Eigentlich Aviv Germany, aber immer kleiner und bedeutungsloser (zumindest als Arbeitgeber).
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kursangebote (LinkedIn Learning, Udemy, usw.)
- Deutschland-Ticket und Urban Sports Club
- gute Notebooks für Entwickler
- Home-Office
- Betriebsrat (wichtig)
Update 2026: nichts geändert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Orga-Chaos in der Aviv Group. Mitarbeiter und Strategien werden ständig geändert, und keiner weiß genau, woran das Alte gescheitert ist, oder warum das Neue so besser ist.
Update 2026: nichts geändert.
Verbesserungsvorschläge
- Bessere (und ehrlichere) Kommunikation
- neue Stellen nicht nur mit neuen Mitarbeitern besetzen (fast nur noch "Senior", "Lead" o.ä. gesucht, die es oft überhaupt nicht sind), sondern auch vorhandene Mitarbeiter befördern.
- nicht sofort auf "Bandwagons" springen - vor allem unter Axel Springer war es der Fall. Sobald AS etwas angekündigt hat (z.B. Büropflicht), wurde man intern mit Propaganda beworfen.
Update 2026: intern hat die Firma zugegeben, dass die Seiten auf Kununu und Linkedin nicht wirklich gepflegt werden, also sind die Vorschlage hier umsonst.
Arbeitsatmosphäre
Es wird viel von "One Team, Group First" geredet, und genauso gelebt. Alle sollen mitmachen, aber Konzern kommt zuerst.
Die Chefetage weird wurde Anfang 2025 neu besetzt, also Alt soll weg und Neu soll Her - nur die Problemen bleiben gleich.
Update: ein Jahr später hat sich wenig geändert.
Image
Von Immowelt ist nur noch die Marke übrig.
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten zur Karriereentwicklung werden immer angepriesen, in der Praxis tut sich aber nichts. Zumindest kann man sich (selbst) weiterentwickeln mit Udemy und LinkedIn Learning.
Update 2026: alles beim Gleichen.
Gehalt/Benefits
Gute Benefits, wie z.B. Deutschland Ticket und Urban Sports.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Davon hört man heutzutage fast nichts mehr.
Kollegenzusammenhalt
Wenn es nicht die Kollegen wären, wäre ich schon fort.
Vorgesetztenverhalten
Im Team ist es meist in Ordnung, aber je weiter entfernt, umso schlechter.
Arbeitsbedingungen
Es gibt sehr viele Tools, um Information und Diskussionen festzuhalten. Leider gibt es kein Plan, die Tools sinnvoll einzusetzen, und alles muss mühevoll "entdeckt" werden. Teams kooperieren auch nicht besonders gut.
Neu dazu ist jetzt KI, dass als Wunder-Heilmittel für die Knappheit an Angestellter in allen Bereichen von Management gepusht wird.
Update 2026: KI soll wieder der Retter sein, nachdem fast die Hälfte der Mitarbeiter entlassen werden sollen.
Kommunikation
Änderungen werden nicht gut kommuniziert und oft schöngeredet. Eben wurden viele Kollegen in einem "Frewilligenprogram" zum "Rightsizing" entlassen, aber viele wurden schon vorgewählt.
Update: Anfang 2026, genau das Gleiche passiert gerade wieder, Stellen werden "nearshored".
Interessante Aufgaben
Da es jetzt so viele CoEs und spezialisierte Teams gibt (alle auch unterbesetzt), gibt es wenig neues zu tun.
Es gibt zwar jährlich ein Hackathon, die aber immer schlechter organisiert wird, und nicht genug Teilnehmer hat.
Update: die Firmenevents wie z.B. Hackathons sind auch Geschichte. Wenn es etwas gibt, wird es von anderen Mitarbeiter organisiert, wie Workshops zu KI.

