Ihr Unternehmen?

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Inkcups 
Europe 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Finger weg von diesem Unternehmen! Auch geschönte Fake-Bewertungen der Geschäftsführung, ändern nichts am Arbeitsumfeld.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Freudenberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt war okay.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich persönlich hatte in diesem Unternehmen rein beruflich, die schlimmste Zeit meiner Karriere. So etwas musste ich weder vorher und zum Glück bislang auch nachher, noch nie erleben.
Eine solche berufliche Etappe, wünsche ich wirklich niemandem!
Wenn sich die Unorganisiertheit, Unprofessionalität und Unstrukturiertheit des Arbeitgebers beginnt auf die eigene Gesundheit auszuwirken, kann ich dieses Unternehmen einfach niemandem weiterempfehlen!

Verbesserungsvorschläge

Man sollte sich die Verbesserungsvorschläge seiner europäischen Mitarbeiter nicht nur in unzähligen Meetings anhören, sondern diese auch ernst nehmen und umsetzen.

Arbeitsatmosphäre

Schlecht.
Fehlende Strukturen, schlechte Kommunikation, kaum vorhandene Einarbeitung, teilweise lächerliche Arbeitsmittel und eine ganz klar "amerikanische Art" der Unternehmensführung, machen die Mitarbeiter auf dauer mürbe.
Wenn die erste Begeisterung über den max. zweiwöchigen Trip zur "Ausbildung" in die USA verflogen ist, kommt jeder sehr schnell in der Realität an.
Auch diverse Firmenevents, in der schmal bemessenen Freizeit, können über diese Tatsachen nicht hinwegtäuschen und machen den Arbeitsalltag in keinster Weise erträglicher.
Wer kann, der geht.

Image

Ich habe keinen Kollegen kennengelernt, der sich privat gut über dieses Unternehmen geäußert hat.
Die amerikanische Gangart fällt teilweise selbst bei europäischen Kunden negativ auf.

Work-Life-Balance

Unterscheidet sich etwas, je nach Tätigkeitsbereich.
Im Service eine absolute Katastrophe und Garant für Burn Out!
Im Büro etwas besser, aber durch chronische Unterbesetzung, kann auch hier nicht von einer gesunden Banlance die Rede sein.

Karriere/Weiterbildung

Im HQ in den USA ist ein Aufstieg unter kompletter Aufgabe des Privatlebens sicher möglich, hier im Europa Standort eher nicht.
Wenn man nicht von Anfang an gut verhandelt hat, wird sich an der beruflichn Situation höchstwahrscheinlich nichts ändern.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war okay.
Geld ist allerdings nicht alles!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Um es mit einem Wort zu sagen - "amerikanisch".
Sozialbewusstsein ist vorne hui und hinten pfui.
In sämtlichen Meetings sind alle freundlich und alles ist toll.
Stimmen die Zahlen für die Investoren in den USA nicht, wird sich auch hier in Europa an keine Absprachen mit den Mitarbeitern gehalten.
Es scheint ganz deutlich die "hire and fire" Mentalität von amerikanischen Unternehmen durch. Und überall bekommt man die Fernsteuerung des Unternehmens aus den USA ganz klar zu spüren.
Ebenso im Umweltbewusstsein.
Ressourcenverschwendung an allen Ecken und Enden, nichtmal die Mülltrennung funktioniert.

Kollegenzusammenhalt

Gibt es höchstens unter denjenigen, die tagtäglich im Büro die Suppe auslöffeln müssen, die an anderer Stelle eingebrockt wird.
Das ist allerdings auch eher eine "wir sitzen alle im gleichen (sinkenden) Boot" Mentalität.
Es gibt Kollegen, die mit besonderer Vorsicht zu genießen sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier gilt das Prinzip der Gleichberechtigung.
Allerdings nur mit einem Stern bewertet, da ich es nicht als Errungenschaft bewerte, wenn ältere Mitarbeiter im Service genauso durch den Fleischwolf gedreht werden, wir ihre jungen Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Das Unternehmen wird von HQ aus den USA ferngesteuert, was nur sehr bedingt funktioniert.
Man hat nach so vielen Jahren noch immer nicht verstanden (oder ignoriert es wissentlich), dass man sein Geschäftsprinzip nicht 1:1 in Europa umsetzen kann.
Das zeigt sich an einer höheren Qualitätserwartung der europäischen Kundschaft, einer komplett anderen Arbeitsweise, als auch an anderen Arbeitsgesetzen in Deutschland.
Da bringt es auch herzlich wenig, wenn jeder Mitarbeiter regelmäßig von der HR Abteilung aus den USA interviewt wird, die selbst noch nie den europäischen Standort besucht hat.

Arbeitsbedingungen

Unglaublich!
Den Umgang mit Chemikalien und offener Flamme sollte sich die Berufsgenossenschaft einmal genauer ansehen.
Wie bereits mehrfach erwähnt, gibt es keine professionelle Einarbeitung.
Je nach Tätigkeitsfeld, wird man für zwei Wochen zum "Training" ins HQ in die USA geschickt. Dieses "Training" folgt keinem Standard und wird oftmals von Mitarbeitern durchgeführt, die selbst erst kurz im Unternehmen tätig sind und vielleicht gerade Zeit haben.
Wieder im Europa Standort ist man auf sich allein gestellt.
Keine Struktur, keine Führung, keine klare Aufgabenverteilung.
Fachfragen werden- wenn überhaupt, natürlich erst in der US Arbeitszeit beantwortet. Wenn man viel Glück hat, kann einem ein Kollege vor Ort weiterhelfen, der allerdings die gleiche "professionelle" Ausbildung genossen hat.
Es wird mit unausgereiften Maschinen gearbeitet, die teilweise von den Mitarbeitern selbst repariert, oder fertig montiert werden müssen.
Die Ausstattung an Arbeitsmitteln im Büro ist standard und okay.
Eine chronische Unterbesetzung sorgt für Streß und großen Unmut unter den Kollegen.

Kommunikation

Meetings gibt es in diesem Unternehmen nun wirklich mehr als genügend.
Meist einberufen von HQ - USA. (Natürlich auch zu deren Arbeitszeiten.)
Die schlechte Bewertung dieser Kategorie begründet sich darin, dass eine Vielzahl der Meetings für den Standort Europa weder relevant noch interessant sind.
Falls dann tatsächlich mal Besprechungen einberufen werden, die diesen Standort weiter bringen könnten, hat es nie an Verbesserungsvorschlägen der Mitarbeiter gemangelt. Diese werden auch immer dankend aufgenommen, um dann komplett ignoriert zu werden und in Vergessenheit zu geraten.
Die Kommunikation im Standort selbst, ist katastrophal!
Meist werden betroffene Mitarbeiter entweder gar nicht, oder viel zu spät über ihre Aufgaben informiert.
Man könnte meinen, dies dürfte bei einer Mitarbeiterstärke von unter 10 Personen kein großes Problem darstellen.

Gleichberechtigung

Ist zu 100% vorhanden.
Ob Männlein oder Weiblein, in diesem Unternehmen wird auf niemanden Rücksicht genommen.

Interessante Aufgaben

Es kommt darauf an, ob man es interessant findet mit kaum vorhandener Einarbeitung und regelmäßig nicht funktionierenden Arbeitsmitteln, die potenzielle Kundschaft vom Kauf äußerst fragwürdiger Produkte zu überzeugen.
Mir selbst hat dies eher Kopfschmerzen bereitet, somit kann ich keine bessere Bewertung abgeben.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Es betrübt uns, Ihren Bericht Ihrer Erfahrungen zu lesen und wir möchten Ihnen dafür danken, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Bedenken zu äußern und Ihr Feedback zu teilen. Sowohl bei Inkcups als auch bei Inkcups Europe hören wir gerne den Input aller Kollegen und möchten aus den Erfahrungen der Mitarbeiter lernen, um das Arbeitsklima stetig für alle zu verbessern. Deshalb ist es natürlich enttäuschend zu hören, dass Sie diesen Eindruck während Ihrer Zeit als Teil des Teams nicht hatten.

Besonders besorgniserregend sind Ihre Aussagen über die Arbeitsbedingungen, die Ausbildung und die berufliche Entwicklung. Wir haben im Laufe des Jahres 2024 unsere Investitionen in die Ausbildung und Entwicklung unserer Mitarbeiter erhöht, sind offen für Anfragen zu Weiterbildung und sind stolz darauf, dass wir als Beweis für dieses Engagement auf den beruflichen Aufstieg unserer derzeitigen Mitarbeiter verweisen können.

Auch Ihre Bemerkungen zu den Geräten und deren Bedienung sind bedenklich. Inkcups ist ein Hersteller und weltweiter Vertreiber von Druckmaschinen, Laserplattenbelichtern, Druckfarben und entsprechendem Zubehör. Der Hauptsitz von Inkcups Europe umfasst sowohl eine Vorführanlage als auch ein Lager und kümmert sich um die Wartung der Geräte bestehender Kunden. Dies bedeutet, dass vor Ort Maschinen zusammengebaut, repariert und gewartet werden, sowohl zur Qualitätskontrolle als auch um sicherzustellen, dass die Geräte den Spezifikationen unserer Kunden entsprechen. Sämtliche Geräte, die nicht einwandfrei funktionieren, sollten von entsprechend geschultem Personal repariert werden, und all unsere Richtlinien spiegeln dies wider. Außerdem haben wir im Jahr 2024 erheblich in die Verbesserung unserer technischen Dokumentation und anderer Benutzerhandbücher investiert.

Darüber hinaus sollten bei der Bedienung der Geräte auch unsere Sicherheitsverfahren eingehalten werden, die methodisch durchgesetzt werden. Zum Beispiel werden alle Druckfarben und Lösungsmittel in einem feuerfesten Schrank gelagert und eine Luftfilteranlage leitet etwaige von diesen abgesonderten Dämpfe ab, während gleichzeitig frische Luft in den feuerfesten Schrank geleitet wird. Eine ähnliche Luftfilteranlage ist auch im Vorführbereich installiert. Unser rigoroser Einsatz für die Sicherheit unserer Mitarbeiter bedeutet, dass wir immer nach Methoden suchen, um den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Arbeitsumfelder zu verbessern. Aus diesem Grund haben wir uns mit DEKRA zusammengetan, um die Ergebnisse unseres Sicherheitsinspektionsaudits am 6. Juni 2024 umzusetzen. Wenn Sie spezielle Bedenken haben, halten wir Sie dazu an, diese anzusprechen, da wir für jedes Feedback dankbar sind, das dieses Bestreben fördert.

Inkcups Europe verfügt über ein wachsendes Team von fünfzehn erfahrenen Technikern und Support-Mitarbeitern, von denen einige in unserem europäischen Hauptsitz in Freudenberg tätig sind, während andere im Außendienst arbeiten, um unsere Kunden in anderen Teilen des Kontinents besser erreichen zu können. Im Jahr 2024 konnten wir vier neue Teammitglieder in neuen Positionen begrüßen (d.h. nicht als Nachbesetzung), um das Wachstum zu fördern, und haben außerdem mit Freuden zwei langjährige Mitarbeiter in höhere Positionen befördert.

Zusätzlich zu unserer Open-Door-Politik für Feedback haben wir eine Vielzahl anderer Foren, um Rückmeldungen von Mitarbeitern zu sammeln, darunter persönliche Gespräche, Leistungsbeurteilungen, vierteljährliche Versammlungen und die jährliche Gallup-Umfrage zum Mitarbeiterengagement. Über diese Wege begrüßen wir eine Gelegenheit zum Gespräch mit Ihnen, um Ihre Beanstandungen besser zu verstehen, sodass wir diese sowohl mit Ihnen als auch, falls nötig, innerhalb des Unternehmens behandeln können. Sollten Sie offen dafür sein, kontaktieren Sie bitte so schnell wie möglich unsere Personalabteilung unter careers@inkcups.com

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.