Gut am Arbeitgeber finde ich
Man lernt fürs Leben: Hohe Eigenverantwortung und echtes „Schwimmenlernen“, was enorm beim Aufbau von Soft Skills und für die spätere Karriere (oder Selbstständigkeit) hilft.
Starkes Wir-Gefühl: Ein toller Teamgeist, wie gesagt, vergleichbar mit einer guten Sportmannschaft.
Praxisnah & wertvoll: Man nimmt extrem viele praktische Fertigkeiten mit, die man später tatsächlich im Berufsleben anwenden kann , auch wenn einem das zunächst gar nicht auffällt ;-). Aber Leute, so ist doch das gesamte Leben: Man lebt es vorwärts, aber versteht es oft erst rückwärts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Damals hätte ich mir oft mehr Eigeninitiative von den Geschäftsführern gewünscht. Wenn man seine Ausbildung startet, geht man natürlich mit der Erwartung hinein, permanent an die Hand genommen zu werden, jeden Tag aktiv Know-how vermittelt zu bekommen und eine lückenlose Anleitung zu erhalten. Manchmal ging man im Alltag etwas unter und das saugt ziemlich an der Motivation.
Heute, aus der Perspektive als Geschäftsführer meines eigenen Unternehmens, sehe ich das völlig anders und weiß, wie intensiv und anstrengend es ist, Mitarbeiter*innen einzuarbeiten und ihnen Skills zu vermitteln. Vor allem, wenn man parallel als Kapitän das Schiff steuern und den Laden am Laufen halten muss: Steuern, Umsatzverantwortung, Marketingstrategien, Mitarbeitergespräche, Neukundengewinnung, Cashflow-Management, Lieferantenverhandlungen, rechtliche Themen, IT-Infrastruktur, Prozessoptimierung und operative Krisenbewältigung fordern einen im Unternehmeralltag extrem.
Mir ist klar geworden: Es lag auch an mir. Als Azubi ist es nicht nur dein Recht, sondern fast schon deine Pflicht, deinen Ausbildern gehörig „auf den Keks zu gehen“ und Input einzufordern. Damals war ich dafür leider noch zu jung und zu ängstlich. Heute würde ich mir den Ausbilder oder Chef direkt greifen und sagen: „Lass uns eine Vertriebstour machen, nimm mich mit, ich will von dir lernen!“ Wer bei In-Spirit aktiv an die Tür klopft und Dinge einfordert, geht definitiv nicht unter. Es liegt wie immer im Leben an einem selbst, was man aus der Zeit macht ;)
Verbesserungsvorschläge
Ein strukturierter, digitalisierter Onboarding-Prozess für neue Azubis und Mitarbeitende wäre ein toller Hebel. Heutzutage gibt es ja viele Möglichkeiten, den Einstieg über Checklisten, Videos oder standardisierte Leitfäden so zu gestalten, dass man von Tag 1 an eine klare Orientierung hat und Wissen systematisch vermittelt wird.
Allerdings muss man dazu sagen: Meine Ausbildung bei IN-Spirit ist mittlerweile über 15 Jahre her! In der Zwischenzeit hat sich das Unternehmen enorm weiterentwickelt, sodass IN-Spirit heute mit Sicherheit schon ein starkes Onboarding-System auf die Beine gestellt hat, damit neue Azubis und Mitarbeitende noch schneller das "Schwimmen" lernen und direkt ihr „inSpirit-Seepferdchen“ machen können .
Arbeitsatmosphäre
Sympathisch. Es herrscht ein echtes Wir-Gefühl, da man als enges Team zusammenarbeitet.
Karrierechancen
Wer sich durchbeißt und an seinen Soft Skills arbeiten will, legt hier ein extrem solides Fundament für die gesamte spätere Karriere, egal ob als Angestellter bei IN-Spirit oder für eine spätere Selbstständigkeit.
Arbeitszeiten
Geregelt und im Rahmen dessen, was man in einem aktiven Vertriebs- und Handelsumfeld erwartet.
Ausbildungsvergütung
Branchenüblich und angemessen. Wer hier seine Ausbildung anfängt, macht das ohnehin nicht wegen des schnellen Geldes, sondern wegen der Lernkurve.
Die Ausbilder
Sie werfen einen auch mal ins kalte Wasser, aber genau so lernt man schwimmen. Man wird hier gefordert und bekommt nicht alles auf dem Silbertablett serviert. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar dafür, da diese Eigenverantwortung mir heute in meiner Selbstständigkeit enorm hilft.
Spaßfaktor
Der Spaß kommt defensiv nicht zu kurz. Wir haben Hand in Hand gearbeitet, das Gefühl war vergleichbar mit einer guten Sportmannschaft.
Aufgaben/Tätigkeiten
Klar gibt es auch mal stupide Aufgaben, wie z.B. Marketingpakete zu packen. Aber auch das gehört zum Business dazu. Genau diese Abläufe erstelle und nutze ich heute in meinem eigenen Unternehmen. Man nimmt eine Menge praktischer Fertigkeiten für die spätere berufliche Laufbahn mit.
Variation
Sehr abwechslungsreich. Von operativen Lager- und Versandaufgaben bis hin zu kaufmännischen Prozessen im Groß- und Außenhandel bekommt man einen umfassenden Einblick in alle Bereiche des Spirituosenvertriebs.
Respekt
Umgang auf Augenhöhe. Da es sich um ein kleineres Team handelt, zählt jeder Einzelne und der Zusammenhalt ist entsprechend stark.