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Zuletzt aktualisiert am 27.5.2026
Infios erhält ein negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre hat sich laut den Bewertungen in den letzten Jahren merklich verschlechtert, wobei viele Rezensionen den Einfluss des amerikanischen Managements als zentralen Grund nennen. Das Vorgesetztenverhalten wird ebenfalls kritisch bewertet: Unrealistische Zielvorgaben, intransparente Kommunikation und teils egozentrische Führungskultur auf höheren Ebenen prägen das Bild. Die Kommunikation gilt als substanzarm, und Mitarbeiter:innen berichten, dass sie über wichtige Entwicklungen häufig nicht rechtzeitig informiert werden. Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungsangebote werden als unzureichend beschrieben – Schulungsprogramme wurden gestrichen, und reale Entwicklungsperspektiven fehlen. Auch das Gehaltsniveau liegt laut den Bewertungen unter dem Branchendurchsc...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Infios wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren Bewertungen die Entwicklung der letzten Jahre: Die Stimmung habe sich spürbar verschlechtert, was viele auf einen zunehmenden amerikanischen Managementstil zurückführen. Dieser gehe mit unrealistischen Anforderungen, mangelnder Planung sowie wachsendem Druck einher. Einige Nutzer:innen beschreiben die aktuelle Atmosphäre als hektisch und stressbelastet. Positiv heben die Bewertungen jedoch den Zusammenhalt unter Kolleg:innen hervor, der trotz der veränderten Rahmenbedingungen als gut empfunden wird. Wenige Nutzer:innen loben zudem die modernen Büroräume und Arbeitsbedingungen. Eine Minderheit sieht Infios grundsätzlich in der Lage, auch in Transformationsphasen eine angenehme Atmosphäre aufrechtzuerhalten. Der Gesamteindruck bleibt jedoch geprägt von der Wahrnehmung eines kulturellen Wandels, der die früher positiver bewertete Arbeitsatmosphäre merklich belastet.
Die Work-Life-Balance bei Infios wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Positiv heben einige Bewertungen die Möglichkeit zum Homeoffice sowie flexible Arbeitszeiten hervor, die eine gewisse Eigenverantwortung bei der Arbeitszeitgestaltung ermöglichen. Auch Remote-Arbeit wird als Vorteil genannt, und wenige Nutzer:innen berichten von einer persönlich guten Balance im eigenen Team.
Dem stehen jedoch deutlich kritischere Einschätzungen gegenüber. Belastende Bereitschaftsdienste schränken das Privatleben ein, und Überstunden nach langen Schichten gelten als keine Seltenheit. Wenige Nutzer:innen berichten zudem von unkompensierten Nacht- und Wochenendeinsätzen sowie Weiterbildungen in der Freizeit. Eine leicht rückläufige Entwicklung der Work-Life-Balance wird ebenfalls erwähnt. Die Erfahrungen scheinen je nach Team und Projekt zu variieren, was auf keine einheitliche Unternehmenskultur in diesem Bereich hindeutet.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Infios werden von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Mehrere Bewertungen bemängeln das Fehlen echter Aufstiegschancen sowie fehlende interne und externe Weiterbildungsangebote. Stattdessen verlasse sich das Unternehmen auf ein Online-System für Schulungen, während reale Entwicklungsmaßnahmen kaum stattfänden. Einige Nutzer:innen berichten, dass Weiterbildungszeiten nicht genehmigt werden und Trainingsprogramme gestrichen wurden, was den Marktwert der Mitarbeiter:innen langfristig mindere.
Auch Gehaltsanpassungen im Zuge von Beförderungen gelten als kaum realisierbar. Wenige Nutzer:innen merken an, dass das Onboarding positiv war, Entwicklungsperspektiven jedoch spätestens ab der Ebene Senior Consultant stark eingeschränkt seien. Kriterien für den beruflichen Aufstieg sind laut einigen Bewertungen kaum transparent, und persönliche Weiterentwicklung werde vom Unternehmen nicht aktiv gefördert.
Das Vorgesetztenverhalten bei Infios wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders die höheren Führungsebenen stehen in der Kritik: Einige Bewertungen beschreiben das Management dort als egozentrisch und wenig unternehmerisch handelnd. Hinzu kommen interne Machtkämpfe sowie unrealistische Projektziele, die das Arbeitsumfeld belasten. Auch mangelnde Kommunikation und nicht eingehaltene Versprechen werden bemängelt.
Auf operativer Ebene berichten Nutzer:innen von unfairen Leistungsbeurteilungen, bei denen Budgetengpässe die Bewertung einzelner Mitarbeiter:innen negativ beeinflussen sollen, unabhängig von der tatsächlichen Arbeitsqualität. Zwar finden Jahresgespräche statt und es werden Ziele vereinbart, jedoch bleiben persönliche Entwicklungsmaßnahmen laut einigen Bewertungen aus. Darüber hinaus wird manipulatives Verhalten seitens Abteilungsleiter:innen in Bezug auf Gehalts- und Unterstützungsfragen erwähnt.
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