Ein Unternehmen mit Potenzial und guten Ansätze, wird jedoch im Bereichen Logistik durch ungeeignete Führung vertreten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Eine sehr gute Arbeit des Betriebsrates,...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zugesagte Rahmenbedingungen, mündliche Vereinbarungen oder in Aussicht gestellte Entwicklungen wurden teilweise nachträglich verändert, verzögert oder gar nicht umgesetzt. Dadurch entstand bei Mitarbeitern ein erheblicher Vertrauensverlust gegenüber der Unternehmensführung.
In einzelnen Fällen entstand sogar der Eindruck von vertragswidrigem Verhalten beziehungsweise der Nichteinhaltung zuvor vereinbarter Bedingungen, was zusätzlich zu Unsicherheit und Unzufriedenheit innerhalb des Unternehmens beitrug.
Menschen einzustellen und während der Probezeit vielfach und einfach unbegründet zu entlassen,.....
Verbesserungsvorschläge
Wichtige unternehmerische und organisatorische Grundlagen waren nur unzureichend vorhanden oder befanden sich auf einem sehr niedrigen Entwicklungsstand. Themen wie der Ausbau einer modernen IT-Architektur, die Schaffung klarer Strukturen, der Aufbau einer funktionierenden Systemlandschaft sowie Automatisierungslösungen wurden kaum oder gar nicht konsequent verfolgt.
Auch im Bereich Projektmanagement fehlten vielfach professionelle Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und nachhaltige Steuerung. Moderne Ansätze wie Lean Management, effiziente Abläufe oder eine datenbasierte Unternehmenssteuerung über Kennzahlen waren kaum etabliert beziehungsweise nicht erkennbar umgesetzt.
Der Vertrieb wirkte ebenfalls nur eingeschränkt strategisch ausgerichtet und arbeitete teilweise ohne klare Prozesse oder moderne Werkzeuge. Insgesamt entstand der Eindruck, dass viele grundlegende organisatorische und technische Entwicklungen nicht mit dem notwendigen Fokus vorangetrieben wurden.
Das Unternehmen arbeitete in vielen Bereichen weiterhin überwiegend mit einfachen Excel-Tabellen, wodurch Transparenz, Effizienz, Skalierbarkeit und professionelle Prozesssteuerung deutlich eingeschränkt waren.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war dauerhaft angespannt, unruhig und von Unsicherheit geprägt. Entscheidungen wirkten oft chaotisch und wenig nachvollziehbar, wodurch bei vielen Mitarbeitern ein Gefühl von Druck und fehlender Stabilität entstand. Offene Kommunikation fand kaum statt, stattdessen herrschten Misstrauen, wechselnde Aussagen und eine unterschwellige Angst vor Fehlern oder Konsequenzen. Zwischenmenschlich entstand dadurch ein belastendes Klima. Mitarbeitende fühlten sich teilweise nicht wertgeschätzt, psychisch unter Druck gesetzt oder gegeneinander ausgespielt. Kritik wurde selten konstruktiv geäußert, sondern oft emotional oder abwertend vermittelt. Insgesamt entstand der Eindruck einer ungesunden Arbeitsumgebung, die auf Dauer belastend und demotivierend wirkte.
Kollegenzusammenhalt
sehr schlecht,..
Vorgesetztenverhalten
Die Führung wirkte über weite Strecken unprofessionell und teilweise fachlich unqualifiziert. Entscheidungen wurden häufig emotional, widersprüchlich oder ohne klare Struktur getroffen. Statt sachlicher und transparenter Führung entstand der Eindruck, dass persönliche Sympathien und interne Beziehungen eine größere Rolle spielten als Kompetenz oder objektive Leistungen.
Innerhalb des Unternehmens bildeten sich kleine Gruppen und feste Lager, wodurch ein starkes „Wir gegen die anderen“-Gefühl entstand. Mitarbeitende, die nicht zu diesen Kreisen gehörten, fühlten sich oftmals ausgeschlossen, benachteiligt oder bewusst aus wichtigen Informationen und Entscheidungen herausgehalten.
Das Arbeitsumfeld war zunehmend von Vetternwirtschaft geprägt. Einzelne Personen wurden bevorzugt behandelt oder geschützt, unabhängig von ihrer tatsächlichen Leistung oder ihrem Verhalten. Dadurch entstand ein Klima von Misstrauen, Ungleichbehandlung und fehlender Fairness, das sich negativ auf die Zusammenarbeit und die allgemeine Arbeitsatmosphäre auswirkte.
Der Vorstand sollte überdenken, ob alle FK und verantwortlichen an den richtiogen Positionen sich befinden.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens war sehr schlecht bis nahezu nicht vorhanden. Wichtige Informationen wurden entweder gar nicht, verspätet oder nur unvollständig weitergegeben. Häufig mussten Mitarbeiter selbst nachfragen oder Informationen mühsam zusammentragen, um überhaupt arbeitsfähig zu bleiben.
Absprachen waren oft widersprüchlich oder änderten sich kurzfristig, ohne dass dies klar kommuniziert wurde. Rückmeldungen auf Fragen oder Probleme blieben teilweise aus, wodurch Unsicherheit und Frustration entstanden. Insgesamt fehlte es an klaren Strukturen, transparenter Kommunikation und verlässlicher Führung.