Ihr Unternehmen?

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Inclusio 
gGmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht sehr sozial für einen Beruf im sozialen Bereich

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Essen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

- Transparente Kommunikation, nicht mit Dingen locken die man nicht hält
- Mitarbeiter sind Menschen, keine Werkzeuge
- Für die Bezahlung sollte man alles für die Zufriedenheit der Mitarbeiter tun
- Bei Zuschlägen für Projekte ist es langfristig nicht sinnvoll Hauptsache das günstigste Angebot zu bringen
- Einfach mal selbst versuchen von dem Gehalt zu "leben" und dann nachdenken wie man das menschenwürdig hinbekommt

Arbeitsatmosphäre

Die direkten Kollegen waren alle super hilfsbereit, nett und zuvorkommend. Die Kollegen aus dem Büro hatten sich meiner Meinung nach hin und wieder im Ton vergriffen, es wurde oft nicht gehalten was gesagt wurde.

Image

Für Außenstehende sieht es wie eine wichtige Einrichtung aus, welche dem Bildungssystem und dessen Überlastung unter die Arme greift und Kinder fördert, die es brauchen. Sobald man Intern ist hört man kein gutes Wort über diese Firma

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten waren gut, jedoch gab es auch öfter nach Feierabend Mails, man sollte am besten direkt Antworten und es war nie etwas dass nicht bis zum nächsten Tag warten konnte

Karriere/Weiterbildung

Es werden Lehrgänge angeboten, falls man aber hofft mehr zu verdienen, da kann man lange träumen

Gehalt/Benefits

Ich habe mir im Bewerbungsgespräch alles mitgeschrieben, mir wurde gesagt, dass das Deutschlandticket übernommen wird. Mir wurde der Nettolohn bei den verschiedenen Stunden vorgerechnet. Auf einem kleinen Zettel wurde mit aufgelistet, dass man mit 35 Std 1550€ verdient. Beim Vertragsabschluss waren es dann rund 1250-1350€ also mindestens 200€ weniger und keine Ticketübernahme. Als man es angesprochen hat, dass einem was anderes gesagt wurde kam ein schnippisches "ne so ist das also entweder so oder halt nicht"

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich wenig zu sagen, lediglich dass meiner Meinung nach der Sozialgedanke beim Mitarbeiter endet.

Kollegenzusammenhalt

Die direkten Arbeitskollegen waren klasse.

Umgang mit älteren Kollegen

Untereinander Top, die "Dankeschöns" der Firma beschränkten sich auf das mindeste, mir wurde erzählt dass die jährliche Gehaltssteigerung auch bei keinem eintrat. In dem Fall hab ich den Kollegen das geglaubt, beweisen kann ich das nicht, hab ja nicht deren Lohnnachweise

Vorgesetztenverhalten

Von oben herab musste ich leider erleben bis man selbst einen deutlichen Ton angewendet hat, da kam dann ein "nein nein so meinte ich dass doch nicht" was man auch bei Kollegen mitbekommen hat. Seitens der Personalabteilung wirkte es sehr unfreundlich

Arbeitsbedingungen

Von vielen Faktoren abhängig. Feste Faktoren wie das Büro und die Vorgesetzten eher negativ behaftet. Am Einsatzort hatte der Kunde sehr viel an Wertschätzung über und hat einen toll behandelt. Die Lehrkraft, welche ich unterstützen sollte, war leider aufgrund der Umstände sehr launisch, schroff und hin und wieder unhöflich. Es wirkte wie "ich mach das schon immer so ich will alles alleine machen nur ab und an bekommst du mal eine Aufgabe nur ich kann das so wie ich es will". Beim Ganztag gab es viel Rotation und eine tolle Gruppe die dankbar für jedes bisschen Mehrarbeit war, offen für Ideen und Vorschläge war und sich über einen neuen Wind und Ideen gefreut hat, statt diese mit absolutem Desinteresse schlecht zu reden. zB man plant Bastelarbeiten, verteilt kleine Aufgaben dass Kinder mit Verantwortung übernehmen (zB Uhrendienst dass sie vom Fußball pünktlich zum Essen kommen) wird Nachmittags gern gesehen, wenn man vormittags drüber redet ist das ja alles doof und bringt nichts. Super motivierend.

Kommunikation

Es gab die Möglichkeit dass man entweder innerhalb von Minuten eine Rückmeldung bekam oder es ewig dauern konnte. Grade die Kommunikation und die Versprechen die beim Bewerbungsgespräch stattfanden wurden scheinbar zum Vertragsabschluss nicht kommuniziert, da war es dann eher ein "nimm das oder halt nich"

Gleichberechtigung

Wir alle wurden gleichermaßen unterbezahlt. Ich hatte als Vergleich mal die Summe "Arbeitslosengeld+Wohngeld" von vor dem Job von dem Gehalt abgezogen, die Differenz auf die einzelnen Stunden runter gerechnet und hatte dann bei 140Std im Monat was das maximum war pro Stunde irgendwas mit 1,90€ die ich mehr hatte als in der Zeit der Arbeitslosigkeit. Ob sich das mit Anfahrt+Abfahrt rechnet und motiviert? Ich weiß es nicht

Interessante Aufgaben

Der Arbeitsalltag war jeden Tag ein anderer, oft spannend und fordernd, da muss man halt schauen wo man eingeteilt wird. Bei der direkten Einteilung hatte ich jetzt nicht das große los gezogen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.