Unfähige Führungskräfte und schlechte Arbeitsbedingungen im Kundenservice
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vielfalt, Kantine, Kollegenzusammenhalt, die Ikea Philosophie, Aktionen für Kund:innen, Firmenkleidung, Mitarbeiterrabatt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
sind oben schon genannt
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte nicht nach Nettigkeit, Fachwissen oder "Klüngel" einstellen und halten sondern nach FÜHRUNGSKOMPETENZ. Daran mangelt es hier ganz gewaltig.
Onboarding / Einarbeitung muss dringend verbessert werden in der Abteilung Kundenservice! Teamleiter und Teamassistenz lassen neue Kolleg:innen bereits am 1. Arbeitstag alleine mit nur einer weiteren Mitarbeiterin am Schalter. Wie soll da ein vernünftiger Service am Kunden, geschweige denn eine Einarbeitung erfolgen?
Eigentlich hätte man schon im vergangenen Jahr aufgrund der extrem hohen Fluktuation und des Krankenstandes aufwachen müssen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war grundsätzlich angenehm und kollegial. Allerdings wurde die positive Atmosphäre durch hohen Druck und Stress sowie teilweise unzureichende Arbeitsbedingungen, schlechte Personaleinsatzplanung, mangelnde Informationen durch Vorgesetzte und eine sehr schlechte Einarbeitung getrübt.
Work-Life-Balance
Einzelhandel halt...nur 1 Samstag im Monat frei, Arbeitszeiten von Montag bis Samstag 10-20 Uhr...
Gehalt/Benefits
Einzelhandel. Mehr muss ich dazu nicht sagen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Eigentlich ist Ikea sehr nachhaltig. Aber in Köln Godorf wird so viel weggeschmissen, was über den Umtausch zurück kommt, das ist echt erschreckend. Und das liegt meiner Meinung nach an der schlechten Organisation dieses speziellen Einrichtunghauses, die sich von der Hausleitung bis in die einzelnen Abteilungen durchzieht. Einzelne Mitarbeiter wollen etwas daran ändern, werden aber ausgebremst oder haben oder bekommen keine Kapazitäten dafür.
Kollegenzusammenhalt
Wären die Kolleg:innen nicht so unterstützend, freundlich und herzlich gewesen, wäre ich vermutlich schon früher gegangen.
Vorgesetztenverhalten
Keine Kommunikation, kein Feedback, keine Entwicklungsgespräche, schlechte Personaleinsatzplanung, keine Einarbeitung.
Arbeitsbedingungen
Fehlende Unterlagen und Büroausstattung am Arbeitsplatz, defekte Schreibtische, langsame, ständig abstürzende Software, laute Umgebung
Kommunikation
Der direkte Vorgesetzte kommuniziert so gut wie gar nicht mit seinen Mitarbeiter:innen. Wenn es Informationen zu teilen gab, kamen diese von der Teamassistenz und dann zu 99% per Mail. Da man aber in der eingeteilten Arbeitszeit ausschließlich am Schalter stand und durchgängig Kund:innen bedient hat, kam man nicht dazu, die Mails zu lesen.
Gleichberechtigung
Das gehört bei Ikea zu den Werten und wird auch dort gelebt. Allerdings hört die Gleichberechtigung dort auf, wo man nicht mehr nur mitläuft und das schlechte Vorgesetztenverhalten toleriert und den Mund aufmacht und Grenzen setzt.


