Global Grade & Ost-Dumping: Die Kunst, Karrierewege in eine Sackgasse zu verwandeln.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Soziale Angebote/ Beratung (wenn nicht wie lange schon überlastet)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ost-Lohndumping und die fehlende ehrliche Kommunikation.
K.I. ist nicht vorhanden/ nutzbar, aber ersetzt schon Stellen.
Die Kantine ist tlw. unzumutbar und dann noch viel zu teuer. In der Woche ist oft keine Pause möglich, da es keinen Platz gibt für die Linienmitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Macht was am Lohn und überarbeitet das Global Grade umgehend. Gerade im Hauptbereich GG 5 - GG 9.
Die Bänder müssen mehr auseinander liegen und spürbare Unterschiede aufweisen.
-> GG 5.5 Beförderung nur in GG 6.4 möglich und nur ca. 60€ brutto mehr. Dann nur noch 1 Band übrig bis Endstufe und das tlw. für immer oder min. für sehr lange Zeit.
GG 6.5 sind nur ca. 170€ brutto mehr wie GG5.5.
GG5.5 ist (inkl. Einarbeitung)in ca. 2 Jahren nach Start erreichbar. GG 6.4 schon möglich nach 3 Jahren, automatisch 1 Jahr später ist die Endstufe erreicht. Im besten Fall ist nach 4 Jahren tlw. auf unabsehbare Zeit keine Entwicklung möglich... Bei den höheren Stufen ist es ähnlich miserabel.
Arbeitsatmosphäre
Wie in jeder großen Firma gibt es die unterschiedlichsten Menschen und somit Potential für alles Mögliche. Aber im Großen und Ganzen ist es erträglich und meist sogar angenehm ;)
Kommunikation
Nach außen hin wird viel tolles u. positives verkündet, aber die Realität sieht anders aus. Zum Ärger und Last der Mitarbeiter. Geheimniskrämerei, oft ist der Buschfunk die verlässlichste Quelle.
Kollegenzusammenhalt
In unserer Abteilung ist der Zusammenhalt schon der Hauptgrund, warum man noch gern bei IFD arbeitet.
Work-Life-Balance
Schichtsystem kann stark belasten, vor allem die Familie... Für Führungskräfte ist ein Abweichen von der Kontischicht nicht gewünscht. Auch die Teamleiter (alle ohne Mitarbeiterführung) sollten es vermeiden, sonst folgt ein Downgrading. Für die TL u. SL in fast allen Abteilungen undenkbar!
Vorgesetztenverhalten
Je höher der Posten, um so mehr wird nur noch auf die Zahlen geschaut. Vieles wird gern klein geredet. Auch Mikromanagement erhält wieder mehr Einzug in den Arbeitsalltag -_-
Interessante Aufgaben
Definitiv sehr vielfältig. Es ist nur keine Zeit, auch unter Berücksichtigung der Gesundheit, sich den ganzen Aufgaben zu stellen. Aber es gibt genug...
Gleichberechtigung
Jeder darf sein was er und wie er ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Top Einleitung in die Rente möglich, mit sämtlichen Beratungen und verschiedensten Optionen.
Aber eine Wertschätzung für Mitarbeiter mit hoher Betriebszugehörigkeit gibt es nicht. Einmal nach 25 Jahren gibt es etwas aber nur in dem Jahr und dafür viel zu wenig!
Arbeitsbedingungen
IT und Digitalisierung ist stets eine Herausforderung, auch im normalen Tagesgeschäft.
Geplante/ versprochene Stellen werden aufgrund der K. I. gestrichen. Die K. I. - ersetzt derzeit noch niemanden und macht dafür aber mehr Arbeit, da unfertige Tools Einzug erhalten
Und nein, die Auszubildenden werden es nicht ausgleichen. Junge Menschen bleiben nicht mehr 20-30 Jahre in einem Unternehmen (Lohn-/Entwicklungsmauer ist auch zu schnell erreicht)
Gehalt/Benefits
Ost-/ Westgefälle zu stark spürbar...
"Neubau nur möglich, weil ihr billig seit" sollte bzw. darf nicht die Begründung sein, weswegen man keinen Ausgleich schafft...
Weniger Geld, noch mehr Arbeit und mit weniger Personal wie davor geplant/ nötig.
Image
Jaein. Das Image glänzt vor Erfolgen.
Ist leider nur teilweise wirklich Realität.
Karriere/Weiterbildung
Angebot ist reichlich vorhanden, aber nicht immer zielführend.
Tipp: Unnötige HR-Kampagnen weglassen, spart auch Geld...
Bitte: Grund-/ Pflichtkurse müssen zwingend automatisch zugeordnet und reserviert werden bei Neueinstellung und dann automatisch wiederkehrend erscheinen -> derzeitiges System = Belastung, bremst aus und ist unnötiger Organisationsaufwand.
Nach Spätestens 7-8 Jahren ist nur ein Firmenwechsel sinnvoll, um die Entwicklung auch entgeltlich Wert geschätzt zu bekommen.

