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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 15 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei IGES Institut die Unternehmenskultur als eher traditionell ein, während der Branchendurchschnitt leicht in Richtung modern geht. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 2,8 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 25 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
IGES Institut
Branchendurchschnitt: Forschung/Entwicklung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
IGES Institut
Branchendurchschnitt: Forschung/Entwicklung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

15 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kooperieren

    Umgang miteinanderModern

    67%

  • Professionell arbeiten

    Work-Life BalanceTraditionell

    53%

  • Wenn nötig länger bleiben

    Work-Life BalanceTraditionell

    53%

  • Seine Arbeit ordentlich erledigen

    Work-Life BalanceTraditionell

    53%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    47%

  • Sich überlasten

    Work-Life BalanceTraditionell

    47%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Kritikfähigkeit ist hier ein Fremdwort. Wer konstruktive Anmerkungen äußert, wird nicht ernst genommen, sondern stattdessen persönlich kleingeredet und abgewertet. Jede Verantwortung für bestehende Probleme wird konsequent abgelehnt und stattdessen einseitig den Beschäftigten in die Schuhe geschoben.

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1,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Flexible Arbeitszeiten gibt es hier nur in eine Richtung und wird ausschließlich vom Arbeitnehmenden erwartet, selbstverständlich zu Lasten der eigenen Freizeit. Es wird als völlig selbstverständlich vorausgesetzt, das Privatleben und die persönliche Lebensplanung dem Job unterzuordnen. Ein funktionierendes Zeiterfassungssystem gibt es nicht. Überstunden werden somit gerne unter den Tisch fallen gelassen.

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1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Mikromanagement prägt den Arbeitsalltag. Einige Vorgesetzte sind zwar fachlich sehr gut aufgestellt, lassen jedoch allzu oft deutliche Defizite in der sozialen und personellen Führungskompetenz erkennen.

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2,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das Management steht über allem. Dass engagierte Mitarbeiter:innen in Ebenen darunter nicht wertgeschätzt und sichtbar gemacht werden, ist in Veröffentlichungen und ganz explizit auf der eigenen Website zu sehen.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitskultur ist meiner Wahrnehmung nach geprägt von einem "We are family"-Ansatz, bei dem Gemeinschaft eher als Verpflichtung denn als freiwilliges Angebot zu bestehen scheint. Gemeinsame Mittagspausen sind Standard mit Fokus auf arbeitsbezogene Themen. Homeoffice ist formal erlaubt, wird aber meinem Eindruck nach praktisch nicht gewünscht. Es existiert meiner Wahrnehmung nach eine implizite Erwartung, enthusiastisch präsent zu sein; wer dies nicht überzeugend darstellt, wird als weniger engagiert dargestellt. Die Atmosphäre wirkt aus meiner Sicht angespannt und zwanghaft positiv.

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1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das Unternehmen bewirbt sich mit offenen, flachen Hierarchien und wertschätzender Kommunikation. Die gelebte Praxis ist aus meiner Sicht von starkem Micromanagement der Führungsebene geprägt; von Kontrolle von Verfügbarkeitsstatus auf Microsoft-Teams bis zur Überwachung aller Arbeitsschritte. So durfte ich externe E-Mails ausschließlich als Entwürfe zum Absenden durch die Führungsebene erstellen.
Mitarbeitende werden aufgefordert, private Informationen mit Vorgesetzten zu teilen. Beispielsweise wurde ich in Gesprächen zum Teilen privater Informationen (wie Umzüge oder Schicksalsschläge) gebeten, mit der Begründung, es sei erforderlich für rücksichtsvolle Arbeitsteilung. In meinem Fall wurde diese Information später jedoch mit meiner Gesamtbeurteilung verschmolzen, was nach meiner Wahrnehmung die Grenzen des Arbeitsverhältnisses überschreitet.
Die als offen kommunizierte Fehlerkultur bleibt meinem Erleben nach theoretisch. Wenn Fehler auftreten, wurde eine Person offen markiert - nicht zwingend namentlich, aber für das Team oftmals eindeutig. Dies dient meiner Wahrnehmung nach nicht dem Lernen, sondern der emotionalen Entladung.

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