46 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
46 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
46 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Bewerbungsgespräch vor Ort war freundlich und ausführlich, auch der Erstkontakt verlief professionell. Nach einer vereinbarten Wartezeit erhielt ich eine mündliche Zusage – verbunden mit der Bitte, mich zeitnah zurückzumelden, idealerweise noch vor dem Wochenende.
Ich habe dies versucht, konnte jedoch weder meinen Ansprechpartner noch die Personalabteilung erreichen. Erst Tage später erfolgte ein Rückruf mit der Information, dass HR informiert sei und sich bald melden würde.
Ab diesem Punkt wurde der Ablauf zunehmend unprofessionell: Eine Woche nach der Zusage wurde mir, nach einer erneuten Zusage und einer Zusage meinerseits, plötzlich mitgeteilt, dass mein klar kommunizierter Gehaltswunsch nicht realisierbar sei – obwohl dieser bereits im Bewerbungsgespräch zur Sprache kam. Stattdessen bat man mich erneut um Bedenkzeit, offenbar um intern zu prüfen, ob mein Wunschgehalt doch noch möglich wäre.
Es ist mir unverständlich, wie ein so essenzielles Thema wie das Gehalt erst nach einer Zusage zur Sprache kommt – insbesondere, da andere potenzielle „Show-Stopper“ wie der Homeoffice-Anteil direkt und mehrfach besprochen wurden. Die Aussage, Gehalt sei ein „schwieriges Thema“ und werde deshalb nicht im Erstgespräch behandelt, wirkt für mich wie eine Ausrede.
Der gesamte Prozess wirkte leider unkoordiniert – mit verspäteten Rückmeldungen, fehlender Verbindlichkeit und geringem Prioritätsbewusstsein. Besonders enttäuschend fand ich die Aussage: „Es wäre schade, wenn es wegen xxxx Euro nicht klappt.“ Das suggeriert, die Verantwortung für das Scheitern liege bei mir – obwohl das Unternehmen die Rahmenbedingungen nachträglich änderte.
Ich habe die neuen Konditionen letztlich abgelehnt – trotz beidseitiger vorheriger Zusage.
Mein Verbesserungsvorschlag: Essenzielle Punkte wie das Gehalt sollten frühzeitig und offen kommuniziert werden – spätestens im Bewerbungsgespräch. Eine Zusage sollte nicht erfolgen, wenn wichtige Rahmenbedingungen anschließend doch nicht eingehalten werden können. Außerdem sollte man Bewerber mit höherer Priorität behandeln und Rückmeldungen zeitnah und nicht erst am Feierabend übermitteln – sofern sie überhaupt erfolgen.
Alles in allem habe ich hier leider Zeit und Energie investiert, die ich mir bei klarer Kommunikation hätte sparen können. Und offenbar bin ich kein Einzelfall – andere Bewertungen deuten auf ähnliche Erfahrungen hin.
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Nachtrag zur Antwort des Unternehmens:
Vielen Dank für die Rückmeldung. Dass mein Fall intern „nicht zugeordnet werden konnte“, hat mich überrascht – mein Erstgespräch fand am 2. April 2025 um 15:10 Uhr statt. Die erste mündliche Zusage erhielt ich am 15. April um 8:34 Uhr, woraufhin ich am 17. April um 11:23 Uhr meine Zusage per Anrufbeantworter übermittelt habe. Eine zweite Rückmeldung erfolgte am 22. April um 17:51 Uhr, gefolgt vom Anruf der HR-Abteilung am 23. April um 15:02 Uhr. Das abschließende Gespräch fand am 24. April um 16:41 Uhr statt.
Mit diesen Angaben sollte eine Zuordnung möglich sein.
Ich habe meine Eindrücke offen und ehrlich geschildert – mit dem Ziel, zur Verbesserung zukünftiger Bewerbungsprozesse beizutragen. Schade, dass meine Rückmeldung offenbar nicht vollständig nachvollzogen werden konnte.
Keine falschen Hoffnungen machen.
Während des Gespräches wird gesagt, dass man auch für eine andere (höhere) Stelle in Frage kommt, bei der Absage ist man dann für die eigentliche Stelle überqualifiziert und für die andere Stelle unterqualifiziert. Seltsam.
Den Bewerbungsprozess an die ausgeschriebene Stelle anpassen (Sachbearbeiter/in, Führungskraft etc.). Beispielsweise empfehle ich einen Bewerbenden auf die Stelle als Personalleiter telefonisch zum Vorstellungsgespräch einzuladen und den Termin direkt gemeinsam abzustimmen, anstelle einer Standardmail mit Terminvorgabe.
In der Bewerbung wurde wie bei den meisten Stellenanzeigen die Gehaltsvorstellung abgefragt. Ich wurde zum Erst- und kurze Zeit später zum Zweitgespräch eingeladen. Aussage im Zweitgespräch: „Die Vorstellung liegt leider zu weit über dem Durchschnitt des Teamgehalts. Das können wir nicht machen.“ Der Blick auf die Gehaltsvorstellung sollte doch zu Beginn und vor der Einladung gemacht werden, um offen damit umzugehen, und nicht erst nach dem Zweitgespräch festzustellen, dass man deswegen nicht zueinander finden kann. Das ist sehr schade und ich einfach maßlos enttäuscht. Die Einladung zum Zweitgespräch weckt ja schon eine gewisse Erwartung, mal abgesehen von der investierten Vorbereitungszeit, Terminplanung und der Anreise.
Zu Zeiten des Fachkräftemangels sollte es keine 3 Wochen dauern, bis man auf eine Bewerbung ein Feedback erhält. Alle anderen Unternehmen haben innerhalb der ersten Woche geantwortet, der erste Termin war nach 3 Tagen.
Auch Absagen sollten an die Bewerber kommuniziert werden. Es sagt leider viel aus wenn Bewerber die nicht berücksichtigt wurden dies nur auf Nachfrage erfahren.
Fachkräfte sollten mehr Wertschätzung genießen, statt diese mit einem sechs monatigen Praktikum für eine "Aufwandsentschädigung" bei Laune zu halten.
Fachkräfte werden immer seltener auch in der IT-Branche. Kein Arbeitgeber sollte so respektlos mit potenziellen Mitarbeitern umgehen. Da braucht sich kein Arbeitgeber wundern, dass die Mitarbeiter kündigen und ein Fachkräftemangel entsteht.
Nach Eingang der Bewerbung am 30.09. 2022, benötigte das Unternehmen bis zum 01.12.2022 um eine Absage zu erteilen; in der Zwischenzeit war Funkstille. D.h. sowohl der Bewerbungsprozess, als auch die beteiligten Abteilungen bedarf einer Fehleranalyse und im Anschluss einer Optimierung.
- Nicht seitlich von der Kamera weggerichtet sitzen, sondern Blickkontakt zum Bewerber haben und mit ihm auf Augenhöhe und nicht von oben herab kommunizieren
- Mehr Wertschätzung: es wird nicht auf den Bewerber eingegangen, stattdessen gibt es aneinandergereihte Standardfragen, die viele andere Arbeitgeber heutzutage nicht mehr stellen würden. Der Nutzen dieses Interviews wird scheinbar nicht hinterfragt. Geeignete Bewerber werden hier eher abgeschreckt und fühlen sich bei anderen, bekannten Arbeitgebern besser aufgehoben
- Insgesamt freundlich sein
Vom Bewerbungseingang bis zur Vertragsunterschrift ein vorbildliches, transparentes Bewerbungsverfahren. Sehr freundlicher und verbindlicher Umgang. Super schnelle Reaktionen auf Rückfragen im Bewerbungsprozess.
Zum Bewerbungsgespräch: Aufgrund der aktuellen Situation via Teams. Sehr gut strukturiert in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre.
So verdient kununu Geld.