Leider wenig Potential für die eigene Weiterentwicklung.
Arbeitsatmosphäre
Hängt stark von der Abteilung ab. Mit manchen Abteilungen kann man wirklich schnell, ergebnisorientiert und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Bei anderen ist man auf die Tageslaune der Führungskraft angewiesen und braucht auch mal ein dickes Fell. Probleme werden zu oft nicht gelöst, sondern totgeschwiegen.
Image
Macht sich sehr gut in Bewerbungen für den nächsten Arbeitgeber.
Man ist Teil der gewaltigen IHK-Familie und gewinnt bundesweit Einblicke. Der Zusammenhalt bundesweit ist auch vorhanden. #Gemeinsam für die Wirtschaft usw.
Work-Life-Balance
60% Home Office möglich, umfangreiche Möglichkeiten zur Gleitzeit, 30 Tage Jahresurlaub. Manchmal fällt auch viel Arbeit auf einmal an, aber dafür gleitet man dann einfach ein paar Tage lässig weg.
Karriere/Weiterbildung
Viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden, aber wenig echte Entwicklungschancen. Young Professionals werden eher verschlissen als gefördert. Das ist ok, weil die IHK auch eigene Interessen und Bedarfe hat - dann aber nicht wundern, wenn die Mitarbeiterschaft stark fluktuiert und die jungen Akademiker die IHK als Sprungbrett nutzen. Dieser Aspekt der Arbeit war stets fair, aber unterm Strich enttäuschend und der Hauptgrund für den Jobwechsel.
Gehalt/Benefits
Gehalt könnte höher sein - kann es aber immer. Leider wenig Anpassung an die Inflation der Jahre 2022 ff.
Vorgesetztenverhalten
Es fehlt leider eine echte Feedbackkultur. Vorgesetzte in der eigenen Abteilung schützen nicht vor objektivem oder subjektivem Fehlverhalten von Führungskräften aus anderen Abteilungen. Mein eigener Vorgesetzter war stets korrekt.
Arbeitsbedingungen
Ganz ehrlich? Uralte IT, uralter Teppichboden, defekte Toilette, keine Jalousien im Sommer und zugig im Winter. Aber es gibt einen (wirklich und ehrlich) hervorragenden Obstkorb und einen Chef, der die Probleme erkennt und entschlossen angeht.
Kommunikation
Es gibt einen monatlichen Jour fixe für das gesamte Haus, allerdings findet dort größtenteils vertikale Kommunikation nach unten statt. Feedback von Mitarbeitern wird meist nur sporadisch aufgegriffen, wenn es dazu dienen kann, die Hausstrategie zu legitimieren.
Gleichberechtigung
Wenig Diversität, aber das liegt an Oberschwaben. Im Kollegium alles in Butter.
Interessante Aufgaben
Es gibt eine große Breite an anspruchsvollen Aufgaben. Leider werden diese nicht an der individuellen Qualifikation ausgerichtet verteilt. Entwicklungspotentiale der eigenen Young Professionals liegen brach, eine Förderung findet nicht statt. Umgekehrt fallen viele Aufgaben an, für die sich eingesessene Kollegen zu schade sind und die man dann fachfremd erledigen darf. Es besteht je nach Abteilung auch kein Potential an freiwerdenden Stellen in die mittlere Führungsebene.