Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.6.2026
Das Profil von immowelt zeigt ein negatives Gesamtbild. Viele Bewertungen verweisen auf die Übernahme durch die Aviv-Gruppe als Wendepunkt: Seitdem beschreiben Mitarbeiter:innen eine stark gesunkene Stimmung, wiederholte Stellenabbaurunden und tiefe Verunsicherung. Die Kommunikation von oben nach unten gilt als unehrlich, intransparent und während der Umstrukturierungsphasen unzureichend, obwohl einzelne Stimmen Verbesserungen unter neuer Führung anerkennen.
Das Verhalten von Vorgesetzten fällt in den Bewertungen gespalten aus: Direkte Teamleiter:innen erhalten vergleichsweise bessere Noten, während das höhere Management scharf kritisiert wird – Stichwörter sind Günstlingswirtschaft, Machtspiele und fehlende strategische Orientierung. Karrierechancen sehen die Bewertungen als kaum vorhanden an; Beförderungen beschr...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei immowelt wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele berichten, dass ein umfassender Umbau des Unternehmens die Stimmung erheblich belastet – Stellenabbau, Managementwechsel und strukturelle Veränderungen haben Motivation und Vertrauen spürbar geschwächt. Einige beschreiben die aktuelle Lage als einen Tiefpunkt, seit der Aviv-Übernahme hätten langjährige Kolleg:innen das Unternehmen verlassen und die Grundprobleme seien ungelöst geblieben.
Innerhalb einzelner Teams empfinden manche Mitarbeiter:innen die Atmosphäre als noch akzeptabel, abteilungsübergreifend – besonders im Vertrieb – wird jedoch ein ausgeprägter Wettbewerbsdruck wahrgenommen. Wenige Stimmen sehen positive Ansätze: Neue Büroräume, Benefits und eine veränderte Entscheidungskultur wecken bei ihnen vorsichtige Hoffnung. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur deutlichen Mehrheit, die die Lage als angespannt und zermürbend beschreibt.
Die Kommunikation bei immowelt wird von den Nutzer:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders im Zusammenhang mit dem laufenden Umstrukturierungsprozess unter der AVIV-Gruppe bemängeln viele Mitarbeiter:innen fehlende klare Informationen, uneinheitliche Kommunikationskanäle und eine unzureichende Transparenz gegenüber betroffenen Kolleg:innen. Hinzu kommen unklare Zuständigkeiten zwischen AVIV Group und AVIV Germany sowie eine als herablassend und defensiv empfundene Kommunikation seitens der Führungsebene, die eher Unsicherheit als Klarheit schafft. Auch der Umgang mit Freiwilligenprogrammen und Stellenabbau wird als unehrlich und wenig offen beschrieben.
Wenige Stimmen heben hervor, dass neue Führungskräfte Bemühungen zeigen und die Kommunikation sich verbessere. Auch stehen einigen Nutzer:innen zufolge verschiedene Formate zur Informationsvermittlung zur Verfügung. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur mehrheitlichen Wahrnehmung, dass Veränderungen beschönigt und Mitarbeiter:innen unzureichend über ihre Zukunft informiert werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei immowelt wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die Führungsebene der letzten Jahre: Vorgesetzte sollen kaum konstruktive Kritik üben, Mitarbeiter:innen hinter deren Rücken schlecht reden und wenig strategische Ausrichtung zeigen. Einige Bewertungen berichten von Machtspielchen und Bevorzugung bei Karriereentscheidungen, während erfahrene Mitarbeiter:innen zunehmend unter Druck geraten. Vorgesetzte selbst stehen wiederum unter Druck von oben, was wenig Raum für echte Mitarbeiter:innenförderung lasse.
Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich beim Vergleich der Hierarchieebenen: Direkte Vorgesetzte schneiden häufig besser ab als das obere Management, dem es an klarer Führung und ausreichend Unterstützung mangele. Einige Nutzer:innen sehen zumindest ansatzweise Verbesserungen, etwa im Vertrieb, und halten einzelne Führungskräfte für engagiert – jedoch fehlten diesen die nötige Ausbildung und Rückendeckung, um wirkungsvoll führen zu können.
Das Image von immowelt wird von den Nutzer:innen als deutlich negativ bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben einen spürbaren Rückgang des Unternehmensrufs: Die interne Kultur, geprägt von mangelndem Respekt, Silodenken und Unklarheiten, soll nicht mit dem nach außen kommunizierten Bild übereinstimmen. Auch der Umgang mit langjährigen Mitarbeiter:innen belaste das Ansehen bei Kund:innen. Kritisiert wird zudem eine strategische Fehlausrichtung, die dem Unternehmen geschadet habe.
Die Marktposition von immowelt wird ebenfalls kritisch gesehen. Zwar kennen viele den Namen des Unternehmens, doch einige Nutzer:innen sehen immowelt mittlerweile auf dem dritten Platz hinter Immoscout und Kleinanzeigen. Makler:innen würden die Plattform zunehmend weniger ernst nehmen und sich zurückziehen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen das Bild eines Unternehmens, dessen Außenwahrnehmung und Marktrelevanz aus Sicht der Mitarbeiter:innen merklich gelitten haben.
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