Nicht so schlecht wie zuletzt teilweise bewertet, aber auch nicht perfekt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das kollegiale Miteinander, die abwechslungsreichen Aufgaben und die flexiblen Arbeitszeitmodelle. Die moderne IT-Ausstattung, sinnvolle Benefits und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, machen den Arbeitsalltag angenehm.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise fehlt es an transparenter Kommunikation und Wertschätzung. Manche Entscheidungen werden erst spät kommuniziert und der Informationsfluss hängt oft von der jeweiligen Führungskraft ab. Geschäftsführer müssen mehr vertrauen, mit gutem Beispiel vorangehen (Leitbild).
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und regelmäßige Kommunikation würden aus meiner Sicht vieles verbessern. Entscheidungen könnten früher und nachvollziehbarer kommuniziert werden. Außerdem wären 30 Urlaubstage oder eine kürzere Arbeitswoche für alle Mitarbeitenden eine zeitgemäße Regelung. Ansonsten sollte die gute Arbeitsatmosphäre innerhalb der Teams weiter gestärkt und erhalten werden. Dafür muss es aber oben anfangen.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Teams und unter den Kollegen herrscht grundsätzlich eine gute Atmosphäre. Die Zusammenarbeit funktioniert meistens problemlos und man unterstützt sich gegenseitig. Insgesamt hat sich die Stimmung in den letzten Jahren aber etwas verschlechtert. Viele Kollegen wirken leider nicht mehr so zufrieden wie früher... was aus meiner Sicht teilweise mit Unternehmens- und Personalentscheidungen und der Kommunikation der Geschäftsführung zusammenhängt. Schade, denn im Team selbst passt das Miteinander eigentlich. Gute Leistungen werden grundsätzlich wahrgenommen. Etwas mehr Anerkennung für besonderes Engagement würde sicher zur Motivation beitragen. Teilweise wird außerdem recht eng begleitet bzw. kontrolliert, sodass nicht immer das Gefühl entsteht, eigenverantwortlich arbeiten zu können.
Kommunikation
Es gibt einmal im Jahr eine Mitarbeitendenversammlung, bei der die Geschäftsführung über die Entwicklungen des vergangenen Jahres informiert. Das ist grundsätzlich positiv, reicht aus meiner Sicht aber nicht aus. Regelmäßigere, kleinere Updates würden für mehr Transparenz sorgen. Man weiß also gar nicht unbedingt, ob es gut oder schlecht läuft.
Im Arbeitsalltag bekommt man meist nur die Informationen, die man für die eigene Arbeit benötigt. Wie gut man darüber hinaus informiert ist, hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab und davon, welche Informationen weitergegeben werden. Entscheidungen werden teilweise spät kommuniziert, kurzfristig geändert und nicht transparent gemacht. Dass viele Informationen trotzdem ihren Weg durch das Unternehmen finden, liegt oft daran, dass sich die Mitarbeitenden untereinander gut austauschen. Eigentlich sollte ein transparenter Informationsfluss aber nicht von gut vernetzten Kollegen abhängen...
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist insgesamt sehr gut. Neue Mitarbeitende werden i.d.R freundlich aufgenommen und bei der Einarbeitung unterstützt. Man hilft sich gegenseitig, wenn Fragen oder Probleme auftauchen, und die Zusammenarbeit funktioniert im Alltag gut. Dass viele Kolleginnen und Kollegen schon lange im Unternehmen sind, spricht aus meiner Sicht ebenfalls für das Miteinander. Natürlich gibt es nicht mit jedem die gleiche Chemie, insgesamt ist der Kollegenzusammenhalt aber einer der stärkeren Punkte des Unternehmens auch wenn man sich mal über andere Kollegen natürlich aufregt. Das ist aber normal denke ich
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut mit etwas Potenzial zur Besserung. Gleitzeit mit Kernarbeitszeit, den kurzen Freitag und die Möglichkeit zum Homeoffice (je nach Tätigkeit) ist gut. Überstunden können in der Regel zeitnah ausgeglichen werden und auf private Termine, wie z. B. Arztbesuche, wird in Absprache Rücksicht genommen. Generell lassen sich viele persönliche Anliegen unkompliziert klären. Positiv sind außerdem die verschiedenen Arbeitszeit- und Teilzeitmodelle
Verbesserungspotenzial sehe ich bei der Urlaubsregelung. Der volle Urlaubsanspruch von 30 Tagen wird erst nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit gewährt (sonst 29 Tage), das ist schlecht erklärbar... Eine einheitliche Regelung mit 30 Urlaubstagen für alle Mitarbeitenden fände ich zeitgemäßer und fairer. Auch eine Vollzeitwoche mit 38 statt 40 Stunden wäre aus meiner Sicht eine sinnvolle Weiterentwicklung.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht sehr unterschiedlich und hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Es gibt Vorgesetzte, die ansprechbar sind, unterstützen und ihren Mitarbeitenden Vertrauen entgegenbringen. Gleichzeitig gibt es aber auch Unterschiede im Führungsstil, sodass die Erfahrungen innerhalb des Unternehmens durchaus auseinandergehen können. Auch bei Kommunikation, Feedback und der Einbindung in Entscheidungen gibt es deutliche Unterschiede. Ich persönlich hatte mit meinen Vorgesetzten bisher nur wenige Probleme und konnte meine Anliegen in der Regel offen ansprechen. Insgesamt sehe ich hier Licht und Schatten, weshalb ich die Bewertung im Mittelfeld ansiedeln würde.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind meistens abwechslungsreich und es gibt interessante Themen. Der Arbeitsalltag ist nicht eintönig . Eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge können jederzeit eingebracht werden und werden auch angehört. Ob sie letztendlich umgesetzt werden, hängt natürlich von den jeweiligen Entscheidungen ab. Insgesamt bietet die Arbeit viele Möglichkeiten, sich fachlich einzubringen und neue Themen kennenzulernen. Für mich einer der größten Pluspunkte des Unternehmens.
Gleichberechtigung
Im Arbeitsalltag habe ich keine Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, Alter oder Herkunft erlebt. Der Umgang untereinander war respektvoll und fair. Das Thema Gleichberechtigung hat auf mich insgesamt einen guten Eindruck gemacht. Verbesserungspotenzial sehe ich allerdings bei der Verteilung von Führungspositionen. Der Anteil von Frauen in Führungsrollen ist aus meiner Sicht noch recht gering. Hier wäre eine ausgewogenere Besetzung wünschenswert.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich selbst gehöre zwar (noch) nicht zu den älteren Mitarbeitenden, habe den Umgang aber durchweg positiv wahrgenommen. Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit werden geschätzt und bei fachlichen Fragen wird gerne auf das Wissen erfahrener Kolleginnen und Kollegen zurückgegriffen. Benachteiligungen aufgrund des Alters sind mir nicht aufgefallen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut. Die Arbeitsplätze sind modern eingerichtet und weitestgehend mit höhenverstellbaren Schreibtischen sowie einer guten technischen Ausstattung ausgestattet. Auch die IT-Ausstattung lässt aus meiner Sicht kaum Wünsche offen. Alles, was man für die tägliche Arbeit benötigt, wird in der Regel zur Verfügung gestellt. Ein kleiner Verbesserungspunkt wären bessere Noise-Cancelling-Headsets, gerade in größeren Büros mit mehreren Kollegen. Insgesamt bin ich mit den Arbeitsbedingungen aber sehr zufrieden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wird, soweit ich das einschätzen kann, grundsätzlich geachtet.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird immer pünktlich gezahlt. Gehalt hängt allerdings stark von der individuellen Verhandlung ab, daher lohnt es sich, regelmäßig Gehaltsgespräche zu führen. Persönlich weiß ich, dass ich woanders mehr aber auch weniger verdienen würde. Muss man dann für sich entscheiden, insbesondere wenn natürlich auch die Stimmung gerade kippt.
Benefits (z. B. Hansefit/Wellpass, Bike-Leasing oder Gesundheitsbudget) sind sinnvoll und ein echter Pluspunkt. Die Sonderzahlung zu Weihnachten ist ebenfalls schön, ist aber nicht planbar, da Höhe und Zeitpunkt kurzfristig bekanntgegeben werden. Insgesamt aber denke ich ein gutes Gesamtpaket.
Image
Das Unternehmen ist branchenbedingt nicht jedem ein Begriff. Habe aber keine negativen Erfahrungen gemacht
Karriere/Weiterbildung
Es gibt grundsätzlich gute Möglichkeiten zur Weiterbildung. Welche Fortbildungen sinnvoll sind, wird in der Regel im Mitarbeitendengespräch besprochen und passende Maßnahmen werden unterstützt. Aktuell liegt ein sehr großer Fokus auf dem Thema KI. Das Thema ist nicht unwichtig, nimmt aus meiner Sicht inzwischen aber etwas zu viel Raum ein und scheint das neue Lieblingsthema der Geschäftsleitung zu sein. Insgesamt gibt es gute Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.


