„Wir sind du“ – leider nur noch ein Slogan
Gut am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich bekannte Marke mit starkem Image
Kolleg:innen im Team waren teilweise unterstützend
Struktur eines großen Unternehmens
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr hoher Fokus auf Umsatz und Zahlen
Kaum Raum für Kritik oder Feedback
Wenig Wertschätzung durch Führungskräfte
Viele Mitarbeitende verlassen das Unternehmen oder reduzieren ihre Stunden
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte stärker auf seine Mitarbeitenden hören und eine offenere Feedbackkultur schaffen. Führungskräfte sollten mehr Wert auf Wertschätzung, Kommunikation und Verständnis legen. Außerdem sollte der Fokus nicht ausschließlich auf Umsatz liegen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr angespannt empfunden. Nach nur drei Monaten wurde ich gekündigt, ohne dass ich wirklich Wertschätzung oder Verständnis von meiner Führungskraft erhalten habe. Der Druck auf Umsatz war sehr hoch, was die Stimmung im Team stark belastet hat.
Image
Das Image des Unternehmens ist nach außen sehr positiv. Meine persönliche Erfahrung hat jedoch ein anderes Bild vermittelt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war schwierig. Es wurde erwartet, dass man viel Einsatz zeigt, besonders wenn Kolleg:innen krank waren. Ich habe häufig zusätzliche Aufgaben übernommen, um das Team zu unterstützen.
Karriere/Weiterbildung
In meiner kurzen Zeit habe ich keine nennenswerten Möglichkeiten zur Weiterbildung oder persönlichen Entwicklung erlebt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Sozialleistungen waren durchschnittlich für den Einzelhandel.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen stellt sich nach außen sehr sozial und nachhaltig dar. Im Arbeitsalltag war davon aus meiner Sicht jedoch wenig spürbar.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen war teilweise gut, jedoch auch stark von Frustration geprägt. Ich habe erlebt, wie mehrere Kolleg:innen gegangen sind oder ihre Arbeitszeit auf Teilzeit reduziert haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe mehrere langjährige Mitarbeitende erlebt, die nach vielen Jahren das Unternehmen verlassen haben. Aussagen wie „20 Jahre IKEA sind genug für mich“ habe ich mehrfach gehört.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten meiner Führungskraft (Retail Manager) habe ich als wenig unterstützend und wenig verständnisvoll empfunden. Anerkennung für Engagement oder zusätzlichen Einsatz blieb weitgehend aus.
Arbeitsbedingungen
Die physische Arbeitsumgebung war grundsätzlich in Ordnung, wie man es von einem großen Unternehmen erwartet. Die Atmosphäre wurde jedoch stark durch den Leistungsdruck beeinflusst.
Die Arbeitsbedingungen waren stark leistungsorientiert. Umsatz und Zahlen standen klar im Vordergrund.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitenden war für mich eine der größten Enttäuschungen. In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn – auch in Zusammenarbeit mit CEOs und CTOs – habe ich selten eine so schwierige Kommunikation erlebt. Kritik oder konstruktive Verbesserungsvorschläge waren nicht erwünscht.
Gleichberechtigung
Vielfalt ist grundsätzlich ein Wert, den das Unternehmen kommuniziert. In der Praxis konnte ich in meiner kurzen Zeit jedoch wenig konkrete Förderung oder Fokus darauf erkennen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst hätten grundsätzlich interessant sein können. Allerdings lag der Fokus nahezu ausschließlich auf Umsatz und Verkaufszahlen, wodurch andere Aspekte der Arbeit in den Hintergrund gerückt sind.


