Frischer Start mit gemischten Signalen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Büros sind modern und gut gestaltet – alles ist neu, sauber und wirkt durchdacht. Auch die Lage mitten in der Stadt ist praktisch, vor allem für den Arbeitsweg oder wenn man nach der Arbeit noch etwas unternehmen will. Auf den ersten Blick macht das wirklich was her.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Spürbare Doppelmoral: Nach außen wird ein Bild von Stabilität und "Wir-Gefühl" vermittelt, intern passt das aber nicht zu dem, was täglich passiert. Entscheidungen wirken intransparent, und als neuer Mitarbeiterin weiß man oft nicht, woran man wirklich ist.
Verbesserungsvorschläge
Ich bin erst seit Kurzem im Unternehmen und hatte mich eigentlich auf eine neue Herausforderung gefreut. Doch schon nach wenigen Wochen merke ich, dass einiges nicht stimmig ist. Anfang des Jahres gab es größere Entlassungswellen – mir wurde gesagt, das sei abgeschlossen. Doch seither sehe ich immer wieder Kolleginnen und Kollegen gehen, oft überraschend und ohne klare Kommunikation.
Das Management sendet widersprüchliche Signale: Einerseits wird von Stabilität und Zukunft gesprochen, andererseits herrscht spürbare Unsicherheit im Team. Dieses doppelte Spiel macht mir Angst – ich komme morgens mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit, obwohl ich gerade erst angefangen habe.
Ich weiß, dass nicht immer alles planbar ist, aber ich finde, Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber den Mitarbeitenden sollten selbstverständlich sein. Gerade in Zeiten wie diesen.