Unternehmen auf dem Weg in den Untergang – keine Zukunft und viele Kündigungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Manche Kollegen sind größtenteils nett und hilfsbereit. Ansonsten gibt es leider wenig, was besonders positiv hervorzuheben ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unklare Führung, mangelnde Transparenz, wenig Wertschätzung, unterdurchschnittliches Gehalt und kaum Karriere- oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Dazu kommen viele Kündigungen und eine zunehmende Unsicherheit. HR wirkt eher wie Dekoration als wie eine echte Unterstützung für die Mitarbeitenden. Anliegen werden im Schneckentempo bearbeitet, während konkrete Lösungen häufig auf sich warten lassen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz, klare Zuständigkeiten und eine faire Behandlung aller Mitarbeitenden. Führung und Kommunikation sollten professioneller werden. Zudem braucht es bessere Gehälter, echte Benefits sowie konkrete Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht sehr schwierig. Offene und ehrliche Kommunikation hat praktisch nicht stattgefunden. Entscheidungen wurden teilweise nicht transparent erklärt und Probleme konnten nicht offen angesprochen werden. Dadurch entstand schnell Frust und das Gefühl, mit Anliegen nicht wirklich gehört zu werden.
Image
Das Image nach außen ist besser als die tatsächliche Situation im Unternehmen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist bei I&L leider ein Fremdwort. Selbst für einen einzelnen Homeoffice-Tag musste teilweise regelrecht gekämpft werden. Flexibilität und Verständnis für die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben haben mir deutlich gefehlt.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind gar nicht vorhanden. Es gibt kaum Perspektiven für fachliche oder persönliche Weiterentwicklung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt unter dem marktüblichen Niveau. Nennenswerte Benefits gibt es kaum. Besonders fragwürdig ist, dass eine Kaffeemaschine und kostenloses Wasser als Benefits hervorgehoben werden. Hier wäre deutlich mehr zu erwarten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht vorhanden
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war sehr unterschiedlich. Einige Kolleginnen und Kollegen waren ausgesprochen nett, hilfsbereit und haben sich gegenseitig unterstützt. Gleichzeitig gab es auch Personen, die durch einen wenig wertschätzenden Umgang und häufiges Lästern für eine unangenehme Stimmung gesorgt haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Ein großer Teil der Belegschaft ist über 50. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass jüngere Mitarbeitende kaum eingestellt werden. Eine ausgewogenere Altersstruktur und mehr Offenheit gegenüber jüngeren Bewerbern wären wünschenswert.
Vorgesetztenverhalten
Das Management bräuchte teilweise selbst ein Management. Die Führung wirkt unstrukturiert, Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar und klare Kommunikation fehlt. Verantwortung wird nicht konsequent übernommen und von Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden ist leider wenig zu spüren.
Zusätzlich haben persönliche Beziehungen zwischen einzelnen Mitarbeitenden und dem Management die Zusammenarbeit aus meiner Sicht unnötig erschwert. Dadurch entstand teilweise der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden nach den gleichen Maßstäben behandelt wurden und dass persönliche Nähe und private Beziehungen Einfluss auf die Zusammenarbeit und Entscheidungswege hatten.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind eher durchwachsen. Es fehlt teilweise an klaren Strukturen, guter Organisation und einer angemessenen Verteilung der Arbeitsbelastung. Dadurch entsteht unnötiger Druck, während Probleme nicht immer nachhaltig gelöst werden. Zusätzlich wurden in letzter Zeit zahlreiche Mitarbeitende gekündigt, was für weitere Unsicherheit und eine angespannte Arbeitsatmosphäre sorgt.
Kommunikation
Die Kommunikation war aus meiner Sicht unzureichend. Über wichtige Entscheidungen wurde immer sehr kurzfristig informiert, sodass kaum Zeit blieb, sich darauf einzustellen oder Rückfragen zu klären.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird nicht konsequent gelebt. Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Nähe zum Management teilweise mehr zählt als Leistung und objektive Kriterien.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren leider nur teilweise interessant. Viele Tätigkeiten wirkten repetitiv und wenig abwechslungsreich. Eigenständige Gestaltungsmöglichkeiten waren begrenzt. Besonders negativ war, dass Mitarbeitende, die zusätzliche Verantwortung oder Verbesserungen angesprochen bzw. sich über die Arbeitsbelastung beschwert haben, teilweise mit noch mehr Aufgaben „belohnt“ wurden.
