Steht für viel, aber intern sieht es anders aus
Gut am Arbeitgeber finde ich
Da fällt mir jetzt gerade wirklich nichts ein... Jedenfalls nichts was intern statt findet. Wofür die IG Metall steht, ist an sich ja wirklich toll aber sich was auf die Fahne schreiben was innerhalb der Organisation nicht durch geführt wird, ist auch fragwürdig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider zu viel... Für mich definitiv einer der schlimmsten Arbeitgeber die ich hatte, was ich wirklich schade finde. Viele Ideen und Entwicklungen werden direkt erstickt, es gibt keine Möglichkeit sich zu entfalten.
Verbesserungsvorschläge
Haltet euch an das, was ihr euch auf die Fahne schreibt! Solidarität? Wo? Im Bewerbungsprozess bitte die Wahrheit über die Aufgaben sagen! Unbedingt erwähnen, dass es auch sehr eklige Beschwerden geben kann, bei denen man auch gerne mal persönlich bedroht wird.
Arbeitsatmosphäre
Wie bei allen größeren Arbeitgebern hängt es immer von der Abteilung und/oder dem Standort ab. Ich habe hier das erste mal in meinem Leben Mobbing-Erfahrungen gesammelt, totale soziale Exklusion erlebt. Kollegen aus anderen Abteilungen waren wiederum sehr nett und hilfsbereit.
Image
Die IG Metall muss was tun und zwar dringend. Viele Mitglieder sind sauer und verärgert, durch alte und verstaubte Strukturen werden junge Menschen mit frischen Ideen erstickt. Schade, denn nach wie vor glaube ich an die gute Sache der IG Metall.
Work-Life-Balance
War okay, geht aber besser. Die Kernzeiten sind genau dann wann z.B. Ärzte geöffnet haben. An den Tagen wo man Gleitzeit hat (Mittwochs und Freitags) haben die Ärzte zu. Die Geschäftsstelle muss nicht jederzeit mit allen Mann besetzt sein.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt wirklich ein vielfältiges Weiterbildungsangebot. Das blöde ist nur, dass man keine Zeit hat diese auch wirklich zu nutzen. Man selbst, kann sich nämlich keine Weiterbildungen organisieren. Das wird dann durch Kollegen gerne verhindert.
Gehalt/Benefits
War okay wenn man bedenkt, dass ich die meiste Zeit Briefe eingetütet habe.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sehr viel Papierkram... Word-Dateien werden ausgedruckt um sie anschließend zu scannen. Denke, das spricht schon Bände. Man kann ja keine Word-Dateien in PDFs umwanden *ironie*
Kollegenzusammenhalt
Unter den "Mobbern" und deren "Gruppenmitgliedern" war der Zusammenhalt sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr viele ältere Menschen arbeiten hier
Vorgesetztenverhalten
Viele Dinge wurden ohne Bedacht gesagt. Empathielos, mit den Mobbern hinter meinem Rücken gesprochen, ohne offen zu kommunizieren.
Arbeitsbedingungen
-100 Sterne wenn ich könnte!!! Bis zuletzt habe ich mich kaputtem und/oder veraltetem Equipment gearbeitet. Jeden Morgen musste ich mir Gedanken machen, ob ich einen Stuhl zum sitzen organisieren kann, oder ob alle belegt sind. KATASTROPHE! Auch das habe ich vorher noch nie erlebt.
Kommunikation
Viele Dinge werden nicht offen kommuniziert, sondern man erfährt sie hintenrum. Es werden Versprechen und/oder Vereinbarungen getroffen, die nicht eingehalten werden.
Gleichberechtigung
Man merkt teilweise schon, dass man in einem verstaubten Unternehmen arbeitet. An sich denke ich jedoch, dass man als weibliche Person auch die gleichen Chancen hätte.
Interessante Aufgaben
Obwohl ich die Arbeit der IG Metall sehr sinnvoll und interessant finde, hat man mich mit Copy & Paste Aufgaben klein gehalten. Auch habe ich Briefe eingetütet und Dokumente eingescannt und das obwohl ich ausdrücklich gesagt habe, dass eintönige Aufgaben nichts für mich sind. Spannende Aufgaben hatte ich somit also keine.