1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Die technische Ausstattung am Platz (moderne PCs) ist auf einem guten Stand.
Der Einsatz von modernen Technologien (wie z. B. Künstliche Intelligenz) macht die Aufgabenstellungen an sich sehr interessant und abwechslungsreich.
Fehlende Struktur in der Entwicklung: Das Potenzial neuer Technologien wird durch ein mangelhaftes Projektmanagement ausgebremst. Es fehlen professionelle Software-Zyklen; statt einer iterativen, schrittweisen Einführung neuer Anwendungen wird oft auf fehleranfällige "Big-Bang"-Releases beharrt.
Die Führungskultur: Stark ausgeprägtes Mikromanagement, fehlender Rückhalt bei Fehlern und intransparente Entscheidungen. Eigene Ideen werden blockiert, stattdessen werden reine "Befehlsempfänger" gesucht.
Fehlende Flexibilität: Es gibt absolut keine Möglichkeit auf Homeoffice, was in der IT nicht mehr zeitgemäß ist.
Arbeitsumgebung: Die Rahmenbedingungen machen den Alltag anstrengend (Hitze im Büro, defekte Sanitäranlagen, langer Arbeitsweg).
Gehalt & Image: Das Gehalt ist angesichts der Erwartungen unterdurchschnittlich. Zudem leidet der Ruf stark unter der Unzufriedenheit der Kunden bezüglich der Softwarequalität.
Arbeitsbedingungen anpassen: Dringend zeitgemäße Homeoffice-Regelungen einführen und die Büroinfrastruktur (ergonomische Stühle, stärkere Klimaanlage für den Sommer, Reparatur der Etagen-Toilette) in Ordnung bringen.
Führungskultur überdenken: Eine echte, offene Feedbackkultur etablieren, in der auch die Ideen neuer Kollegen gehört werden. Weg vom Mikromanagement und Top-down-Vorgaben, hin zu mehr Vertrauen.
Mitarbeiterentwicklung: Eigeninitiative fördern und wertschätzen, statt diese abzuwerten und reine Befehlsempfänger zu fordern.
Produktfokus: Mehr Fokus auf die tatsächliche Softwarequalität und realistische Zusagen gegenüber den Kunden legen, anstatt leere Versprechungen zu machen.
Die Stimmung im Büro ist meist angespannt. Man spürt einen permanenten Druck, und Erfolge werden kaum wertgeschätzt, was das tägliche Arbeitsklima spürbar belastet. Wichtige Entscheidungen werden völlig intransparent von oben herab vorgegeben und es gibt keinen Raum für konstruktives Feedback. Den Führungskräften mangelt es an grundlegenden Soft Skills sowie Führungskompetenz: Mikromanagement dominiert den Alltag, Entscheidungen wirken oft willkürlich, und bei Fehlern fehlt jeglicher Rückhalt durch die Vorgesetzten. Zudem ist es sehr schade, dass die Meinungen und Vorschläge von neuen Kollegen gar nicht respektiert und die allgemeinen Bedürfnisse der Mitarbeiter kaum berücksichtigt werden. Dass es beispielsweise keinerlei Möglichkeit auf regelmäßiges Homeoffice gibt, ist völlig unverständlich und entspricht absolut nicht mehr dem heutigen Standard in der IT-Branche. Der einzige Lichtblick: Die Aufgaben an sich sind zumindest kurzfristig durchaus interessant.
Das Gehalt ist unterdurchschnittlich – vor allem, wenn man die schlechten Arbeitsbedingungen und die hohen Erwartungen berücksichtigt. Man befindet sich als Mitarbeiter in einem frustrierenden Dilemma: Macht man nur 'Dienst nach Vorschrift', liefert man notgedrungen nur mittelmäßige Arbeit ab. Versucht man jedoch, Initiative zu zeigen und Dinge zu verbessern, werden einem ständig Steine in den Weg gelegt und die eigene Arbeit wird abgewertet.
Dementsprechend katastrophal ist das Image des Unternehmens. Das spürt man nicht nur an der internen Unzufriedenheit, sondern auch direkt am Markt: Kunden und Nutzer der Softwareprodukte äußern regelmäßig ihren Unmut. Kritisiert werden vor allem die Arbeitsweise der Firma, die mangelhafte Softwarequalität, ständige Softwarefehler und fehlende Updates. Dass zudem regelmäßig leere Versprechungen gemacht und am Ende nicht eingehalten werden, beschädigt den Ruf massiv.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es praktisch keine, da das Unternehmen schlichtweg nicht an der Entwicklung seiner Mitarbeiter interessiert ist. Statt mitdenkender Fachkräfte wünscht sich die Führungsebene offensichtlich reine Befehlsempfänger, die Vorgaben blind ausführen.
Die technische Ausstattung (PCs) ist zwar modern, aber die restlichen Rahmenbedingungen machen den Arbeitsalltag unnötig anstrengend. Die Bürostühle sind wenig ergonomisch, und im Sommer herrschen im Büro teils über 30 Grad. Zwar gibt es eine Klimaanlage, diese ist jedoch komplett veraltet und für die Räumlichkeiten nicht stark genug. Ein weiteres tägliches Ärgernis ist die dauerhaft defekte Toilette auf der eigenen Etage, weshalb man immer zwei Stockwerke nach unten laufen muss. Zudem zieht sich der Arbeitsweg, da der Fußweg von der U-Bahn-Haltestelle bis ins Büro recht lang ist. Beim Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein gibt es keine besonderen Initiativen, was bei einem kleinen Unternehmen aber auch völlig normal und im Rahmen ist.
In Sachen Vielfalt bewegt sich das Unternehmen im absoluten Mittelmaß. Sowohl bei der generellen Gleichberechtigung als auch beim Umgang mit älteren Kollegen fallen im Alltag keine groben Missstände auf. Allerdings fehlt es an spürbaren Initiativen oder einer modernen Unternehmenskultur, die diese Werte aktiv vorlebt und fördert. Es ist in Ordnung, bietet aber noch deutliche Luft nach oben.