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Zuletzt aktualisiert am 30.9.2026
Innomotics GmbH erhält ein negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre steht dabei besonders stark in der Kritik: Bewertungen beschreiben hohen Druck, knappe Deadlines und ein von Unsicherheit geprägtes Klima. Positiv erwähnen einige Mitarbeiter:innen die Stimmung im direkten Team – was sich auch beim Kollegenzusammenhalt zeigt, der auf Kollegenebene noch funktioniert, durch Stellenabbau und gegenseitige Konkurrenzangst jedoch spürbar leidet. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bewertet die große Mehrheit als faktisch nicht vorhanden: Beförderungen seien blockiert, Entwicklungsgespräche würden ohne konkrete Perspektiven enden. Die Kommunikation der Unternehmensführung gilt als besonders schwacher Punkt – Bewertungen beschreiben sie als intransparent, verspätet und unglaubwürdig, insbesondere rund um Entlassu...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Innomotics GmbH wird von vielen Mitarbeiter:innen als belastend empfunden. Hoher Druck, knappe Deadlines und ein raues Klima prägen laut den Bewertungen den Alltag vieler. Einige berichten von Überlastung und Erschöpfung, während andere auf eine angespannte Stimmung hinweisen, in der Unsicherheit und Angst verbreitet sind. Kritik richtet sich häufig an das obere Management, das als Quelle übermäßiger Kontrolle und Druck gilt. Zudem sehen einige Bewertungen die Abspaltung von Siemens als Wendepunkt, seit dem sich die Atmosphäre verschlechtert habe.
Auf Teamebene fällt das Bild etwas freundlicher aus: Einige Kolleg:innen schätzen den Zusammenhalt im direkten Umfeld, und wenige Bewertungen beschreiben die Stimmung in ihrer Abteilung trotz Belastung als gut. Dennoch bleibt die Gesamtwahrnehmung klar negativ, geprägt von zu viel Arbeit, wenig Wertschätzung und einem Klima, das kaum Vertrauen oder Fairness vermittelt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Innomotics GmbH werden von den Nutzer:innen sehr kritisch bewertet. Viele berichten, dass Beförderungen blockiert sind, Weiterbildungen reduziert wurden und eine verlässliche Karriereplanung fehlt. Restrukturierungsmaßnahmen und Kostendruck stehen dabei im Vordergrund, sodass die berufliche Entwicklung kaum noch möglich erscheint. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem fehlende Chancengleichheit sowie das Ausbleiben zugesagter Fördermaßnahmen wie dualer Studiengänge.
Wenige Stimmen äußern sich positiv und deuten an, dass grundlegende Möglichkeiten vorhanden seien – diese Einschätzung bleibt jedoch in der Minderheit und steht im Widerspruch zur deutlich überwiegenden Kritik. Im Vergleich zu früheren Strukturen, etwa unter Siemens, sehen manche Nutzer:innen noch Verbesserungspotenzial.
Die Kommunikation bei Innomotics GmbH wird von den Nutzer:innen sehr kritisch bewertet. Besonders die Führungskommunikation steht im Fokus: Viele bemängeln, dass Ankündigungen der Geschäftsführung unklar, verspätet und wenig vertrauenswürdig wirken. Einige beschreiben die Kommunikation rund um Entlassungen als intransparent – trotz Townhalls, die ein offenes Miteinander vermitteln sollen, folgten Entscheidungen ohne ehrlichen Dialog. Seit dem Spin-off von Siemens habe sich die Lage verschlechtert.
Auch der interne Informationsfluss wird kritisiert: Strategische Inhalte fehlen, während operative Mitteilungen in großer Menge eintreffen. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen häufig nur auf Englisch oder innerhalb eingeschränkter Kreise. Allerdings berichten wenige Nutzer:innen auch von positiven Erfahrungen – etwa einem kontinuierlichen, abteilungsübergreifenden Austausch oder engagierten Vorgesetzten, die ihr Team gut informieren. Diese Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur deutlich negativen Mehrheitsmeinung.
Der Kollegenzusammenhalt bei Innomotics GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben eine kollegiale Atmosphäre, gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe und funktionierendes Teamwork – besonders innerhalb einzelner Teams oder in der Produktion. Gleichzeitig berichten andere von einem spürbaren Rückgang des Zusammenhalts, den sie auf Stellenabbau, Unsicherheit und eine zunehmende Ellenbogenmentalität zurückführen. Mehrere Bewertungen deuten darauf hin, dass der frühere Teamgeist aus der Zeit unter Siemens schwindet. Während der Zusammenhalt im direkten Umfeld noch funktioniert, beschreiben einige Kolleg:innen ein Klima gegenseitiger Konkurrenz und Angst vor Entlassungen. Der Teamgeist ist demnach stark abhängig vom jeweiligen Bereich und von den aktuellen Unternehmensveränderungen.
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