9 von 23 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wechsel der Führungsebene.
Nur nach außen gut.
Kaum existent.
Hier gibt es wenig Gutes zu sagen.
Das Management steht über allem. Dass engagierte Mitarbeiter:innen in Ebenen darunter nicht wertgeschätzt und sichtbar gemacht werden, ist in Veröffentlichungen und ganz explizit auf der eigenen Website zu sehen.
Eher wie auf einem Amt oder in einer Behörde
Positives Image, Engagierte Kolleg*innen, Betriebsrat als Anlaufstelle
Mobbing und problematische Führungskultur, Micromanagement, destruktive Fehlerkultur, intransparente Karriere- und Weiterbildungsstrukturen, Vergütung und fehlende Benefits, schlechte Work-Life-Balance, fehlendes Onboarding und Verantwortungsdiffusion, Grenzüberschreitungen, hohe Fluktuation und fehlende Wertschätzung von Leistungen
Die Arbeitskultur ist meiner Wahrnehmung nach geprägt von einem "We are family"-Ansatz, bei dem Gemeinschaft eher als Verpflichtung denn als freiwilliges Angebot zu bestehen scheint. Gemeinsame Mittagspausen sind Standard mit Fokus auf arbeitsbezogene Themen. Homeoffice ist formal erlaubt, wird aber meinem Eindruck nach praktisch nicht gewünscht. Es existiert meiner Wahrnehmung nach eine implizite Erwartung, enthusiastisch präsent zu sein; wer dies nicht überzeugend darstellt, wird als weniger engagiert dargestellt. Die Atmosphäre wirkt aus meiner Sicht angespannt und zwanghaft positiv.
Das externe Image ist meiner Wahrnehmung nach weitestgehend positiv, getragen von langer Geschichte im Gesundheitswesen und sehr kompetenten Mitarbeitenden, die Führungslücken kompensieren. Wenn jedoch der Fokus meinem Eindruck nach eher auf "teuerste auf dem Markt" statt bester Qualität liegt, ist es aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Diskrepanz im öffentlichen Image widerspiegelt.
Das Ende der Work-Life-Balance begann meinem Verständnis nach vermutlich mit dem Rebranding der Mitarbeitenden von „wissenschaftlichen Mitarbeitenden" zu „Strategieberater*innen". Es schien für mich, als habe sich der Konsens etabliert, dass von Strategieberater*innen - anders als von wissenschaftlichen Mitarbeitenden - ein höhere Maß an Überstunden erwartet werden dürfe.
Formal wurde kommuniziert, dass Projekte phasenweise Überstunden erfordern könnten, man dafür jedoch an anderen Tagen früher gehen könne. Wie beschrieben, wird dies meinem Erleben nach in der Praxis nicht nur nicht gelebt, sondern ins Gegenteil verkehrt. Vielmehr erscheint mir ein Profilierungsmechanismus zu bestehen, bei dem die Anzahl geleisteter unbezahlter, nicht ausgeglichener Überstunden, nach meinem Eindruck zu einem höheren Ansehen im Team beitragen.
Nach meinem Eindruck könnte sich das Unternehmen kaum weniger dafür interessieren.
Der Gleichbehandlungsgrundsatz schien mir in der Praxis nicht umgesetzt zu sein. Weiterbildungen und Beförderungen folgten meiner Wahrnehmung nach keinem transparenten System. Während einer Person ein Kurs genehmigt und finanziert wurde, erschien bei anderen Mitarbeitenden die Teilnahme an einer kostenlosen Online-Veranstaltung meinem Eindruck nach ein Problem darzustellen.
Auch hinsichtlich Beförderungen bezweifle ich, dass diese einem leistungsgerechten System folgten. Zurückhaltende Mitarbeitende wurden meiner Beobachtung nach regelmäßig übersehen, während prominentere Charaktere meiner Wahrnehmung nach vorzugsweise befördert wurden. Mitarbeitende mit starker Leistung über längere Zeit hinweg erhielten meinem Eindruck nach oftmals keine entsprechende Anerkennung oder Gehaltsanpassung, was die hohe Fluktuation erklären könnte. Auffällig ist aus meiner Sicht, dass mit dem Abgang mehrerer Führungspersonen Beförderungen möglich wurden.
Der Kolleg*innenzusammenhalt war aus meiner Sicht grundsätzlich positiv. Die Mitarbeitenden sind fachlich sehr kompetent und engagiert. Aus meiner Sicht versuchen viele, sich gegenseitig zu unterstützen und Defizite in Führung und Struktur gemeinsam zu kompensieren. Gleichzeitig waren Teamdynamiken für mich durch die bestehenden Strukturen geprägt. Wie im Bereich Karriere und Weiterbildung beschrieben, entstand meiner Wahrnehmung nach eine gewisse Ellenbogenmentalität, weil Wertschätzung, Weiterbildungschancen und Gehaltsstrukturen nicht transparent und leistungsbasiert erfolgten. Dadurch wurde aus meiner Sicht Kooperation strukturell entwertet und Konkurrenz gefördert, was dem eigentlich sehr guten Teamgeist schadet. Ich sehe hier viel Potenzial, das durch klare Prozesse, kompetente Führung und transparente Entwicklungspfade deutlich besser genutzt werden könnte.
Es existiert meines Wissens kein Onboarding. Neue Mitarbeitende lernen "on the job". Fachliche Fragen werden weitergeleitet, inhaltliche Verantwortung ins Team ausgelagert; formale Gesamtverantwortung bleibt bei der Führungsebene. Das führte zu Überstunden, die meines Wissens nicht erfasst werden können. Das Führungsmodell folgte meiner Wahrnehmung nach Gatekeeping: maximale formale Macht bei minimalem inhaltlichem Beitrag und Wachstumsmöglichkeiten.
Die zwischenmenschliche Erfahrung war mental zermürbend. Zwischen dem skizzierten Bild niedriger Hierarchien und der Realität klaffte meinem Eindruck nach ein Abgrund. In Meetings wurden abwertende Aussagen über mich gemacht, einschließlich „Scherzen" über meine vermeintliche Inkompetenz und baldiger Arbeitslosigkeit. Zudem gab es aus meiner Sicht Datenschutzbrüche durch Führungspersonen, die geschützte Informationen mit Teammitgliedern teilten.
Dies führte zu massivem Gesundheitseinbruch. Ich arbeitete mit täglichen Überstunden, schlief und aß kaum noch und wurde ärztlich mit dem Befund „berufliches Mobbing" krankgeschrieben und zur Akuttherapie überwiesen. Der Betriebsrat war hilfsbereit, hatte aber begrenzte Möglichkeiten.
Das Unternehmen bewirbt sich mit offenen, flachen Hierarchien und wertschätzender Kommunikation. Die gelebte Praxis ist aus meiner Sicht von starkem Micromanagement der Führungsebene geprägt; von Kontrolle von Verfügbarkeitsstatus auf Microsoft-Teams bis zur Überwachung aller Arbeitsschritte. So durfte ich externe E-Mails ausschließlich als Entwürfe zum Absenden durch die Führungsebene erstellen.
Mitarbeitende werden aufgefordert, private Informationen mit Vorgesetzten zu teilen. Beispielsweise wurde ich in Gesprächen zum Teilen privater Informationen (wie Umzüge oder Schicksalsschläge) gebeten, mit der Begründung, es sei erforderlich für rücksichtsvolle Arbeitsteilung. In meinem Fall wurde diese Information später jedoch mit meiner Gesamtbeurteilung verschmolzen, was nach meiner Wahrnehmung die Grenzen des Arbeitsverhältnisses überschreitet.
Die als offen kommunizierte Fehlerkultur bleibt meinem Erleben nach theoretisch. Wenn Fehler auftreten, wurde eine Person offen markiert - nicht zwingend namentlich, aber für das Team oftmals eindeutig. Dies dient meiner Wahrnehmung nach nicht dem Lernen, sondern der emotionalen Entladung.
Es gibt meines Wissens keine Sozialleistungen oder Bonuszahlungen außerhalb der höchsten Führungsebene. Gehälter waren meiner Wahrnehmung nach ungleich verteilt und oftmals nicht wettbewerbsfähig für Positionen mit mehrjähriger Erfahrung und den regelmäßigen Überstunden. Wenn der Wechsel von der Strategieberatung in den öffentlichen Dienst einen finanziellen Mehrwert darstellen kann, verwundert mich auch an dieser Stelle die Fluktuation der letzten Monate nicht.
Ich lade gerne dazu ein, die höchste Führungsebene selbst zu recherchieren und sich hier ein eigenes Bild zu machen.
Auch als Werkstudent wird man aktiv in die Projektarbeit mit eingebunden und ist fester Bestandteil des Projektteams. Sehr direkte Kommunikationswege.
Ggf. bessere Vernetzung der Praktikanten und Werkstudenten untereinander von Seiten des Unternehmens (z. B. Stammtisch).
Sehr kollegialer und unterstützender Umgang. Tolles Team und gegenseitige Hilfestellung.
Das Institut hat ein sehr gutes Image und sehr interessante Projekte.
Offene und transparente Kommunikation. Gute Feedbackkultur.
Umfassender Einblick in aktuelle Themen des Gesundheitswesens.
Transparente Kommunikation und Bemühen, dass die ArbeitnehmerInnen Erfolge erzielen und sich sicher fühlen. Gutes Arbeitsklima in den Abteilungen, die ich kennengelernt habe.
GeschäftsführerInnen der einzelnen Abteilungen können nur bedingt selbst den ArbeitnehmerInnen weitere Sozialleistungen anbieten, da Gehaltskorridore etc. vorgegeben sind. Dies erschwert die Mitarbeiterbindung durch finanzielle Benefits.
Mehr MitarbeiterInnenbeteiligung im Unternehmen kann die Mitarbeiterbindung stärken. Stärkere Präsenz on- und offline um neue Talente zu gewinnen, wäre hilfreich. So ist das IGES eher nieschig bekannt.
Unterschiedlich innerhalb der verschiedenen Abteilungen. In meinem Bereich herrschte jedoch eine freundliche und kollegiale Stimmung.
Hohes Ansehen bei Politik und Wissenschaft
Unterschiedlich in den Abteilungen und wie die eigene Zeit gestaltet wird. Da das Zeiterfassungssystem keine Überstunden erfassen kann, fehlt hier die Kontrolle darüber, ob MitarbeiterInnen zu viel arbeiten. Mit einem adäquaten Zeiterfassungssystem könnte Problemen begegnet werden
Weiterbildungsoptionen werden unterstützt, z.B. in Form von Kursteilnahmen zur Verbesserung des Verfahrensverständnisses, oder auch Rhetorik etc. Muss in manchen Abteilungen ggf. aktiver eingefordert werden, als in anderen.
Karriere-Optionen und Aufstiegsmöglichkeiten nach keiner festen Regelung. Hier zählt eher Verhandlungsgeschick, wie in der freien Wirtschaft üblich.
In meiner Abteilung lobenswert und niedrigschwellig.
Bereitstellung von Diensthandys wäre hilfreich, ebenso ein Obstkorb o.ä. um die Atmosphäre im Büro zu verbessern. Flexibilität von Arbeitszeit und -ort abhängig von Abteilungsleitung. Rahmenbedingungen werden jedoch vorgegeben.
Ebenso abhängig von der Abteilungsleitung. Jedoch wurden zu Coronazeiten regelmäßig digitale Informationen durch die Geschäftsführung bereitgestellt, wie mit neuen Auflagen umgegangen wird, was für eine offene Kommunikation sorgte.
Einstiegsgehalt okay, jedoch keine Sozialleistungen wie Bonus, 13. Monatsgehalt, Altersvorsorge, Akquisezuschuss oder Vergünstigungen bei Sportangeboten.
Zum Berufseinstieg sehr hilfreich, um Abläufe in der Beratung bzw. projektabhängigen Arbeit kennen zu lernen. Lange Laufzeiten der Projekte und langsame Übernahme von Verantwortung. Jeder Typ Mensch lernt unterschiedlich, daher für manche vielleicht ideal.
Tolle Entwicklung war möglich, Rücksichtsvoll & Fordernd gleichzeitig, Gesamtpaket echt super!
eigentlich nichts (auch wenn ich jetzt für mich eine andere Entwicklung umsetzen werde)
Weiter so!!! Gern etwas mehr Engagement bei Weiterbildung und ein wenig klarere Prozesse
Rasches Feedback, auch bei guten Leistungen hat mir gefallen.
in den jeweiligen Beratungsfeldern hat IGES einen echt guten Namen
Extrem liberales Arbeitszeitregime, fast alles geht hier, wenn man nicht nur selbst fordert, sondern einen guten engagierten Job macht
hier geht noch was - Weiterbildung wäre echt ein Handlungsfeld für die Zukunft
branchenüblich, wer gut ist, kann hier auch gut verdienen
Hier wird man unterstützt, wenns mal brennt...
Selbst nicht aufgeschriebenes wird eingehalten - das hätte ich nach schlechten Erfahrungen im früheren Job nicht erwartet! TOP!
War super, selbst in Pandemiephase hab ich mich aufgehoben und informiert gefühlt
Hab hier viel selbst gestaltet
Den Umgang habe ich als stets freundlich und offen wahrgenommen, was die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm gestaltet
Big-Player mit hohem Ansehen.
Durch das Gleitzeit-Modell sehr gut.
In meinem Bereich war der Zusammenhalt sehr gut. Auch in anderen Bereichen wurde mir von einem starken Zusammenhalt berichtet.
Sowohl die Bereichsleiter wie auch die Geschäftsführung waren immer sehr freundlich und nahbar.
Es stehen verschiedene Möglichkeiten für die interne Kommunikation zu Verfügung.
Vielseitige und diverse Aufgabenbereiche.
interessante Projekte und Clienten
nur wenig Entwicklungsperspektive
Mehr Perspektive und Personalentwicklung, insbesondere für junge Mitarbeiter und Berufseinsteiger
grundsätzliche gute Athmosphäre
Hoch angesehenes Institut mit prestigeträchtigen Clienten
flexible Arbeitszeiten sind absolut vorhanden und werden gelebt
Wenig bis gar kein Fokus für Personalentwicklung. Weiterentwicklung muss intrinsisch erfolgen, grundsätzlich werden fertige Mitarbeiter erwartet.
keine Transparenz, wenig Verhandlungsspielraum
unterschiedlich stark ausgeprägt, aber in allen Teams wird Teamzusammenhalt gelebt
Ältere Kollegen werden eher bevorzugt als benachteiligt
eher verbesserungswürdig, stark hierarchisch geprägtes Institut
alle notwendige vorhanden, allerdings alles nicht unbedingt auf dem neusten Stand
lange Flure mit vielen kleinen Büros, eher wenig direkte Kommunikation
vorhanden
spannenden Projekte oft nah am politischen Geschenen
Die Organisation, die Bündelung verschiedener Kompetenzen unter einem Dach, die Kommunikation der Ergebnisse nach außen
Für Praktikanten ist kein Schlüssel vorgesehen
Ein eigener Schlüssel würde die Organisation der Arbeit und der Arbeitszeit erheblich erleichtern
Die Arbeit war anspruchsvoll, aber auch mit Freude verbunden. Ein Praktikum oder eine Beschäftigung würde ich jedem weiterempfehlen.
Ein Praktikumsgehalt ist glücklicherweise vorgesehen.
Es herrscht ein sehr kollegiales und freundliches Verhalten miteinander. Bei Fragen und Problemen kann man stets auf Unterstützung der Kollegen zählen und lernt sehr viel dabei.
Als Praktikant bekommt man einen eigenen Arbeitsplatz, Emailadresse etc. sind bereits eingerichtet, sodass man sofort loslegen kann. Sehr gut organisiert soweit.
Aufgaben und Ziele des Praktikums werden früh und gemeinsam mit dem Vorgesetzten abgestimmt. Das Abschlussgespräch beinhaltet schließlich ein wertvolles Feedback über die eigene Leistung im Unternehmen. Auch zwischendurch erhält man wichtige Rückmeldung für die erbrachten Leistungen.
Im Praktikum wird ein breites Spektrum an Projektaufgaben ermöglicht. Neben kleineren Aufgaben bekommt man auch die Verantwortung für größere Aufgaben und ist arbeitet damit auf gleicher Höhe mit anderen Mitarbeitern.
Mit Mitarbeitern und Bewerbern wird sehr fair umgegangen. Es herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima und das motiviert für die tägliche Arbeit und Engagement für die Arbeit. Die Arbeit und die Kompetenz der Mitarbeiter wird sehr geschätzt.
Sehr nette Arbeitsatmosphäre. Veranstaltungen für neue Mitarbeiter etc. führen zu einem guten Betriebsklima.
Ich würde das Unternehmen weiterempfehlen und freue mich, Mitarbeiter im IGES Institut zu sein.
Interne und externe Schulungen und Fortbildungen fördern die Weiterbildung der Mitarbeiter.
Alle Kollegen sind sehr hilfsbereit und gegenseitige Unterstützung ist gegeben.
Ich habe nur positive Erfahrungen mit dem Verhalten der Vorgesetzten gemacht. Sie sind jederzeit ansprechbar und kümmern sich um alle Anliegen.
Sehr gut ausgestatteter Arbeitsplatz.
Aufgrund verschiedener Standorte der Büros ist Kommunikation via Telefon häufig nötig. Funktioniert im Großen und Ganzen sehr gut.
Die Arbeitsaufgaben sind abwechslungsreich und gerecht aufgeteilt und sind an den Wissensstand der Mitarbeiter gut angepasst.