gehalt/Benefits
Gehalt ist schlechter als der Branchenvergleich, hinzu werden Einige dann noch schlechter als andere intern bezahlt.
Bahnticket wird nicht mehr übernommen, ein Corporate Benefits Programm ist seit neuestem eingeführt worden... begeistert mich jetzt nicht besonders als Ausgleich.
Karriere/Weiterbildung
Man kann viel Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln.
Bei Weiterbildungen wird fast ausschließlich auf interne Kurse gesetzt.