2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsausstattung war aus meiner Sicht durchweg top. Es wurden die neuesten Laptops und Hilfsmittel bereitgestellt, alles auf dem neuesten Stand, und was man brauchte, bekam man direkt, auch im Bereich KI. Die Kollegen, die da waren, habe ich als in Ordnung erlebt, und besonders die Coaches haben für mich einen wirklich tollen Job gemacht, durch die ich persönlich einiges dazulernen konnte. Man nimmt für sich selbst einige Dinge mit und konnte zudem interessante Leute kennenlernen.
Negativ fiel für mich vor allem die aus meiner Sicht nicht vorhandene Work-Life-Balance auf, mit bis zu zwölf Arbeitstagen am Stück, Wochenend-Seminaren, nahezu ständigen Anrufen nach Feierabend und für mich faktisch unmöglichem Urlaub. Hinzu kamen die aus meiner Wahrnehmung permanente Kontrolle und der dauerhafte Druck durch den Vorgesetzten, die für mich fehlende Struktur und Kommunikation, die stetig wachsende Arbeitslast sowie ein Gehalt, das ich als viel zu gering empfand, mit Provisionen, die für mich in der Praxis unerreichbar blieben.
Am schwersten wirkte für mich jedoch das aus meiner Sicht fragwürdige Geschäftskonzept. Es wurde nach meinem Empfinden durchgehend nur von Ideen geredet, ohne dass ich als Mitarbeiter jemals wirklich wusste, was ich dem Kunden eigentlich verkaufen sollte. Dabei wurde ich das Gefühl nicht los, dass nicht einmal die Führung selbst es genau wusste und es im Kern vor allem darum ging, dem Kunden mit viel Verkaufsdruck und wenig Substanz das große Geld aus der Tasche zu ziehen.
Mein Fazit aus all dem: viel Lärm, viel Druck, viel Selbstinszenierung, aber für mich erschreckend wenig Substanz dahinter. Ich persönlich würde niemandem empfehlen, dort auch nur einen einzigen Tag zu arbeiten. Wer hier trotzdem anfängt, sollte aus meiner Sicht ganz genau hinschauen, bevor aus großen Versprechen schnell große Ernüchterung wird.
Es braucht endlich eine klare Struktur mit eindeutigen Zuständigkeiten und verlässlichen Ansagen, denn ohne das funktioniert der Arbeitsalltag aus meiner Sicht schlicht nicht. Die Arbeitsbelastung gehört realistisch auf mehrere Schultern verteilt, statt die Aufgaben mehrerer Personen auf Einzelne abzuwälzen. Eine echte Work-Life-Balance mit geregelten Arbeitszeiten, Ruhetagen und der Möglichkeit, Urlaub auch wirklich zu nehmen, ist überfällig. Dauernde Anrufe und lange Telefonate weit nach Feierabend müssen aufhören. Führung sollte endlich auf Vertrauen und Wertschätzung setzen statt auf ständige Kontrolle und Druck, und Feedback sollte verlässlich und konsequent sein statt willkürlich. Und die Vergütung muss in einem fairen Verhältnis zur geforderten Leistung stehen, mit Provisionsmodellen, die man auch tatsächlich erreichen kann und nicht nur auf dem Papier.
Vor allem aber sollte das gesamte Geschäftskonzept grundlegend überdacht werden. Aus meiner Sicht ging es zu sehr darum, Geld zu verdienen, und zu wenig darum, einen echten Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Ein Vorgehen, bei dem Kunden aus meiner Wahrnehmung vor allem zum Abschluss gedrängt werden, ohne dass für mich eine tragfähige Infrastruktur, ein handfestes System oder etwas wirklich Vorzeigbares erkennbar dahinterstand, ist auf Dauer weder seriös noch zukunftsfähig. Wer langfristig bestehen will, sollte zuerst liefern und dann verkaufen, nicht umgekehrt.
Im Arbeitsalltag fühlte ich mich fast durchgehend auf mich allein gestellt, ein echtes Miteinander habe ich kaum erlebt. Auf mich wirkte die Stimmung von einer spürbaren Anspannung gegenüber dem Vorgesetzten geprägt, und in den Räumlichkeiten habe ich mich zu keinem Zeitpunkt wirklich wohlgefühlt. Hinzu kam für mich ein dauerhaft hoher Stress- und Druckpegel, sodass aus meiner Sicht an konzentriertes oder gar angenehmes Arbeiten kaum zu denken war.
Die Firma an sich kennen aus meiner Sicht kaum Leute. Nach innen wurde mir jedoch der Anschein vermittelt, man sei seit jeher ein großer Player am Markt. Belege oder Referenzen, die das gestützt hätten, habe ich allerdings zu keinem Zeitpunkt gesehen. Für mich war das am Ende viel Schein und wenig Sein.
Eine Work-Life-Balance habe ich faktisch nicht erlebt. Auch an Samstagen und Sonntagen standen aus meiner Erfahrung Seminare an, ohne dass mir ein Ruhetag gewährt wurde, sodass für mich regelmäßig zwölf Arbeitstage am Stück zusammenkamen. Nach Feierabend wurde ich nach meinem Empfinden nahezu täglich angerufen und in langen Telefonaten weit außerhalb der Arbeitszeit über den Tag ausgefragt. Homeoffice war für mich nicht möglich, und Urlaub zu nehmen empfand ich als praktisch ausgeschlossen. Bereits im Vorstellungsgespräch wurde mir aus meiner Erinnerung angeboten, Urlaubstage auszahlen zu lassen, statt sie tatsächlich zu nehmen. Rückblickend hätte das für mich schon die erste Warnung sein sollen. Für diese Kategorie ist aus meiner Sicht selbst ein Stern noch zu viel
Hier gibt es aus meiner Sicht zwei Wahrheiten. Persönlich habe ich durch die verschiedenen Seminare und Coaches, die man bekommt, durchaus einiges dazugelernt, und diese machen aus meiner Erfahrung wirklich einen tollen Job. Letztlich lassen die gegebenen Strukturen und Rahmenbedingungen es aber für mein Empfinden einfach nicht zu, dass sich dieses Potenzial auch tatsächlich entfalten kann.
Durch die aus meiner Sicht häufigen Wechsel im Team war ein dauerhafter Zusammenhalt für mich nur schwer möglich. Die Kollegen, die da waren, habe ich allerdings durchweg als in Ordnung erlebt, das war für mich einer der wenigen positiven Aspekte
Ältere Kollegen waren zwar nicht in großer Zahl vertreten, sodass sich das nur bedingt beurteilen lässt. Die wenigen, die da waren, wurden aus meiner Sicht aber durchaus geschätzt.
Das Führungsverhalten habe ich als geprägt von ständiger Kontrolle und permanentem Druck erlebt, für mich waren das die bestimmenden Merkmale im Arbeitsalltag. Hinzu kam aus meiner Sicht ein für mich kaum berechenbarer Umgang: An einem Tag wurde ich gelobt, am nächsten ohne für mich erkennbaren Grund wieder grundsätzlich infrage gestellt. Eine verlässliche, wertschätzende Führung habe ich darin nicht erkennen können.
An den Arbeitsmitteln hat es aus meiner Sicht an nichts gefehlt. Es wurden die neuesten Laptops und sonstige Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, das fand ich wirklich top. Die Büroausstattung empfand ich zwar als etwas trist, aber durchweg auf dem neuesten Stand. Und falls man etwas brauchte oder wollte, bekam man es aus meiner Erfahrung direkt, auch was KI-Hilfsmittel betraf.
Eine klare Kommunikation habe ich praktisch nicht erlebt, aus meiner Sicht fehlte es an jeglicher Struktur. Eindeutige Ansagen blieben für mich völlig aus, sodass ich nie wusste, was wirklich Sache ist. Häufig war ich im Unklaren darüber, was eigentlich erwartet wurde und wer wofür zuständig ist, und ich hatte durchgehend das Gefühl, mehr im Blindflug als auf Grundlage verlässlicher Informationen zu arbeiten.
Für das, was man leisten sollte, empfand ich die Bezahlung als absolut viel zu gering. Das Grundgehalt bewegte sich aus meiner Sicht am untersten Minimum und stand für mich in keinem Verhältnis zum geforderten Einsatz. Im Vorstellungsgespräch wurde mir aus meiner Erinnerung allerdings etwas ganz anderes vorgerechnet, nämlich welche Summen man dort angeblich in kürzester Zeit verdienen könne. Die Realität sah für mich dann komplett anders aus. Angelockt wurde man aus meiner Wahrnehmung vor allem mit der Aussicht auf hohe Provisionen, die sich für mich jedoch als praktisch unerreichbar herausstellten. Die Chance, dort überhaupt eine Provision zu erreichen, hielt ich für nahezu aussichtslos, und selbst wenn es eine gegeben hätte, wäre sie aus meiner Sicht an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen gewesen. Auf mich wirkte das Ganze eher wie ein Lockmittel als wie eine ernsthafte Verdienstmöglichkeit.
Von Gleichberechtigung konnte aus meiner Sicht kaum die Rede sein. Soweit ich es wahrgenommen habe, wurden Frauen dort vor allem in Assistenzrollen eingesetzt, und darüber hinausgehende Positionen oder Aufstiegsmöglichkeiten habe ich für sie kaum erkennen können. Auf mich wirkte das Rollenverständnis insgesamt eher altmodisch.
Am Anfang empfand ich die Aufgaben tatsächlich als interessant und abwechslungsreich, und so wurden sie mir aus meiner Erinnerung auch im Vorstellungsgespräch vermittelt. Über die Zeit wurde es für mein Empfinden jedoch immer stupider, und eine echte Abwechslung gab es aus meiner Sicht kaum noch. Am Ende hatte ich das Gefühl, vor allem wie eine Maschine im Akkord Anrufe abarbeiten zu sollen. Gleichzeitig sollte ich parallel zu den Anrufen noch mehrere weitere Aufgaben erledigen, die in dieser Menge aus meiner Sicht schlicht nicht zu schaffen waren. Letztlich hatte ich den Eindruck, die Arbeit von gleich mehreren Personen allein stemmen zu müssen
Mitarbeiter erhalten keine Wertschätzung und deren Anliegen sind ohne Bedeutung.