Gut am Arbeitgeber finde ich
Teamzusammenhalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
dieses "Von-Oben-Herab", was immer wieder sehr spürbar war.
Verbesserungsvorschläge
Keine weitere Ausbildung eines Fachinformatikers (zumindest die aktuelle vorhandenen Fachrichtungen), dafür ist das Unternehmen schlichtweg einfach nicht gemacht.
Arbeitsatmosphäre
Abseits von den weiter oben genannten Problemen, hatte ich ein gutes Gefühl innerhalb der IT und mit einigen Produktivmitarbeitern (teilweise noch heute Kontakt zu diesen). Ich habe dann immer mehr versucht längere Interaktionen auf diese Leute zu begrenzen.
Karrierechancen
Die Übernahme war von Anfang an geplant, habe diese aber nicht angenommen.
Nach der Ausbildung eher weniger Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens und wenige sinnvolle Weiterbildungen geplant (ich beziehe das darauf, wie meine Arbeitskollegen gefördert wurden), die im allgemeinen Arbeitsleben weiterhelfen würden.
Arbeitszeiten
Zu meiner Zeit vollständig auf Vertrauensbasis mit gesetzten Kernarbeitszeiten, welche man jedoch auch etwas dehnen konnte.
Ich habe dazu geneigt früh im Büro zu sein und etwas mehr Arbeitszeit Mo-Do zu sammeln um Freitag die Mindestzeit da zu sein (und trotzdem auf meine 40h zu kommen.
Mir ist bewusst, dass sich dies, nach Beendigung meiner Ausbildung, geändert hat.
Ausbildungsvergütung
Im Verhältnis zu Klassenkameraden - sehr niedrig
Im Verhältnis zum Sachsendurchschnitt - niedrig
Ich habe es jedoch mit BAB geschafft ordentlich in Dresden zu leben.
Die Ausbilder
Mein Ausbilder war absolut perfekt für mich. Durch ihn hab ich die Ausbildung komplett durchgezogen und auch das Interesse bekommen mich weiter und tiefer in der Informatik zu bilden
Spaßfaktor
Sehr repetetive Aufgaben, Kommunikation zur Geschäftsführung war häufig mit Bauchschmerzen oder Frustration verbunden, da diese allermeist wenig Plan von meiner Tätigkeit hatten (und im Schlimmstfall sich verhalten haben, als ob sie es haben. Einer der beiden Geschäftsführer war hierbei defintiv der größere Part.)
Aufgaben/Tätigkeiten
Allgemeine Administrationsaufgaben, wenige Systemintegrationsprojekte, dafür einige Entwicklungsaufgaben (die ich jedoch von meinem Ausbilder explizit erhalten habe und nichts mit der Ausbildung zu tun haben)
Variation
Wie bereits oben erwähnt, wenig Varianz, sehr monoton.
Turnschuhadministration, Softwaredeployment, Gerätemanagement
Respekt
Innerhalb des IT-Teams sehr vorhanden, da das aber mit mir 3 Leute waren, definitiv nicht repräsentativ für das gesamte Unternehmen.
Genrell sehr viele (teils abwertende) Kommentare zu meinem Alter oder Status im Unternehmen. Ich habe mich nur selten wie ein "gleichwertiges" Unternehmensmitglied gefühlt