Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.8.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu immowelt fällt negativ aus. Die Arbeitsatmosphäre leidet nach Angaben vieler Bewertenden stark unter laufenden Umstrukturierungen und massiven Stellenabbau-Ankündigungen, die Motivation und Vertrauen erheblich beschädigt haben. Die interne Kommunikation wird als unehrlich und intransparent kritisiert: Entlassungen werden laut Bewertungen hinter Begriffen wie „Rightsizing" oder „freiwillige Programme" verborgen. Das Führungsverhalten verschlechtert sich den Bewertungen zufolge mit jeder Führungsebene, die weiter von den Teams entfernt ist — direkte Vorgesetzte werden noch am positivsten eingeschätzt.
Das Image von immowelt sinkt nach Meinung der Bewertenden sowohl bei Kund:innen als auch am Markt, wo das Unternehmen auf Platz drei zurückgefallen sei. Karrieremöglichkeiten gelten als...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei immowelt wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Laufende Umstrukturierungsprozesse belasten die Stimmung spürbar, und einige Bewertungen beschreiben den aktuellen Zustand als belastend und zermürbend. Stellenabbau hat Motivation und Vertrauen stark beschädigt, und trotz Aussagen wie „One Team, Group First" sehen viele Mitarbeiter:innen kaum reale Verbesserungen. Einige berichten, dass die Freude am Arbeiten geschwunden ist und die Büropflicht die Situation zusätzlich verschlechtert.
Innerhalb einzelner Teams empfinden manche Kolleg:innen die Atmosphäre noch als angenehm, und wenige berichten von positiven Entwicklungen durch neuere Entscheidungen. Im Sales-Bereich herrscht zwar ein gewisser Zusammenhalt im Team, jedoch auch Konkurrenzdenken zwischen den Teams. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit und stehen im deutlichen Widerspruch zur vorherrschenden Wahrnehmung einer angespannten und unsicheren Arbeitsumgebung.
Die Kommunikation bei immowelt wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisiert werden fehlende Transparenz sowie eine als unehrlich empfundene Kommunikation von oben nach unten. Viele Bewertungen bemängeln den Umgang mit Stellenabbau: Entlassungen werden laut einigen Nutzer:innen hinter Begriffen wie „freiwillige Programme" oder „Rightsizing" verborgen, was Unsicherheit unter den Mitarbeiter:innen schürt. Hinzu kommen unklare Zuständigkeiten zwischen AVIV Group und AVIV Germany sowie als überflüssig empfundene Meetings. Die Kommunikation unter der neuen Führung wird von einigen als herablassend und angsteinflößend beschrieben. Wenige Nutzer:innen sehen hingegen Verbesserungen und loben mehr Transparenz sowie regelmäßige Updates. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, dass Informationen zurückgehalten oder beschönigt werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei immowelt wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die übergeordneten Führungsebenen: Während direkte Vorgesetzte noch als akzeptabel oder engagiert gelten, nimmt die wahrgenommene Führungsqualität mit zunehmender Hierarchieebene deutlich ab. Einige Bewertungen bemängeln, dass es der Führung seit Jahren an einer klaren Strategie fehle und sich die Situation mit jeder neuen Führungskraft verschlechtert habe. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen das Führungsverhalten als von politischen Machtdynamiken geprägt, was als demotivierend wahrgenommen wird. Auch fehle es an konstruktivem Feedback und aktiver Unterstützung. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver und beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als engagiert, jedoch durch administrative Aufgaben überlastet und unzureichend geschult.
Das Image von immowelt wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Einige sehen den Ruf des Unternehmens bei Kund:innen als gemischt, während andere einen deutlichen Rückgang wahrnehmen – insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit langjährigen Mitarbeiter:innen, der dem Ansehen schadet. Bekannt ist immowelt zwar einem breiten Publikum, doch die Wahrnehmung bei Nutzer:innen soll sinken, während Konkurrenten wie Scout die Spitzenposition behaupten.
Auch die Marktposition wird negativ beurteilt. Wenige Bewertungen beschreiben, dass Immowelt unter Makler:innen an Ansehen verliert und mittlerweile auf den dritten Rang zurückgefallen sein soll. Die Präsenz von Immobilienunternehmen auf der Plattform nehme ebenfalls ab. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein Bild eines Unternehmens, dessen Markenwahrnehmung und Wettbewerbsstellung aus Sicht der Mitarbeiter:innen unter Druck geraten sind.
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